Probleme und Frust beim Eindosieren von Medikinet Adult 10mg

Hallo,
muss mal meinen Frust ausführen und freue mich über euren Input:
M42, 61kg. Habe nach zähen Jahren die Diagnose. Ärztin meinte ich solle mit 1x morgens anfangen und nach einer Woche auf entweder 2x morgens oder 1x morgens & 1x mittags erhöhen, eine Woche später dann ggf. beides.

Da ich hier schon den Eindosierungsfaden gelesen hatte sowie einiges im Forum, hatte ich die Ärztin wegen Kaffee gefragt. Sie meinte das sollte kein Problem sein, aber lieber weniger als mehr. Da ich kompletter Kopffeinjunkie bin, oft wegen schlechtem Schlaf müde bin und auf der Arbeit am Schreibtisch einschlafen würde, wäre ein kompletter verzicht sehr schwer (Überspitzt ist Kaffee das einzig gute in einem müden Alltag). Bin mit Beginn der Einnahme von 3-4x Espresso und 1-2x Schwarztee vorher, auf 1x Espresso Vormittags und 1x Espresso oder Schwarztee Nachmittags runter.

Meine Erfahrungen bisher waren nicht toll:
Erste Woche: Morgens 10mg: Merkte nix. Immerhin konnte ich trotz wenig Schlaf und wenig Kaffee funktionieren, sogar etwas besser als zuvor. Habe aber keinen Durchbruch erlebt und könnte auch alles Plazeco sein.

Zwischendurch war ich krank (Grippe?) und habe eine Woche mal keine, mal ne halbe und mal ne ganze Dosis genommen.

Zweite „richtige“ Woche: Nun habe ich das erste mal mehr genommen, mit schlechtem Timing. Hab ne Erkältung die in den letzten Zügen ist, hatte leider ne doofe Nacht mit wenig Erholung. Bin also mit Kopfschmerzen und extrem müde aufgestanden. Also um 8 Banane, 10mg und dann direkt nen Espresso. Mittags dann kaum Appetit, etwas gegessen und nochmal um 12.30 Uhr 10mg genommen (schon klar, ist zeitlich nah an der ersten Einnahme, aber dachte es wäre sanfter als morgens 2x auf einmal zu nehmen). Seit dem Fühl ich mich total drüber, quasi zittrig (aber bei genauerem fühlen doch nicht), Druck in der Brust (aber bei genaueren fühlen doch nicht), kann mich auf nix fokusieren, gehe im Raum auf und ab, jetzt um 22 Uhr ist es immer noch da, hat leicht abgenommen. Kann es am ehesten beschreiben mit dem Gefühl, zu viel Kaffee getrunken zu haben, nur das es natürlich viel länger andauert. Außerdem fühlen sich meine Beine und Finger leicht kalt und Taub an (nur ganz leicht), die ganze Körperwahrnehmung ist unangenehm.

Nun frage ich mich:

  • Hatte ich schon zu viel? (Vermutung liegt nach Symptomen nahe, aber es waren ja nur 20mg retardiert)
  • Aber von 10mg hab ich noch nichts gemerkt, wie kann das sein?
  • Erhoffe ich mir zu viel merkbare positive Wirkung?
  • Soll ich, bevor ich in 2 Wochen zur Ärztin gehe, den Kaffee weglassen und es nochmal mit 20mg versuchen? Oder lieber bei 10mg bleiben, damit sich das nicht wiederholt?

Meine ganzen anderen Probleme (Kaffee, schlechter Schlaf, heute sehr wenig gegessen etc.) machen es schwer sauber einzudosieren und ich frag mich worauf ich mich Fokussieren soll, da es unrealistisch ist, das alles ab Tag X (z.B. morgen) perfekt läuft.

Danke für eure Anregungen und Erfahrungen

Nun, du weisst, was wir empfehlen.
Das willst du aber nicht und hältst dich nicht dran.
Damit machst du schlechte Erfahrungen.
Und jetzt fragst du, was wir empfehlen?

