Stimulanzien und Koffein - Eure Erfahrungen

Liebe Community

Da die Kombination von Stimulanzien und Koffein immer wieder Anlass zu regen Debatten gibt, möchte ich eine praktische Informationsquelle schaffen.

Ziel dieses Threads ist es, reale, persönlich erlebte Nebenwirkungen dieser Kombination zu sammeln und zu dokumentieren.

Warum das Ganze?

Durch diese Sammlung entsteht eine fundierte Basis, die wir in zukünftigen Diskussionen verlinken können. Wahre Erfahrungsberichte haben oft eine höhere Überzeugungskraft als reine Verbote.

Ich bitte euch um eure Mithilfe, diesen Thread zu füllen!

Liebe Grüsse und Danke im Voraus!

moya

PS: Es können natürlich auch bestehende Beiträge von anderen Threads hier verlinkt werden.

2 „Gefällt mir“

Ich mache gleich mal den Anfang.

Mein Mann nimmt Concerta. Wenn er gleich am Morgen mit Beginn der Medi-Wirkung Koffein zu sich nimmt, wird er gereizt und aggressiv. Bei Ausklang der Wirkung am Nachmittag verträgt er das Koffein gut, es kann sogar gefühlt helfen, die Wirkung noch etwas zu verlängern.

2 „Gefällt mir“

Es gibt überhaupt kein Verbot sondern nur eine Empfehlung zumindest in der Eindosierung darauf zu verzichten.

Bei den meisten Ärzten, Apothekern aber auch den Herstellern ist die Thematik leider nicht present.

Diese Empfehlung hier resultiert ja aus vielen Erfahrungsberichten.

Es macht eigentlich auch keinen Sinn diese Empfehlung zu diskutieren. Entweder man nimmt den Hinweis an oder lässt es.

Jeder kann jederzeit testen wie es sich mit Koffeein verhält. Es muss dann nicht negativ sein. Es kann auch neutral oder sogar positiv sein.

Hier wird nur deswegen so vehement darauf hingewiesen um zu Beginn ein mögliches Eigentor zu verhindern.

Aber vielleicht hilft es ja wenn noch mal ein paar Leute was schreiben. Ich mache mal mit.

Mit Beginn der Medikation (2017) hatte sich von ganz alleine meine Hype auf Kaffee sofort extrem reduziert. Ich hatte gar kein Bedürfniss mehr. Nach abklingen der Wirkung oder bei Medikationspausen war der Hype sofort wieder da .

In der ersten Zeit war Kaffee auf Medikation ein Eigentor. Koffeein fuhr mich sofort hoch und ich drehte auf und fühlte mich wie auf 1000 Kaffee.

Mochte mal in einer sozialen Situation nicht Nein zu Kaffee sagen und wundert mich das ich nicht aufdrehte, obwohl Medis grade genommen. :sweat_smile: hab später erfahren , das der Kaffee koffeinfrei war.

Nach einiger Zeit wurde es weniger schlimm wenn ich mal einen Kaffee trank.
In der Regel habe ich weiterhin unter Medikation kein Bedürfniss auf Kaffee bzw. Koffein . Trinke ich trotzdem einen merke ich es, meist aber nicht mehr so dramatisch. Habe ich trotz Medikation einen Hype schein ich den Koffein zu benötigen und dann spürt es sich hilfreich an.

Da ich Kaffee gerne mag, komme ich mittlerweile gut auch mit koffeinfreien Kaffee klar. Es gibt koffeinfreie Kaffeesorten, da scheint noch etwas Koffein drin zu sein. Das habe ich vor allem bei dem koffeinfreien Kaffee von Rossmann festgestellt, weil ich darauf trotzdem noch auf drehe.
Es gibt ja auch Cafés die haben koffeinfreien Kaffee und das geht dann auch als Cappuccino :face_savoring_food::face_savoring_food:

Am Tag ohne Medikation habe ich nach wie vor sofort wieder ein Hype auf koffeinhaltigen Kaffee.

