Schlafprobleme, was hilft euch?

Huhu.

Ich kann abends oft gut einschlafen, chronischer Erschöpfung sei „dank“…

Aaaber, ich wache so oft nachts oder (viel zu) früh morgens auf und dann geht das grübeln los.

Oder ich „muss“ aufstehen, um irgend was zu machen.

Manchmal bin ich nach der Stunde wieder im Schlaf, manchmal nach 2-3, manchmal hat nicht.

Ich weiß schon vorher, wenn ich jetzt aufstehe, dann bereue ich es den ganzen Tag, trotzdem finde ich keine Ruhe mehr. Bis ich aufstehe…

Was hilft euch, die Gedanken zu stoppen, oder in etwas umzulenken?

Hat euch (ADHS) Medikation irgendwie geholfen?

Abends hilft mir oft auch, mich in eine Phantasiegeschichte zu vertiefen, Hauptsache nicht über Probleme, Situationen, Termone oder irgendwas das ich noch erledigen muss nachdenken..

Aber nach ein paar Stunden Schlaf, wenn ich mitten in der Nacht aufwache, klappt das nicht mehr. Da denke ich dann doch wieder über genau das eben geschilderte nach und komme dann nicht mehr runter.

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Bei mir ist es nicht ganz so heftig ausgeprägt, aber an sich hilft mir, wenn ich Musik höre und ich dann aktiv auf die Musik achte. Hab da so zwei Alben von nem Künstler, die ich wirklich nur zum Einschlafen höre.

Und ansonsten vielleicht so ne geleitete Atemmeditation oder so?

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Bei sowas bin ich gedanklich schon wieder weg, bevor das erste „Einatmen“ zu hören ist :sweat_smile:

Geräuschpegel kann helfen. Früher hab ich oft den Fernseher laufen lassen zum Schlafen.

Aber jetzt bin ich nicht mehr alleine im Schlafzimmer.

Und Kopfhörer/ Ohrstöpsel sind mega unbequem als Seitenschläfer.

Ich habe mich, mit und ohne Medikamente, ein paar Jahre mit Schlafstörungen gequält. Bei mir kam allerdings noch die Hormonumstellung dazu. Abends bin ich problemlos eingeschlafen, war aber morgens um drei dann wieder hellwach. Das ging auf Dauer an die Substanz.

Anfang des Jahres habe ich ein Schlaftraining gemacht. Eine App namens „Somnio“, die von meiner Ärztin verschrieben wurde. Den Zugangscode gab es über die Krankenkasse. Ich habe es sehr kritisch gesehen, da ich der Meinung war, schon alles zu wissen und fast alles ausprobiert zu haben. Erstaunlicherweise hat es mir dennoch geholfen.

Auch wenn ich weiterhin nicht immer durchschlafe, so schlafe ich doch in weniger als einer halben Stunde wieder ein, meist begleitet von einem Hörbuch. Insgesamt schlafe ich jetzt etwas mehr, fühle mich wacher und dem Alltag deutlich besser gewachsen.

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Also ich hab das Handy dann immer ganz nah bei mir liegen und entsprechend leise, sodass nur ich gut was hören kann (muss leise genug sein, dass ich einschlafen kann, aber laut genug, um meinen Tinitus zu übertönen).

Und dann hab ich auch immer einen Sleeptimer drin. Gibt manchmal Abende, da muss ich den noch zwei/dreimal einstellen, aber meist reicht es.

Wobei man da auch sagen muss, dass mein Partner Nachts gefühlt taub ist ^^’

Und bei der Meditation: mein Kopf schlägt auch immer fleißig Alternativen vor, aber wenn ich mich wirklich aktiv drauf konzentriere, dann klappt es.

Und man muss halt was finden, was man mag (also Stimme, Sprechart…)

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Aber das ist doch nicht gut wegen den Handystrahlen.

Wenn jemand Angst vor Handystrahlen hat, kann er Alternativen benutzen wie MP3-Player, Schlafkopfhörer, Schlafkopfhörerstirnband für Seitenschläfer etc. Die Verkäufer haben da sehr viele Alternativen, um Geld zu verdienen.

