Meine KV fordert mich zur Reha auf - gibt es noch Punkte, die ich in dem Papier besonders beachten sollte?

Moin,

ich war lange nicht mehr hier, liegt daran, das dass Posten von Beiträgen in Foren bei mir immer extrem hakelig läuft, bis ich mir klar bin, was ich eigentlich sagen bzw. schreiben möchte dauert es eine Ewigkeit.

Ist bei E-Mails auch so, wenn ich das auf der Arbeit machen müßte wäre meine Effektivität ziemlich gering.

Ich bin jetzt seit letzten Sommer krankgeschrieben. Vorher pünktlich zu Corona in der Firma rausgeflogen.
Seitdem habe ich eine VT (Soziales Kompetenztraining) absolviert, die auch gefühlt ein bischen geholfen hat, aber im Moment ist das Trainieren von sozialen Situationen wie ihr euch denken könnt nicht so einfach (bzw. es gibt mehr Ausreden als sonst, sich in der Konfortzone zu verbarrikadieren).

Glücklicherweise hat mich die zuständige Ärztin in dieser Einrichtung immer weiter krank geschrieben, sonst hätte ich mittlerweile ALG2 beantragen müssen. Hab mich natürlich trotzdem beworben, aber im Moment ist es auch nicht so einfach…

Nun hat mich die Krankenkasse zur Reha aufgefordert.
Hat mir diesen Bogen zugeschickt und ich konnte mich über Ostern dazu aufraffen den mal durchzugehen.

Nun bin ich bezüglich einer Reha skeptisch. Ich befürchte, ein Szenario vorzufinden, was ich im letzten Jahr in einer Tagesklinik vorgefunden habe:
Zwar eine sehr positive Atmosphäre, aber alles doch verdammt auf die üblichen Standardpatienten - Burnout und so - abgestimmt. Pilates ect. bekommen mir zwar sehr gut, aber mein Problem ist eben, das ich zu schlecht in Sachen Selbstbeobachtung bin, Achtsamkeit ist bei mir nich.

Auf meiner Krankschreibung steht zwar Sozialphobie an erster Stelle, aber gefühlsmässig bräuchte eine Klinik, die etwas zielgenauer richtung ADHS geht. Habe ich da evtl. Möglichkeiten, das beim Ausfüllen des Antrags irgendwie in diese Richtung zu lenken?

Hallo

Ja, Du hast (noch) das Wunsch- & Wahlrecht (§40 SGB V).

Du kannst also durchaus selbst raus suchen, welche Klinik mit ADS Erfahrungen hat (Die Schön-Kliniken in Bad Bramstedt & Bad Arolsen sind da wohl recht gut). Die Klinik sollte natürlich wenn möglich Kassenpatienten aufnehmen. Das kannst Du dann der KV mitteilen. Müsste eigentlich auch entsprechender Punkt auf dem Antragsformular vorhanden sein. Ansonsten kurz mal mit der KV sprechen…

Mein Partner und ich hatten jeweils bezüglich Reha vom Wahl- und Wunschrecht Gebrauch gemacht und auch die gewünschte Klinik bekommen.

Damals hatte ich noch keine ADHS Diagnose , ich hatte mir dann Kliniken mit den für mich passenden Schwerpunkten rausgesucht , alle einmal angerufen und da einige Telfonkontakte so skurril waren , sind die gleich von der Liste geflogen.

Hach wenn ich das lese

Bist du wegen dir dort oder den anderen? Ich musste 6 Jahre um eine Reha kämpfen und hatte keine kk die nachfragte…

Ich würde gerne sofort wieder arbeiten, das wäre wohl am hilfreichsten.

Aber ich bin in 90% aller in Frage kommenden Stellen Quereinsteiger und das wollen die Firmen wohl nicht so gerne - jetzt zu Pandemiezeiten bin ich wohl praktisch unvermittelbar, es sei denn ich bewerbe mich als Lagerhelferm oder so Paketsklave.

Die KK will mich halt loswerden, darum geht es.

Reha wird mir nicht weiterhelfen, wenn nicht exakt auf mich abgestimmt. Ich hab Angst, da sinnlos rumzuhängen. Außerdem könnte es ja sein, das ich bis dahin tatsächlich wieder Arbeit habe. Dann müßte ich mich dort outen und gleich mal 4Wochen in der Probezeit krank machen.

