Partnerschaft und Monogamie

Dieses Thema ist ein Festmahl für Pauschalurteile, Verbitterung und toxisches Schwarz-Weiß-Denken. Jede Diskussion verwandelt sich in ein Ping-Pong aus Generalisierungen, moralischen Urteilen und übertriebenen Geschichten, als ob die eigene Erfahrung die absolute Wahrheit für alle wäre.

Männer und Frauen unterscheiden sich beim Fremdgehen kaum; die Unterschiede sind minimal. Für alle Frauen zu sprechen, ist unsinnig, wenn man nicht jede kennt – genauso wie pauschal alle Männer zu sehen. Besser ist, bei den eigenen Erfahrungen zu bleiben und Mythen, Hörensagen oder Anekdoten nicht als Fakt darzustellen.

Je nach Altersgruppe gehen Frauen teilweise öfter fremd, insgesamt seltener wiederholt als Männer – der Unterschied ist aber gering. Außerdem: Wenn ein Mann fremdgeht, ist auf der Gegenseite oft auch eine Frau beteiligt, sei es ledig oder in einer monogamen Beziehung.

Schließlich ist Fremdgehen definitionsabhängig: Manche sehen schon einen Blick, andere einen Kuss auf die Wange als Untreue.

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@tiefblau , meine Geschichten sind KEINE „übertriebenen Geschichten“, sondern hat sich alles genauso zugetragen, und es ist eine Frechheit mir irgendwas unterstellen zu wollen, als würde ich hier unwahre Geschichten erzählen, falls Du das mit dem Ausdruck „übertriebenen Geschichten“ zum Ausdruck bringen wolltest.

Und übrigens sehe ich es wie es @Kathy bereits geschrieben hatte, nämlich das dieses Thema ehr ein Männerthema ist, und vor allem von Männern die anscheinend der Meinung sind das sie überall wo sie auftauchen die grössten Platzhirsche sind, heisst sehr oft unter einem besonders grossen Ego leiden.

Aber eben, ich bin hier raus. :waving_hand:

(auf die Diskussion über mir gehe ich jetzt mal nicht ein)

Spannend! Schön dass es mal jemand anspricht :joy:

Weil ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen und habe mich auch schön länger gefragt, ob das ein ADHS Thema ist… aber der Reihe nach:

In meiner 2. Beziehung (hielt 4 Jahre) war das ab und zu mal Thema tatsächlich; wir waren halt erst 18 als wir zusammen kamen und wollten uns noch etwas ausprobieren. Letztendlich kam es nie zur Öffnung, weil wir uns dann doch zu unsicher waren, ob das unser Ding ist. Fremdgegangen ist niemand (meines Wissens nach). Meine Diagnose ADHS bekam ich erst, als die Beziehung schon am Ende war.

Jetzt bin ich fast 1 Jahre Single und habe/hatte schon einige lockere Sachen mit Männern. Weil ich schon halbwegs regelmäßig S*x möchte, es sich nur selber zu machen ist mir auf Dauer zu eintönig. Und ich überlege die ganze Zeit, ob ich diese s* xuelle Freiheit jetzt aufgeben würde für einen Partner, oder ob ich in Zukunft eine offene Beziehung führen möchte. Die Antwort ist: Jain :melting_face:

Einerseits möchte ich schon langfristig gerne eine feste Beziehungsperson haben, weil diese Person ist ja auch dein bester Freund & vertrauter, du dem du gehen kannst, wenn es dir nicht gut geht, der dich auffängt, der für dich da ist etc. Andererseits finde ich es halt schon auch Aufregend, neue Männern kennenzulernen und so….und ich denke, da spielt Dopamin sicher auch eine Rolle.

Ein Kompromiss zB wäre, wenn ein Paar zusammen auf kinky Raves/Festivals geht und/oder Swingen. Ich kenne tatsächlich inzwischen bestimmt 5 Paare, die ab und zu mal auf solche s*x-positiven Veranstaltungen gehen und vor Ort dann, wenn man möchte, “Partnertausch” macht. Aber ansonsten im Alltag sind die monogam, also treffen nicht alleine jemand anderes. Die Idee fände ich für mich eigentlich gar nicht schlecht. Und tatsächlich lerne ich auch gerade einen Mann näher kennen, der ebenfalls auf solche Veranstaltungen geht…mit ihm wäre das evtl eine Option (bisher hatte er auch nur monogame Beziehungen).