Als ich vor kurzen Ende 2024 über mehrere Generika hinweg neu auf Concerta eindosiert wurde konnte ich unter anderem am Kaffeehype erkennen ob das Präparat oder die Dosis passt.

Als ich morgens nur mit Concerta gestartet war , hatte ich auf der Arbeit angekommen noch Hype auf Kaffee. Seit dem ich vorher noch 5mg unretardiert nehme nicht mehr.

So, ich hoffe das reicht als Erfahrungsbericht :sweat_smile:

3 „Gefällt mir“

Genau, deshalb würde ich es super finden, wenn diese Erfahrungsberichte irgendwo ein bisschen gebündelt verfügbar wären, um darauf zu verweisen.

Meiner Erfahrung nach hilft es (besonders bei ADHSlern, aber nicht nur) mehr, wenn man die Gründe kennt, weshalb man etwas tun oder lassen sollte. Und ein „Trink keinen Kaffee, das ist schlecht für dich!“ löst eher Widerstände aus.

Danke für deinen Beitrag :heart:

3 „Gefällt mir“

Dem könnte wohl so sein. Obwohl Kaffeejunkie war ich z.B froh über den Hinweis und mir war die richtige Wirkung der Medis so wichtig , dass ich aus der Motivation heraus auch mehr Willenskraft hatte .

2 „Gefällt mir“

Gute Idee.

Kann ich so direkt bestätigen… Erklär mir das, dann kann ich folgen… Willkürliche Handlungsanweisungen/-empfehlungen führen zu keinerlei Handlungsbedarf.

Zum Kaffee/Koffein:

Ich selbst trinke seit früher Jugend viel Kaffee. Ich komme aus Leipzig, da ist das mit Kaffee wie mit Bier in Bayern. Es ist Tradition und kulturelles Erbe. Kaffee wirkt bei mir schon immer paradox, bzw. eigentlich merke ich keinen Unterschied, es ist ein „normales“ Getränk.

Ich habe meinen Kaffeekonsum mit Medikinet nicht verändert. Es ist für mich auch kein Unterschied feststellbar, ob mit oder ohne (habe das natürlich mal getestet).

Anders ist es bei Schwarzem Tee - der putscht mich richtig, auch wenn er zehn Minuten gezogen hat. Aber ich trinke eigentlich keinen, schmeckt mir nicht.

Solange, wie ich Medikinet nehme, war das nie Thema. Selbst heute, auf Nachfrage, wird das von meiner Ärztin nicht bestätigt. Bedeutet also, dass es nach wie vor nicht bis zu den offiziellen Stellen vorgedrungen ist, obwohl es eindeutige Erfahrungen gibt.

3 „Gefällt mir“

Erfahrungen sind leider keine Studien und um es in eine Packungsbeilage zu schaffen ist es glaube ich auch nicht so einfach .

Aber man kann ja Nebenwirkungen melden. Vielleicht sollte man das mal tun ??

Gutes Thema. Ich trinke ziemlich starken Kaffee und noch dazu andere ungesunde koffeinhaltige Getränke. Meistens nehme ich meine Medikamente wenige Minuten nach den Kaffees ein. Morgens Kinecteen 27 mg - mittags Medikinet 10 mg – nachmittags Medikinet 10 mg. Bis jetzt hatte ich noch keine Nebenwirkungen, aber ich habe ein schlechtes Gewissen.

1 „Gefällt mir“

Ich mag Leipzig sehr. Aber ob jemand mit Koffein und ADHS-Medikamenten klar kommt oder nicht, hat nichts damit zu tun, woher man kommt, und man weiß es leider nicht vorher.

Daher finde ich die Empfehlung, besser nicht mit Koffein einzudosieren, sinnvoll. Dann hat man schon mal einen Faktor, wegen dem es schief gehen kann, nicht dabei.

1 „Gefällt mir“

Gerade ausprobiert: In der akuten Wirkphase geht Koffein bei mir gar nicht mehr.

