NFP und Medikamente

Kennt ihr NFP zur Verhütung?
Für die Tempi messung sollte man ja regelmässig und tief schlafen, das ist mit den Medis nicht mehr so gegeben.

Werd mal messen und schauen, ob’s geht.

Macht sonst noch jemand NFP?

Öhm… ganz echt: mit ADHS solltest Du Dir möglichst eine Dreimonatsspritze verpassen lassen… :oops: :mrgreen:

Unerwünschte Schwangerschaften sind bei Frauen mit ADHS überstatistisch häufig. ADHS bei Frauen – ADHSpedia
wenn’s dann mit dem Schlafrhythmus nicht klappt, würde ich definitv eine andere, sicherere Methode wählen.
Grade wenn man auch für Stress sehr anfällig ist, stelle ich mir das sehr riskant vor.
Aber klar: für eine Zeit mal messen schadet sicherlich nicht - dann weiß frau, wie sie tickt.

Ich hab es nicht getestet, weil es mir zu unsicher ist. Habe Jahrelang die Pille genommen, die mir sehr geschadet hat. Das schwierige ist, dass die Hormone UND die Medis aufeinander Auswirkungen haben und der komplette Stoffwechsel durcheinander kommt.

Ich würde aber dennoch auch keine andere Hormonelle Verhütung nehmen, weil das den Körper dermaßen durcheinander bringt.

Ja das weiss ich.
NFP und Kondome in der unsicheren Zeit sind sehr sicher, sicherer als die Pille. Höherer PI.
Mein Freund findet Kondome so unangenehm, dass dann auch der Sex nicht toll ist, weswegen ich mir ein Dia anfertigen hab lassen, aber das ist mir eigentlich zu riskant.

Ich hab die Pille als jugendliche auch nicht vertragen.
Mein Arzt halt immer noch nichts davon, dass die Hormone die Mediwirkung beeinflussen.

Ich werd mal messen, das ist das normale Vorgehen bei NFP, zuerst ein Testlauf um die Störfaktoren herauszufinden und zu sehen, ob man die Kurve auswerten kann.

Nach erfolgreicher Eindosierung wird es wohl eine Konstante geben, ich hatte nur die Befürchtung, dass die Medis im Allgemeinen die Temperatur erhöhen.
Mein Arzt hat nun auch geraten zweimal täglich dieselbe Dosierung zu nehmen, also es wird wohl bald Konstanz sein.

Über die Pille habe ich nun schon einige Monate nachgedacht. Ich rauche aber zurzeit wieder und die Medis machen doch auch die Durchblutung schlechter und mit der Pille steigt doch dann das Trombose Risiko.

Und man wird dann ja auch anders…

Also irgendwie weiss ich auch nicht.
Die Belastung wäre schon sehr hoch mit noch einem kleinen ADHSler hier…
Und ich würde das unmedikamentiert gar nicht auf die Reihe bringen.


Woher hast Du diese Info?
Lt. Pro Familia:
<LINK_TEXT text=„https://www.profamilia.de/themen/verhue … hmung.html“>profamilia.de: Fruchtbarkeitswahrnehmung</LINK_TEXT>
„Wer nicht schwanger werden will, darf in den fruchtbaren Tagen kein Vorejakulat und Samen in die Scheide bringen. Das sind bei 24 bis 32 Tage langen Zyklen meist 10 bis 18 Tage.“
"Wer in der fruchtbaren Zeit Kondom oder Diaphragma benutzt, hat nur deren Sicherheit (Pearl Index 2 – 5) "
Auf gut Deutsch: das ist in der fruchtbaren Zeit russisch Roulette.

In der unsicheren Zeit würde ich Teetrinken. Also nicht davor oder danach - sondern anstatt. Und wenn dem Partner ein Gummi nicht kommod ist - naja, dann hat er halt Pech. Muss Mann sich halt was ausdenken.


Eben.


Das kann u.U. ein Vorteil sein. Deutlich weniger PMS, alles ein wenig berechenbarer…
Voraussetzung ist, dass man das Rauchen lässt. Ist die Frage, wieviel Du rauchst.

Klar, ist alles Dein Ding. Ich als altes ADHS-Muddi nehm mir aber einfach mal den Rat raus…

Der PI ist laut dieser Info j dann gleich viel, wie wenn man nur mit Kondom verhütet. Und das machen ja auch viele.

Also es ist nun eindeutig, dass die Medikamente bei mir in der zweiten ZH wenig bis gar nicht und kürzer wirken (auch bei Dosis Erhöhung) und meine ADHS Symptome stärker sind (war auch vor der Medikation).
Viele körperliche Symptome die ich hatte kommen von der starken körperlichen Anspannung. Die PDMS Symptome passen auch dazu.

Habe gestern mit der Pille angefangen Östrogen 30mikro und Levonorgestrel.

