Planlos.. bitte um Leute die mich vielleicht verstehen oder helfen

Was Medikamente angeht guck erstmal wie ist wirkt. Ich kenne das mit dem Hunger und Medikinet sehr gut. In der Wirkungsphase hatte ich zwar Hunger aber keinen Appetit und sobald was im Schnütchen war kam dieser Kloß. Am Ende der Wirkung habe ich gegessen wie ein Bär. Dank meiner Arbeit habe ich mir die Routine angeeignet morgens gut sehr sehr gut zu frühstücken. Wenn du morgens nichts essen kannst dann vergiss was ich gesagt habe. Mir hilft es persönlich, weil ich auch so nen Job habe das ich wenn ich ganz viel Pech habe nicht zum Essen komme und es sehr ungünstig wäre wenn ich noch Kreislauf kriege. Seit diesem Jahr bin ich auf Elvanse gewechselt und das mit dem Essen ist besser bei mir geworden. Ich möchte keinesfalls sagen, das du jetzt die Medikamente wechseln solltest. Es ist eher ne Anmerkung, dass es andere Dinge gibt. Ich selbst bin sehr vorsichtig bei meinen Medikamenten, weil ich natürlich weiß das alles so seine kleinen Problemchen haben kann. Ich habe mich damals gegen einen Medikamentenwechsel gesträubt,weil ich mit Medikinet super klar kam und keine größeren Nebenwirkungen hatte. Elvanse ist für mich persönlich etwas besser obwohl ich anfangs bissel Magenschmerzen hatte aber die sind jetzt komplett weg. Was ich aus meiner Erfahrung mitteilen will ist a. Gib dem ganzen etwas Zeit aber melde dich bei gravierenden Nebenwirkungen beim Arzt und b. wenn du deinem Arzt vertraust sei offen für neue Medikamente ( also nicht das du dich dem verschießt sondern jetzt auf meinen Fall gesprochen).

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Ich kenne das… ich liebe es in der Sonne zu liegen bis 25 Grad sonnig… alles weitere ist für mich zu viel… schön zu wissen das ich mir das nicht einbilde… ich bekomme spätestens nach 2st plötzliche Panik und will nur noch weg…

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Hast schon Mal Neuro-Feedback ausprobiert? Ich muss zugeben ich habe es nur einmal gemacht und es halt mir nur für eine kurze Zeit geholfen. Das war damals in meiner Ausbildung und leider habe ich gemerkt (nach ca. 3 Monaten) das ich wieder das Medikinet brauche und das für moi die bessere Therapie ist. Für dich kann es aber vielleicht eine bessere Lösung sein als für mich

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Jaa ich bin ja jetzt erst 3 Wochen eingestellt…
Und mir war klar das es erstmal helfen wird aber nicht ausreicht oder falsch ist…
Das mit dem Essen ist jetzt fast 1:1 wie bei mir…
Ich gehe stark von den falschen Medikament aus…
Mal sehen… ich mach mir eine Notiz (`wie so ein Tagebuch) was ich meine Ärztin gebe… so kann sie alles besser verstehen!.. denk ich…
Seit Mittwoch Falle ich täglich kurzzeitig in das selbe Loch wie vor dem Medikamenten…
Seit Freitag bin ich bei einem psychologen (Verhaltenstherapie) jetzt fängt erst mal die Kennenlernphase an und in 5 Wochen geht es dann los…
Das wird mir bei dem Panikattacken weiter helfen…

Ja… ein Song kann alles verkacken…
Wie beim Auto fahren…
Es kann ganz plötzlich die Stimmung versauen (wie beim Auto fahren… wenn man Radio hören muss))
Die Situation bzw die Gefühle sind innerlich einfach verrückt… es wird warm oder kalt und der Bauch krippelt… Und mein Kopf denkt sich nur gegen fragen… was los bei mir…
Ich weiß ja jetzt warum aber dieses auf und plötzliche ab… ist wirklich schwierig…

Nee leider nicht…
Ich werde aber wahrscheinlich was neues oder höheres bekommen…
Da es mir jetzt schon mega hilft aber seit Mittwoch bekomme ich dauerhafte Tiefs…
Ich werde zu Einstellung noch eine Weile brauchen