Hatte zuletzt erstmalig nach Monaten wegen Kopfweh wieder Espresso getrunken, ca 7-8h nach Einnahme von 60mg LDX. Das war richtig super, hat sich sogar gut angefühlt. Schöner Boost und Endorphine.
Aber heute dann nur 5h nach der Einnahme war es gar nicht gut. Sehr hibbelig und leicht panisch, zumindest kurz. Nicht so schlimm, wie bei der Eindosierung mit MPH, aber trotzdem nicht gut.
Besser nur am späten Nachmittag oder frühen Abend, vom Schlafen hält mich Koffein ohnehin nicht ab.

4 „Gefällt mir“

Oh, ich wollte das nicht infrage stellen. Definitiv ist die Empfehlung sinnvoll.

P.S. Für mich wäre sie sowieso zu spät gekommen, weil ich quasi rund um die Uhr Kaffee trinke, aber das niemanden während der Eindosierung interessiert hat. Vielleicht mit ein Grund, weshalb ich nie versucht habe, etwas anderes als Medikinet zu nehmen. Es wäre fatal, wenn Elvanse nicht mit Kaffee harmonieren würde… Ich weiß auch gar nicht, warum ich das jetzt gerade alles erzähle…

1 „Gefällt mir“

Ich habe meine Ärztin deshalb auch gefragt. Ihr war das Problem bekannt, dass sich Koffein zusammen mit Stimulanzien bei einigen Patienten bei der Einstellung des Medikaments nicht so gut vertragen, aber sie hatte keine Bedenken, wegen meines Kaffeekonsums.
Bei mir wirkt MPH auch eher beruhigend. Als ich es zum ersten Mal eingenommen habe, bin ich direkt für 10 Minuten eingeschlafen. Generell schlafe ich viel besser, seit ich MPH nehmen darf.

1 „Gefällt mir“

Moin, ich bin mit Concerta 32mg fertig eingestellt und habe etwas mit kaffee rum probiert. Starker Kaffee dreht mich auf und ich kann ihn nicht morgens zusammen mit den Medikamenten einnehmen. Wirkt eher kontraproduktiv. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich die Wirkung und hier gerade meine konzentration, mit einem einfachen espresso verlängern kann. Den trinke ich dann Nachmittags z.B. 16 uhr, wenn ich noch etwas lernen oder abarbeiten möchte und fokus brauche. Ein espresso dreht mich generell auch nicht so auf wie ein kaffee. Mate hat den selben eher langsamen effekt.

Gruß Condor

3 „Gefällt mir“

Kein Erfahrungsbericht, aber erklärt mitunter das „Warum?“.

Damit weniger Interessierte nicht lange scrollen müssen, hab‘sch das mal als Klipp-Klapp-Text formatiert.

Stimulanzien + Koffein (Was‘n da los?)
Einführung

Nach gegenwärtiger evidenzbasierter Datenlage gibt es mehrere neurobiologische und pharmakodynamische Mechanismen, durch die Koffein (Adenosin-Antagonist und indirekter Dopamin-/Noradrenalin-Modulator) in Kombination mit ADHS-Stimulanzien (Amphetamin- oder Methylphenidat-basiert) je nach individueller Neurophysiologie entweder unproblematisch oder klar kontraproduktiv wirken kann.

Die Unterschiede zwischen Patienten lassen sich durch variierende Empfindlichkeiten der Monoaminregulation, des arousal systems, der cardial-autonomen Reaktivität sowie der genetischen Metabolisierung erklären.


1. Neurobiologische Grundlagen

1.1 Pharmakodynamische Überlappung: Adenosin–Dopamin–Noradrenalin-Interaktionen

  • Koffein blockiert Adenosinrezeptoren (A1, A2A).

  • Adenosin hemmt normalerweise Dopamin- und Noradrenalinfreisetzung; Blockade steigert dopaminerge und noradrenerge Aktivität.

  • ADHS-Stimulanzien erhöhen Dopamin und Noradrenalin über Reuptake-Hemmung bzw. Freisetzung.

  • Kombination kann monoaminerge Aktivität synergistisch erhöhen: Überstimulation, innere Unruhe, „Getriebensein“.

