Methylphenidat und Minipille Slinda (Drospiernon)

Was macht Dospirenon?

1. Progestogene (gestagene) Wirkung

  • Agonist am Progesteronrezeptor (PR):
    Drospirenon bindet hochaffin an den PR und unterdrückt die Pulsfrequenz von GnRH im Hypothalamus.

  • FSH-/LH-Suppression:
    Durch diese Wirkung sinkt die Freisetzung von FSH und LH, der Eisprung wird verhindert und endogene Estradiol- und Progesteronspiegel gehen deutlich zurück .

2. Antigonadotrope Effekte

  • Gonadotropinsuppression:
    Die progestogene Aktivität hemmt die Sekretion von Gonadotropinen (FSH, LH) in der Hypophyse.

  • Reduktion von Steroidspiegeln:
    In Studien führte eine Tagesdosis von 3 mg Drospirenon zu einer nahezu vollständigen Ovulationshemmung und senkte den Estradiol-Spiegel auf ca. 40–80 pg/ml .

3. Antimineralocorticoide Wirkung

  • Mineralocorticoid­rezeptor-Antagonist (MR):
    Drospirenon blockiert den MR und wirkt damit der Natrium- und Wassereinlagerung durch Aldosteron entgegen.

  • Klinische Effekte:
    Fördert Natriurese, reduziert Ödeme und gleicht estro­geninduzierte Blutdrucksteigerungen aus .

4. Antiandrogene Effekte

  • Androgenrezeptor-Antagonist (AR):
    Drospirenon konkurriert mit Testosteron/Dihydrotestosteron um den AR.

  • Auswirkung:
    Senkung freier Androgenspiegel, Verbesserung von Akne, Seborrhö und Hirsutismus .

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