Zurück zum ADHS Thema: Der Mann, den ich da gerade Date, hat auch ADHS. Und in dieser s*x-positiven Bubble habe ich die letzten Monate generell erstaunlich viele ADHSler kennengelernt :grinning_face_with_smiling_eyes: und wir haben natürlich auch darüber geredet, ob es da einen Zusammenhang gibt - wir waren alle der Meinung, ja gibt es, weil ADHSler ja gerne mal unkonventionellere Wege gehen (gezwungener Maßen, weil Plan A,B und C nicht funktioniert haben) und solche Veranstaltungen einem auch einen guten Dopamin kick geben… :fire:

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Danke

Ich für meinen Teil mag und möchte keinen Menschen in meinem Leben und erst recht nicht in der Wohnung haben.

Die “Beziehungen” die ich eingehe sind definitiv mit Tieren, weil alles bedingungslos, aufrichtig und wertschätzend ist und ich grundsätzlich immer schon super mit Tieren, aber nicht mit Menschen zurecht komme.

Menschen sind mir zu anstrengend um sie in meinem Leben sehen zu wollen und es hat nie an Möglichkeiten gelegen, dann engagiere ich meine Zeit lieber in ehrenamtliche Projekte - dort gibt man Zeit und energie hinein, erwartet nichts, aber es darf auch keiner etwas verlangen.

Alles andere steht oben und ich bin definitiv seit 2006 überzeugt Single

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Ich habe deinen Beitrag gelesen. Es geht mir nicht darum, deine persönlichen Erfahrungen oder Erlebnisse infrage zu stellen, die sind unbestritten. Mein Kritikpunkt war die Formulierung „übertriebenen Geschichten“ im allgemeinen Kontext von Diskussionen über Untreue, nicht auf dich persönlich bezogen. Deine Erfahrung + Verallgemeinerungen über Geschlechter = Männer böse. Frauen gut. Das ist eine übertriebene Geschichte, die du im zweiten Absatz deiner Reaktion total unreflektiert wiederholst.

Faktisch betrachtet unterscheiden sich Männer und Frauen beim Fremdgehen nur minimal. Pauschale Aussagen über „alle Frauen“ oder „alle Männer“ helfen nicht, sie verzerren eher die Realität. Es geht darum, zwischen persönlichen Erfahrungen und allgemeinen Aussagen zu unterscheiden.

Und ja, einige Männer neigen in Diskussionen oft dazu, sich größer darzustellen, aber das ist eine Beobachtung von Individuen auf Verhaltensebene, nicht auf Persönlichkeitsebene. Wer über die eigenen Erlebnisse spricht, sollte klar trennen: Erfahrung ≠ Verallgemeinerung

Die meisten Männer tuen das Platzhirschgehabe gar nicht. Es sind einige wenige die dann auffalen und dann von dir besonders hervorgehoben werden.

Ich spiel bei eurer Hetero-Kirmes eh nicht mit. Ich date keine Frauen. Auch wenn immer wieder ein besonderes Weibchen „antanzt“ und versucht, mich „umzudrehen“. Wenn ich sie zurückweise, folgen gezielte Provokationen und Grenzüberschreitungen, bei denen ich ungefragt angefasst wurde. Aber das waren absolute Ausnahmen mit Platzhirschkühen, solche Frauen agieren manipulativ. In der Nachbarschaft hab ich so ein Exemplar: Jeden Frühling ein neuer Kerl. Der Datingradius ist mittlerweile sehr weit gespannt. Der Typ wird von Frühjahr bis Sommer verbraucht, erledigt handwerkliche Sachen in ihrer Wohnung, übernimmt den Urlaub, geht mit ihr essen und schon nach dem Urlaub jammert sie rum was ihr alles an ihm nicht passt. Noch vor Herbst ist er weg. :grinning_face: Und wie oft ich gutmütige Kumpel erlebt habe, die sich melken ließen: Manipulative Spielchen, wo sie sich alles bezahlen lässt, das geht ein paar Wochen und schon ist sie beim nächsten. Aber das sind alles Ausnahmen.