  • Einige Patienten mit niedriger Arousal-Baseline profitieren dagegen subjektiv von moderatem Koffein.

Relevante Daten zeigen, dass Koffein striatale D2/D3-Signale verstärkt, was in Kombination mit Stimulanzien die optimale Regulation überschreiten kann.


2. Warum manche Patienten Probleme entwickeln und andere nicht

2.1 Unterschiedliche Arousal-Baseline (Yerkes–Dodson-Modell)

  • ADHS ist heterogen: einige hypoaroused, andere instabil oder hyperaroused.

  • Zu starkes Arousal durch Stimulanz + Koffein verschlechtert Konzentration und exekutive Funktionen.

  • Symptome: motorische Unruhe, chaotischer statt fokussierter Fokus, innere Spannung.

  • Patienten mit niedriger Grundaktivierung vertragen die Kombination oft besser.

Studien zu ADHS-Arousal-Dysregulation unterstützen diese interindividuelle Variabilität.


3. Pharmakokinetische Interaktionen

3.1 Metabolismus über CYP1A2 und CYP2D6

  • Koffein → Abbau über CYP1A2; Amphetamine teilweise über CYP2D6.

  • Unterschiede in Enzymausprägung beeinflussen Intensität und Dauer der Koffeinwirkung.

  • Langsame CYP1A2-Metabolisierer → stärkere Akkumulation → Schlafstörungen → schlechtere Stimulanzienwirksamkeit am Folgetag.

Weitere indirekte Faktoren: Herzfrequenz, Blutdruck, Arousal, subjektive Stresslage.


4. Autonomes Nervensystem

4.1 Additive sympathomimetische Effekte

  • Stimulanzien und Koffein steigern Herzfrequenz und Blutdruck.

  • Beide erhöhen Cortisol und Noradrenalin-Plasmaspiegel.

  • Folgen bei sensiblen Personen: Zittrigkeit, Unruhe, Panik-ähnliche Symptome, kognitive Instabilität.

Die subjektive Wahrnehmung lautet dann oft: „Das Medikament wirkt schlechter“, obwohl die pharmakologische Wirkung korrekt ist.


5. Auswirkungen auf Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktionen
  • Koffein kann bei hoher dopaminerger Grundaktivität Interferenzen verursachen.

  • Das dorsolaterale präfrontale Kortexnetzwerk reagiert empfindlich auf Überstimulation.

  • Typisches klinisches Bild: wach, schnell, getrieben – aber nicht fokussiert.

Die Datenlage zur Kombination ist begrenzt, aber neurobiologisch plausibel.


6. Schlaf und Rebound
  • Schon geringe Koffeinmengen am Nachmittag können Slow-Wave-Sleep und Schlaflatenz stören.

  • Schlafdefizit → deutlich schlechteres Ansprechen auf Stimulanzien am Folgetag.

  • Viele ADHS-Betroffene bemerken die Kaffeeabhängigkeit oder -wirkung erst verzögert.


7. Zusammenfassung

Kontraproduktiv, wenn:

  • Arousal-Baseline hoch oder instabil.

  • Überstimulation durch Adenosin–Dopamin-Interaktion entsteht.

  • autonome Reaktivität erhöht ist.

  • Schlaf empfindlich ist.

  • Angstneigung oder Körpersensibilität besteht.

  • CYP1A2 langsamer arbeitet.

Unproblematisch, wenn:

  • niedrige Arousal-Baseline.

  • stabile autonome Regulation.

  • normaler oder schneller CYP1A2-Metabolismus.

  • geringe Sensitivität auf Adenosinblockade.

  • kein Einfluss auf Schlaf.


Quellen
  • Ferre S. (2016). Mechanisms of the psychostimulant effects of caffeine. Frontiers in Psychiatry.

  • Volkow ND et al. (2015). Caffeine increases striatal dopamine D2/D3 receptor availability. Translational Psychiatry.

  • Lane JD. (2002). Caffeine elevates plasma catecholamines. Psychopharmacology.

  • Drake C et al. (2013). Caffeine effects on sleep even 6 hours before bedtime. Journal of Clinical Sleep Medicine.