…Kopfkratz…

Haha nein, ich habe nur den Durchblick verloren, weil ich ja gar nicht weiß, was sich wie anfühlen soll und welche Faktoren signifikant sind. Und das Koffein auf „gut glück“ wegzulassen ist hart, weil jeder Tag an dem ich das versuche ein riesen Struggle wird. Würdest du den Fokus komplett auf das Koffein setzten?

  • Soll ich versuchen einen Tag ganz ohne Koffein und dann 20mg?
  • Kann es sein, das Koffein 20mg verstärkt und 10mg abschwächt? Das wirkt paradox.
  • Lässt du Wirkung unter Schlafmangel generell nach?

Wie muss ich mir überhaupt eine positive Wirkung bei richtiger Dosis vorstellen, woran erkenne ich die?

Das jedenfalls ist exakt die Keuzwirkung von MPH und Koffein, die vermieden werden soll.
Es reicht wenn du an dem Tag Koffein weglässt.

Bedenke; 3 Tage Koffeinentzug hast du so oder so oder so. Da kann dann auch Kopfweh herkommen. Ich fürchte, da musst du einfach durch.

Richtig fühlt es sich an, wenn du dich mehr wie du selbst fühlst. Nur dass alles etwas leichter geht als sonst. Als würdest du einen 15-Kilo-Rucksack, den du zuvor nie wahrgenommen hast, in die Ecke stellen.

Ja, Schlafmangel verstärkt AD(H)S-Symptome obendrein.

Sorry, dass ist jetzt echt hartes Leben.
Aber da durchzugehen lohnt sich!!!

p.s.: Wenn 10 zu wenig und 20 zu viel sind, dann…

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Ich habe gehört, dass das „Gefühl von zu viel Koffein“ eine typische Beschreibung wäre wenn man zu viel Methylphenidat nimmt (ohne tatsächlich Koffein einzunehmen). Stimmt das?

Ich hatte den Espresso ja um 8 getrunken (sonst kein Koffein) , der Horror ging aber erst Mittags mit der 2ten Tablette los, als ein guter Teil des Koffeins bestimmt schon abgebaut war, daher die Unsicherheit ob es nicht einfach zu viel Methylphenidat war?

Also verstehe ich das richtig, dass es beides gewesen sein kann, entweder das Koffein, und/oder zu viel Methylphenidat. Und ich es nur rausfinden kann wenn ich strikt 0 Koffein einnehme? Und dann nochmal 15 und ggf. 20 probieren?

Mein Hauptproblem ist glaube ich, dass ich keine konkrete Vorstellung habe, wie es sich a.) mit der richtigen Dosis anfühlt, und b.) mit zu viel.

Richtig fühlt es sich an, wenn du dich mehr wie du selbst fühlst. Nur dass alles etwas leichter geht als sonst. Als würdest du einen 15-Kilo-Rucksack, den du zuvor nie wahrgenommen hast, in die Ecke stellen.

und das sollte ich klar merken?

Danke für deine Ratschläge

Ich bin von 9-12 Kaffee plus 1-1,5 Liter Matelimo auf 2-4 Kaffee und manchmal 0,5 Matelimo runter, seitdem ich das Medikinet nehme.
Wollte ich erst nicht.
Aber die üblichen Kaffees haben mich wahnsinnig gemacht. Fahrig, Herzklopfen, nervös.

Der Effekt, den du ohne Medikament hast, ist ein anderer, wenn du das Medikament nimmst. Er wirkt dann wie bei neurotypischen Menschen aufputschend statt beruhigend und fokussierend.

Ich habe jetzt einen Kaffee morgens vor dem Medikament. Einen in der Pause vor der zweiten Dosis, wenn ich Lust darauf habe.Und vielleicht noch mal am Nachmittag, wenn die zweite Dosis abklingt aber ich noch ein bisschen Power brauche.

Da musst Du dich darauf einlassen, dass diese Hilfe und Stütze jetzt keine mehr ist. Ich hätte es nicht geglaubt, aber das hat gar nicht lange gedauert.

Wenn du die richtige Dosis hast, nach allem, was ich gelesen und selbst erlebt habe, ja.