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Aber das hat doch nichts mit Angst zutun.

Ich diskutiere hier nicht, ob es eine eingebildete Angst vor Handystrahlen gibt oder ob Handystrahlen wirklich gefährlich sind. Dafür kann jeder einfach eine KI befragen oder auf Telegram Menschen finden, welche die eigene Meinung bestätigen. Hier hat der Fragesteller gefragt: „Schlafprobleme, was hilft euch?“ und eine Diskussion würde vom Thema ablenken und wäre nicht fair dem Fragesteller gegenüber.

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Im KVT / DBT Bereich gibt es dazu einiges.

I‘m afraid (ich bin ein Fred), da muss man ausprobieren was einem liegt und leider auch längerfristig üben bzw. zur Schlaf(vorbereitungs)-Routine machen.

Wenn es ohne Hörbuch oder ähnliches nicht funktioniert, gibts In-Ear Kopfhörer, wie z.B. die Soundcore Sleep A20.

Als Seitenschläfer stören mich diese Dinger nicht, weil die keinen Schenkel haben und auch sonst nicht außerhalb der Öhrchen überstehen.

Die sitzen prima (verschiedene Aufsätze im Lieferumfang enthalten) und fallen mir nur selten mal über Nacht raus.
In der Regel stecken die moins noch im Kopp.

Neben der Bluetooth Verbindung mit dem Smartfön kann man die auch offline verwenden und sich vorher über die App z.B. Sleep Sounds auf die Dinger laden. Sanft wecken lassen kann man sich damit auch.

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Im Normalfall hilft mir eine Tasse Kaffe, da komme ich gut runter und kann durch die Entspannung wieder schlafen. Aich so 5 bis 10 mg Elvanse helfen bei mir vorm Einschlafen. Wenn du nichts weiter nehmen möchtest, finde ich es entspannend, wenn 8ch mir ein Kirschkernkissen warm mache und leicht ein bisschen frische Zitrone drauf spritze.

Wenn allerdings über Tage nichts mit schlafen ist, dann hilft einfach nur noch mal ne benzo.

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Wenn ich zwei Tage früh aufgewacht bin (3–4 Uhr), nehme ich freiverkäufliche Schlaftabletten mit Doxylaminsuccinat. Allerdings nicht die ganze Tablette mit 25 mg, sondern nur eine halbe oder eine Viertel. Gerade bei einer viertel Tablette bleibt die Schlafarchitektur mit dem REM-Schlaf erhalten. Und ich fühle mich erholt und nicht erschlagen morgens, weil die Schlafarchitektur zerstört ist wie bei einer ganzen Tablette.

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Das hab ich auch schon probiert. Ich hab die Dinger manchmal nach Nachtschichten genommen, um wieder in den normalen Rhythmus zu kommen. (PS Ich hab die Nachtschichten Massiv reduziert, kann es aber nicht ganz bleiben lassen wegen dem lieben Geld… mir ist natürlich klar, dass das kontraproduktiv ist, aber es geht finanziell nicht ohne).

Aber ich bin auch nach einer halben Tablette komplett im Eimer morgens. Und ich hab übelst schlechte Laune. So richtig!

Da kann ich auch gleich wach bleiben nachts war irgendwann die Erkenntniss.

Ne 1/4 hab ich glaub nie ausprobiert.

Ich hab aber noch welche in Medi-schrank glaube ich. Vielleicht muss ich es doch mal ausprobieren.

Ist natürlich keine Dauerlösung, aber nach mehreren schlechten Nächten vielleicht einen Versuch wert l, um wenigstens mal wieder eine durch zu schlafen.

Heute wieder, sieht kurz vor 4 Uhr wach. Nach 40 Minuten bin ich eben dann aufgestanden, vielleicht kann ich später nochmal schlafen.

Gehen nachher mit den Kindern in den Zoo, ist natürlich immer Klasse vor einem Tagesausflug kaum geschlafen zu haben :+1:

Gestern waren wir im Freibad, ich war abends richtig im Eimer. Es liegt also auch nicht daran, nicht ausgelastet zu sein.