Schön immer wieder zu lesen das viele dieselben Probleme so gut wie 1:1 haben und hatten… ich bin jetzt nach den paar Tagen jetzt schon froh das es vielen so geht bzw sich in solchen Foren sich die Leute gegenseitig helfen und verstehen können… da sie das selbe durch gemacht haben…

Ich bin durch dieses Forum bei Fragen und Ängste und vor allen in Situationen mich unverstanden zu fühlen sehr froh das ich viel Erfahrungsbericht bekomme und weiß das es vielen von UNS so geht…

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@Madlen_92 Ich habe bis hier her mal still mitgelesen, und muss dich für deine Offenheit & Reflektion sehr loben.
Bleib dran, du bist auf einem guten Weg und sei froh, ich hoffe für dich, dass es passt, dass du zeitnahe einen PT-Termin bekommen hast.
Ich kann dir sagen, dass ich anfangs das Gleiche erlebte, vor allem mit der Einstellung des Medikaments – und nein, es ist keine Droge für uns :slight_smile:
Aber alles hat ein Ende und am Ende kannst du richtig froh sein, dass du jetzt Gewissheit hast und es nur noch vorwärts geht.
Ich fühle gerade auch bei der Temperatur voll mit dir mit, sobald es mir zu warm wird kommen meine ADHS-Symptome zum Vorschein und ich bekomme einen innerliche „Unruhe/Stress“, sodass ich schnell.
Mir hilft hier die Klimaanlage und nasse Handtücher, gelegentlich tu’ ich mir dazu noch kaltes Wasser über meine Handgelenke (an den Pulsadern).
Aber auch Geräusche, wie tickende Uhren, Einkaufen, „blöde Fragen“, soziale Kontakte/ Menschenmassen oder zu langes Kindergeschrei machten mich „verrückt“.

LG und schönen Sonntag

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Schön dass du dann auch mal geantwortet hast und dich wieder gesehen hast (und mir damit ein Stück weiter geholfen hast, das ich umso mehr weiß ich kann hier wirklich Leute mit den selben Problemen kennenlerne bzw mit Menschen darüber schreiben kann die das selbe durch machen…)
Jaa mein erster Termin war Freitag… er sagste jetzt kommen 5 Termine das ich ihn kennenlernen kann und er mich… und dann geht es nach dem Antrag für die Krankenkasse los mit der Verhaltenstherapie… aber erstmal werden die Panikattacken in Griff genommen… da die ersteinmal am besten behandelt werden können… und dann kommen andere Themen…
Mal sehen…

Erstmal bin ich die nächsten Wochen/Monate wöchentlich bei ihm…
Ich hab ein gutes Gefühl…

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Oh man wie ich das verstehe…
Ich hasse Streit vor allem man mich nicht verstehe!!
Was leider immer so ist…
Ich weiß was mein Problem ist, nur andere fühlen sich immer angegriffen!!..
Warum!!!..
Weil ich am besten durch drehen könnte und dann einfach gehe (für alle… ich komme nicht klar auf mich und meine Aggressionen!!)
Dann kommt das schlechtes Gewissen (ich habe mit meinen
Reaktionen immer schon mich ins schlechte gestellt)

Aber ich werde(da ich meistens nur noch mit Familie zusammen bin) sofort sauer… ist ja auch egal was ich sage… ich bin in unser Familie schon immer die aggressive, die immer aus tickt!!
Ich merke leider immer sofort wenn mich jemand nicht versteht… und meine Familie denkt dann
Ich Dreh mal wieder durch!!
Niemand will auf mich eingehen!!
Was traurig ist!! Ich kann doch nichts für das alles… warum (vor allem meine engsten Verwandten)
Es ist nicht einfach

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Madlen, ich verstehe dich!
Ich war das Kind , was getobt und geschrien hat, wenn ich mich unverstanden gefühlt habe, auch als ich aus der frühen Kindheit raus war…
Man hat dann die Fenster geschlossen, sie Nachbarn und so…

Man hat nicht geschimpft, aber ich wurde auch zum Teil als Hsytie( hysterisch) betitelt, oder Rumpelstilzchen, mich aufgezogen mit meinem „ Ärger“.
Meine Mama hat mich dann oft getröstet, Zettel unter die Tür durch…
Aber ich habe nie gelernt wie man sich reguliert,
Noch im Erwachsenenalter war ein bei einer unsäglichen Tiefenpsychologin, die mir nur krude Tipps ,am Leben vorbei gegeben hat.

