Mutter vom 19-jährigen Sohn total verzweifelt

Erst einmal tut es mir Leid, dass du solche Probleme mit deinem Sohn hast und dich belasten.

Respektlosigkeiten o.ä. haben natürlich keine Berechtigung.

Ich Versuche aber Mal mein Meinung insgesamt abzugeben.

Er hat schon etliche Therapien gemacht und auch Medikamente ausprobiert. Erst vor einer Woche war er drei Monate in einer Tagesklinik. Dort hat er sich sehr wohl gefühlt, weil er auch soziale Kontakte gefunden hat und man ihn da so genommen hat, wie er ist.

Jetzt zum Kernproblem. Ich habe das Gefühl, dass er null Bereitschaft zeigt, seine ADHS in den Griff zu bekommen.

Abgesehen davon, dass du selbst schreibst dass es dein subjektives empfinden ist finde ich widersprechen sich diese Aussagen.

Wie kann man denn behaupten er würde sich “null” (also gar nicht) um Besserung bemühen und gleichzeitig macht er so viele Dinge, die m.E. schon zeigen dass er vieles tut so gut er es halt kann.

Er sagt ständig, er hat ADhs

Du schreibst Dutzende Beiträge später er sei in Therapie zudem mit Depressionen diagnostiziert worden.

Das passt für mich auch eher als reines ADHS - und bei Depressionen ist es leider bekanntlich ja wirklich so, dass Betroffene es einfach nicht schaffen obwohl sie wollen - und das erhöht nur die eigenen Schuldgefühle und Scham.

Sich in einen depressiven Menschen nicht hineinversetzen zu können und zu sagen “Warum bist du denn antriebslos und bekommst nicht einfach Mal den Hintern hoch” ist leider für alle Seiten nicht sehr förderlich.

Vielleicht solltest du dich mit dem Thema Depressionen für Angehörige informieren und beraten lassen.

Er nimmtZur Zeit seine Medikamente , Strattera 80 mg und abends eine Antidepressivum.

Das klingt klar nach Depressionen. Und warum gegen das ADHS kein Elvanse/LDX bisher versucht wurde, wie auch andere bereits schrieben, frage ich mich auch. Könnte helfen.

Selbst die Tabletteneinnahme erfolgt nur durch meinen mehrmaligen Aufforderungen.

Also er ist so willenlos und antriebslos, dass er macht was du forderst?

Ich sehe da sowohl Willen, als auch Respekt seinerseits - und gleichzeitig einen sehr unselbständigen jungen Mann der dir - entgegen deiner Behauptungen - durchaus folgt.

Ich persönlich hätte dir mit 19 Jahren damals tatsächlich die Tabletten um die Ohren geschmissen, wenn ich selbst davon nicht überzeugt gewesen wäre und meine Mutter mich bei so etwas tiefgreifendem wie starken Medikamenten derart unter Druck gesetzt hätte.

Seine Interessen ist das Computerspielen. Lego, auch ab und zu und er trifft, darf sich gern mit Freunden jetzt. Die Aber die gleichen Probleme haben wie er.

  1. Und er hat einen Job, eine Fachhochschulreife als Abschluss und eine Freundin. Für einen Jungen mit ADHS und vor allem (evtl. schweren!) Depressionen der laut deiner Aussage “nix” hinkriegt und sich angeblich “null” engagiert klingt das für mich nicht. Vielleicht Ansichtssache…
  2. Die Freunde haben die gleichen Probleme wie er? Woher meinst du denn seine Freunde so gut zu kennen (kannst du ja definitiv nicht) und maßt dir an solche Aussagen zu treffen? Vielleicht sind viele Dinge die dich stören auch einfach recht normale Dinge heutzutage bei Teenagern - z.B. phasenweise auch Mal viel zu zocken?!

Vor kurzem war es Gitarre spielen aber so wie es bei ADHS ler ja immer so ist er fängt was an und nach kurzer Zeit ist es schon wieder uninteressant..

