Ich schreib ja selbst so Arbeiten, doch möchte ich nie so persönlich an Personen
ich empfinde das als übergriffig , unangemessen gerade im Bezug wenn eine Uni forscht und auch über Jahre begleitet
Das sind schon deutlich andere Vorrausetzungen, der Student ist niemals wie in solchen Studien in der Lage Datenschutz und Co einzuhalten, weil wenn der Prof plötzlich anders entscheidet kann der Student niemals widersprechen sonst ist die Arbeit futsch oder nicht bestanden
Und Sorry als Juristin sehe ich jetzt eine Masterarbeit eher persönlicher als weiteeichen wie groß angelegte Studien und alles was versprochen wird kann auch nicht wirklich als Erkenntnis oder Anerkennung anderer Ärzte oder Unis vorausgesetzt werden.
Der Nutzen für die Allgemeinheit ist definitiv sehr beschränkt und begrenzt, der Eingriff ins Persönliche aber aus meiner Bewertung immens
Ich finde es nicht angemessen, Verhältnis etc. zumal 2 bis 3 solcher Wünsche aktuell täglich hier veröffentlicht werden und wir über Krankenkassen und Verbände zusätzlich totgebommt werden.
Ich finde es nimmt an der falschen Stelle überhand und wird, wenn das jeder Student so weiter macht demnächst dazu führen das nicht mal mehr Menschen an den großen universitären Studien und Fragenkataloge zur Ergründung teil nehmen.
Ich finde die Studenten die das hier anfragen sind sich der Hürde und dem was sie teilweise den erkrankten abverlangen nicht wirklich bewußt sind.
Es haben ja schon genug Menschen hier slziale Ängste, sind mit digitalen oder realen Selbsthilfegruppen total überfordert oder haben extremste Ängste.
Mit meiner Ass spreche ich nur aus, was ich sehe und sich diese Personen nicht bewußt sind. Es geht nicht um die Nutzung von Nagellack sondern sehr persönliche Dinge die teils nicht mal im Familienkreis offenbart werden.
Wer sowas erfragt muß sich bitte auch der Kette und der Kettenwirkung für den einzelnen mal ganz, ganz bewußt werden.
Ich habe nicht das Gefühl das dem so ist sondern eher ‚ach ich frag mal ist ja gar nicht so schlimm die slllen sich mal nicht so anstellen‘ (ist bewußt zugespitzt zum Verdeutlichen)
Es ist schon aus meiner Sicht auch ein Eindringen in einen Schutzraum wo wir eigentlich unter uns sind und mit Sicherheit durch häufige Anfagen die, die sich kaum trauen zu schreiben und „nur heimlich mitlesen“ ja noch viel mehr überlegen ob sie sich hier äußern oder gar sicher fühlen können.
Wieviel schreiben das sie mega lange schon mitlesen und teils erst nach über einem Jahr trauen was zu schreiben…
Es bedarf schon finde ich mehr Feinfühligkeit und auch die Beleuchtung dieser Sicht. Auch in den SHGs haben so viele so viel Angst vor beruflichen Repressalien und Konsequenzen…
Vieles hat halt mehr als nur 1 oder 2 Sichtweisen und viele Folgekonsequenzen die den Personen mit den Anfragen hier weder bewußt sind noch sie später mitbekommen aber hier die extrem sensiblen und ängstlichen treffen
Sorry muß aber mal raus - ist eh schlimm genug das viele sich so schwer trauen sich grundsätzlich zu beteiligen 
Das hat ja auch was mit Lebensqualität zu tun ggf. noch mehr