Ich merke das Einsetzen des Medikamentes deutlich 20 min nach der Einnahme. Kopf klar, Vorhang weg, Kopfnebel weg, konzentrierter. Was mich ohne Medikinet anschiebt (Metal laut, Kaffee) NERVT oder macht mich nervös. Außenreize sind leichter auszublenden. Weniger Wortfindungsstörungen, weniger fällt runter oder um oder geht kaputt. Manchmal habe ich kurz einen schnelleren und bemerkbaren Puls.
Ich muss nicht viermal gucken, ob ich den Schlüssel habe, ich weiß sicher, dass ich ihn eingepackt habe. Mehr Energie.

Wann merke ich das Einsetzen der Wirkung nicht: Wenn ich stark übermüdet bin.

Wie fühlt sich eine zu hohe Dosierung an: Bewegungsdrang, völlig konfus, renne wieder gegen Türrahmen, vergesse, was ich sagen wollte und auch sonst sehr sehr schusselig, aber nicht auf die langsame müde Art, sondern überdreht und aktiv. Hatte ich erst einmal, ich habe tatsächlich Kaffee in der einen Hand gehabt und eine Zigarette in der anderen und habe völlig cool versucht, die Kaffeetasse anzuzünden :grin:. Muss ich nicht so schnell wieder haben.

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Hey du, guten Morgen :slight_smile:
Am besten einfach ausprobieren. Nur so erlebst du das Gefühl der richtigen Dosierung. Ein sinnvoller Eindosierungsfahrplan des Arztes hilft hier enorm!

Ich persönlich bekomme Unwohlsein und Herzklopfen, wenn ich zuviel starken Kaffee mit Elvanse kombiniere. Das zieht mir den Kreislauf irgendwie runter.

Aber morgens (gerade jetzt zB :wink:) freue ich mich sehr auf einen leckeren groooossen Kaffee mit aufgeschäumter Hafermilch.

Wenn ich im Homeoffice arbeite, gibts täglich 2-3 davon (das ist aber eher fast ne Mahlzeit mit mehr Hafermilch als Kaffee :wink:) ich verbinde das dann immer mit einer Pause.

Im Office ist der Kaffee so stark, das haut mich aus den Socken zusammen mit Elvanse. Daher trinke ich im Job Kaffee nur mit Bedacht und maximal bei einem massiven Mittagstief.

Das Gefühl, ob und wieviel Kaffee du verträgst, kannst du mMn aber erst nach der Eindosierungsphase entwickeln. Vorher weisst du bei Nebenwirkungen nicht, woher sie kommen und ordnest sie ggf fälschlicherweise dem Medikament zu.

Liebe Grüße von Lea :sunny:

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Moin Derk,

Ich kenne dein Problem, sobald ich einen Kaffee trinke bin ich den Rest des Tages nicht mehr zu gebrauchen!

Trinke nur noch entkoffinierten, Alkohol am Abend funktioniert bei mir auch noch nicht.

Wenn ich schlecht geschlafen habe ist die Wirkung am nächsten Tag gleich Null.

Du schreibst das du morgens nur eine Banane isst, mach doch mal ein wenig Müsli dazu!

Eine Dosis habe ich in der Eindosierung 5 Tage genommen und dann erst erhöht.

Ein Tagebuch oder täglicher Kalendereintrag hilft sehr.

LG
Niklas

Danke euch allen, das sind wirklich wertvolle Infos.

Das erklärt vermutlich einiges.

Bei mir hat sich über die Jahre echt ein starker Teufelskreis aus Schlafproblemen, Trägheit, ADHS, nichts auf die Reihe bekommen und im Beruf und Privatleben die ganze Zeit gestresst „hinterher zu sein“ eingeschlichen. Nun muss ich schauen, wie ich da irgendwie wieder rauskomme. Ich dachte ich gehe zuerst das ADHS an, weil mir sonst auch die Kraft fehlt, aber ich merke nun dass das vermutlich gar nicht so isoliert geht.