Es gehört abgesehen davon dazu neue Hobbys auszuprobieren - und es ist absolut normal, auch für nicht-ADHSler dass man Dinge die dann doch nichts für einen sind nicht weiterverfolgt.

Es klingt als ob du in allen Punkten meinst entscheiden zu wollen was richtig für ihn ist, was er zu machen und wie er sein sollte.

Er ist ein eigenständiger Mensch!

Gestern zum Beispiel habe ich gesagt, dass ich nicht mehr kann und dass er drüber nachdenken soll ob er weiterhin unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchte Ansonsten muss er ausziehen und seitdem spricht er nicht mehr mit mir

Dann hat er deine Frage doch beantwortet. Seinem Kind zu sagen dass man nicht mehr kann und dass er ausziehen soll ist entweder sehr ehrlich oder auch einfach eine Form von emotionaler Erpressung.

Er wurde gestern wieder im Gespräch impulsiv und ich hatte dann aufgelegt

Wolltest du ihm unreifes Verhalten vorleben oder was war der Grund?

Man sollte schon so reif sein seinem Kind ruhig, aber deutlich zu kommunizieren dass es respektlos ist, und das Gespräch daher jetzt beendet ist.

Aber einfach auflegen?!? Puh…

Klar kann ich mehr Druck rausnehmen

Dir ist also bewusst, dass du durchaus viel Druck auf ihn ausübst?

Ich mein ich mach das jetzt schon 15 Jahre mit ihm mit, dass er nichts nichts tut weder Tabletten einnimmt noch sonstiges.

Hmm also er hat einen Job, einen vernünftigen Abschluss gemacht, hat Freunde mit denen er sich trifft, eine Freundin, war 3 Monate in stationärer Therapie und geht - natürlich auf dein Drängen hin - zur Therapie gegen seine Videospielsucht (die du vermutlich selbst diagnostiziert hast).

Und über diesem Jungen mit ADHS und offensichtlich ernsthaften Depressionen sagst du jetzt schon wieder dass er angeblich “nichts” tut.

Frage: hast du Mal überlegt dir selbst einen Therapeuten zu suchen und dir Impulse geben zu lassen und helfen zu lassen?

Immerhin hast du ihm gesagt, dass du nicht mehr kannst.

Wenn das tatsächlich so ist, dann solltest du meiner Ansicht nach auch Mal bei dir selbst ansetzen.

Ja, das hab ich ihm schon mehrfach gesagt, dass ich ihn liebe und helfen werde und dass es mir schlecht geht

Er hat Depressionen. Was möchtest du damit erreichen, dass du ihm sagst, dass es dir schlecht geht? Dass er sich noch schuldig und verantwortlich fühlt für deine Themen? Oder doch nur emotionale Erpressung, weil er nicht so funktioniert und nicht genau das tut was DU eigentlich möchtest?

Du kannst dich offensichtlich nicht in ihn hineinversetzen, ich lese nirgendwo raus dass du an dir arbeitest oder dir konkret Hilfe durch eine Therapie für dich holst.

Ich hab schon Oft gehört wende dich ans Jugendamt, aber die sind ja auch nicht auf ADHS spezialisiert.

Darum probierst du es gar nicht erst? Wow, aber über deinen Sohn der Therapien macht, Tabletten einnimmt etc. sagst du er würde “nix” machen und “null” an sich arbeiten.

einnehmen.Ich mein hier sind ja viele ADHS ler da die Hilfe suchen und versuchen auch was zu ändern Aber wie gesagt, bei ihm ist gar nichts.und das verstehe ich nicht