Dieses tiefe Gefühl, dass einem die nähsten nicht verstehen, wie stark man fühlt, ist und war das Schlimmste für mich.
Durch meine impulsiven Ausbrüche ( die sich NIE direkt an meine Kinder gerichtet haben), diese aber scheinbar fast traumatisiert haben, ist das Verhältnis in der Tiefe gestōrt.
Auch wenn ADHS mittlerweile in fast „ hippen“ instafeeds fast romantisiert wird, kann ich nur sagen, es kann schwerwiegend, wenn unbehandelt, Defekte im Leben hinterlassen,

Schlimm ganz schlimm, wennFamilie abwiegelt , solche Statements raushaut, wie deine…

Vermutlich ist da jemand selbst betroffen, oder in der Generation davor, genetische Disposition…

Wenn deine Fam/ Mutter offen ist, vielleicht leg ihr mal Infobroschüren hin, diskutieren bringt nichts.

Es gibt ein Buch, glaube es heisst „ Den Gefühlen ausgeliefert“: das war ausser der immer noch mega guten, aktuellen
„ Chaos Prinzessin“ von Sari Solden für mich schon vor 15 Jahren schon augenöffnend. Bin leider nicht dran gebelieben.

Du hast noch ganz viel Zeit, ich habe mit Anfang 40 meine erste richtige Berufsausbildung abgeschlossen l,
davor nicht beendetets Studium.
Selbst undiagnostiziert, mit zwei Kindern beide adhs plus Komorbidiäten, LRS, dyskalkulie, Angststörungen etc, dann Ehe gecrasht usw…

Und nun nochmal weitere Desaster überlebt.
Ich will dir Mut machen…

Und Wut, Wut zeigt dir , dass da was ist was deine Grenzen unterschreitet. Das die Aussagen deiner Familie übergriffig sind.
Wut schützt auch vor Trauer…

Wut ist bei Frauen nicht gern gesehen l. Wir sind immer noch sozialsiert, dass das nicht passt.
Männer hauen halt mal auf den Tisch.
Frauen sind gleich hysterisch, Furien, usw.

Lass ruhig die Wut zu
Aber versuche , dass sie dich nicht im Griff hat.

Du schaffst das!

Ich wünschte auch, meine beiden betroffenen Kinder, mittlerweile beide Anfang 20 würden sich endlich mal auch hier anmelden, austauschen…

Aber lieber wird gekifft und gegrübelt…
Medikamente u Therapie nicht weitergeführt.
Man packt das alles doch so, bemerkt aber nicht, dass es so einfach nicht so gut wird wie es werden könnte.

Du / ihr die hier in relativ jungen Jahren hier sind seid nun einen grossen Schritt weiter…
Alles wirklich ganz ganz Gute.

Sorry fürs blubbern.
Medikamente off und es nimmt mich hier auch sehr mit,

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Liebe Madeln, ich bin in der gleichen Situation gerade. Naja, nicht ganz, ich habe keine Kinder und auch keine Vorgeschichte mit Konsum aber in deine Gefühlslage kann ich mich hineinversetzen und Tränen kullern bei mir auch eine Menge, wenn ich die Vergangenheit auf meine jetzigen Erkenntnisse projiziere. Ich bin auch ungeduldig und wünsche mir, dass sich alles von heute auf morgen klärt…das wird wohl nicht funktionieren. Auch das Thema Familie ist nicht leicht. Irgendwie sieht es mein Familienkreis als Lösung meiner Probleme und gleichzeitig ist es ein Dorn in ihren Augen weil ich jetzt eine Diagnose habe.

Jeder Mensch hat doch irgendwie seine Laster und Themen, die er mit sich trägt.