Auf der anderen Seite gibt es Heteromännchen, die sich einbilden, man würde etwas von ihnen wollen, und mit der Situation überfordert sind.

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Hallo, schön zu sehen, dass dieses Thema emotional debattiert wird. Das einzelne Menschen sich jedoch dadurch negativ getriggert fühlen, tut mir leid. Das wollte ich natürlich nicht bezwecken.

Zu diesem Beitrag muss ich aber ein paar Worte sagen, da es sich hier um Fakenews handelt.
Wie oft wer fremdgeht lässt sich statistisch fast nicht feststellen. Zum einen, weil man es nur per Befragung ermitteln kann und hier gibt es Tendenzen, die die Antwort beeinflussen. Männer neigen bspw. dazu, die Zahl ihrer Sexualpartner zu erhöhen, während es bei Frauen in der Tendenz umgekehrt ist (sozial erwünschte Antworten). Außerdem bleibt zu beachten, dass Frauen i.d.R. weniger Freizeit haben als Männer, die Gründe sind bekannt. Soweit ich weiß, geht man in der Forschung davon aus, dass bei gleichem Zeitkontingent, die Werte fast identisch wären. Ein kurzes Rechercheergebnis dazu:
”Aktuelle Statistiken, wie eine Umfrage von ElitePartner, deuten darauf hin, dass Frauen in bestimmten Altersgruppen und insgesamt häufiger fremdgehen als Männer. Diese Entwicklung könnte als eine Form der „Emanzipation“ beim Fremdgehen gesehen werden, da Männer in Studien früher höhere Raten angaben. Es gibt jedoch keine eindeutige Antwort, da die Zahlen je nach Alter und Studie variieren. “

Bzgl. Prostitution: Für die Aussage, dass 80% der verheirateten Männer schon einmal bezahlte Sexualdienstleistung in Anspruch genommen hätten, würde ich gerne mal einen Beleg sehen. Das halte ich für erfunden.
Das es im deutschsprachigen Raum eine größere Nachfrage nach bezahltem Sex gäbe, halte ich ebenfalls für unterkomplex. Erstmal muss man halt festhalten, das Deutschland das liberalste Recht im Bezug auf Prostitution in der EU hat. Warum das so ist, müsste man natürlich im Detail schauen. Die Bekämpfung von illegalem Menschenhandel war jedenfalls auch immer ein Grund, warum das Recht liberalisiert wurde. Und dementsprechend kommt ein großer Teil der Kunden aus dem europäischen Ausland - wo Prostitution eben oftmals illegal ist.
Und ob man es liberalisieren will oder nicht, ist nochmal eine ganz andere Frage.

Aber um nochmal eins klarzustellen, weil ich den Thread schließlich gestartet habe: Es ging mir nicht um Fremdgehen (sondern um die Prävention davon) und auch nicht im Fokus um Prostitution. Mich hat einfach interessiert, ob ihr das Gefühl habt, dass es für euch persönlich schwieriger ist als für Menschen ohne ADHS und wie eure Strategien im Bezug auf das Thema sind.

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Mit irgendwem müssen die (Hetero-) Männer ja fremd gehen. Wäre also mathematisch unplausibel, dass die Männer fremd gingen und die Frauen nicht.

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Hallo @ADHSron , da Du auf meine Beiträge eingegangen bist, möchte ich nun versuchen so gut wie möglich zu antworten, und hoffe das ich dabei nicht das ein oder andere vielleicht vergesse, von dem was mir wichtig ist.

Zunächst möchte ich Dir sagen das ich Dir glaube das Du mit Deinem Thema niemand triggern wolltest, sondern halt einfach mal Deine Fragen an ADHS betroffene niederschreiben wolltest, ohne böse Hintergedanken.
Ausserdem will ich Dir danken das Du „meine Geschichten“ ernst genommen hast, und meine Glaubwürdigkeit nicht anzweifelst anzweifelst.

