Medikinet adult kurze Wirkung

Hallo zusammen :grinning_face:, war bisher nur stille Mitleserin, bräuchte jetzt aber auch mal einen Rat.
Hab vor 1 Woche mit Medikinet adult 5mg begonnen. Bewusst so niedrig, da ich bei anderen Psychopharmaka oft schon bei geringen Dosen eine Wirkung hatte.
Aktuell nehme ich morgens, nach dem Frühstück (2 Vollkornbrote mit Butter und Honig) eine Kapsel und dann noch mal nach dem Mittagessen gegen 13.00 Uhr die zweite.
Merke immer genau nach einer Stunde, dass es wirkt. Tja, nur nicht besonderes lang. Nach drei Stunden werde ich unruhig/ängstlich (ich nenne es immer flatterich) und das geht auch erst so richtig wieder weg, wenn ich dann um 13.00 Uhr die zweite Dosis nehme, die dann um 14.00 Uhr wirkt. Dann ist wieder alles gut. Die wirkt dann ca. bis 17.00 Uhr, dann werde ich wieder kurz unruhig, aber nur eine halbe Stunde und auch nicht so sehr,.wie nach der ersten Dosis. Spüre dann danach auch keine Wirkung mehr.
Rebound denke ich. Jetzt weiß ich nur nicht, wie ich es angehen soll. Morgens 10 mg und mittags dann 5mg. Ich weiß, eine höhere Dosis wirkt nicht länger, aber vielleicht spüre ich den Rebound dann nicht mehr so sehr. Oder 5/5/5 im Abstand von 3-4 Stunden?
Möchte meinem Arzt vorab schon mal eine Email schicken, da ich nächste Woche noch mal ein Rezept holen soll, da er dann im Urlaub fährt und mir die Packung sonst nicht reicht. In der Praxis sind sie aber sehr streng mit den BTM Rezepten. Man muss quasi über jede Tablette Rechenschaft ablegen. Zumindest was die MFAs angeht. Möchte den Betrieb auch nicht aufhalten. Hab aber Sorge, meine Anliegen nicht los zu werden. So viel dazu.

Unretadiertes MPH vertrage ich leider nicht, bekomme behandlungsresistente Kopfschmerzen davon. Auf ein anderes Medikament will ich nicht wechseln, weil ich es ansonsten ja gut vertrage und ich auch nicht so experimentierfreudig bin was das angeht. Nehme übrigens auch noch 10 mg Escitalopram morgens, dass aber schon seit Jahren. Die Desogestrel Pille und ansonsten nur Supplements. Soviel zu den Fakten.
Was meint ihr dazu? Bin für Anregungen und Tipps dankbar :upside_down_face:

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Du nimmst zweimal am Tag 5mg, weißt aber eigentlich noch gar nicht, wie viel Wirkstoff du überhaupt morgens mit der ersten Einnahme brauchst.

Ein Blick in die Packungsbeilage:

Neueinstellung von Erwachsenen auf Medikinet adult

Jede Behandlung mit Methylphenidat erfordert eine individuelle Dosierung in Abhängigkeit von Wirksamkeit und Verträglichkeit, da das individuelle Ansprechen sehr stark variieren kann. Daher ist bei einer Neueinstellung von Erwachsenen auf Medikinet adult eine sorgfältige Dosistitration erforderlich.

Die Dosistitration sollte mit der niedrigst möglichen Dosis beginnen.

Die empfohlene Initialdosis beträgt täglich 10 mg.

Falls erforderlich, kann in Abhängigkeit von der Verträglichkeit und dem beobachteten Grad der Wirksamkeit die Tagesdosis jeweils wöchentlich in Schritten von 10 mg täglich erhöht werden.

Die Gesamtdosis (Tagesdosis) sollte auf zwei Einnahmen morgens und mittags verteilt werden. Medikinet adult wird in der Regel morgens und mittags eingenommen.

Medikinet adult muss mit oder nach der Mahlzeit eingenommen werden, um eine ausreichend verlängerte Wirkung zu erlangen und hohe Plasmaspitzen zu verhindern.

