Studie zum Verlusterleben von Menschen mit ADHS

Liebes Forum,

im Rahmen meines Masterstudiums der Intermedialen Kunsttherapie an der MSH Medical School Hamburg will ich mit einer Kommilitonin erforschen, wie sich das Verlusterleben von Menschen mit ADHS oder Autismus vom Verlusterleben von Menschen ohne ADHS oder Autismus unterscheidet.

Wir haben bereits einige Rückmeldungen erhalten, jedoch fehlen uns noch Teilnehmende mit ADHS (und/oder Autismus), die schon einmal eine nahestehende Person verloren haben.

Die Teilnahme ist anonym, dauert ca. 5 Minuten. Die Umfrage sowie mehr Informationen findet ihr hier: https://www.soscisurvey.de/verlusterleben/

Wir freuen uns sehr über jede Unterstützung und das Teilen der Umfrage mit Freund*innen, Beziehungspersonen, Familienmitgliedern, Bekannten, etc.!

Vielen Dank

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langsam nervt es mich das für Abschlüsse nach Teilnehmern gefragt wird. Ich finde es nimmt wirklich gerade überhand und das ist keine Forschung mit Klinischer Studie nur ne Masterarbeit oder BA Arbeiten

Und ich denke je mehr wir ständig damit zugebommt werden desto weniger Menschen werden Interesse zeigen

Hallo Kathy,

ich kann dein Unbehagen in Bezug auf die „Überflutung“ gut nachvollziehen. Dennoch tragen auch kleinere Forschungsprojekte dazu bei, die Sichtbarkeit von ADHS zu erhöhen und Wissenslücken aufzudecken.

Der Vorteil ist, dass wir Studierenden sozusagen gratis forschen, während große klinische Forschungsprojekte erstmal finanziert werden müssen. Leider werden Studien nicht finanziert, wenn sie vielen Menschen helfen, sondern wenn sich mit ihnen womöglich Geld verdienen lässt.

Ich selbst habe ADHS und ich fülle auch nicht jede online-Umfrage aus, die mir unterkommt. Das ist manchmal einfach zu viel. Trotzdem kann jede teilnehmende Person dazu beitragen, dass Menschen mit ADHS in Studien wie unserer repräsentiert werden.

Liebe Grüße aus Hamburg.

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Du musst dich nicht dafür rechtfertigen.
Diese Kategorie ist für sowas da :slight_smile:

Wer an Umfragen nicht interessiert ist, soll die Kategorie über die Einstellungen einfach stummschalten → keine Benachrichtigungen mehr → Problem gelöst.

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Naja, ich bin skeptisch ob aus paar Fragebögen oder auch Telefonaten mit Leuten aus Foren etc. so viel relevantes rauskommt…

Weil du gerade da bist @AntoniaWo

:adxs_wink:

Was ich sehr bedauere, das es keine Rückmeldungen gibt, oder bloß absolut höchst selten.

Da wird dir auch gewiss niemand widersprechen, da sind wir uns doch einig, keine Frage.

Auf jeden Fall, aber dann habe ich, was genau davon?

Mich würde es sehr interessieren, was bei eurem Projekt heraus gekommen ist, wenn es dann mal geschlossen ist.

Ja, ich bin betroffen und ja, ich habe mitgemacht, aber ich werde wohl nie wieder etwas davon hören, oder?

Vielleicht hast du den Thread von @Fienson gelesen, ziemlich aktuell…

Das klingt jetzt eventuell etwas abwertend, aber so wird es @Kathy nicht gemeint haben.

Denn im besten Fall passiert ja etwas mit den gesammelten Auswertungen, helfen sie für mehr Sichtbarkeit oder was auch immer.

So schneien hier die Leute nur mal kurz rein und es gibt leider nicht mal ein kleines quit pro quo, eventuell verleidet sowas auch die Teilnahme…Wertschätzung, kostet auch nix.

Joar, das wäre dann vielleicht bei einigen die Konsequenz, oder bei vielen…und ein Pool von möglichen Erfahrungen wäre ausgetrocknet.

Viel Erfolg und vielleicht erinnert ihr euch, nach Abschluss und lasst uns an eurem Ergebnis teilhaben.