  1. Ein weiteres Mal die Aussage dass er laut dir “gar nichts” tut - was einfach dem sonstigen wiederspricht, was du über ihn schreibst. Das ist definitiv unfair und unangemessen ihm gegenüber.
  2. Selbst wenn es so wäre - lass dich beraten und Stelle vielleicht Mal die Depressionen bei ihm in den Vordergrund und nicht das ADHS. Völlige Antriebslosigkeit und vermeintliche Gleichgültigkeit (oft eher Resignation u. Verzweiflung) sind ein Grundthema bei schweren Depressionen.

er sitzt nur am Handy oder Pc oder PlayStation und geht arbeiten ca 20 std die Woche /nachmittags und abends

… und hat Freunde die er besucht, dir dir aber nicht gefallen (deine Aussage), er hat eine Freundin (die dir auch nicht passt) und war z.B. Gitarre spielen und neue Hobbys ausprobieren.

Ja was denn nun?

Jetzt sitzt er auch in seinem Zimmer zockt und quatscht mit irgendwelchen Leuten die mit zocken …

Oh nein, er zockt also nicht nur, sondern interagiert dabei auch noch sozial mit Freunden oder zumindest anderen Mitspielern - das ist natürlich schrecklich.

Das scheint dir nicht zu passen - obwohl sowas an sich (also in gesunden Ausmaß) heutzutage in dem Alter auch Mal ganz normal ist.

Du kontrollierst ihn offensichtlich also auch. Vielleicht telefoniert er ja auch nebenbei mit seiner Freundin oder seinen Freunden?

Du weißt es offensichtlich gar nicht genau (oder du kontrollierst ihn) - nur besser weißt es auf jeden Fall immer…

es tut so weh ihn so zusehen ihn den ganzen Tag zusehen zu müssen das er von seiner Sucht nicht loskommt trotz Therapie …

Er hat doch insgesamt viel mehr und ganz andere Probleme. Aber die “Sucht” scheint ja etwas zu sein, dass du ganz stark in ihn hinein projizierst.

Wenn es ihm Spaß macht - was genau ist jetzt wirklich schrecklich oder schlimm wenn er zockt und dabei offenbar sozial mit Mitspielern spricht und interagiert?

Achso eine Therapie gegen die Sucht macht er ja auch (obwohl er ja eigentlich null und nix macht, oder?!)

ich wünschte auch er würde eine freundin finden die mich versteht ,ihn versteht und er irgendwie seinen Weg findet

Du schreibst er hat eine Freundin. Also die passt dir aber nicht, oder wie?!? Auch da weißt du es besser für ihn, möchtest ihn und seine Freundin offenbar kontrollieren und anstatt ihm zuzugestehen, dass er vielleicht glücklich mit seiner Freundin und verliebt ist wünscht du dir eine andere Freundin - die dir passt und noch mit dir zusammenarbeitet?!?

Du unterstützt und respektierst deinen Sohn und seine Bedürfnisse und was und wer ihn glücklich macht offenbar tatsächlich offenbar gar nicht, bist nur egoistisch und meinst alles besser zu wissen für ihn.

Deine widersprüchlichen Aussagen über ihn sprechen Bände.

Er macht nichts und “müffelt” laut dir - das halte ich tatsächlich in dem Ausmaß wie du es beschreibst für völlig unglaubwürdig, weil seine Freundin und seine Freunde ihm das ganz sicher irgendwann sehr deutlich sagen würden, wenn es denn so extrem wäre…

Am Mittwoch hat er eine ambulante Gesprächstherapie in der Pia… die hat er einmal im Monat.. Mittwoch ist es soweit und er geht mit seiner 2-3 Monatige Freundin hin , um Beziehungsprobleme zu bequatschen

Woher willst du wissen ob Beziehungsprobleme “bequatscht” werden, warum wartest du das so ab und kannst du dir nicht vorstellen dass durch seine Freundin dann in der Therapie vielleicht die gleichen Dinge besprochen werden in weiten Teilen, die dich auch an ihm stören?

Was ist also schlecht daran?

Du wertest ihn und seine Freundin komplett respektlos und übergriffig ab und meinst auch hier es besser zu wissen.

