Ich weiß das es sich blöd anhört und mir sicher keiner helfen kann aber ich versuche es trotzdem.
Ich habe die Medikamente von meinem Sohn Medikinet 10mg. Packung verloren. Habe sie gestern in der Apotheke mit Rezept wie immer geholt er nimmt sie schon seid Jahren und das ist mir noch nie passiert. Ich habe überall gesucht so eine Packung verschwindet doch nicht einfach. Ich gehe davon aus das sie mir beim aussteigen aus dem Auto gefallen ist und ich es nicht bemerkt habe da ich danach noch einkaufen war.
Aber der Arzt wird mir das doch nicht glauben das ich ein neues Rezept bekomme.
Hatte das schonmal jemand ? Er kann ohne nicht in die Schule. Bin am verzweifeln.
Ja da es auch die große Packung war und ich mir Sorgen mache ob sie mir das glauben. Und dann er durch meine doofheit leiden muss das ist das schlimmste von allen.
das ist wirklich eine belastende Situation – aber sie ist nicht aussichtslos.
So etwas ist uns auch schon mal passiert, auch wenn man sonst sehr sorgfältig ist.
Mein Rat: Ruf möglichst zeitnah beim behandelnden Kinderarzt an und schildere den Verlust ehrlich und sachlich. Dein Sohn nimmt Medikinet seit Jahren, das spricht klar für dich. Viele Ärzte stellen in solchen Fällen ein Ersatz- oder Überbrückungsrezept aus, manchmal auch mit kurzer Laufzeit oder gegen Eigenzahlung.
Auch die Apotheke kann helfen. Wenn ihr dort bekannt seid, können sie den Arzt ggf. direkt kontaktieren und die Dauermedikation bestätigen.
Wichtig: Bitte keine Tabletten von anderen Kindern ausleihen oder Dosen strecken – das kann rechtlich und medizinisch Probleme machen.
Du machst nichts falsch, indem du Hilfe suchst.
Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr schnell eine Lösung bekommt.
Also zumindest in Österreich geht man zur Polizei und schildert den Fall. Und macht so die Verlustanzeige (braucht man klassisch bei verlorenen Ausweisen etc.)
Zuerst kannst du den Arzt ja so anrufen, aber du kannst das mit der Verlustanzeige ja mal in der Hinterhand haben, oder dann nach Bedarf im Gespräch anbieten. Kann mir vorstellen, dass das schon verlangt wird, das „offiziell“ zu machen. Ist ja leider nicht „irgendwas“, das verloren wurde…
Ja stimmt da habe ich nicht richtig nachgedacht und ich werde es so mal versuchen eine Lösung muss es ja geben und ich bin da bestimmt nicht die einzige.
Ich danke dir für deine liebe Nachricht und wünsche ein schönes Wochenende lg
Vielleicht hast du es dort sogar liegen lassen oder jemand hat es am Parkplatz gefunden… also, das wäre das einfachste
Nachtrag zur Sicherheit: Und ziehe nicht mal in Erwägung deinem Kind etwas aus dem Internet zu geben. Das wäre in meinen Augen einfach nur fahrlässig - gibt ja auch Medikamentenfälschungen etc. Nichts ist wichtiger als die Gesundheit deines Kindes!
Warum sollte man Tabletten nicht abgeben ? Weiß auch längst nicht jeder was das für ein Medikament ist.
Es kann auch plattgefahren worden sein. Jemand hat es in den Mülleimer geschmissen etc…..
Frag mal in der Apotheke , oder einer Apotheke in der Nähe nach, ob was abgegeben wurde. Ebenso in den umliegenden Läden.
Ganz auszuschließen ist auch nicht, dass es noch auftaucht. Hast du auch unterm Sitz, Handschuhfach , Sonnenblende etc. Nachgeschaut ?. Wir kennen hier alle die verpeiltesten Orte wo man was wiederfinden kann.
Was würdest du denn machen, wenn du an der Stelle wo du den Verlust vermutest ne Packung Medikinet finden würdest? Wo würdest du die dann abgeben ?