Irgendwie bin ich auch einfach müde.
Ich bin jetzt seit 2008 in Behandlung, 3x Psychotherapie, 1x Tagesklinik.
Ich möchte am liebsten einfach loslassen. Ist halt wie es ist.

Ist natürlich Utopie, aber wenn irgendwelche Linksgrünen Experten vom BGE sprechen und 1200€ genannt werden, dann wäre ich mittlerweile so weit, mich einfach fallen zu lassen. Keine Lust mehr.
Die Anderen haben ein Problem mit mir. Ich bin zwar nicht eben Glücklich, aber lebe halt so vor mich hin…

ich habe eine Kollegin die ist angefangen und im Vorfeld war halt klar das es die Reha gibt, da kann ja keiner was für wenn man die vorher genehmigt bekommt. Das kann man doch direkt sagen. Dann steht ja auch in den Sternen ob du eine Stelle zu der Zeit findest bzw. kann man dann ja auch überlegen den Rehaplatz aufzuschieben.

Sei doch dankbar dass dir eine Reha finanziert wird, musst dich in dieser Zeit um viele alltägliche Dinge nicht kümmern. So eine geregelte Phase kann einen ja auch auf das Arbeitsleben vorbereiten.
Es gibt Kliniken mit Sozialdiensten die sich um das Thema Arbeit kümmern bzw. wo auch Fähigkeiten und Belastbarkeit getestet wird.

Du hast ja Mitspracherecht und kannst dir eine Klinik „aussuchen“

Eine exat auf dich abgestimmte Reha wird es nicht geben das ist Utopie. Es gibt in den Rahakliniken immer Knackpunkte die nicht so günstig sind. Reha bedeutet auch die vorhanden Angebote zu nutzen die dort vorhanden sind und das beste daraus zu machen bzw. selber aktiv zu werden.
Reha und danach ist alles wird danach sofort gut gelingt auch eher selten.
Reha bedeutet aus meiner Sicht eher das es ein Angebotskonzept gibt aus dem man was lernen kann und weniger das individuell ein Programm komplett auf dich abgestimmt wird. Es gibt da nur bedingt eine individuelle Spannbreite aber in dieser kann man schon was mitnehmen.
In einer Reha muss man nicht sinnlos rumhängen man kann auch von da aus aktiv was für sein Leben tun.

Wobei wenn du klar sagst Arbeiten sei das richtige für dich wäre die Frage ja eher wie kommst du am schnellsten dahin ???

Selbst wenn du in eine Reha-Klinik kommst, die auf ADHS spezialisiert ist, heißt das noch lang nicht, dass du dort auch entsprechend behandelt wirst. Mein Arzt hatte auf meine ADS und den darauf zurückzuführenden Burnout ausdrücklich hingewiesen und auch ich hatte den Selbstauskunftsbogen der Rentenversicherung wie auch den Fragebogen der Klinik entsprechend ausgefüllt. Auch ich hatte damals meinen Job verloren.
Das Resultat war, dass ich Medikinet, auf das ich damals sehr gut eingestellt war, absetzen musste und stattdessen Straterra bekam und ich erst in den letzten beiden Wochen meiner sechswöchigen Reha mal endlich Ergotherapie erhielt.

Für mein ADS hat mir diese Reha nichts gebracht, aber sie hat mir wenigstens in der damaligen Situation und aus meinem Burnout ein Stück weit herausgeholfen. Das Problem war nur, dass ich nach der Reha sofort einen neuen Job angetreten habe, der mich super gestresst und dadurch einen Rückfall ausgelöst hat.

Danach war dann erstmal alles vorbei…

Du solltest wirklich dankbar sein und das Beste aus der Reha machen. Mein Antrag wurde letztes Jahr abgelehnt.