  • Skirrow C et al. (2013). Emotional dysregulation and ADHD. Journal of Abnormal Psychology.

  • Hegerl U et al. (2010). ADHD as a dysregulation of arousal. Journal of Neural Transmission.

  • Sergeant J. (2005). Modeling ADHD. Behavioral and Brain Sciences.

  • Spencer RC, Devilbiss DM, Berridge CW. (2015). Norepinephrine modulation of prefrontal cortex function. Biological Psychiatry.

  • Smith A et al. (2021). Effects of caffeine on cognitive performance. Nutritional Neuroscience.


5 „Gefällt mir“

Hi

Eine Frage an diejenigen, die Kaffee während der Eindosierung weggelassen haben: Hattet ihr da keine Entzugserscheinungen? Ohne meine drei Tassen morgens geht bei mir GAR nichts. :sweat_smile: Ich kann mich nicht motivieren aufzustehen, ohne SOFORT zur Kaffeemaschine zu latschen. (Ich habe Durchschlafstörungen und dann noch zwei Kinder, die nachts in mein Bett kriechen.) Zumindest sind es jetzt „nur“ noch drei Tassen - Ich war mal bei acht und reisse mich jetzt schon ordentlich zusammen.

1 „Gefällt mir“

Entzug ist Entzug, aber der Körper ist auch verdammt hart im Nehmen und hat schon anderes durchgestanden.

Nimm mal koffeinfreien, das hilft zumindest dabei ein Gefühl vom ersten Kaffee zu haben.

Ich hab mich auch immer am Kaffee festhalten müssen und war nicht ansprechbar ohne mindestens eine große Tasse (lieber drei :grinning_face:).

Der Verzicht war eine schwere Entscheidung, als es um die Stimulanzien ging, aber ich bereue es nicht… Ich hatte halt auch bissl Stress wegen hohem Blutdruck und wollte ein NoGo vom Psychiater für die Stimulanzien unbedingt vermeiden.

Ich habe mich über einige Tage vom Koffein entzogen, zuerst bin ich auf nur eine kleine Tasse morgens umgestiegen, dann auf halbkoffeinierten kleine Tasse, dann Schwarztee und dann einige Tage grünen Tee. Hatte 2-3 Tage etwas Kopfschmerzen wo aber IBU gut geholfen hat und bin jetzt sehr froh, dass ich morgens nichts mehr “brauche”.

Es ist trotzdem schön sich morgens an was festzuhalten, darum trinke ich gerne eine Tasse Kräutertee oder am Wochenende mit mehr Zeit Decaf Kaffee. Damit geht’s mir sehr gut.

Zu meinen Erfahrungen mit Kaffee und LDX:

Ich habe seit Eindosierung 2x Kaffee getrunken. Einmal abends als ich wusste, der Abend wird lang, da fand ich die Wirkung angenehm und hab mich richtig gefreut. 2 Wochen später hab ich mich nachmittags an Kaffee getraut und wegen alter Gewohnheit gleich einen Cappuccino mit doppeltem Espresso genommen. Das war dann richtig unangenehm und ich war super unruhig, zu nervös und echt drüber.

2 „Gefällt mir“

Respekt, dass du das geschafft hast. :blush:

Ich habe schon andere Stoffe und Verhaltensweisen plötzlich weggelassen (Suchterkrankungen) und habe es irgendwie durchgestanden. Dort habe ich aber auch immer gemerkt, dass es mir letztlich hilft.

Aber beim Kaffee weglassen (schon mehrfach gescheitert), laufe ich auch nach den durchgestanden Kopfschmerzen noch mehrere WOCHEN wie ein Zombie durch die Gegend und bin extrem traurig/platt - was ich aktuell eh schon bin. Aber ja, Plan ist jetzt mal, über Weihnachten zu reduzieren. Vorher habe ich eh keinen Termin mehr.

1 „Gefällt mir“

Danke für den Hinweis.

Passt bei mir, denke ich und ich habe einen niedrigen Blutdruck, aber ich passe nicht in den Subtyp ADHS I.