Was

Sorry leider habe ich es nicht geschafft den Rest meines Beitrags innerhalb von 30 Minuten fertig zu kriegen und abzuschicken, jedenfalls schreibe ich dann später weiter.

Also ich kenne Frauen und Männer die entweder zum anderen Geschlecht nicht gut waren oder umgekehrt darunter leiden wie jeweils mit Ihnen umgegangen wurde .
Ich finde man kann immer nur von Fall zu Fall urteilen und nicht pauschal auf ein Geschlecht. Vor allem würde es ja bedeuten , wenn Frauen es angeblich besser hinbekommen, dass es dann in lesbischen Beziehungen keine „Probleme“ geben würde.

Jeder und jeder sollte auf sich achten um jemanden an seiner Seite zu finden woraus eine positive Grundharmonie ergibt und es beenden wenn es schlecht fürs Seelenheil ist. Wenn man den passenden Partner nicht findet ist es kein Indiz dass es pauschal am Geschlecht liegt.

So lange beide in einer Begebung ein Konsens haben und mit den Dingen einverstanden sind und keiner zu was gezwungen ist , steht die Gestaltung der Beziehung allen Formen offen egal wie schräg es scheinen mag .

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Ich bin in kinky und sexpositiven Kreisen Unterwegs und bin selber da auch sehr aktiv. Es gibt so viele Arten von nicht-monogamer Beziehung wie es Menschen gibt. Ich kenne einige ADHS-ler, die dort sind, aber genauso viele, die monogam sind. Es ist glaube ich wie überall: Eins sollte ehrlich zu sich selber und zu potentiellen Partner-Menschen sein, ansonsten geht es nicht. Wenn die betreffenden Personen uneins sind und kein Kompromiss möglich, ist eine Trennung immer besser als Lügen und Betrügen. Es gibt einige gute Bücher zu dem Thema und auch diverse Internet-Foren, wer mag, kann mich auch gerne fragen - ich antworte, so gut ich eben kann.

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Okay hier bin ich wieder und muss mich erst mal dafür entschuldigen das mir weiter oben ein Missgeschick passiert ist, nämlich bin ich versehentlich auf den Senden Button gekommen obwohl ich noch nicht fertig mit Schreiben gewesen bin, und jedenfalls habe ich deshalb kurzweilig den Faden verloren, aber hoffe das ich nun wieder schreiben kann, ohne versehentlich den Senden Button zu berühren. :wink: :sweat_smile:

Wie auch immer, @ADHSron jedenfalls möchte ich noch schnell auf die Sache antworten von wegen das ich in 2 Gruppen unterteilen würde, nämlich: „Männer=Böse und Frauen=Gut“.

Dazu kann ich Dir nur sagen, dass ich jemand bin der Menschen erstens nicht „generell in 2 Geschlechter unterteilt“, sondern im Gegenteil, nämlich das ich persönlich mir vorstellen kann, dass es Menschen unter uns gibt, die sich weder als das eine noch das andere identifizieren, und das dass für mich in Ordnung ist.

Ausserdem akzeptiere ich Transmenschen total, und habe auch keine Probleme mit Homosexualität, oder Bisexualität, oder Menschen die asexuell sind, oder Menschen die eine andere, oder kurz gesagt „ihre eigene Sexualität“ ausserhalb der „biblisch erlaubten“ Form von Sexualität leben möchten.

Was ich allerdings nicht toleriere ist Pädophilie, Sex mit Tieren, oder Sex wo darauf abzielt einen Menschen auf irgendeine Art und Weise zu quälen.

Aber ansonsten, und das gilt auch für Menschen die nicht monogam leben „möchten“, oder angeblich nicht monogam leben „können“, bin ich bis zu einem gewissen Grad damit einverstanden, heisst kann ich es akzeptieren wenn jemand nicht monogam lebt, solange jemand seine Sexualität nur mit ebensolchen gleichgestrickten Menschen, heisst mit „Gleichgesinnten“ auslebt, und dabei kein Mensch zu etwas gezwungen wird was dieser Mensch nicht möchte, heisst etwas gegen dessen Willen ist.