Ich habe nach dem beschriebenen „Horrotrip“ vorgestern (so schlimm wars nicht, aber ein Tag Ausfall stresst) und resultierenden Hemmungen die Dosis zu erhöhen nun nach zwei schlechten Nächten zwei übermüdete Tage mit 10mg morgens (ohne spürbare Wirkung) und einen Kaffee Nachmittags verbracht, um wenigstens wieder so schlecht wie gewohnt zu funktionieren und in der Eindosierung keine Rückschritte zu machen. Ich hoffe das ich kommende Woche besser vorgehen kann (mehr Schlaf und keinen Kaffee und dann nochmal vorsichtig Dosis steigern).

Meine Ärztin meinte für die Retardierung reicht auch eine Banane. Ich habe das Problem das ich normalerweise morgen gar nichts esse und muss mich schon zu der Banane zwingen, was den Ablauf morgens nicht entspannter macht und auch teilweise dazu führt das ich erst etwas nach dem Aufstehen dazu komme, das Medikament zu nehmen. Ich hab hier noch das Thema Ritalin Adult im Kopf, aber dafür ist es vermutlich erst später Zeit und dazu habe ich auch noch einige Unklarheiten/Fragen.

Hat das Essen ansonsten während des gesamten Tages eine große Auswirkung auf die Wirkung?

Hallo,

also wenn ich nicht frühstücken mag, würde ich mit Medikinet Adult gar nicht anfangen, und warum sollte man das auch tun, wenn es doch auch Ritalin Adult gibt? Die Frage nach dem Frühstück ist die erste, die die Ärztin stellen sollte, bevor sie die Entscheidung trifft, welches Medikament sie verordnet.

Koffeinjunkie war ich vor den Medikamenten auch, aber seitdem habe ich das durch das Medikament vollständig ersetzt. Ich nehme morgens Medikinet Adult (weil ich ein regelmäßiger Frühstücker bin), mittags Ritalin Adult (weil ich kein regelmäßiger Mittagesser bin) und am frühen Abend unretardiertes Methylphenidat.

Eine relevante.

Spannend:

  • Wieso nimmst du dann nicht morgens auch Ritalin Adult, um es einfacher zu machen? Gibt es irgendwelche Vorteile für dich von Medikinet Adult vs. Ritalin Adult?
  • Findest du das die Wirkung von Ritalin Adult vom Essen abhängt? Also nicht das Retardieren, das ist bei dem ja nicht der Fall. Sondern die allgemeine Wirkung? Und falls ja: Schwächer oder gleich wie bei Medikinet Adult?
  • Das unretardierte gibts für Erwachsene gar nicht auf Kassenrezept, oder? Stellt einem das der Arzt ggf. als Privatrezept aus, oder wie funkioniert das? Wie teuer ist das in etwa?
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Das hat sich so ergeben. Nein, das ist doch einfach, ich nehme das schon viele Jahre so. Ja, Medikinet Adult morgens klappt gut, Ritalin Adult morgens passt bei mir nicht. Mittags ist es umgekehrt.

Nein, das Ritalin Adult hängt nicht vom Essen ab.

Ja, das unretardierte Methylphenidat gibt es nur auf Privatrezept (außer für Kinder, mein Sohn kriegt es natürlich auf Kassenrezept). 100 Tabletten MPH 1a 10 mg kosten ca. 35 € plus BTM-Gebühr, da ich abends eine halbe nehme reichen die 200 Tage.

Vor 2011 mussten wir alles selbst bezahlen, da gab es noch gar kein für Erwachsene zugelassenes ADHS-Medikament, das ging natürlich ziemlich ins Geld.

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Danke für die Infos. Das ist echt spannend, das Ritalin Adult ggf. anders wirkt als Medikinet - über den Unterschied, das man es nicht zur Mahlzeit einnehmen muss hinaus. Gibt es dazu irgendwo noch mehr Infos oder Erfahrungen?

Ich denke ich werde meine Ärztin beim nächsten Termin auf Ritalin Adult ansprechen. Vielleicht wäre auch unretardiertes (das ich bezahle) für meine Situation super, das ich erstmal ausprobieren/eindosieren kann, ohne Angst zu haben bei Überdosis den ganzen Tag die Konsequenzen zu haben. Ich kann nur schlecht einschätzen wie meine Ärztin dazu steht.