Ansonsten eben um ein neues Rezept bitten, dass ist nichts , was nicht passieren kann.
Bei mir waren mal ADHS-Medis auf dem Postweg verloren gegangen. Das könnte man sich ja auch ausdenken . Hab vom Arzt ganz schnell ein neues Rezept bekommen damit ich versorgt bin, bis die postalische Sache geregelt ist.
Das weiß man nicht, ohne hingefahren zu sein oder angerufen zu haben.
Wahrscheinlich wird der Verlust dann seitens der Praxis dokumentiert, um es notfalls bei Nachfragen bezüglich der Abrechnung mit der Kasse erklären zu können.
Am Ende muss die Versorgung des Patienten gesichert werden. Das dürfte Vorrang haben.
Du könntest eine Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei machen und sagen das du sie aus der Apotheke abgeholt hast und beim Einkaufen noch in der Tasche waren und weg sind und du ein Problem hast und das als Nachweis für den Arzt brauchst. Der Arzt wird durch die Anzeige bei der Polizei dir spätestens glauben schenken.
Du hast aber alke Stellen angefahren oder kontaktiert wo du gestern warst? inklusive Apotheke? ? ? Nicht das du sie in oder vor der Apotheke verloren hast und die Panik vergebens ist weil dein Apotheker plötzlich sagt ‚Hier bitte die haben sie hier vergessen/verloren‘? oder auch bei dem Geschäft wo du warst Vielleicht abgegeben wurde weil du sie an der Kasse oder so verloren hast?
Du weißt doch so blöd wie das Leben manchmal einen Streich spielen kann???
Du bist nicht die erste und nicht die letzte der das passiert. Warum sollte der Arzt es nicht glauben?
Und warum eine Anzeige, verstehe ich nicht?
In der Apotheke nachfragen, im Fundbüro nachfragen, ansonsten eben mit neuem Rezept eine neue Schachtel holen. Die habt ihr dann leider noch nicht am Montag, aber vermutlich am Dienstag oder Mittwoch.
Und wenn die verlorene Schachtel wieder auftaucht, habt ihr eben Vorrat.
Die Leute verlieren Händis, Ausweise, Handschuhe, Schirme, Schultaschen und eben auch mal Medikamente. Ist ärgerlich und auch ein Bisschen peinlich, kommt aber vor und das weiß natürlich auch euer Kinderarzt.
Zumal Eltern von ADHS-Kindern überrepräsentativ, ich glaube du weißt wie der Satz weiter geht.
Ich glaube auch - solange du in Zukunft dann echt total gut aufpasst und wenn Dir das nicht ständig passiert, müsste der Arzt es beim ersten Mal wahrscheinlich - schlimmstenfalls mit ärgerlicher Mine - nochmal ausstellen.
Grade wir Eltern von ND Kindern sind einfach super belastet oft…
Da BTM könnte es sein, dass man eine Verlustanzeige verlangt. Ähnlich wie wenn man seinen Ausweis verliert.
Zumindest in Ö bekommt man Ausweis auch nicht einfach nur weil man sagt, man hat ihn verloren. Dazu muss man eine Verlustanzeige machen - ist zwar das gleiche, wie denVerlust nur zu behaupten, macht das ganze aber eben offiziell.
Ob es echt notwendig sein wird und überhaupt Sinn macht keine Ahnung, weiß man nach Gespräch mit Arzt.
Ich glaube, das ist nicht das Gleiche - denn man würde sich auf irgendeine Art und Weise wahrscheinlich erst recht strafbar machen, wenn man das der Polizei gegenüber als Falschaussage amtlich macht.
Und wenn das mehrfach vorkommt, hat das vielleicht dann auch Konsequenzen.
Sowieso, wenn die Packung dann doch irgendwie auftaucht und man das nicht überall amtlich und beim Arzt rückwärts wieder richtigstellt.
@Noni
Ist schon klar. Habe das bisschen flapsig geschrieben.