Methylphenidat wird wesentlich schneller aus Medikinet adult resorbiert, wenn das Arzneimittel auf nüchternen Magen eingenommen wird. In diesem Falle könnte die Freisetzung nicht adäquat verlängert sein.

Medikinet adult setzt sich aus einer sofort freisetzenden Komponente (50 % der Dosis) und einer verzögert freisetzenden Komponente (50 % der Dosis) zusammen.

Somit enthält zum Beispiel Medikinet adult 10 mg einen sofort freisetzenden Dosisanteil von 5 mg und einen verzögert freisetzenden Dosisanteil von 5 mg Methylphenidathydrochlorid.

Der verzögert freisetzende Anteil jeder Dosis dient dazu, den Behandlungserfolg im Tagesverlauf aufrecht zu erhalten.

Das Ziel der individuellen Titration sollte die geringste Tagesdosis sein, die eine zufriedenstellende Symptomkontrolle erzielt.

Die Wirkung tritt bei ausreichend hoher Dosis innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme ein.

Die Tageshöchstdosis orientiert sich am Körpergewicht des Patienten und darf 1 mg/kg KG nicht überschreiten. Unabhängig vom Körpergewicht sollte eine Tageshöchstdosis von 80 mg Methylphenidathydrochlorid nicht überschritten werden, da aus klinischen Studien nur eingeschränkte Erfahrungen mit Tagesdosierungen von über 80 mg vorliegen.


Morgens fehlt vielleicht noch etwas.
Am Nachmittag scheint es ja bereits okay zu sein.

Also, wenn der Arzt zustimmt, heißt es als nächstes die Dosierung 10-5-0 auszuprobieren und das in Form eines Eindosierungstagebuchs zu dokumentieren.

Das nimmt man dann zum nächsten Termin mit und berichtet, wie es gelaufen ist. Und so weiter :adxs_kp:

Wie viel Uhr ist morgens nach dem Frühstück eigentlich? :grinning_face:

Danke für Deine Antwort. Mir ist gerade eingefallen, dass ich morgens noch cetirizin nehme. Macht das was?

Morgens ist meist 7.00 Uhr bei mir

Wann ist denn bei dir Frühstück bzw. wieviel Zeit liegt zwischen den Einnahmen? ?

Kann sein das es ein Rebound ist, kann aber auch sein, daß es die zweite Wirkphase ist. Das mochte ich an Medikinet nie, ich hab immer die Übergänge von sofortfreisetzend zu verzögert freisetzenden Dosis. Ich hatte immer nach 20 min das Anfluten morgens gemerkt nach 45 min war Medikinet voll da und nach 2 1/2 std. nach dem Anfluten wurde ich iggelig nervös bisschen agressiv etc. das war das Abklingen der ersten Phase und 30 min später merkte ich wieder ein Anfluten mit den für mich bekannten Anflutsymptomen und dann gings nach so 2 bis 2 1/2 std. wieder los, auch mit der zweiten Einnahme und wirklich im Endrebound wurde ich wesentlich agressiver, lebend stark unruhig mit ganz massivem Bewegungsdrang Verhaltens- und Bemehmenstourette was ich auch nicht steuern konnte.

Bekommst du Tabletten oder Kapseln? Sind es Kapseln benutze bitte den Begriff Kapseln, denn Tabletten sind meist unretardiert oder Methylfinidat Präperate mit einer anderen Wirkzeit und hilft sehr beim bewerten, gerade wenn neue das lesen sonst sind sie schnell verwirrt.

Wann sollst du denn die Dosis steigern. Es wird ja einen Plan geben und du kannst ja sagen das du steigern sollst aber nicht weißt ob dir 10 mg bekommt und du die 5 mg Stärke deshalb behalten willst - somit kannst du auch 5-5-5 theoretisch nehmen.

In wie fern bekommst du Kopfschmerzen von unretardiertem Methylfinidat?
Welche Stärke hast du denn genommen?
Hast du zu viel genommen? 5 mg Medikinet Adult = 2,5 mg sofort + 2,5 mg verzögert freizetzend

Wenn du sofortfreisetzendes Methylfinidat von 10 mg genommen hast würde das sehr deutlich die starken Kopfschmerzen wegen Überdosierung erklären. Wenn du das sofortfreisetzende/ unretardierte Methylfinidat noch hast könntest du ja solch eine Tablette achteln und schauen wie es ist, wenn du um 16.45 sprich 15 bis 20 min vor dem eingeschätzen Wirkende 1,25 mg unretardiertes Mph nimmst, fängt es den gefühlten Rebound ab? Dann war es wahrscheinlich ein Rebound gehts dir danach nicht so gut und du fühlst dich überdosiert, dann ist es was du fühlst wahrscheinlich der Übergang zwischen den beiden Wirkphase än und du spürst ggf. etwas vom Abklingen und viel stärker das erneute Anfluten.

Ist das Gefühl um 17 Uhr vielleicht vergleichbar vielleicht nur etwas schwächer wie das erste Anfluten von Medikinet morgens?

Wenn du das vergleichen kannst mit dem ersten Anfluten der morgentlichen Kapsel könnte man es gut zuordnen und du könntest dann wenn du auf 10 mg erhöhst versuchen zu verhindern indem du erst 5 mg Kapseln nimmst und dann ca. 20/30 min später die zweite Kapsel mit 5 mg Medikinet, dann wäre auch später der Rebound auch deutlich milder als bei 10 mg wo du ihn wahrscheinlich stärker spüren wirst

Ja. Histamin weniger :adxs_woo:

Nein, scheinbar keine Wechselwirkungen bekannt :partying_face:

  • Erste Einnahme: 07:00

  • Wirkeintritt: ~08:00

  • Zweite Einnahme: 13:00

Zwischen den Einnahmen liegen 6h.

Die zweite Einnahme könnte früher nötig sein, weil die Wirkkurve 6h nach der Einnahme schon wieder in Richtung Keller unterwegs sein dürfte.

Also entweder 5-5-0 beibehalten, aber die zweite Dosis z.B. schon um 12:00 ausprobieren.

Oder 10-5-0 und da erstmal auf die Wirkdauer der ersten Dosis morgens achten - also, ob die besser funktioniert- und wenn ja, wie lange wirkt die.

Mit dem Einnahmezeitpunkt der zweiten Dosis kannste dann entsprechend spielen. Die Initialdosis am Morgen ist die wichtigste.

Die zweite Einnahme soll die therapeutische Wirkung dann nur noch verlängern. Das wird einfacher wenn man die Initialdosis herausgefunden hat.

Nimmst du das Medikinet um 13 Uhr mittags nach dem Essen, weil das hält dann ja nicht so lange wie das morgens.

Da ist ja ein Unterschied von 2 std zwischen. Das ist eher ungewöhnlich und spricht eher für eine Einnahme ohne Essen oder mit falschem Essen was nicht lange genug im Magen verweilt

Retardierung von Medikinet möchte eine reichhaltige Mahlzeit, die schwer verdaulich ist, damit die verzögert freisetzende Dosis möglichst lange im Magen gehalten wird und möglichst langsam und gleichmäßig in den Dünndarm überführt wird mit dem Speisebrei weil erst im Dünndarm kann erst die Freisetzung starten.

Da könnte sich der Blick hin auszahlen.

Wie lange hält eigentlich bei dir eine Kapsel ohne nachlegen?
auch bis 13 Uhr? oder würde die etwas länger halten?
Es ist sinnvoll ca. 30 min vor Wirkende die zweite Kapsel Medikinet nach der Nahrungsaufnahme aufzunehmen.

Erster Beitrag - 8. Zeile

Aber nicht was zu Mittag gegessen wird bzw. ob Medikinet vor oder nach dem Mittagessen eingenommen wird weil 2 Vollkornbrote und Medikinet effektiv 2 std länger wirken als Kapsel mittags mit dem Mittagessen.

Also kann für diese kürzere Wirkdauer das Essen oder die Art der Einnahme verantwortlich sein @SneedleDeeDoo

Morgens 7 Uhr bis 13 Uhr = 6 std
mittags 13 Uhr bis 17 Uhr = 4 std

Differenz 2 std, aber warum? ist gleiche Dosis gleiches Medikinet

Das hat ja definitiv einen Grund und 2std mehr Wirkzeit haben ist schon viel weil so 12 std abgedeckt werden können

Da oben steht zweimal nach einer Mahlzeit.

Was soll ich mich darauf versteifen, was da nun genau gemampft wurde :adxs_kp:

Selbst wenn es nur eine Kleinigkeit wäre.

Die magensaftresistenten Pellets fallen nicht schnurstracks unten durch in den Dünndarm, wie so’n Groschen im Kaugummiautomaten.

Eine Bremse wäre biologisch quasi automatisch vorhanden. Die Zusammensetzung des Magenbreis bestimmt dann lediglich, wie lange gebremst wird.

Das kann zwar schon recht stark variieren (ratzefatze leerer Magen vs. leicht vs. ballaststoffreich gefüllter Magen), aber halbiert nicht mal eben die Gesamtwirkdauer.

Es sorgt aber für einen unruhigeren Wirkverlauf mit 1-2h verkürzter Dauer durch früher höhere Plasmaspiegel (Dose-Dumping und möglicherweise Überstimulation / stärkere Nebenwirkungen eben).

Der retardierte Anteil kann sich daher wohl unmöglich zeitgleich mit dem nicht-retardierten Anteil auflösen und für nur 3h therapeutische Wirkdauer sorgen.

Dazu könnte es höchstens kommen, wenn im Magen bereits ein pH-Wert über 5,5 vorliegen würde. Kann zwar vorkommen, wenn man da Probleme hat, aber Nahrung im Wanst reguliert ja auch den pH.

Ein Mittagessen bedeutet für mich eine vernünftige Mahlzeit.

Es gibt 150.000 Möglichkeiten, was da los sein könnte.
Aber irgendwo muss man anfangen.

Mahlzeiten vor der Einnahme erfolgen bereits.

Also würde ich da einfach nach Fachinformation gehen und überhaupt erstmal herausfinden, was die optimale Initialdosis ist. Mit bisher nur 5mg am Morgen kann man das noch nicht wissen.

Gegen eine zweite Einnahme von 5mg spricht jedoch nichts.
Da kann man parallel bereits ein bisschen Erfahrung sammeln, mit dem zeitlichen Abstand zur ersten Dosis spielen und vielleicht schon Trends erkennen.

Läuft die erste Einnahme einmal stabil, muss man sich darum keinen Kopp mehr machen und kann sich aufs Finetuning der zweiten Dosis fokussieren.

Ebenfalls wichtig zu bedenken: Wenn jemand vielleicht noch am Anfang mit ADHS Stimulanzien steht, sollte man die klassischen Probleme, wie eingeschränkte Körperwahrnehmung und Erwartungshaltung an die Medikation auch nicht unterschätzen.

Genauso wie das Empfinden von Unter- vs. Überstimulation, Stressoren und auch der ganze andere Kuckuck im ADHS-Alltag, den man hier ziemlich häufig liest.

Vor jeder Einnahme eine Mahlzeit.
Zwischendurch mal was snacken, auf Flüssigkeitszufuhr und sonstige Faktoren und therapeutische Maßnahmen außerhalb der Medikation achten.

Das braucht alles Zeit und Psychoedukation ist das A und O.
Nur die Pille zu schlucken reicht leider nicht.
Die macht es (bei passender Dosis) aber eben meist überhaupt erst möglich dranzubleiben..

Dann schaut man einfach mal, wie es in den nächsten 1-2 Wochen verläuft und gibt sich und dem Körper Zeit, überhaupt erstmal ein Gefühl für die Veränderungen im Kopp zu entwickeln :slight_smile:

Eigentlich ist hier nur meine analytische Hilfestellung für sie und nicht wieder ein gemeiner Austausch.

Sie hat Probleme und möchte Antworten also kann man ja nur schauen was ist da, warum ist es da, was könnte es noch sein, fühlt sich das 'vertraut ’ wie das erste Anfluten morgens bei der Einnahme etc.

nur so kann man wenn überhaupt näher . Weiß man grob was es mittags ist (könnte auch nur Salat mit etwas Mozzarella sein = keine richtige Mahlzeit) dann wieder eine mögliche Problemestellung gefunden, an dem man probieren könnte.

Wir sind ja ni ht da, wir kennen sie nicht und dann ist eine Art Checkliste von der Ferne der einfachste Weg Schritt für Schritt zu analysieren und somit auch nachvollziehen zu können @SneedleDeeDoo

Du bist glaube ich zu allgemein und zu weit weg von ihr und ihren Fragen zu ihren geschilderten Problemen.

Deshalb die Fragen, da hilft nur Systematik.

So mache ich das mit allem, mit mir, mit meinen Medikamenten, mit den Problemen von Eva, die auch mit einem riesem Beutel ankam und nur Zustände zeigt.

Über diesen Weg bin ich immer relativ zügig an Probleme gekommen und konnte damit auch recht treffsicher beginnen nach Wahrscheinlichkeiten auszuschließen.
.Wenn beim Essen Kotelett und Öommes steht kann es das Essen eher nicht sein, steht dort Blattsalat mit 1 Scheibe Mozzarella ist die Wahrscheinlichkeit eher hoch. Wird irgendwas mit ganz viel Säure nach dem Essen getrunken wäre das ja einen näheren Blick wert.

Vielleicht treten noch andere Reaktionen auf die dann ggf. auf Anomalie n, auf so verbuselt, weil die Dosis mittags besser früher eingenommen würde..

Ich könnte mich gerade dranhalten - einfach total neutral abarbeiten in der Hoffnung eine ordentliche Antwort anbieten zu können

Esse mal so nach 2,5 h noch ne Kleinigkeit. (müsliriegel/Schokoriegel oder Banane. Und/Oder nimm etwas Traubenzucker und genug trinken.
Ich hatte nach 2,5h auch immer das Problem und bekam es so im Griff.

Und unbedingt zu Beginn auf Koffeein verzichten.

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Guten Morgen :grinning_face:,
gestern abend sind mir leider schon die Augen zugefallen.

@Kathy bei beiden Einnahmen spüre ich nur 3 Stunden eine Wirkung. Also, nehme morgens um 7 die Kapsel, sprüre Wirkung dann um 8.00, hört auf um 11.00. Um 13.00 Uhr nehme ich nach einer Vollwertigen Mahlzeit die zweite Dosis, die um 14.00 beginnt zu wirken und um 17.00 aufhört.

@SneedleDeeDoo danke für Deine ausführlichen Antworten. Ich belese mich viel zu dem Thema, denke aber auch, dass viele Faktoren mit reinspielen wie und ib die Medikamente wirken. Bei Frauen zum Beispiel auch Hormonschwankungen.
Tatsächlich war meine Erwartungshaltung am Anfang sehr hoch. Vor allem, weil man nach der ersten Einnahme so ein Aha Erlebnis hat und euphorisch ist. Am zweiten Tag ist es dann schon wieder nicht mehr so. Habe dann aber trotzdem gemerkt, dass es mir hilft, vor allem in der Arbeit. Ich nehme viele Dinge nicht mehr so als Last war.
Mir war auch nicht bewusst, dass die erste Dosis die entscheidende ist. Ich denke ich werde mit meinem Arzt besprechen 10-5-0 zu versuchen.

@Nelumba_Nucifera das mit dem essen nach 2,5 Stunden, hab ich auch schon öfter gelesen, dass werde ich auf jeden fall ausprobieren danke.
Zu dem Kaffee habe ich ne Frage. Habe das auch schon oft gelesen. Auch das manche trotzdem Kaffee trinken, nur halt weniger. Kaffee würde doch die Wirkung verstärken und nicht hemmen bzw. blockieren oder? Das verstehe ich immer nicht ganz. Wird durch Kaffee das Medikament schneller Verstoffwechselt?
Ich trinke tatsächlich 1-2 Kaffee am Tag. Habe vorher auch überlegt ob ja oder nein. Mein Problem ist, ich bekomme schnell Kopfschmerzen wenn ich Kaffee weglasse. Wenn es aber die Wirkungen wirklich so beeinträchtigt, versuche ich ihn wegzulassen.