Danke an alle für eure Tips

Vor allem das mit den Geräuschen/ Hörbuch könnte helfen. Ich werde mich mal umschauen nach speziellen Ohrstöpseln für die Nacht.

Hörbücher und evtl. Hörspiele funktionieren bei mir besser als Musik. Musik ist irgendwie zu abwechslungsreich für mich, zu wenig geradeaus. Hörbuch sammelt die wandernden Gedanken ein und bündelt sie sozusagen. Die Performance sollte ausgeglichen sein, nicht zu viele Lautstärkeschwankungen. Interessant und reizvoll genug muss es schon sein. Aber es fühlt sich irgendwie geborgen an, wenn jemand einen in eine andere Welt mitnimmt.

Hm, könnte mal wieder „Die Haarteppichknüpfer“ hören. :pensive:

Die Apps haben einen Schlaftimer, damit das Hörbuch nach gesetzter Zeit stoppt und nicht die ganze Nacht lang spielt. Dann wird man auch nicht versehentlich wieder geweckt.

Wenn es diskret sein muss (ich schlafe auch nicht allein), würde ich wirklich mal den Earpods oder etwas Ähnlichem eine Chance geben. Da ist man nicht verkabelt und kein Bügel ist im Weg.

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Meine Eltern hatten früher alles versucht um mich auszulasten. Die waren dann mehr als ausgelastet und ich noch immer nicht . :see_no_evil_monkey:

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An der Hörbuch-Sache stört mich, dass ich dann nicht mehr weiß wo ich bin, wenn ich wieder aufwache.

Und die Stelle an der ich ungefähr war wieder zu finden ist total nervig :sweat_smile:

Da müsste es ne Schlaferkennung geben, gekoppelt mit der SmartWatch oder so, und dann wird automatisch gestoppt :rofl:

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Stimmt, das nervt ein bisschen. Der Timer hat das Problem für mich aber schon etwas entschärft, weil man nur maximal eine halbe Stunde oder so zurückgehen muss. Und manchmal ist in dieser Zeit sowieso nicht viel passiert, sodass man einfach an der Stelle weitermachen kann. :laughing:

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Mein voriges Hörbuch habe ich einfach zweimal gehört. Die verschlafenen Stellen des ersten Durchganges habe ich dann beim zweiten mal erwischt. :smiling_face_with_sunglasses:

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Du kannst ja einen Schlaftimer eingeben, 30 Minuten, eine Stunde. Dann musst du nur wenig zurück. Oder drückst auf weiterhören.

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Was mir hilft ist ein Ventilator. Ich habe das bei meiner Großmutter gesehen und dachte damals wirklich noch: echt jetzt - ein Ventilator im Winter???

Schade, dass ich ihr nicht mehr sagen kann, wie recht sie damit lag…

Ich hatte noch nie Schwierigkeiten beim Einschlafen. Kita Mittagschlaf - kein Problem. Abends ins Bett - nie diese Probleme gemacht wie andere Kinder, die nicht ins Bett wollten. Nach der Schule im Bus erstmal Mittagschlaf. Am Wochenende Mittagschlaf, um mit den anderen einigermaßen mithalten zu können ohne auf der Tanzfläche einzuschlafen. Heute noch (<50) werde ich aufgezogen weil ich abends auf meine Bettzeit bestehe :roll_eyes: ich brauche meine festen Zeiten!

Mein Problem ist das Durchschlafen. Ich wache bei jedem Geräusch auf. Mann dreht sich - bin wach. Mann schnarcht - bin wach. Kind geht aufs Klo- bin wach. 2 Stunden geschlafen - wach. Alle 1 bis 2 Stunden wache ich auf. Das Rauschen des Ventilators hilft mir 1. Geräusche (wie das wachsende Gras) nicht mehr so wahrzunehmen und 2. gleich wieder einzuschlafen. Mein Sohn lässt „Regen“ laufen zum Einschlafen.

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