Der FA sagt durch die Gestagene kommt die Körpereigene Produktion von Sexualhormonen zum erliegen.

Wenn es nun nicht besser würde und ev dauerhaft wie in der zweiten ZH Wäre, musste man das Östrogen erhöhen oder?

Heute noch keine Verbesserung der ADHS, eher noch schlimmer.

Der FA hat gezögert wegen dem rauchen, aber ich rauche nur, weil die Medis nicht wirken. Z.b. kann ich nicht einschlafen wegen der Gedanken und die Zigarette hilft dann.

Priorität ist für mich die ADHS behandeln, dann kann ich aufhören zu rauchen. Das Tromboserisiko finde ich der Einschränkung der ADHS gegenübergestellt nun weniger schlimm.

Ich wäre mit Hormonen zusätzlich zu den Adhs Medikamenten sehr vorsichtig.

Mir selbst hat es alles zerschossen mit Schilddrüsen Medikamenten und MPH. Das MPH hat sich dermaßen auf den Wert der Schilddrüse ausgewirkt, dass ich schnell von einer Unterfunktion in eine Überfunktion kam. Keiner hat es bemerkt und auch lange nicht geglaubt.

Das war über Jahre kein Spass… richtig übel und heftig.

Warum nicht geglaubt?
Wie waren dann die Blutwerte?
Edit: das ist doch normal, dass man von der Unterkunft in in die Überfunktion kommt?

Laut Martin Winkler soll sich die Verhütungspille mit Östrogen stabilisierend auf ADHS und die Problematik der zweiten ZH auswirken.
Aber er ist die einzige Quellenangabe, bei allen Texten, wo das so steht.

Zusätzliches Phytoöstrogen hat mir jedenfalls geholfen.

Sie haben nicht geglaubt, dass die heftigen NW, insbesondere Herzrasren mit Ruhepuls von bis zu 140 und Schwierigkeiten mit Kohlenhydraten nach dem essen (Schwindel, Benomenheit) vom Absturz des Tshs kommen.

Wert vermutlich vorher zwischen 4 bis 5 und nachher bei 1. Und der Absturz war innerhalb 3 bis 4 Wochen.

Als ich die Pille weggelassen hatte, ging es mir deutlich besser. Weil ich hatte echt Schwierigkeiten in der 2. Zyklushölfte. Da waren die o.g. Probleme am schlimmsten. Kann dir aber jetzt nicht genau sagen, was für eine art Pille (Belara) meine war.

O

Das ist dieselbe Dosierung wie meine.
Ohje das tönt danach, dass die Pille dieADHS Symptomatik eher verschlimmert.

Das war als Jugendliche auch mein Eindruck, aber ich habe angenommen, dass ich dort eine niedrigere Dosierung hatte, oder ohne Östrogen, da ich noch so jung war.

Mein Eindruck ist heute schon, dass es sich total verschlimmert hat. Morgens konnte ich gar nicht denken, kein Antrieb, nichtmal zum aufstehen.

Mit der Medikation wurde es leicht besser.

Aber die Baustelle ist so laut, wie ganz vor der Medikation. Uninteressantes kann ich 0 dabei bleiben, Dysphorie bei Inaktiviät, etc etc.
Vorgestern hatte ich eine tolle Tabelle erstellt, wo ich ankreuzen kann mit Zeitverlauf. Gestern hatte ich fast alle Symptome durchgehend, nur nach der Medikation 2-3h weniger.
Heute sind die Symptome aber auch nach der Medikation sehr stark.

Die körperlichen Symptome, die du beschrieben hast, können von Anspannung kommen, wenn das Medikament nicht richtig wirkt.

Die Symptome kamen vom MPH. Als ich auf Elvanse umgestellt hatte, wurde es besser, dann den Beta Blocker wg. Puls abgesetzt und dann die Pille. Seit dem ist nahezu Ruhe.

Ich war jetzt die letzten 2 Wochen so durcheinander, vlt hat das Medikament wegen dem Virus nicht gewirkt.
Ich hatte in diesem Durcheinander ungeschützten GV mit meinem Freund und denke mal dass ich jetzt schwanger bin.
Ich fühle mich so extrem wach. Ohne Medikament.
Das kommt wohl vom vielen Östrogen.
Es ist aber erst anfangs, ich kann es noch nicht mal testen.
Ziepen im Bauch hab ich und das Gefühl den Bauch warm halten wollen.
Bin mir schon sehr sicher aber Grad am Anfang kann es ja noch so schnell weggehen.

Wenn die Befindlichkeit so bleibt brauche ich kein Medikament in der SS aber nach der Geburt kommt der grosse Absturz, das kenne ich ja schon…

Aber mit Elvanse hat’s ja nicht wirklich geklappt. Ich müsste wohl mal in die Klinik für die Einstellung mit Elvanse.