Unterstützt ihn null und bist extrem bervormundend - sogar gegenüber der Therapie die er macht - obwohl er laut deinen zahlreichen ja “null” und “nix” macht.

Frage: wann ist denn deine Therapiestunde?

Oder brauchst du keine, weil du es sowieso alles besser weißt als alle anderen?

Obwohl es ja eigentlich was wichtigeres gibt, was man in der Therapie besprechen könnte.

Siehe oben. Das ist wirklich derart anmaßend, übergriffig, abwertend respektlos und ignorant, da fällt mir wenig zu ein.

Ja ich glaub ich weiß ich muss den den Druck rausnehmen, aber für mich ist es. Verdammt schwer nichts zu sagen.

Vielleicht nimmst du dir ein Beispiel an deinem “nichtsnutzigen” Sohn der ja angeblich “nix” dafür tut um an sich zu arbeiten und nimmst auch Mal eine Therapie in Anspruch?

Ich hab ihm auch gesagt, er soll nach seinem Bericht fragen, mehr Druck machen

Dass du herrisch bist, fällt tatsächlich nur mir auf. Muss an meinem ADHS liegen…

Er wartet seit zwei Wochen darauf, aber er sagt, er muss warten er kann daran nichts ändern.

Ja, das ist wirklich ein normaler Zeitrahmen bis es sein Schreiben gibt und kann auch noch etwas dauern.

So ist die Welt. Dass die Welt nicht nach deiner Pfeife tanzt scheint dir wirklich schwer zu fallen.

Aber vorher passiert doch Nix beim Jugendamt

Und was kann dein Sohn dafür, dass es eben nach so einer Therapie den ausführlichen Bericht und Brief nach Abschluss oft erst nach etlichen Wochen oder Monaten gibt?

und es tut mir als Mutter verdammt weh zuzusehen wie er Nix hinkriegt

Das ist im wahrsten Sinne des Wortes nur irre - du schreibst diese pauschalen respektlosen Abwertungen und Herabsetzungen über deinen Sohn hier so oft in dieser Form, obwohl diese vollkommen den Tatsachen und deinen sonstigen Schilderungen besprechen.

Ernsthaft: such dir bitte Hilfe!

In meinen Augen ist das extrem toxisches Verhalten. Auf so vielen Ebenen.

Weder duschen,Haushalt ,Essen Termine,schlafen etc… nur zocken den ganzen Tag und ab und an mal zur seiner freundin fahren oder halt arbeiten …

Seltsam nur dass er Therapien macht, Hobbys hat, Freunde hat und besucht, eine Freundin hat.

Aber natürlich - er wird unerträglich müffeln, weil ihm das ja auch niemand je sagen würde.

Und diese Respektlosigkeit und gegenüber ist hart

Ich finde die Respektlosigkeiten über deinen Sohn die du hier selbst freimütig äußerst sehr hart. Genau wie die Bevormundung übrigens.

Er hat mit Mühe und Not Fachoberschulreife geschafft

Formulierungen sagen so viel aus. Selbst das reicht dir nicht, gefällt dir nicht und kannst du nicht einfach Mal positiv oder lobend erwähnen.

Stattdessen muss da noch ein abwertendes und erniedrigendes “mit Mühe und Not geschafft” rein. Weil deinem Sohn Respekt oder Anerkennung entgegen zu bringen ist dir offenbar mehr als fremd.

Soll ich mich jetzt zurückziehen,ihn einfach machen lassen und wenn er Hilfe braucht und fragt da sein ?

Stelle dir vielleicht Mal die Frage ob du Hilfe brauchst. Immerhin sagst du gegenüber deinen Sohn selbst vorwurfsvoll du könntest nicht mehr wegen ihm.

Entweder ist das reine toxische emotionale Erpressung von dir ihm gegenüber oder wenn es wirklich so ist, dann ist es doch selbstverständlich dass du dir Hilfe holst.

