Reagiert ihr auch paradox auf sedierende Medikamente?

Hallo ihr lieben mit Ad(h)sler…
Reagiert ihr auch immer so schrecklich paradox auf sedierende Medikamente,

wie geht es euch damit? wie fühlt ihr euch damit?

…mich machen die nur noch wilder, agititierter und depressiver…
Wie reagiert ihr auf sedierende Ads wie Doxepin oder Neuroleptika?

Welche Medis ausser mph beruhigen euch z.b. bei Angst und Panik

Ich hab voll krass Angst, denn ich geh die TAge wegen Suchtproblemen stationär und es ist keine Adhs spezialisierte Klinik also hab ich Angst, was die mir geben wollen und hoffe die gehen auf mich ein und man kann mit denen reden über die Besonderheiten von Adhs und Medikation… Ausserdem bin ich auch noch Autist…

Mich macht Tavor auch Depressiv aber nicht aufgedreht. Steht so wohl auch in der Packungsbeilage.

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Mich auch, aber erst am zweiten oder dritten Tag.

Man kann dich nicht zwingen irgendwelche Medikamente zu nehmen. Ich kenne mich mit Suchtkliniken nicht aus, aber warum sollte man dir Neuroleptika geben?

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Damals das 1.mal, als ich zuvor mal in einer Klinik bekam, vor 8 Jahren, hat es mich aufgeputscht und ich hab absolut hemmunglos mit jedem gelabert, die Ärzte sagten damals „paradox“ heuteist das vielleicht bei 2.5mg als Einmaldosis noch so, alles unterdrunter heule ich mit regelrechten Heulkrämpfen, die Wasserfällen gleichen, deswegen gehe ich auch in eine Klinik die Tage…

Die geben doch immer Neuroleptika, erst Recht wenn einer so aufgedreht daher kommt wie ich… die meinen Dann „aha muss sediert werden“ aber Neuroleptika senken den ohnehin schon niedrigen Dopaminspiegel eines ADHS lers ja noch mehr, da wirst du ja dann noch unruhiger, und es geht dir schlechter, ich hoffe man kann mit denen reden…

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Ich habe bisher als sedierendes Medikament nur Passiflora probiert. Das hat mich depressiv gemacht. Ob Melatonin sedierend ist, weiss ich nicht. Aber ich kann etwas besser schlafen damit.

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Ich hatte schonmal Promethazin, das fand ich furchtbar. Nur Müdigkeit aber kein sonstiger stabilisierender oder sontiger Effekt (habe unter diesem Einfluss jemandem die Haare geschnitten, was etwas dumm war :D). Mirtazapin fand ich extrem einschläfernd (was wohl normal ist). Ich werde aber auch von allem müde, inkl. Stimulanzien manchmal.
Amisulprid ist ein Neuroleptikum, das in niedrigen Dosen nicht sediert, damit komme ich sehr gut klar. Wirkt bei mir seltsamerweise angstlösend, obwohl es nicht dafür gedacht ist.

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Moin,

also, zumindest Mirtazapin wirkt bei mir gewünscht sedierend. Ich nehme es als Bedarf, wenn es mal wieder zu Durchschlafproblemen kommt. In den meisten Fällen reichen dann schon 3,75 mg. Viele PsychiaterInnen belächeln das, aber es scheint nicht wenige zu geben, denen diese Minimaldosis hilft. Ich versuche es, so selten wie möglich zu nehmen, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.

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Kann dir dein Psychiater keinen Bericht schreiben, dass du paradox auf solche Medikamente reagierst und sie dein Zustand noch verschlimmern als verbessern?

Das ist dein zweiter Entzug, oder? Gehest du in die selbe Klinik, dann weiß du zumindest wie sie dort vorgehen.

Mein Arzr hat wohl soetwas in seinem Bericht erwähnt, aber nicht sooo konkret, vielleicht können sie sich es ja dann denken, nein, diesmal ist es eine andere Klinik und ja es sogarxmein 3. Entzug, hab Lyrika noch entzogen, deswegen hänge ich auch jetzt auch so durch

Gegebenfalls kannst du deinen Psychiater bitten das explizit rein zu schreiben.

Auf jeden Fall würde ich nicht davon ausgehen dass sich jemand „etwas denken kann“.

Lieber vorher mit deinem Psychiater drüber sprechen als hinterher das nachsehen haben.

Ich drücke dir die Daumen! :slight_smile:

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Das habe ich auch noch vor mir.
Versuche nicht über 300 zu gehen. Aber es wirkt bei mir nicht mehr.
Und es macht ADS noch schlimmer.
Lyrica und Benzo geht bei mir.
Benzo alleine macht mich schwer Depressiv.
Aber auch Blutdrucktabletten etc.
Alles was das System runterfährt.

