Alles gut, die meisten hier leben ja vermutlich im DACH-Raum und eher nicht in skandinavischen Ländern 
Freut mich sehr, dass du mit den 30mg so eine tolle Wirkung hast (abgesehen von den Kieferschmerzen, das ist echt unangenehm).
Das klingt echt richtig toll, und ich habe zwar bisher nur den einen Tag Erfahrung mit einem anderen Wirkstoff, hatte das aber an dem Tag ähnlich erlebt. Habe mich da fast ein bisschen mehr wie ich selbst gefühlt und als könnte ich mich selbst und meine Gedanken besser steuern. Könnte das mit dem Bruxismus nicht evtl nach ein paar Tagen besser werden? Ich hab jetzt nicht genauer recherchiert, sondern nur mal ChatGPT gefragt, und laut AI ist das eine nicht ganz seltene Nebenwirkung, die bestenfalls nach der Eingewöhnung verschwinden sollte. Ich weiß leider nicht, ob es evtl Tipps gibt, um das zu lindern. Und leider kenne ich mich mit der Eindosierung nicht gut aus, aber kann man da bei Elvanse einfach so pausieren oder ist das eher ungünstig? Manchmal braucht der Körper ja etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Natürlich sollten starke Schmerzen nicht der Preis sein, mit dem man zahlt - hast du denn evtl die Option, ansonsten mal mit deinem Arzt zu besprechen, ob ein Test mit 20mg evtl sinnvoll wäre?
Ich hoffe, du passt dennoch auf dich auf, was das Essen angeht, damit du nicht zu schnell zu viel an Gewicht verlierst. Ich hatte an dem Tag mit MPH genau die gegenteilige Erfahrung gemacht, was in meinem Fall aber auch ok ist, weil ich sehr sehr unregelmäßig esse (spüre es oft zu spät, vergesse es oder bin überfordert). Das hatte mich aber etwas gewundert, da ich auch gelesen hatte, dass Stimulanzien den Appetit eher verringern können.
Mein Termin gestern lief leider nicht so gut, was aber daran lag, dass meine Ärztin mir nicht alle notwendigen Infos gegeben hatte. Sie schrieb mir vor dem Termin, dass sie nur den Bericht mit der Diagnose braucht und ich die Stelle unterstreichen soll, wo die Diagnose steht. Und gestern war sie dann ganz überrascht, dass da nichts zur Eindosierung steht - nun muss ich eine konkrete Empfehlung für die Eindosierung besorgen (Wirkstoff und Dosis). Das hat mich sehr frustriert und ich war gestern den restlichen Tag einfach nur so wütend, enttäuscht und überfordert…
Das Team von Neomentix ist erst ab Montag wieder verfügbar und ich habe gestern dann direkt eine Mail an zwei verschiedene Mailadressen von ihnen geschickt. Auf frühere Mails hatte ich keine Antwort bekommen, hoffe aber, dass ich Montag was von ihnen höre.. Termine dort sind erst wieder Ende September und Mitte Oktober frei, daher hoffe ich, dass sie entweder doch irgendwie 20 Minuten Telefonat unterbringen können oder das evtl ohne Termin einfach per Mail schicken können (Rechnung können sie ja einfach schicken, ich möchte nur echt nicht mehr warten). Und Neomentix ist da momentan die einzige Möglichkeit, denn spontan wird hier in DK kein Psychiater eine Empfehlung für Medizin ausstellen, ohne die Diagnose zu checken und mit mir zu sprechen (und die Wartezeiten sind laaaaaang).
Ja, die Bekannte ist wirklich sehr merkwürdig, widerspricht sich selbst auch viel und hält zB einerseits nichts von Selbstdiagnosen (sie hatte recht hart auf meinen ADHS-Verdacht reagiert und war nun auch sehr überrascht von der Diagnose), meint aber, dass man deutlich sehen könnte, dass ich autistisch sei. Ähhh … what?!?! Ich habe selbst enorme Zweifel, ob ich ins Spektrum fallen könnte oder nicht (irgendwie vielleicht schon, aber irgendwie auch eher nicht), aber sie sieht das “auf den ersten Blick”..?
Naja, ich war nun eine Woche nicht mehr in ihrer Gegenwart und werde sie auch etwas meiden, da mich das jedes Mal sehr frustriert, dass sie immer wieder auf sowas zu sprechen kommt, aber auch keine andere Meinung/Wahrnehmung als ihre eigene zu akzeptieren scheint.