Geh deinen Weg und sei sooo froh, dass du diese Erfahrung jetzt machen kannst und mit deinen Kindern darüber sprechen kannst um für sie da zu sein…

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Hallo femme,
naja… es hat sich viel geändert!!
Ich hatte einen Streit mit meiner Mutter… sagte alles aus Wut! Sie hat sich dann damit beschäftigt… und dieses Forum und meine und eure Nachrichten gelesen!!
Ich sagte ihr:
Wie gemein das ist und was meine psychaterin, Psychologe und ihr schreibt!!
Auf meinen fragen…
Erst war sie wirklich sauer und dachte ich rede schlecht! Aber!!! Ihre Einstellung ist wirklich super geworden! Sie erkennt die Krankheit und versteht mich jetzt viel besser. Sogar im Schutz nimmt sie mich…
Natürlich war es schwer die Diagnose zu akzeptieren für sie. Wahrscheinlich hat sie sich selbst Vorwürfe gemacht! Und Angriff ist der beste Weg zur Verteidigung!!
Es hat sich wirklich viel getan :smiling_face:

Ja klar ist es blöd mit dein Kindern!
Aber kiffen ist auch eine medikamentation…
Und solange sie nicht verrückt werden und kaputt, alles verkacken etc. Ey ist es doch gut.
Nicht falsch verstehen!! Hoffe du weißt wie ich das meine… hauptsache du hast es im Blick!! Und weißt wann du ein streiten musst!!

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Ich bin sehr froh für dich.
Manchmal muss alles erst in Scherben liegen, dann kommt nach dem Desaster das aufräumen.

Ich empfehle dir ( und deiner Mutter), dass ihr beide heilt.
Du und auch sie habt viel mitgemacht.
Ich bin Tochter und Mutter.
Ich weiss wie schwer es ist sich einzugestehen, dass man sich an falschen Baustellen mir falsche Strategien ausgepowert hat…
Aus eigenen Schwächen und auch Überforderung.
Seid beide nachsichtig mit euch selbst und füreinander.

Vergeben heisst auch nicht, dass man es gut findet was der andere gemacht hat, angerichtet…
Aber ohne das „ vergeben“ kann man nicht genesen, heilen, ganz gleich ob sich eure Wege treffen, oder man friedlich auseinander ist.

Während ich das schreibe, hat sich mein älteste seit 10 Wochen von mir vorerst getrennt, :cry:
Das schlimmste für eine Mama, … ich habe nämlich wirklich viel gutes getan, viel gekämpft, dass meine Kinder nicht verkannt, verurteilt wurden ( wegen ihrs adhs!).
Ich bin voller Verständnis , dass manche emotionalen Verletzungen, Bedrohungen sich für Adhsler exorbitant schlimmer angefühlen…
Denn ich kenne es von mir selbst…

Ich hoffe trotzdem, dass sich alles findet und fügt.
Mein jüngstes Kind, auch schon twen mag nun Therapie anfangen,

Ich finde ab und zu kiffe ok, aber ich denke es ist nicht unbedingt dass optimale „ Medikament“.

Ich wünsche meinen Kindern , dass sie einfach psychisch und körperlich gesund sind, oder genesen,
Das wünsche ich die auch!

Alles Liebe!

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Liebe Madlen_92,

vieles wurde schon geschrieben und es gibt da nicht viel hinzuzufügen, aber dennoch möchte Ich Dir schreiben.

Ist es nicht schön zu wissen, dass es so viele gibt, die eine ähnlich Vita haben und man sich hier zusammen schließt und gegenseitig stützt berät motiviert oder tröstet?

Mir hat das am Anfang ( letztes Jahr 09/2023 bekam Ich meine Diagnose mit 42) sehr geholfen, dass es Menschen gibt die mich verstehen. Nicht weil Sie empathisch sind oder sich in Psychologie auskennen Bücher gelesen haben oder sonst etwas, Nein weil Sie genau das Durchgemacht haben, was du gerade durchmachst und das Gefühl gefühlt haben oder es noch immer tun. Für mich ist es immer noch ein Geschenk, das Ich eine Gemeinschaft gefunden habe, die einen so lieb und verständnisvoll aufnimmt und hilft.
Es gibt verschiedene Meinungen und manchmal wird auch nicht so geantwortet wie man es sich vlt gewünscht hat, aber alles im Allen ist es schön.