Und klar, ich denke man unterschreibt ja etwas wie eine eidesstattliche Erklärung (oder was immer das rechtlich dann ist), dass man etwas verloren hat. Und würde das nicht stimmen - also legal wäre das zumindest nicht. Also ist so eine Anzeige schon „etwas“.
Außerdem ist damit klar, dass man nicht mehr im Besitz des verlorenen ist. Wenn also die Packung wo auftaucht, wo sie nicht sein soll, ist man nicht mehr verantwortlich… nicht das ich sagen will, dass da jetzt gleich was passieren könnte.
Ich dachte auch schon mehrmals, ich hätte irgendwelche Medikamente noch nicht abgeholt und dann bin ich einmal auch echt zur Apotheke gegangen die mir dann sagten sie hätten aber nichts mehr. Und dann lagen die Medikamente wirklich bei uns im Schrank.
Ich hab auch schon mal ein Riesenschreck bekommen, weil ich dachte, die Medikamente wären verloren, aber auch da waren sie dann einfach in einer anderen Tasche als normalerweise.
Also das Jonglieren mit diesen Medikamenten und in unserem Fall für drei Personen und jeweils für jede Person. Zwei verschiedene Präparate BTM ist schon ziemlich nervig.
Wer macht das schon freiwillig?
Wenn man bedenkt, dass es Strömungen gibt, die den Eltern unterstellen, sie würden doch nur ihre Ruhe haben wollen, indem sie ihre Kinder damit medikamentieren.
De Facto ist es doch so, dass man einen riesen Aufwand treiben muss, um monatlich oder zweimonatlich da immer wieder die große Runde zu machen und persönlich Rezepte abzuholen und kurzfristig einzureichen und rechtzeitig wieder abzuholen…
Und ich schreib jetzt auch hier gleich noch mal wieder meine neueste Erkenntnis rein:
Habt ihr schon alle mal überlegt, ob ihr evtl. einen GDB oder Pflegegrad für eure Kinder beantragt?
Insbesondere, wenn auch noch Autismus gleichzeitig diagnostiziert wurde oder im Raum steht.
Denn wenn wir Eltern sehr viel Zeit damit aufbringen, vorne rum und hintenrum, um unsere Kinder herum zu hüpfen und wegen irgendetwas aufzupassen, zu Arztterminen und Therapien zu begleiten - dann ist das „Pflege“!! Jawoll!!
Insbesondere, wenn das Ganze Ausmaße annimmt, dass man als Eltern nicht mehr Vollzeit arbeiten kann, selbst wenn es an subjektiv empfundener eigener Erschöpfung liegt, in Wirklichkeit ist man ja erschöpft, weil man eben in seiner Freizeit Pflege Arbeit leistet. (!!)
Und schon bei Pflegegrad 1 springen monatlich 131 € heraus, mit denen man von einer registrierten Institution zum Beispiel eine Haushaltshilfe finanzieren könnte.
Und ein GDB bringt jährlich einen gewissen Steuerfreibetrag.
Vielleicht ist es ja vielen klar, die das hier lesen, aber vielleicht auch nicht allen…
Mir war das leider viel zu lange nicht klar. Uns ist deshalb ein 5-stelliger Betrag entgangen.
Und ja, ich arbeite nicht Vollzeit, weil ich es absolut nicht packe. Seit mein ADS-ler in der Schule ist - uff…
Gerade muss ich wieder mit ihm für einen Test lernen. Er kann sich super Sachen merken. Dennoch sooooo mühsam. Und jeden Tag habe ich eeeendlose Diskussionen, dass er die Schule nicht mag und nicht lernen will und arbeiten später sowieso nicht. Aktuell will er seinen Lebensunterhalt damit bestreiten Pilze sammeln zu gehen und zu verkaufen. Da kannst auf ihn einreden, wie du willst, er meint ersthaft man kann vom Pilzesammeln leben(!) und muss daher nix lernen…
Mich regt das zeitweise doch einigermaßen auf… gesund ist das nicht. Hatte auch schon einige echt unschöne Beschwerden, die ich auf den Stress zurückführe…