Mach Lyrika gaaanz langsam, deswegen hänge ich grade auch sooo durch und muss ststionär gehen, ich bin nach dem Entzug in ein tiefes Loch gefallen und nur noch Heulkrämpfe und Depression, Lyrikaentzug kann extrem depressiv machen…

Ich wünsche dir dabei von Herzen gaaanz viel Glück und Kraft…
Wen dus lange genommen hast, dann reduzier nur alle 4 bos 6 Wochen etwa 10 prozent und informiere dich vorher gut! Darüber!

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Puuuhhhh,
es is alles so kompliziert, oder? Warum können die Dinger nicht mal wie beabsichtigt wirken?
Also, bei Promethazin werd ich nur müde, merke aber keine Erleichterung im Sinne von weniger innerer Druck, oder so. Hab eher das Gefühl, einer depressiven Verstimmung. Mirtazapin dagegen, ich schrieb es ja bereits, niedrig dosiert, sehr hilfreich bei Durchschlafstörungen. Man liest immer tausend verschiedene Erfahrungen und das macht es für einen selbst nicht einfacher, leider.

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Danke schön!
Lyrica Stationär entziehen?
Ist mir neu, dass das geht.
Ich versuche nicht höher als 300mg zu gehen, aber nach einem Jahr wirkt es nicht mehr. Ich fühle mich wie ohne jetzt. Und da ist der Nachlegedrang da.
Hat mich die erste 50er aus den Latschen gekippt…
Ich nehme es schon seid 7 Jahren mit Pausen.
Und ich hatte beim Entzug meine ersten Panikattacken.
Aber es half mir bei meiner Sozialen Phobie ganz gut.

Entzogen habe ich das Lyrika zu Hause… bin es schon 8 Wochen los, also 8 Wochen auf 0, aber es hat sowohl während der Einnahme, als v.a. im Entzug zu einer fetten Depression geführt. Deswegen hänge ich jetzt so durch. Mir hat Lyrika auch gar nicht geholfen, auch nichtc auf 400mg, weiter hätte ich der Untragbaren Nenenwirkungen auch nicht gehen kännen … und jetzt hab ich Tavor am Hals, viel zu viel, hab Tavor trotz Lyrica immer gebraucht… und als die Depression dann immer schlimmer wurde, hab ich immer mehr Tavor, deswegen genommen aus Verzweiflung, wegen den Heulattacken, deswegen gehe ich stationär, ich bin auf der amerkaniachen erlaubten Höchststdosis, aber erst ein paar Tage, dass war da wo klar war, dass ich in die Klinik muss und will…, da hat sich meine Tavor Dosis fast verdoppelt, weil ich soooooo Angst vor der Klinik habe, weil die halt weder Adhs kundig noch Autismuskundig sind, das macht mir soooooo Angst, aber woanders kommst du ja nicht unter, in der Not, hab vor allem Angst vor dem Thema geeignetes Antidepressivum bei Adhs und echter schwerer Depression zu finden… ich denke ich brauch was antriebssteigerndes, obgleich mich diese innere Lähmung und Konzentrationsstörung dann woedr furchtbar nervös und umtriebig macht…
Hier im Forum stehen ja viele Beispiele für Antidepressiva, aber die sind ja eher als unterstützende Adhs Medikation mit geringerer Dosierung gedacht, als als Mittel der Wahl bei einer echten majoren komorbiden Depression, oder?

Ausserdem wirkt das Tavor bei mir auch nicht soo bahnbrechend, es wirkt eher antriebssteigernd in 2.5mg Einzeldosis xbei mir

Tja, Lyrica.
Komisches Zeug. Es macht am Anfang wirlich Euphorisch und mal Antriebssteigernd, mal dösig. Und ist gut gegen Überreizung, Overloads.
Aber im laufe der Zeit fühle ich kaum noch was von der Angstlinderung.
Ich fühle mich eher wie auf Neuroleptika mental und emotional eingemauert.
Am schlimmsten ist diese Denkhemmung und Konzentrationsschwäche.
Dafür bin ich fahrig und wurstig.
Diazepam brauch ich z.B. für den Zahnarzt schon 10mg plus eben 300mg Pregabalin und bin nicht am torkeln.

Ja, in Kliniken interessiert es denen einen Mist ob ADHS oder ASS. Wolln sie garnicht wissen.
Und alle Probleme werden auf den Entzug geschoben.
Aber trotzdem Viel Glück dabei.

Danke, ich werde auf jedem Fall versuchen mit denen auf Augenhöhe darüber zu reden, ich hab ja viel hinter mir und genug Adhs und Ass Facharzt Briefe und mich selbst schlau gemacht! Vor allem habe ich die Unterstützung meiner Autismus Therapeutin! Ich hoffe so kriege ich die Sache gestemmt! …wenn die Ärzte mut sich nur reden lassen… kommmt immer drauf an ab wen man landet