Oder etwa nicht?!?

Ich meine deine Sohn macht zig Therapien und laut dir tut er angeblich “nix” für eine Verbesserung, aber was ist mit dir?

Ja tatsächlich habe ich heute erfahren das sie wohl gesagt hat . Sie könnte sich vorstellen das er borderline und autistische Züge hat

Vielleicht von mütterlicher Seite vererbt worden… (Spekulation)

und er kann das nicht wiedergeben was ich ihm sage oder lässt sich Krankheiten von andere einreden

Achso - er macht zig Therapien und lässt sich angeblich Krankheiten “einreden”?!? Meinst du nicht die Fachleute wissen dann bei der Anzahl an Therapien die er macht schon insgesamt was sie tun?

Aber dass du es natürlich auch hier besser weißt als alle anderen wundert mich gar nicht.

Ich wünsche dir und deinem Sohn, dass ihr euren Weg findet und ich glaube auch eine räumliche Trennung würde beiden Seiten gut tun.

In seiner Therapie ist er ja laut Klinik wie du schreibst absolut aufgeblüht laut Aussagen der Ärzte und Fachleute.

Alles Gute!

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Du hast da definitiv einige sehr gute Beobachtungen gemacht, @BesserWisser

Meine Mutter war extrem kontrollierend und trotzdem habe ich diese Sichtweise gar nicht in Betracht gezogen. :flushed_face:

Wir können letztlich alle nur aus der Ferne beurteilen. Ich persönlich glaube, dass die Dynamik irgendwo dazwischen liegt. Gegen Depressionen zu kämpfen ist hart, diese Antriebslosigkeit ist brutal. Und klar, auch ADHS macht das Leben nicht einfacher. Beidem ist man aber nicht komplett willenlos unterworfen. Ich ziehe die Linie bei grob unhöflichem Verhalten oder gar Schimpfwörtern ins Gesicht.

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Naja, ich weiß nicht, ob der TE jetzt hilft, wenn wir ihr Verhalten da jetzt aufdröseln und alle Worte ruminterpretieren… Vor allem die Borderline Anspielung fand ich z.B. absolut nicht notwendig - Rest wollte ich gar nicht im Detail lesen.

Ganz ehrlich als Mutter von ADHS-lern ist es echt nicht immer leicht. Und Pubertierende sind auch per se schon nicht einfach. Insoferne kann man schon mal sehr genervt und angestrengt sein. Das soll hier doch auch Raum haben.

Ich finde nicht, dass man sich jetzt so anmaßen kann aus der Ferne zu sagen die TE ist so oder so… Wir sollten eher auf ihre Fragen eingehen und helfen. So sehe ich ein Forum.

Was schon eine gute Idee sein kann, sich als Angehörige selbst Hilfe suchen vor Ort. Jemanden, der die Situation besser einschätzen kann. Weil leicht ist das echt nicht immer und man kommt schnell an seine Grenzen…

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Tja, also ganz ehrlich gesagt, habe ich persönlich mehr oder weniger tatsächlich bis jetzt sehr ähnliche Gedanken gehabt nachdem ich mich bis hierher im Thema durchgelesen habe.

Heisst ich persönlich vermisse eigentlich das selbe wie @BesserWisser und was er/sie bisher hier im Thema meiner persönlichen Ansicht nach bereits schon sehr gut ausgeführt hat.

Nämlich z.B. das die Mutter über ihren Sohn hier eigentlich haupsächlich nur am jammern ist.

Und ab hier möchte ich jetzt sofort JEDEN dringend darum bitten, dass man mir zuerst versucht richtig zu zuhören, bevor mich jemand jetzt vielleicht am liebsten sofort in der Luft zerreissen würde, und ich dann deshalb nicht mehr erklären kann um was es mir persönlich geht, oder wie ich persönlich zu meiner Ansicht komme.

Und noch etwas möchte ich bereits jetzt schon im Voraus anmelden, nämlich die Tatsache das ich ADHS habe, und ausserdem, jedenfalls auf eigenen Verdacht hin, eventuell auch autistisch sein könnte, und wie auch immer, ich persönlich mich jedenfalls im Bereich von zwischenmenschlichen Beziehungen, egal ob verbal oder schriftlich, "leider oft schwer damit tue andere Menschen „richtig zu verstehen“, als auch umgekehrt, heisst das andere Menschen "mich oft missverstehen".

Also jedenfalls, und wie gesagt, in sehr vielem was „BesserWisser“ bis jetzt hier geschrieben hat kann ich persönlich jedenfalls hauptsächlich zustimmen, heisst schliesse ich mich der konstruktiven Kritik von „BesserWisser“ an.

Und zwar weil ich persönlich hier bis jetzt ganz ehrlich gesagt leider von ihrer Seite aus, heisst Seitens @Tati77 leider nur Gejammer gehört habe, heisst das nur aufgezählt wird was an dem Sohn anscheinend alles nicht richtig sei, und das er nichts unternehmen würde um etwas an sich oder seiner Situation ändern zu wollen.

Anderseits lese ich persönlich hier nichts darüber was die Themenerstellerin dahingehend unternimmt um sich mit sich selbst, oder mit Problemen die eventuell in ihrer Beziehung zu ihrem Ehemann, oder eventuell höchstwahrscheinlich generell an Problemen innerhalb der Familienstruktur im Argen liegt.

Heisst hat der Sohn Geschwister?, und wie ist die Beziehung zum Vater?, hilft der Vater?, was macht der Vater?, wie steht der Vater zu seinem Sohn?, oder wie setzt sich die Familie zusammen?, ist der Sohn z.B. ein leiblicher Sohn?, oder ist die Familie eine sogenannte Patchwork Familie?, oder ist der Sohn adoptiert?, oder ist der Sohn ein Pflegesohn?, und so weiter und so fort?, denn all solche Sachen innerhalb von Familienverbänden machen einfach je nach dem einen wirklich sehr grossen Unterschied, und darüber weiss man halt nichts.

Und wie gesagt, dass Eltern auch gerne mal über ihre Kinder jammern, ist weder neu, noch erstaunt es mich.

Ich selbst hatte z.B. solche Eltern, besser gesagt habe IMMER NOCH solche Eltern.

Heisst ich habe „Eltern“, welche bis HEUTE nicht dazu fähig sind um die volle Verantwortung gegenüber IHREN FEHLERN die SIE an UNS Kindern begangen haben, wie erwachsene und vollmündige Menschen zuzugeben".

Sondern im Gegenteil, haben SIE uns Kinder zu den Schuldigen erklärt.

Und unglaublich aber wahr, haben diese beiden Menschen, die sich unsere Eltern nennen, UNS KINDERN bis HEUTE die Schuld an IHREM VERSAGEN zu geschoben, was unverzeihlich ist.

Aber Entschuldigung, jetzt bin ich leider abgeschweift, heisst habe zuviel über mich geredet.

Aber wie auch immer, jedenfalls fehlt auch mir persönlich hier im Thema eine Erklärung dazu was eigentlich die Mutter, genauso der Vater, und vor allen Dingen eigentlich die gesamte Familie bisher unternommen hat um dem Sohn zu helfen?.

Ich bin nicht gegen eine Rückmeldung, was die TE evt. besser machen kann oder wo auch bei ihr Themen sein können.

Ellenlanges zerlegen in sehr vielen Zitaten und dazu noch viel Interpretationen (wenn ich ehrlich bin teils bisschen in Richtung Wortklauberei - Beispiel mit dem Auflegen: Woher weiß man bitte, was die TE vor dem Auflegen gesagt oder nicht gesagt hat? Man schreibt ja nicht immer jegliches Detail - und selbst, wenn sie aufgelegt hat, Mein Gott auch Mütter sind mal nur Menschen…) finde ich aber wie erwähnt nicht hilfreich. Sowas führt sicher auch eher zu einer „Contra-Reaktion“.

Insgesamt bin ich dafür immer den Menschen zu helfen, die hier schreiben und sie zu verstehen und das Gefühl von Annehmen zu geben.

Auch das Thema Jammern: Jammern darf man nicht in unserer Gesellschaft, aber viel Menschen ist eben zwischendurch einfach mal zum jammern zumute. Dafür sollte wenigstens im Forum mal Platz sein, meine ich. Das muss man dann nicht gleich so sehen, dass die TE nur Meckert, jammert und nichts positives an ihrem Sohn sieht - wir sehen hier nur einen gaaaanz kleinen Ausschnitt.

So ist meine Meinung dazu.

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Lieber BesserWisser,

ich habe hier selten einen so überheblichen, anmaßenden und verletzenden Beitrag gelesen. Das geht so nicht, und zwar unabhängig davon ob du sachlich recht hast!

Wir ADHS-Eltern von ADHS-Kindern sind alle ein Stück weit Hubschraubereltern. Ist so, und das wird dir auch so gehen, falls du mal Kinder hast.

Darauf kann man hinweisen, und du bist da ja nicht der erste. Aber jede Aussage analysieren, scheinbare Widersprüche genüsslich auswalzen und mehrfach (!) toxisch oder Lass dir helfen - gehts noch?

Das ist nicht der Umgangston, für den ich dieses Forum so schätze!

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Liebe/r @achtarm , ja da hast Du Recht, und selbstverständlich darf JEDER MENSCH auch mal „jammern“, da bin ich TOTAL bei Dir, 100%. :+1:

Und auch was Du über Mütter gesagt hast, natürlich stimme ich Dir dabei ABSOLUT zu. :+1:

Von daher, dass ist alles richtig was Du gesagt hast.
:+1::+1::+1::+1::+1:

Nicht desto trotz, oder sogar gerade deswegen, fehlt mir persönlich deshalb z.B. die Information dazu inwiefern sich z.B. der Vater kümmert?.

Denn der Vater hat ja die selbe elterliche Verpflichtung sich um den Sohn zu kümmern, und deswegen interessiert es mich persönlich sehr stark was der Vater zu allem meint?, oder ob er sich überhaupt kümmert?, oder wenn ja, dann wie?, oder eben, ob der Vater überhaupt irgendwas unternimmt um seinem Sohn irgendwie zu helfen?.

P.s.
Und bevor man jetzt @BesserWisser hier im Thema „die Leviten verliesst“, möchte ich persönlich hier zu bedenken geben das sich „BesserWisser“ ernsthafte Gedanken gemacht hat, und das, so glaube ich, nicht um hier für Unfrieden im Thema zu sorgen.

:heart: :people_hugging:

Zweifellos hat er sich Gedanken gemacht. Aber Gedanken darüber, wie man etwas rüberbringt, hätte er sich auch machen sollen.

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P.s.
Und eben, es kann und darf ja eigentlich nicht so sein, wie eben z.B. wahrscheinlich genau wie in diesem Thema hier, dass eine Mutter verzweifelt ist und sich hier bei fremden Menschen das Verständnis und die Hoffnung zu bekommen erhofft, welche sie anscheinend zuhause nicht bekommt.

Und es sich dabei eben allzuoft leider um solche Familienkonstellationen handelt, in denen die Mutter die einzige ist die sich um alles kümmert, und gleichzeitig für alles was nicht „gut läuft“ verantwortlich gemacht wird.

Und das meistens, obwohl die Mutter die einzige ist wo sich um das Kindeswohl ernsthafte Sorgen macht, und der Rest der Familie meistens nur wenig bis garnichts macht, ausser vielleicht ständig „rum zu maulen“, oder wie man auch sagt: „nur ständig rum zu nörgeln“.