Lg

Mhm, ich hab deinen Beitrag gelesen. Und bin mir unsicher, wie ich damit umgehen soll.

Du schreibst du fühlst dich schwanger?! Hast du einen SST gemacht? Du schreibst auch nicht, was das mit dir macht. Und deshalb ist es für mich so schwierig dir zu antworten.

Vielleicht magst du noch ein paar mehr Worte dazu schreiben wie es dir geht…?


Ach danke für deine Gedanken.
Es geht mir gut Stimmungsmässig. Ich achte total auf mich und versuche mich nicht zu vielen Reizen auszusetzen und bin deshalb gar nicht gestresst und nervös und komme so gar nicht in diese krassen emotionalen Krisenzustände.
Ja das schwanger fühlen kommt daher, weil mir oft übel ist, ich müde bin Unterbauchschmerzen, spannende Brüste etc. Die Wahrnehmung ist wirklich anders, ich bin ruhiger, aber sehr Reizempfindlich.
SST ist noch leicht zu früh. Ich weiss das tönt doof, in der 1. SS hab ich’s auch schon total früh bemerkt konnte die Symptome aber nicht einordnen.
Der Ablauf war auch irgendwie derselbe. Ich hatte so den Eindruck, dass ich keine Kontrolle darüber hatte. Das ich noch mehr durcheinander war wie sonst. Das sind vlt die Hormone und Instinkte.

Rational gesehen, wollte ich das nicht, aber die Rationalität ist nun nicht mehr da, es ist für mich okay und ich kann mich arrangieren. Ich kann einfach die Gegebenheit annehmen, wenn’s so ist.
Es wäre auch anders wie beim ersten Mal, weil mein Freund ist da und würde jedenfalls versuchen sein Bestes zu geben. Das beruhigt mich ungemein.

Klar um sicher zu sein, muss ich eh erst abwarten.

LG Zoraya

Wenn ich mir vorstelle hier ein Baby zu bekommen, wird es mir schon übel und nervös.
Was mir auch klar geworden ist, dass ich wirklich ein Umgebungswechsel brauche.
Ich muss irgendwohin, wo es weniger Reize gibt.
Als Kind war ich in den Bergen, da gibt es weniger bis keinen StrassenVerkehr.
Man kann da einfach zum Fluss und Feuerchen machen, oder durch den Wald spazieren, ohne vorher durch Strassenlärm gehen zu müssen und ein Verkehrsmittel benutzen müssen.
Da möchte ich wieder hin. Sonst geht es gar nicht.

Deshalb möchte ich die Autismus Abklärung machen, weil es für mich soooo schwer ist mit den Reizen und das Elvanse nicht soviel gebracht hat. Dann hätte ich die 9 Monate Zeit zu überlegen mit den Ärzten welche Medikamente mir helfen wurden.

Mein Freund nimmt mich nicht so ernst, erst wenn der SST wirklich positiv ist.

LG

Wozu brauchst du eine Autismusdiagnose? Was du zur Reizüberflutung sagst, passt perfekt zu ADHS. Ich bin täglich überfordert von zu vielen Reizen und denke, dass ein Leben in der Pampa vieles leichter machen würde. Wenn nicht…:wink:

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Ja da hast du Recht, danke :slight_smile: Ich meinte ja nur die Abklärung, nicht das ich eine Diagnose brauche.

Ich Frage mich gerade, ob alle Schwangeren eine erhöhte Aufmerksamkeit und Reizempfindlichkeit haben und das bei ADHS Frauen einfach die ADHS ausgleicht und das gar nicht ADHS spezifisch ist.

Und ob man dann diese Formel auch auf die Medikation übertragen kann : erhöhte Aufmerksamkeit = stärkere Reizintensität.

Sicher weiss ich es erst nächste Woche, ich werd wohl gleich zum FA. Bin mir aber 99.9 Prozent sicher, oder ich bin sonst irgendwie geheilt worden :smiley:
Der Unterschied ist phänomenal und ich merke, dass ich teilweise meine volle Gehirn Kapazität nutzen kann.

LG Zoraya

Es ist so, als wäre in meinem Kopf ein Super-Computer. Extrem schnell, klar und präzise. Als hätte ich plötzlich viel mehr RAM und eine grössere Festplatte im Gehirn.

Vielleicht ist ja einfach so, dass du jetzt total auf das Thema Schwangerschaft fokussiert bist?


Ich kann das voll nachvollziehen, was Zorayazia schildert. ADHS stellt sich äußerst hormonabhängig dar, von daher wundert mich das gar nicht.
Mal abgesehen davon, dass auch ohne ADHS weibliche Geschlechtshormone einen starken Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit hat - man denke nur an Stilldemenz, PMS etc…
Von daher sag ich einfach mal: Das muss Mann jetzt nicht in Zweifel ziehen…