Auf die Frage ob Adhsler’innen wahrscheinlich ehr als Normalos, sagen wir mal vielleicht „ehr unkonventionelle Modelle bevorzugen, als Normalos“, glaube ich persönlich das dass nicht so ist, sondern das es auch unter uns Adhsler’innen Quasi 50 zu 50 ist, also nicht wirklich anders als unter den Normalos.

Ich persönlich ziehe eine monogame Beziehung vor, der ständige Wechsel von Sexualpartnern wäre mir viel zu anstrengend, ausserdem würde mich der ständige Wechsel von Sexualpartnern ganz ehrlich gesagt anekeln, da ich ein Mensch bin wo wirklich Hypersensibel auf sooo viele Dinge reagiert, welche ich jetzt hier unmöglich alle aufzählen kann, aber welche es mir persönlich jedenfalls „eigentlich unmöglich machen“, dass ich so einfach „mir nichts dir nichts“ mit irgendwelchen Fremden Menschen „Körperflüssigkeiten austauschen könnte“, geschweige denn WOLLTE, und von daher, Sorry wenn ich es so deutlich sagen muss, aber „Igitt“, so was kann ich einfach nicht!, jedenfalls ekelt mich persönlich nur schon der Gedanke an sowas an!.

Sorry, aber jetzt muss ich erst noch mal weg, sonst wird das mit dem Abendessen heute nichts. :person_shrugging:

P.s. @ADHSron
Wegen der Hetero Männer und Frauen Sache muss ich allerdings unbedingt noch eine sehr wichtige Sache „anhängen“.

Nämlich auch wenn das wegen den Statistiken von wegen Untreue in Wirklichkeit keine Zuverlässigen Angaben sind, bezüglich Untreue unter Heterosexuellen Menschen.

So gibt es auf jeden Fall, und unwiederleglich, gewisse Unterschiede zwischen Heterosexuellen Menschen, die wie gesagt nicht zu widerlegen sind, nämlich was die Tatsache anbelangt, dass täglich, irgendwo auf der Welt, jeden Tag irgendwo auf der Welt, überproportional extrem viele Mädchen und Frauen, von Heterosexuellen Männer, entweder sexuell missbraucht, oder körperlich misshandelt, oder beides, oder vergewaltigt oder ermordet werden.

Und daran gibt es NICHTS schön zu reden oder zu beschlichtigen, sondern ganz im Gegenteil, ist dies fast überall auf der ganzen Welt, irgendwo, und täglich, die traurige Realität von Frauen auf der ganzen Welt, die jeden Tag mit einer nach wie vor extremen Hypersexualität und Gewalt, die in diesen Fällen immer von Männern ausgeht, eigentlich ständig und überall, in ihrem Leben der Fall, heisst das Mädchen oder Frauen mit solchen ungeheuerlichen Verbrechen, durch Heterosexuelle Männer begangen, jeden Tag konfrontiert sind.

Und nach wie vor gilt es „als normal“ wenn Heterosexuelle Männer glauben „das sie ein natürliches Recht auf Sex mit Frauen hätten“, und zwar sei es dadurch begründet das eine Ehefrau „immer willig zu sein hätte“, oder das Männer glauben es sei okay wenn sie für Sex bezahlen, oder wenn sie glauben das sie Mädchen oder Frauen auch vergewaltigen dürfen, mit der Begründung das sie eben Männer seien und immer „unter einem Druck stehen würden“, den sie eben „abbauen müssten“, und Frauen eben damit leben müssten.

Wie auch immer, jedenfalls bin ich persönlich der Meinung das dahingehend sehr vieles falsch läuft in unserer Welt, und das dass so nicht weiter gehen darf auf der Welt.

Das schlimmste Beispiel zum Missbrauch und der Vergewaltigung von einer Frau was in der letzten Zeit öffentlich bekannt geworden ist, ist ohne Frage z.B. der Fall von Gisèle Pelicot, wobei das wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs ist, und von so und so vielen Frauen auf der Welt, die täglich missbraucht werden, niemand überhaupt irgendetwas weiss.