Dankeschön.

Ich schreib ja selbst so Arbeiten, doch möchte ich nie so persönlich an Personen

ich empfinde das als übergriffig , unangemessen gerade im Bezug wenn eine Uni forscht und auch über Jahre begleitet

Das sind schon deutlich andere Vorrausetzungen, der Student ist niemals wie in solchen Studien in der Lage Datenschutz und Co einzuhalten, weil wenn der Prof plötzlich anders entscheidet kann der Student niemals widersprechen sonst ist die Arbeit futsch oder nicht bestanden

Und Sorry als Juristin sehe ich jetzt eine Masterarbeit eher persönlicher als weiteeichen wie groß angelegte Studien und alles was versprochen wird kann auch nicht wirklich als Erkenntnis oder Anerkennung anderer Ärzte oder Unis vorausgesetzt werden.

Der Nutzen für die Allgemeinheit ist definitiv sehr beschränkt und begrenzt, der Eingriff ins Persönliche aber aus meiner Bewertung immens

Ich finde es nicht angemessen, Verhältnis etc. zumal 2 bis 3 solcher Wünsche aktuell täglich hier veröffentlicht werden und wir über Krankenkassen und Verbände zusätzlich totgebommt werden.

Ich finde es nimmt an der falschen Stelle überhand und wird, wenn das jeder Student so weiter macht demnächst dazu führen das nicht mal mehr Menschen an den großen universitären Studien und Fragenkataloge zur Ergründung teil nehmen.

Ich finde die Studenten die das hier anfragen sind sich der Hürde und dem was sie teilweise den erkrankten abverlangen nicht wirklich bewußt sind.

Es haben ja schon genug Menschen hier slziale Ängste, sind mit digitalen oder realen Selbsthilfegruppen total überfordert oder haben extremste Ängste.

Mit meiner Ass spreche ich nur aus, was ich sehe und sich diese Personen nicht bewußt sind. Es geht nicht um die Nutzung von Nagellack sondern sehr persönliche Dinge die teils nicht mal im Familienkreis offenbart werden.

Wer sowas erfragt muß sich bitte auch der Kette und der Kettenwirkung für den einzelnen mal ganz, ganz bewußt werden.

Ich habe nicht das Gefühl das dem so ist sondern eher ‚ach ich frag mal ist ja gar nicht so schlimm die slllen sich mal nicht so anstellen‘ (ist bewußt zugespitzt zum Verdeutlichen)

Es ist schon aus meiner Sicht auch ein Eindringen in einen Schutzraum wo wir eigentlich unter uns sind und mit Sicherheit durch häufige Anfagen die, die sich kaum trauen zu schreiben und „nur heimlich mitlesen“ ja noch viel mehr überlegen ob sie sich hier äußern oder gar sicher fühlen können.

Wieviel schreiben das sie mega lange schon mitlesen und teils erst nach über einem Jahr trauen was zu schreiben…

Es bedarf schon finde ich mehr Feinfühligkeit und auch die Beleuchtung dieser Sicht. Auch in den SHGs haben so viele so viel Angst vor beruflichen Repressalien und Konsequenzen…

Vieles hat halt mehr als nur 1 oder 2 Sichtweisen und viele Folgekonsequenzen die den Personen mit den Anfragen hier weder bewußt sind noch sie später mitbekommen aber hier die extrem sensiblen und ängstlichen treffen

Sorry muß aber mal raus - ist eh schlimm genug das viele sich so schwer trauen sich grundsätzlich zu beteiligen :pensive_face:

Das hat ja auch was mit Lebensqualität zu tun ggf. noch mehr

Hier gehts um einen Fragebogen - anonym.

Entweder nimmt man daran teil, oder lässt es halt bleiben.
Wer sich von Anfragen gestört fühlt → Kategorie stummschalten.

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Wenn es in einem Forum die Kategorie „Umfragen, Studien, Forschungsprojekte“ gibt, finde ich es nicht ok, jemanden dermassen anzugehen, der in der korrekten Kategorie Teilnehmer für eine Forschungsarbeit sucht. Wofür ist die Kategorie sonst da?