Ich habe übers Wochenende und gestern viel geschlafen, jeden Tag 1x 1mg Medikinet Adult genommen und etwas Kaffee getrunken. War wie immer mehr oder weniger am durchhängen. War mit Leuten unterwegs und war teilweise echt überfordert von den sprunghaften Gesprächen nebenbei und hab innerlich total blockiert.

Heute bin ich nicht ausgeschlafen, aber weniger übermüdet als letzte Woche. Dachte ich mach nen Tag ohne Caffe. Habe morgens 10mg genommen und dann Nachmittags nochmal ca. ne halbe getraut. Merke leider nichts und hänge mit der Arbeit usw. total durch. Mehr traue ich mich nach dem Erlebnis neulich nicht. Hatte bis jetzt heute noch keinen Caffee, aber werde gleich nen Espresso trinken (16 Uhr) und hoffentlich noch was geschafft bekommen.

Vielleicht traue ich mich die Tage mal daran, morgens direkt 15 oder sogar 20mg „auf einmal“ zu nehmen (ohne Caffe!). Ist echt frustig, bin nun schon einige Wochen dabei mit den Medis und habe noch nichts positives erreicht (außer etwas weniger coffein zu brauchen und gleichzeitig nur noch müde zu sein, statt am Schreibtisch einzuschlafen).

Mir ist noch folgender Gedanke gekommen (kann nicht mehr editieren):
Wie doof ist die Idee, mal am Wochenende nach dem Aufstehen 10mg Medikinet Adult auf leeren Magen zu nehmen und z.B. 1 Stunde später zu frühstücken? Der Gedanke ist, das ich dann vielleicht die gleiche Wirkung wie bei 10mg unretardiert hätte, es aber vor meinem Arzttermin schon machen kann und hoffentlich mal was spüre für kurze Zeit was mir einen Lichtblick und ein Gefühl für MPH gibt.

Nein, doofe Idee. Zwar ist die Retardierung von Medikinet Adult von einer Mahlzeit abhängig, aber das heißt nicht dass ohne Mahlzeit einfach alles sofort wirkt.

Wenn du mehr Wirkung haben willst, dann nimm doch zwei (aber mit einer Mahlzeit), das hat doch deine Ärztin auch selbst empfohlen:

Nochmal genauer, Ritalin Adult wirkt nicht anders, aber etwas langsamer als Medikinet Adult, und die Dosis ist eine andere - x mg Ritalin Adult ist nicht gleich x mg Medikinet Adult.

Und das steckt dahinter, warum ich morgens nicht Ritalin Adult nehme - meine Morgendosis ist 40 mg Medikinet Adult. 40 mg Ritalin Adult wäre aber zu viel, und 30 mg Ritalin Adult zu wenig.

Mittags nehme ich 30 mg Ritalin Adult. Da kriege ich „meine“ Dosis mit Medikinet Adult nicht hin (abgesehen davon dass ich diszipliniert zu Mittag essen müsste) - nochmal 40 mg wie morgens wäre zu viel, 30 mg zu wenig.

Interessant. Laut Umrechnungstabelle ist die Dosierung gleich. Also würdest du sagen, dass z.B. 10 mg Ritalin stärker sind als 10 mg Medikinet?
Ich meine jeweils retardiert.

Ja, das würde ich sagen.

Was die Kapseln betrifft (nicht die Tabletten).

(Das ist das, was ich, allerdings sehr deutlich, erlebe; vielleicht haben hier Andere eine andere Erfahrung gemacht?)

@grübeln Habe selber keinen Vergleich, aber wenn man die gängigen „Wirkspiegelkurven“ betrachtet ist dort ja immer ein Unterschied zu erkennen: MPH Teil 4: Sonstiges, Präparate - adxs.org Neben @Falschparker habe ich bereits andere Aussagen „gelesen“, dass ein Unterschied zu merken ist. Mein Sohn bekam mal anstatt Medikinet Retard das Ritalin LA Generika von Ratiopharm. Wirkstoffmenge völlig identisch - aber gepasst hat es überhaupt nicht. Wirkung war leichter/schwächer als Medikinet und zwar so, dass unabhängig von uns die Lehrerin von sich aus uns ansprach ob denn irgendwas an der Medikation verändert wurde :smiley: