Und ich bin froh, wenn ihr hier weiterhin mitdenkt und mitredet, da ich ja auch nur Mutter bin und noch nicht so erfahren bin mit der Medikation.
Schon krass, dass man das alles selbst machen muss weil die „Spezialisten“ wenig Ahnung haben.
Und ich bin froh, wenn ihr hier weiterhin mitdenkt und mitredet, da ich ja auch nur Mutter bin und noch nicht so erfahren bin mit der Medikation.
Schon krass, dass man das alles selbst machen muss weil die „Spezialisten“ wenig Ahnung haben.
Ist aber sehr praktisch, selbst zu wissen, wie das mit den Stimulanzien so läuft.
Mein großer Sohn ist tatsächlich fast ich. Vor der Pubertät hat er alle 2 Stunden unretardiertes MPH genommen und ich auch (die Kapseln für Erwachsene wurden erst ab 2011 zugelassen). Ab der Pubertät bekam er morgens und mittags Ritalin LA und abends noch unretardiertes MPH.
Für meinen kleinen Sohn funktionierte MPH nicht so gut, er nimmt Attentin. Da musste ich schon ziemlich umdenken und kann nicht einfach meine Erfahrungen übertragen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich oft so ist, dass bei Eltern und ihren Kindern die gleiche Medikation gut funktioniert, da ja die genetischen Voraussetzungen ähnlich sind.
Jetzt will mir die Ärztin kein Rezept für Ritalin LA ausstellen.
Ich hatte sie gebeten meinem Sohn 10 mg und 20 mg Ritalin LA zu verordnen damit ich jetzt in den Ferien noch schauen kann wie lange das retardierte Ritalin wirkt und ob mein Sohn noch genug isst.
Sie meinte ich solle bis September nichts ändern und weiterhin das unretardierte Ritalin geben. So schnell ändern sei nicht gut.
Ich habe jetzt nochmals geschrieben, dass ich ja nichts ändere wenn ich auf retardiert umsteige und dass ich das ja nicht in Schulzeiten machen könne, da ich meinen Sohn ja dann nicht ständig sehe…
Ich gebe ihm ja jetzt schon zwei Wochen Ritalin. Und zuvor hat er Medikinet genommen. Und jetzt will sie uns die retardierte Form nicht geben?!?!?
Manchmal verstehe ich echt nichts mehr ![]()
Vor allem ist es schlichtweg nicht praktikabel, dass er zu Schulzeiten alle 2,5 - 3 Stunden Medikamente einnimmt!
Und so wie vorher mit nur 10 mg Medikinet unretardiert morgens vor der Schule möchte ich nicht mehr weiter machen.
Klar, er nimmt mittags noch Intuniv. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass Intuniv ihm bei der Konzentration hilft…
Bisher dachte ich immer, OK, unsere Ärzte haben zwar nicht so viel Ahnung von ADHS aber immerhin bekomme ich alle Rezepte ausgestellt und darf rumprobieren…
Ich hoffe, sie überlegt es sich nochmal!
Ich verstehe das auch echt nicht.
Intuniv darf ich mit Medikinet kombinieren, dann Medikinet durch Ritalin ersetzen, aber Ritalin darf ich nicht von kurzwirksam auf retardiert umstellen?!?!?!
Ev. wäre eine Anfrage beim Hausarzt/ Kinderarzt noch eine Variante?
Ja, zur Not mache ich das.
Ich habe ihr jetzt nochmals geschrieben, dass es mir auch reichen würde wenn sie uns nur ein Rezept für 10 mg Ritalin LA ausstellen würde, falls ihr die 20 mg zu viel wären…?
Ich denke sowieso, dass ich es erst mal mit 10 mg Ritalin LA ausprobieren würde.
Bei 20 mg LA, die ich ihm ja neulich von mir gab, hatte er ja so starkes Herzklopfen und sich nicht wohlgefühlt.
Mit dem unretardierten Ritalin klappt es jetzt ziemlich gut finde ich:
Morgens nimmt er nüchtern 10 mg unretardiertes Ritalin
Und dann ca 11.00 Uhr, ca 14.00 Uhr und ca 17.00 Uhr je 5 mg.
Plus die 2 mg Intuniv.
Also wo ist das Problem wenn ich nach 10 mg und 20 mg Ritalin LA frage?
Vielleicht war es jetzt einfach eine Forderung zu viel? Und sie muss mich daran erinnern, dass sie die Ärztin ist?
Oder weshalb soll ich bis September unretardiert weiter machen?
Gibt dafür einen nachvollziehbaren Grund?
Aus meiner Sicht gibt es keinen guten Grund, euch die retardierten zu verweigern.
Drücke die Daumen dass sie doch noch einlenkt ![]()
Danke! ![]()
Ich maile mit der doofen Ärztin hin und her. Und bitte und bettel. Das tut mir sowas von nicht gut.
Diese Scheiss Ohnmacht!
Jetzt geht die Arztsuche wieder von Vorne los… Mit ewigen Wartezeiten… Ich bin so frustriert und traurig und sauer!
Heute habe ich den Arztbericht gelesen, den sie unserem Kinderarzt geschrieben hat.