Und ja, wenn man all das ausblendet, dann kann man vielleicht noch hinstehen und über solche Sachen „plaudern“ wie von wegen: „Ich kann nicht monogam leben, was soll ich machen?, und könnte das vielleicht an ADHS liegen?“.

Denn wäre ADHS dafür nicht eine wunderbar einfache Ausrede?.

Naja, so einfach ist es dann auch wieder nicht. Eine Single-Frau könnte rein mathematisch jeden Tag einen anderen verheirateten Mann daten :wink:

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Naja ich sehe jedenfalls etwas hier schon ziemlich klar, nämlich sobald man Menschen mit den Dingen konfrontiert die ihnen unangenehm sind, kommt in der Regel nichts.
Und das schlicht und ergreifend deshalb, weil ich hier nur nichts als die nackte Wahrheit sage.
Und deshalb jetzt von mir persönlich, zum allerletzten mal, ich bin hier aus diesem Thema weg, denn ich habe nichts weiteres mehr anzufügen, gute Nacht und schlaft alle gut, und alles gute für heute und bis in alle Ewigkeit. :heart:

gehts hier ums knattern? damit kenn ich mich ein bisschen aus. :joy:

ich denk mir so, wenn beide seiten es ok finden, damit einverstanden sind, kann sich doch jeder einen passenden “harem” halten. ich bin aber mehr so der monogame, war aber auch mal anders, würd mich mittlerweile tatsächlich sowieso überfordern, sex ohne emotionen erscheint mir mittlerweile ziemlich sinnlos. :heart:

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Okay, mir Ignoranz vorzuwerfen, weil ich mich mit einem der elementarsten Fragen des menschlichen Daseins unterhalten möchte, ist schon harter Tobak. Und das ganze dann auch noch in Ecken von Pädophilie, Vergewaltigung, Menschenhandel oder Prostitution zu schieben, sagt leider sehr viel über dein Weltbild aus.

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Da habe ich letzte Nacht auch sehr geschluckt, als ich das gelesen habe.

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So traurig ich finde, dass Du davon so getriggert wirst… aber das ist absolut keine sachliche Diskussion mehr, das ist nur noch ein Hinknallen von Deiner sehr einseitigen Meinung, von falschen Voraussetzungen und Verdrehen von Tatsachen.

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@ADHSron leider scheinst Du meine Beiträge nicht von Anfang bis Schluss richtig durch gelesen zu haben, denn ansonsten hättest Du alles richtig verstanden, was aber wie gesagt nicht der Fall ist.

Denn weder habe ich Dir persönlich Ignoranz vorgeworfen, noch habe ich diese Sachen die Du aufgezählt hast „in die Ecke gestellt“ wie Du geschrieben hast.

Ich habe aber von mir persönlich erzählt, z.B. darüber was das lockere Sexleben meines Vaters für Auswirkungen auf mich, meine Brüder und meine Mutter hatte, nämlich das er damit unser aller Leben zerstört hatte, und wir alle bis heute unter den Folgen leiden.

Und ich habe davon erzählt das Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt täglich irgendwo zum Opfer durch häusliche Gewalt, oder sexuellen Missbrauch, oder sexueller Ausbeutung, oder zu Mordopfern werden, und das sehr oft, oder sogar in den meisten Fällen, durch die Hand ihres Exmannes oder Expartners, und sehr oft ist das Motiv Eifersucht.

Und aus all diesen Gründen war es mir ein Anliegen, dass sich jeder Mensch mal die nötige Zeit dafür nehmen sollte, um über all solche furchtbaren Sachen die jeden Tag irgendwo auf der Welt, meist Mädchen und Frauen wiederfahren, mal gründlich nachzudenken, da all das eben sehr wohl mit Sexualität, und dem Umgang damit, zu tun hat.

Und wie gesagt, hättest Du alles richtig gelesen, dann hättest Du mich auch richtig verstanden.