Microdosing

Alternative Behandlungsmethode?

<LINK_TEXT text=„Leon nimmt regelmäßig vor der Arbeit ein bisschen LSD › ze.tt … schen-lsd/“>Leon nimmt regelmäßig vor der Arbeit ein bisschen LSD › ze.tt</LINK_TEXT>

fällt weg weil dir das kein psychiater verschreibt. Und wenn das nicht unter ärztlicher Behandlung erfolgt, ist es auf gar keinen Fall eine Alternative.

Auf Netflix gibt es eine Doku über LSD. Da wird auch thematisiert, dass man damit suchtproblematik sehr gut behandeln könnte.

Aber ganz ehrlich, dieses Forum ist der absolut falsche Ort um darüber zu diskutieren.

Keiner sollte auf die Idee kommen, das Zeig als Selbstmedikation zu nehmen. Es kann gewaltig schiefgehen und heftige Dauerspuren hinterlassen. Pilze, weiß ich nicht, habe nicht Probier

Klingt auch ein bisschen, als betreibe Leon Selbstmedikation mangels Diagnose?

Das denke ich auch


DAS habe ich auch gedacht.

Wer eine Diagnose und eine funktionierende Medikation hat, braucht so etwas defintiv nicht.

Ich habe auch schon hier und da Berichte aus dem Silicon Valley gelesen von Leuten, die normalen AHDS-Medikamenten auf illegales Microdosing von LSD umgestiegen sind. Aber die Forschung in dem Bereich ist auch wieder am Anlaufen.
Kann sein, dass in ein paar Jahren erste Medikamente auf LSD-Basis für adultes ADHS auf den Markt kommen. Momentan laufen dazu Studien in der Schweiz (und ich glaube auch in den Niederlanden, aber die finde ich gerade nicht):

<LINK_TEXT text=„https://www.irw-press.com/de/news/mindm … 60255C1095“>MindMeds Geschäftssparte für Mikrodosierung erweitert klinische Phase-II-Studie zur Mikrodosierung von LSD in der Behandlung von Erwachsenen mit ADHS - IR-WORLD</LINK_TEXT>

Als ich den Artikel gelesen hab, musste ich auch sofort an Selbstmedikation denken. Ich selbst habe nie „harte“ Drogen genommen, da war die Angst immer viel zu groß, drauf hängen zu bleiben, wenn mir das gut gefällt und tut. Und ich würde auch jedem davon abraten, weil man ja nie weiß, was da noch alles reingemischt wird. Okay, jetzt könnte man sagen, ist ja nur ne Mikrodosis - aber nichtsdestotrotz …

Das ist sehr interessant. Vor allem auch, weil auch Cluster-Kopfschmerzen aufgeführt sind. Die hat mein Gatte (jetzt zum Glück schon seit längerer Zeit nicht mehr) sehr schlimm (gehabt) und konnte nicht behandelt werden. Wenn das tatsächlich helfen würde, wäre das ein Segen für alle, die keine Medikamente gegen ihren Cluster finden. Im Gegensatz zu oben hätte ich da zumindest das Vertrauen, dass nicht noch irgendein Mist in medizinische Substanzen gerührt wird.
„Wir“ haben ja schon MPH und Konsorten, die im Normalfall gut helfen.

ADHS und Kopfschmerzen/Migräne treten ja auch häufig zusammen auf… :wink:

Ich habe tatsächlich Erfahrung mit Microdosing und auch mit normaler Dosierung und muss sagen, das gehört zu den besten Sachen, die ich jemals gemacht habe.
(Früher als ich jünger war hätte ich das niemals gemacht, da ich viel zu instabil in allem war - mittlerweile ist das aber nicht mehr so, was ich auch viel den adhs-Medikamenten zu verdanken habe).

Daher hat es sich ergeben, das mal auszuprobieren. Wenn man etwas älter und mental wirklich gefestigt ist, kann es sehr gute positive Effekte haben bzw. eine sehr schöne Erfahrung sein. Würde es weder pauschal verteufeln noch pauschal in den Himmel loben.

Für die Behandlung von behandlungsresistenten Depressionen mit entsprechend geschulter Begleitung ist es ja bspw. bis heute nicht zugelassen, was extrem schade ist. Viele Studien deuten darauf hin, dass das ein alternativer Weg zu Heilung sein kann.