Und entweder versteht sie mich einfach nicht (deutsch ist nicht ihre Muttersprache, oder sie will mir irgendwie eins rein drücken… ? Was ja auch keinen Sinn ergäbe…
Jedenfalls steht da drin, dass die Mutter (also ich) dem Kind die Tageshöchstdosis an MPH plus die Höchstdosis an Intuniv geben will ?!?!?!
Mich hat es fast vom Hocker gehauen als ich das gelesen habe.
Ich will ja das Gegenteil!!
Intuniv habe ich von 3 mg auf 2 mg reduziert. Die Höchstdosis sind 4 mg! Und bei 4 mg war mein Sohn fast halbtot…
Ritalin bitte ich um 10 mg AL und 20 mg AL um zu probieren ob 10 mg vielleicht auch ausreichend sein könnten!
Aktuell nimmt er 20 bis 25 mg Ritalin unretardiert über den Tag verteilt und es läuft gut.
Und da schreibt sie, ich wolle bei beiden Medis (Intuniv und Ritalin) die Höchstdosis geben?!?!
Ich verstehe das nicht.
Weiterhin schreibt sie, dass die Mutter (also wieder ich
) von Medikinet auf Ritalin umstellen wollte obwohl sie ( die Ärztin) mich darüber aufgeklärt habe, dass das derselbe Wirkstoff sei…
Das habe ich also erst von ihr gelernt. Aha.
Weiterhin sei ich der Meinung, dass Ritalin besser für das Kind sei, da man nicht zwingend dazu essen müsse.
Sie habe mich dann darüber aufgeklärt, dass man MPH immer nach den Mahlzeiten nehmen solle.
Etc etc
Es scheint also schon irgend so ein Machtdings zu sein…
?
Oder wie seht ihr das?
Ich habe eine E-Mail an ihre Oberärztin geschrieben mit Kopie an unseren Kinderarzt mit der Bitte um Korrektur der falschen Angaben.
Und nochmals ausführlich (wahrscheinlich viel zu ausführlich
) geschrieben was ich möchte und weshalb.
Jedenfalls hat mir unser Kinderarzt nun erst mal ein Rezept für 10 mg Ritalin AL ausgestellt. Dieser Schatz!
Er meinte, ausnahmsweise da er da verständlicherweise nicht reinpfuschen will.
Aber für ihn war es auch klar, dass ich das jetzt in den Ferien ausprobieren können müsste. ![]()
Hmm könnte mir vorstellen dass es eine Mischung ist zwischen „Immer diese mühsamen Google-Patienten, glauben alles besser zu wissen“ und nicht richtig zuhören…
Auf jeden Fall toll dass der Kinderarzt ein Einsehen hat ![]()
So, heute Morgen um 8.30 Uhr hat mein Sohn zum ersten Mal 10 mg Ritalin LA geschluckt!
Er hat die Kapsel gut runter bekommen ![]()
Am 14. Juli hatte ich ihm mal eine Kapsel mit 20 mg Ritalin LA gegeben und da hatte er starkes Herzklopfen etc gespürt, obwohl das seiner normalen Morgendosis entsprochen hätte.
Deshalb jetzt nur 10 mg Ritalin LA. Die Hälfte seiner normalen Dosis.
Er fühle sich ganz normal sagt er. Er hört friedlich Hörspiele, Wirkung auf jeden Fall da ![]()
Ich bin gespannt, wie lange die Wirkung anhält.
Und ich bin sehr froh, dass unser Kinderarzt mir geholfen hat und ich JETZT in den Ferien die Chance habe auch 10 mg Ritalin LA auszuprobieren!
Wann gebe ich ihm was nach?
Wir merken nicht wirklich wann die Wirkung aufhört oder aufgehört hat…
Habt ihr bei 20 auch nichts vom Wirkende gemerkt?
Hab grad oben nachgelesen, dass ihr beim unrretardierten einen 3h-Abstand hattet. Dann würde ich so nach 5.5-6h die zweite Dosis geben. Oder ein paar Tage nur eine Dosis und gut beobachten, ob ihr (oder euer Kind) das Wirkende feststellen könnt.
Doch beim unretardierten Ritalin konnte ich das Ende der Wirkung sehr gut feststellen. Spätestens nach drei Stunden.
Ich habe ihm jetzt um 16.00 Uhr 5 mg unretardiert gegeben.
Heute ist ein ruhiger Tag. Viel Hörspiele hören.
Er hätte dann heute nur 15 mg Ritalin intus. Anstelle von 20-25 mg.
Aber wenn das reicht? Mir soll es recht sein.
Wie gut, dass ich das jetzt ausserhalb vom Schulstress testen kann.
Heute habe ich den Eindruck, dass 10 mg Ritalin LA nicht ausreichend sind.
Wäre ja auch kein Wunder, da er sonst ja die doppelte Menge morgens genommen hat 10 mg unretardiert.
Würdet ihr jetzt trotzdem noch ein paar Tage mit 10 mg LA weitermachen?
Oder direkt nochmal 20 mg Ritalin LA versuchen? Trotz der Herzklopfen am 14. Juli?