Kann ich in gewisser Weise verstehen…

Ich denke auch, dass ein ADS nicht „so einfach“ in einer Reha „wegbehandeln“ werden kann… :wink:
Bestenfalls vielleicht neue/andere Impulse im Umgang damit geben. Den großen Rest muss ein Patient wohl oder übel dann -auf einem durchaus langen Weg- selbst übernehmen. Was aber ja nicht gegen eine (Reha)Klinik spricht, die zumindest weiß wovon sie da redet. Eine ganz allgemeine Edukation zu Depressionen oder anderen „Begleiterkrankungen“ würde im hier vorliegen Fall wohl tatsächlich nicht weiter bringen…

Aber ich sehe halt bei Reha/Klinikaufenthalten auch den „ganzheitlichen“ Effekt.
Mir haben meine zig (6 oder sieben?!) Tageklinik- und drei Klinikaufenthalten immer wesentlich mehr gebracht, als nur die „schlichte“ Behandlung. Ich empfand den Austausch mit den anderen Betroffenen in gewisser Weise auch als sehr angenehme „Behandlung“. Aber auch dieser verschiedenen „Blickwinkel“ der Ärzte & Patienten haben mir durchaus geholfen. Daher wäre ich auch durchaus „froh“ drüber, wenn mir die KK solch eine Möglichkeit bieten würde.

P.S.: Ich bin jetzt bald 20 Jahre „dabei“ an mir zu arbeiten. Ich hatte auch zeitweise lange „Durststrecken“ und wollte nicht nur einmal alles „hinschmeißen“. Allerdings bin ich -in der Rückschau- echt froh, es „durchgezogen“ zu haben und zum Beispiel jetzt ganz frisch auch meine gesicherte Diagnose zum ADS bekommen zu haben. Das sind alles „kleine Steinchen“, die aber irgendwann ein „solides Fundament“ bieten, mit dem es sich deutlich besser „arbeiten“ lässt. Daher… Auch wenn es anstrengend ist, bleib da dran. :+1:

Bei meiner Rehaplatzsuche habe ich es z.B davon abhängig gemacht ob es dort ein Klavier gibt und ein Raum wo ich mein Instrument üben kann.
Dann war es mir wichtig dass es in der Näheren Umgebung einen Verein gibt wo ich ein zweimal mitmachen kann um mich dort den Sozialkontakten außerhalb einer Reha zu erproben.
Mir war die Spezialisierung auf Burnout wichtig und ein ressourcenorientierter Ansatz und Unterstützung im Bezug zur Rückkehr ins Arbeitsleben.
Dann sollte es nicht so ein Klinikbunker sein.

Auch wenn man da nicht festgestellt hat das ich eigentlich eine PTBS und ADHS habe, haben mir auch die Angebote z.B zur Depression und weitere Psychoedukation trotzdem was gebracht.
Dann die ganzen Sport- und Entspannungsangebote um mal in neue Sachen hineinzuschnuppern
die offenen Angebote für die Freizeit
der Austausch mit den Mitpatienten
die Einzel und Gruppentherapien wo man ja auch ein wenig was in der Hand hat was man anspricht.
die Ruhe und die Versorgung
eine Tagesstruktur
wieder früher aufstehen müssen

Mein Tagesplan war aber z.B. sehr knapp gehalten da bei mir runterkommen und Ruhe vorrangig war. Bei anderen war er vollgepackt, da Aktivierung angesagt war.

Wen ich keine Reha finden könnte die auch ADHS behandelt, dann würde ich die Kliniken im Vorfeld anschreiben wie die mit so einer Diagnose umgehen. Nicht das man da in einem Anti ADHS Umfeld landet.

Mein Partner hatte z.b geschaut, dass seine Reha in einem Skigebiet liegt und hat seine ganze Ausrüstung mitgenommen und hat jede Möglichkeit genutzt um Ski zu fahren. Noch heute strahlen seine Augen wenn er davon berichtet , dass er so viel Ski ganz alleine für sich fahren konnte.

Danke für eure Antworten.

Ja - gut vielleicht könnte es schon etwas bringen. Aktivierungsmässig.
Aber diese ganzen Psychoedukationsdinger - die kann ich einfach nicht umsetzen. Ich kann mich nicht beobachten. Ich hab den totalen Tunnelblick.
Und was den ganzen Burnoutkram angeht - das könnte mich irgendwann voll betreffen, aber ich weiß jetzt schon, das ich dagegen ziemlich wehrlos sein werde. Ich hab einfach null Übersicht, null Kontrolle. Ich kriege diese Techniken in der Situation dann nicht umgesetzt.

Ich hab schon Riesenprobleme solche Fragen wie „was haben sie denn in der Situation gefühlt“ zu beantworten. Gefühlt hab ich schon was, aber da ich sowieso immer im Augenzuunddurchmodus bin kriege ich es kaum mit.

Vermutlich wird man versuchen mir eine Tagesklinik anzudrehen. Das hatte ich ja schon letztes Jahr.
Dann Pendel ich da gut anderthalb Stunden hin. Die ganze Zeit die verfluchte Maske, die man neuerdings nicht mal mehr zum Umsteigen abnehmen darf. Und dann die ganze Zeit in der Einrichtung, in jeder Gruppe das verdammte Ding auf?

Ich weiß, jammern auf hohem Niveau :wink:

Hallo Gargamel

Ich glaube so eine Sozialphobie habe ich auch.
Bin in meinem vorletzten Job stark gemobbt worden vom Cheff und einer Kollegin vor allem weil ich bein Kassemachen abends immer zu langsam war aus Angst Fehler zu machen.
Dann hat mein Cheff mir gekündigt da ich
angeblich zu unfreundlich zu den Kunden wäre.
Dann war ich 14 Tage krank geschrieben und hatte gleich einen neuen Job.
Bei dem ich dann die Probezeit nicht bestanden habe!
Mein damaliger Cheff sagte ich wäre unruhig wie ein Aufziehauto und hätte bedtimmt Adhs.Ich bin in Psychologischer Behandlung und bekomme vom Neurologen Escitalopram Tropfen die mir etwas helfen.
Jetzt habe ich seit 21/2 Monaten wieder einen Job und seid ich dort angefangen bin ständige Panik wieder die Probezeit nicht zu bestehen.
Heute hatte ich ein Gespräch mit meinem Cheff der sehr nett ist.
Er sagte ich sei jetzt 2 einhalb Monate da und mache immer noch so viele Flüchtigkeitsfehler.
Nächste Woche haben wir wieder ein Gespräch wenn ich kommende Woche nicht besser arbeite
Vor 14 Tagen ist es eine Woche sehr gut gelaufen !
Bin ich meinen Job wieder los!
Dann lasse ich mich erst einmal Krankschreiben
Eine Reha täte mir sicherlich auch gut!

Ratte
Bin ziemlich verzweifelt

@ Ratte:
Hab deine anderen beiträge jetzt nur mal grob überflogen, weil ich jetzt ins Bett muss - morgen mal wieder zur Neurologin…

„weil ich bein Kassemachen abends immer zu langsam war aus Angst Fehler zu machen.“
Darf ich Fragen, wovor genau Du dich fürchtest? Fürchtest Du eher zu scheitern oder eher von anderen bewertet zu werden?
Da müsstest Du mal genauer reingehen, mit professioneller Hilfe. Meine Erfahrung ist, das man da richtig Bohren muß. Meine Diagnosen habe ich z.B. in Endeffekt immer selber gestellt, die Ärzte haben mir erst geholfen, als ich ziemlich genau ausführen konnte wieso weshalb warum. Die haben für Diagnosen gar keine Zeit und fertigen einen eher mit Beruhigungsmitteln ab, was natürlich Mumpitz ist.

Das wäre ja so also wenn ich jemanden Schmerzmittel gebe, um einen Beinbruch zu heilen.
Oder ein leckendes Dach mit immer größeren Eimern zum runterstellen zu fixen.

Du schreibst was von Wechseljahren - wie bist Du den davor klargekommen?
ADHS ensteht ja nicht plötzlich, bzw. hätte schon immer da sein müssen. Es könnte natürlich sein, das Du früher robuster gewesen bist und deswegen erst jetzt scheiterst.

Du schreibst irgendwo
„neue beruflche Aufgaben“
Ist es vielleicht so, das Du früher im analogen Zeitalter besser klargekommen bist und deine Probleme durch Nichtbeherrschung deiner Arbeitsgerätschaften verursacht werden?
Ich bin auch unsicher, wenn ich mit Dingen Arbeiten muss, die ich nur 80%ig verstanden habe.
Falls sowas in der Richtung zutrifft könnte man evtl. das AA überreden, entsprechende Fortbildungen zu bezahlen und Kurse zu besuchen, wärend ALG Bezug.
(Mit Corona und nur Fernunterricht als Teamskonferenz hätt ich aber null Bock drauf :wink: )

Hallo Gargamel

Ich bin sehr perfectionistisch veranlagt und habe den Zwang immer alles richtig zu machen also fürchte ich mich vor dem eigenen scheitern!

Vor den Wechseljahren konnte ich problemlos mehrere Dinge auf einmal machen ohne dabei etwas zu vergessen oder falsch zu machen.
Ich war sehr organisiert und multitaskinfähig.

Seit den Wechseljahren habe ich starke Konzentrationsprobleme und Probleme mir Aufgaben zu merken die neu sind und die ich nicht täglich mache.
Ganz schlimm ist es wenn ich mir viele unlogische Schritte merken muss.

Ich konnte aber immer schon besser arbeiten wenn ich Routine hatte

Naja vielleicht sind es nur die Wechseljahre, aber da kann ich noch nicht mitreden.

Vieles was Du beschreibst sind aber auch gleichzeitig Burnoutsymptome.
Lass Dich nicht blos mit Medis ruhigstellen, bestehe auf gründlicher Diagnostik.

Da das ganze immer noch läuft - vielleicht noch einmal eine Nachfrage:

Kann jemand eine bestimmte Klinik in Norddeutschland empfehlen, die explizit ADHS Patienten „bearbeitet“?

Es gibt zwar Bewertungsportale, ich habe allerdings das Gefühl das sowas heute professionell manipuliert wird.

Hallo gargamel

Eine Freundin hat mir gesagt das zwei Bekannte mit psychischen Problemen zur Reha in Bad Oeynhausen waren und dort wohl sehr zufrieden waren.
Allerdings weiß ich nicht ob die Klinik suf Adhs spezialisiert ist!

Du nimmst die Reha-Aufforderung deiner Krankenkasse ja eher als Schikane war, wenn ich das hier richtig rauslese. Und du schreibst, dass dir Arbeit viel eher helfen könnte - was hält dich denn ab? Von einer Arbeit meine ich.


Schikane vielleicht nicht, aber es hilft mir nur kurzfristrig. Dieses in Gruppen rumsitzen, Achtsamkeitsübung, das mit dem inneren Kritiker, Leid- und Leitsätzen, ect. , das kenn ich doch alles schon.

Ist für mich größtenteils gar nicht umzusetzen, in dem Moment hab ich meistens andere Gedanken.
Da sitzt man dann mit lauter Burnoutpatienten.

Ist für mich bestenfalls Allgemeinbildung.

Und dann die ganze Zeit mit Söderwindel :neiiin

Mit Bandscheibenvorfall oder Beinbruch wäre es wohl OK.


Die derzeit sehr zahlreichen Mitbewerber.
Außerdem hat man mir so ca. 4 Monate Wartezeit vorrausgesagt. Da kann ich mich also kaum bewerben, denn dann müßte ich ja sagen, das ich demnächst einen Monat ausfalle, gleich in der Probezeit. Psychisch.
Im dem Moment wo der Personaler die Wahl hat ist man raus.

Hätte, würde, wenn … wenn du eine Arbeit findest kannst du ja die Reha absagen. Die Krankenkasse wird vllt auch zufrieden sein, dass du wieder arbeiten gehst, und der, der deinen Platz bekommt doch sicher auch.
Lass dich doch nicht von etwas, das du weder willst noch brauchst so ausbremsen?

Mitbewerber, hm. Wie hast du dich denn bisher gegen die durchgesetzt? Wird vermutlich jetzt auch anwendbar sein? Und wenn es mehr Mitbewerber als früher sind: einfach noch ein paar Schippen drauflegen
Oder wäre ein Branchenwechsel eine Option?


Ja, wenn ich das ohne Nachteile tun kann, wäre das auch mein Ziel.


Gar nicht.
Die Firma konnte die Stelle mangels Bewerbern nicht besetzen.
Und meine Vorgänger sind gegangen bzw. wurden rausgeekelt.


Wenn man dabei ist, ja. Aber erstmal soweit kommen;)


Ja, theoretisch. Praktisch wollen die Firman das nicht. Quereinsteiger wollen die nicht wirklich… Umschulung übers Arbeitsamt vielleicht. Ist aber schwer zu bekommen, kostet halt ein Vermögen.