Wenn wir ASS/ADHS ler eine Nation gründen würden - das wäre wohl die friedlichste Bunteste Welt die Ich mir vorstellen kann. :smile:

Es wird noch viel auf dich zu kommen aber du bist nicht alleine!

Und wenn es Dir ganz doof vorkommt über etwas zu schreiben, irgendeiner kann immer was damit anfangen, also nur Mut und herzlich Willkommen!

lg M&M

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Es dauerte halt länger bei meiner Mutter.
Sie will ja nichts schlechtes und wusste rein gar nichts von der Krankheit bzw. Was diese Krankheit bedeutet…
Das sie sich damit befasst hat und nach der Wut mich sehr gut versteht, ist natürlich super.

Leider kann ich nicht viel dazu schreiben bei deinen Kindern… um etwas dazu schreiben zu können müsst ich mehr wissen um vielleicht zu verstehen…

Ich wünsche dir alles gute.
Und melde dich wenn was ist :smiling_face:

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Genau :+1: kann ich nichts gegen sagen. Hast es auf den Punkt gebracht…

Und ich habe auch verstanden das, das Forum wirklich hilft!!
Eigentlich müsste das Forum für Mitglieder die wirklich in dem Forum aktiv sind und auch die Diagnose/en haben, dich einmal im Jahr treffen!!
Alle Aufenthalt und alle können sich austauschen!
Das wäre es :sweat_smile:

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Ich bin im Punkt „Verstehen“ dazu übergegangen, dass ich das gar nicht mehr erwarte von Neurotypischen, weils einfach nicht möglich ist…mir reicht Akzeptanz.
Was ich absolut schrecklich finde : dass du dich entschuldigen solltest !! Da fehlen mir echt die Worte und das passiert nicht oft. Seit wann entschuldigt man sich für eine Krankheit bzw ein Symtom ? Wir verhalten uns doch nicht absichtlich so nervig/anstrengend/daneben…
Dass manche Eltern eine Neurodiversität ihres Kindes nicht wahrhaben wollen, kann ich irgendwo nachvollziehen, aber auch das ist doch kein Grund dafür, DIR Schuldgefühle zu vermitteln ! Ich sehe das auch so, dass SIE sich entschuldigen müssen (oder die Mama wie in deinem Fall), wenn überhaupt. Schuld oder Entschuldigen sind eigentlich eh Worte, die hier fehl am Platz sind. Es sollten einfach alle erleichtert sei, dass nun die Ursache gefunden wurde und weitere Schritte folgen können.
Das Thema AD(H)S ist wahnsinnig komplex, damit müssen sich alle erst mal auseinandersetzen und lernen.
Aber du wirst sehen dass es jetzt, wo das Kind einen Namen hat, aufwärts geht ! Wir werden zwar nie 100% „normal“ sein, aber wer will das schon :upside_down_face::slightly_smiling_face:

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Genau so ist es…! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen…
Das Thema Neurodiversität ist komplex. Ich habe gestern mit einem anderen neurovidersen Familienmitglied lange gesprochen…
ADHX wird manchma auch von einem selbst -sogar wenn mal lange bewusst im Thema mit Informationen sammeln, belesen und natürlich auch mit lebenslangem Selbst- Begreifen- in der Trageweite erst spät bewusst.

Auf welche Faktoren des Seins, des Lebens, der Gesundheit, des grossen Ganzen es einwirkt ist sowas von komplex und vielfältig…
ich glaube ein neurotypischer Mensch kann sich trotz informieren, und meistens sind die Menschen eigentlich gar nicht informiert und wollen trotzdem mitreden- null zu überblicken.

Die paar Symptome die manchmal offensichtlich sind ist eigentlich nicht nur die Spitze des Eisbergs, darunter ist kein Eisberg sondern ein verwurzeltes, verzweigtes, verästeltes Labyrinth, was auf die Baumkrone, wenn man die Eisbergspitze umbenennen mag, einwirkt.,

Ich werde mir dessen so bewusster denn jeh…

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Danke für dein Angebot und ich wünsche dir alles Gute!
Ich weiss z zt nicht mehr wo ich anfangen soll…
Aber ich versuche zuversichtlich zu bleiben…