Danke noch mal für alle, die geantwortet haben :heart:

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Auf Kaffes soll man zu Beginn verzichten damit ggf. keine Wechselwirkung entsteht und man besser erfassen kann was von der Medikation kommt.

Kaffee kann z.B. die Wirkung verstärken oder dass du dich so wie nach den 3h fühlst.

Wenn du eindosiert bist kannst du es mit Kaffee wieder versuchen. Bei manchen ist es dann kein Problem bei anderen ja.

ich rette mich immer mit koffeinfreien Kaffee, nimm aber nicht den von Rossmann, da scheint noch leicht Koffein drin zu sein.

Bei mir war mit Beginn der Einnahme der Kaffeehype zurückgegangen.
Nehme ich keine Medikamente ist der Kaffeehype wieder da.
Anhand meines Kaffeehypes kann ich auch erkennen ob eine Dosierung passt.

Es wäre wirklich ein Versuch Wert auf Kaffee zu verzichten und nach den 2,5h was zu essen. Ausreichend trinken wäre im Bezug zu den Kopfschmerzen noch wichtiger.
Vielleicht bekommst du aber auch keine aufgrund der Medis.

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Eure Gründe bzw Diskussionen zu dem Thema sind ein Grund weshalb ich nach über einem Jahr echt überlege von Medikinet Retard umzusteigen auf Elvanse. In meinen Augen ist das Medikinet Adult mit so vielen Faktoren verbunden was mit der Ernährung zutun hat. Ich arbeite seit 3 Monaten mit einer App und einer dazugehörigen Symptomliste. Es ist alles manchmal random und schwer zu begreifen wie viele Faktoren da rein spielen in die Wirkung des Medikaments…

Danke, ich probiere das mal aus. Ich hab koffeinfreien Kaffee vom dm.

Elvanse ist aber auch nicht für jeden geeignet. Meine Tochter kam da mit überhaupt nicht klar. Sie hat richtige Panikattacken davon bekommen.
Es ist wirklich alles sehr individuell. Was bei dem einen super klappt, klappt beim anderen nicht.
Das Problem mit Medikinet und essen ist natürlich such für viele schwierige. Manche haben ja dann erst mal gar keinen Hunger. Bei mir ist es nur das zeitmanagement dann genau 2,5 Stunden später was zu essen vor allem wenn ich in der Arbeit bin. Werde da dann vielleicht Traubenzucker versuchen.

Noch eine allgemeine Frage. Wenn ich bei Medikinet adult auf 10 mg morgens umsteige, kann ich dann auch zwei 5mg auf einmal nehmen? Oder wäre es besser reine 10mg Kapsel zu nehmen?

Danke für die Info, gut zu wissen. Ich muss es einfach Mal ausprobieren. Bisher ist der Peak vom Medikinet für mich eher schlecht, gerade auf der Arbeit. Da ist mein Drang nach Koffein und Nikotin unmöglich zu handeln… Zudem ist das mit dem Essen auch so ein Ding, ich esse dadurch nur noch weniger und dann hab ich den tollen Teufelskreis mit dem Rebound oder meiner Stimmung. Zudem nehme ich anscheinend reize noch stärker auf und rutsche in eine Reizüberflutung. Aber eben es ist wie du schon sagst, bei jedem unterschiedlich. Schade das meine Ärztliche Begleitung so blöd ist

Ich würde sagen eine reine Kapsel ist da schon besser, weil die ja schließlich langsamer abgebaut werden. Ob beide Zeitgleich auslösen ist da so die Frage. Allein von der Medikamentenversorgung würde ich dir die 10er empfehlen sonst musst du ja Unmengen 5er bestellen. Zudem ist in 2 5ern insgesamt 8,7mg Methylphenidat und in einer 10er 8,65 mg. Ist jetzt kein großer Unterschied mathematisch aber wer weiß was es ausmachen könnte rein hypothetisch