Und um z.B. so eine Situation aufzuklären, in der sich @Tati77 eventuell befinden könnte, geht es jedenfalls mir persönlich.

P.s.
Ja okay, dass mag ja sein Lieber @Falschparker . :heart:

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Hallo ihr lieben ,

Kurzes Update und Reaktion auf Antworten …

Ich weiß das ich nicht ganz unschuldig bin an der ganzen Situation,keiner ist perfekt und deswegen suche ich ja auch Hilfe und nehme Sie in Anspruch.

Der leibliche Vater hält sich überwiegend raus und wird auch sehr schnell impulsiv.Wir sind oft verschiedener Meinung weil er nach meiner Meinung zuhart reagiert und ich zu weich,mag sein.

Wie gesagt wir sind seid Kleinkind Alter in Behandlung.Seit Späten Schulalter ,ich sag mal als er 12-13 Jahre alt war bin ich immer mit ihm zur Therapie gegangen.Selbst Therapeuten waren verzweifelt weil er immer gesagt hat wenn wir da waren :ändere ich oder versuche es ( aber es passierte Nix trotz Unterstützung meinerseits und zum Schluss ich bin zufrieden mit meinen Leben und somit wurde die Therapie beendet obwohl nix zuhause klappte.

Tagesklinik letztes Jahr 3 Monate ohne meine Unterstützung hätte er ständig verschlafen und wäre rausgeflogen.

Und Loben etc. Mach ich auch wenn was gut läuft.

Zu dem Zeitpunkt als den Beitrag geschrieben habe war ich echt verzweifelt und wusste nicht mehr weiter aber jetzt scheint es besser zuwerden … langsam aber es ist ok …

Er nimmt Atomexitin 80 mg und jetzt abends Quetiapin 25 mg und macht keine Nächte mehr durch und schläft nur noch bis 10 Uhr und nicht bis 12-13 Uhr… er ist zugänglicher geworden… es geht langsam voran und das ist gut so … muss dazu sagen das ChatGtp sehr geholfen halt mit Kraft und Stabilität gegeben hat … so blöd es auch klingt Montag ist Besichtigung in der therapeutischen Wohngruppe und ich hoffe unsere Beziehung wird wieder besser und ihm wird dort weiter geholfen.

Ich war echt geschockt als ich manche Antworten gelesen habe aber ich nehme mir davon nix an weil keiner weiß was hier abgelaufen ist .Und klar waren meine Worte hart aber es war Tatsache zu dem Zeitpunkt .
Liebe Grüße

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Mag sein das ich etwas zu kontrollierend bin aber ich Kenn meinen Sohn am besten und weiß wie er sich verhält. Ich hab das Gefühl er geht zur Therapien und es geht ihm links rein und rechts raus . Weil er nichts versucht hatte zu ändern trotz Unterstützung.wenn ich ihn loslassen lassen würde würde rein gar nix passieren. Er braucht noch Unterstützung deswegen auch therapeutische Wohngruppe.

Bei der letzten Therapie Stunde sagte er es wird besser in der Wohngruppe weil er da andere Autoritätspersonen hat . War hart aber vielleicht stimmt es ,deswegen ja auch die Wohngruppe.

Und ich kann sehr wohl besser wissen ob seine jetztige Exfreundin nicht zu ihm passt weil ich einfach viel mitgekriegt habe und wie sie ihn noch mehr fertig gemacht hat und ihm Krankheiten eingeredet hat .

Ich fand den Ton schon sehr hart von manchen Beiträgen und unakzeptabel aber wie gesagt ich war mehr als verzweifelt und am Ende meiner Grenzen das ich hier nach schneller Hilfe gesucht habe .

Trotzdem vielen lieben Dank, an diejenigen, die mir mit ihren Beiträgen sehr geholfen haben

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