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Ich finde es sogar sehr sinnvoll Studienteilnehmer in Selbsthilfegruppen und Foren miteinzubeziehen, weil die Studienlage in der ADHS- / Autismus-Forschung bei Erwachsenen immer schwach ist.

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Masterarbeit muss in D nicht mal veröffentlicht werden - soweit mein Kenntnisstand…
Nur für alle, die an sich wenig Zeit haben :wink:

Ja, man verhilft jemanden zum akademischen Abschluss. Ob das ganze irgendwie in der Forschung Relevanz hat… An sich darf man ja auch nachdenken, ob anonyme Fragebögen, die jedeR im Internet ausfüllen kann, die beste Datenqualität darstellen. Ich bin daher kein Freund solcher Arbeiten, sage ich ganz offen.

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Und von mir aus, ist es unfair, dass die Diskussion gerade in diesem Thread aufkommt, aber wer halt in einem Forum öffentlich nachfragt, muss mitunter eine Meinung aushalten.
Mein Kommentar gilt aber für alle Anfragen hier. :wink:

@AntoniaWo
Ich habe gerade teilgenommen und würde mir auch eine Rückmeldung wünschen, z. B. eine Zusammenfassung deiner Ergebnisse.

Ansonsten finde ich das immer sehr erfreulich, wenn das Thema ADHS, auf welchem Niveau auch immer, in den Fokus gerückt wird.

Was ich übrigens inhaltlich vermisst habe, ist ein Unterschied, den ich bei ADHS vermute:
Dass bei Rückerinnerung an die Gefühle in der Zeit des Sterbens und danach der Schmerz und andere Gefühle auch mit größerem Abstand intensiv reaktiviert wird, vielleicht intensiver als bei anderen.

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Bevor jemand als Wissenschaftler tolle Dinge herausfinden kann oder als Therapeut Menschen helfen kann, muss ein Studium absolviert werden. Und da gehören solche Arbeiten dazu.
Genau dafür gibt es diese Kategorie.
Es muss ja niemand teilnehmen und man kann die Kategorie auch stummschalten, wenn sie einen stört.

Abgesehen davon habe ich zuweilen auch schon Masterarbeiten gesehen, die erhellend waren.

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Aber wir sind uns schon einige, dass man bei einer Masterarbeit wissenschaftliches Arbeiten lernt, oder?
Sorry, wenn ich generell im Internet so manche Anfragen für Masterarbeiten lese, befallen mich wirklich Zweifel bezüglich mancher „Wissenschaften“.

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Nachtrag: Einmal wollten mein Kollege und ich im Sinne des guten Miteinanders für jemanden in der Arbeit einen Fragebogen ausfüllen. Der war auch so hahnebüchern, dass wir nach paar Fragen abgebrochen haben und uns echt nur gewundert haben…

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Wäre allerdings dafür diese ganze Diskussion hier, vom eigentlich Eingangsthema zu trennen.

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Ach so, das war mir nicht klar, weil ich nicht wenige Studien, die als Masterarbeit deklariert waren in meiner Sammlung habe. Trotzdem finde ich, dass eine Abschlussarbeit zu ADHS auch dazu ermutigen kann, das Thema im Laufe seines Lebens zu vertiefen.

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Ich kann nur in’s Blaue vermuten, dass dies dann evt. keine deutschen Arbeiten waren (in Ö z.B. werden Masterarbeiten veröffentlicht - ist sogar ein Muss) oder es wurde ein Paper dazu veröffentlicht. Das kann im Rahmen einer Masterarbeit immer sein.
Oder jemand hat die Arbeit eben freiwillig veröffentlicht - es ist ja nicht verboten :wink:

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On topic zur Arbeit:
Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, die Gruppen „ASS oder ADHS“ mit neuronormal zu vergleichen.
Ich würde nämlich sehr stark vermute, dass ADHS und ASS sich schon in der Trauer stark unterscheiden und ein Mix erscheint mir hier gar nicht sinnvoll… Mehr Komplexität ergibt sich naturgemäß noch mit AuDHS, was auch sauber abgetrennt werden soll (im Rahmen einer Masterarbeit evt. auch ausgeschlossen, falls es den Rahmen sprengt)
Nur meine bescheidene Laienmeinung. :smiling_face_with_sunglasses:

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