Hallo ihr Lieben,
Da mir hier schon einige total super weitergeholfen haben, wollte ich mich mit einem anderem Thema an euch wenden.
Ich bin mir jetzt nahezu sicher, dass ich ADHS haben könnte, allerdings hab ich einen Punkt für mich immer noch nicht klären können.
Und zwar erkenne ich bei mir keinerlei positiven Seiten von ADHS. Gibt es da bei euch noch jemanden, dem es so geht? Ich bin zwar relativ empathisch und habe generell ein sonniges Gemüt, aber sonst kann ich wenig erkennen, was so allgemein beschrieben wird. Ich bin eher auch sehr angepasst, brauche klare Strukturen, bin überhaupt nicht spontan (werde dann einfach nur nervös und will immer gerne wissen bzw planen was auf mich zukommt), habe zwar Interessen aber nicht unglaublich viele und spiele auch nicht total fantasiereich mit meinen Kindern. Ich habe imer schon vor vielen Dingen/Situationen Angst gehabt und deswegen auch vieles nicht ausprobiert. Ich bin zwar sehr neugierig, aber eben nur auf wenige Dinge bzw muss ich nicht alles durchleben, um zu wissen, dass es blöd ist. Habe z.B. noch nie geraucht oder Drogen genommen, weil ich immer viel zu viel Angst davor hatte süchtig zu werden (habe mich schon sehr früh intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt). Überhaupt bestimmen eher meine Ängste mein Leben und das schon seit meiner frühesten Kindheit. Ich hatte immer viele Freundinnen und war zuhause und wo ich mich wohl gefühlt habe immer eher laut und fröhlich und sonst sehr schüchtern und leise.
So jetzt komme ich vom Thema ab. Also gibt es hier vll jemanden, der sich ähnlich fühlt oder mir evtl erklären könnte, warum das bei mir so sein könnte oder ob ich dann evtl doch kein ADHS haben kann? (Meine Therapeutin hat mir die Diagnose gestellt, allerdings habe ich keine offizielle)
Vielen lieben Dank euch schon mal