…es noch mehr verknappen.
@Moderatoren falls nicht erwünscht, bitte löschen, Danke.
…es noch mehr verknappen.
@Moderatoren falls nicht erwünscht, bitte löschen, Danke.
Bitte nicht löschen, sondern alle bitte fleißig unterzeichnen ![]()
Wichtiges Thema, das jeden von uns betrifft oder irgendwann betreffen kann!
Und immer wieder nach oben kommentieren um zu erinnern. ![]()
Aber Therapie hilft doch nicht, liest man immer wieder hier im Forum?
Ich bin mir jetzt unsicher, ob das Ironie ist oder nicht? ![]()
Provokativ Beides, vielleicht sind das alles CSU Wähler. Weiß ich ja nicht. Arbeit Arbeit… Mich verunsichert das nämlich jedes mal. Wobei ich eigentlich gern in Therapie gehe und glaube das die mir hilft.
Und die „zu Intelligent für Therapie Karte“ lasse ich nicht Zählen, ich bin nämlich klüger als die meisten hier im Forum.
Ernst gemeinte Antwort auf deinen Einwand bzgl. Nutzen von Therapie:
Psychotherapie kann eine ADHS zwar nicht heilen, aber kann zum einen unterstützend wirken, um Strategien zu erlernen, besser mit den Symptomen umzugehen. Das klappt oft besonders gut, wenn man passend medikamentös eingestellt ist.
Und ADHSler sammeln ja doch in der Regel deutlich mehr negative Rückmeldungen und Misserfolgserlebnisse in ihrer Biografie an (und kommen ja oft auch aus etwas chaotischeren ADHS-Familien). Da kann Therapie gut ansetzen, um daraus entstandene negative innere Überzeugungen zu identifizieren und idealerweise mit Geduld zu verändern ![]()
Richtig, eine ADHS kann man nicht heilen somit werden die Misserfolge usw. auch ein Lebenlang anhalten. Vielleicht sollte man in Betracht ziehen, dass man nicht nur einmal im Leben gut aufgehoben ist in einer Therapie von Zeit zu Zeit.
Also ich persönlich glaube das unser Lieber @schlingelprinz seine Bemerkung von wegen: „Aber Therapie hilft doch nicht, liest man immer wieder hier im Forum“, durchaus ernst gemeint hatte.
Oder irre ich mich da jetzt wirklich total?.
Denn ich habe jedenfalls ähnliche Gedanken gehabt wie unser schlingelprinz.
Und zwar weil ich das bisher hier im Forum auch ehr so wahrgenommen hatte, dass manche lieber auf eine Therapie verzichten, weil sie nicht sehr überzeugt davon sind, und stattdessen vor allem ihre ganze Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Situation, vor allem durch die Einnahme von ADHS Stimmulanzien erhoffen.
Und was ich persönlich, wo beides probiert habe, und in meinem persönlichen Fall sogar zuerst mit einer Gesprächstherapie anfing, und erst dann später mit der Einnahme von Stimmulanzien begann, es deshalb auch nicht nachvollziehen kann, wenn jemand glaubt das ihm eine Therapie nichts in seinem Leben bringen würde, denn mir selbst hatte meine Therapie wortwörtlich Super geholfen.
Was ist eigentlich mit den Therapien wo der Therapeut richtig bockmist gebaut hat und man dadurch länger krank war ?
Also umgekehrt funktioniert Therapie ja auch , es kann einen kränker machen als man schon war.
bekommt der Staat dann sein Geld zurück ![]()
Ich habe was Therapie betrifft schon alles erlebt .
Hilft Nix, danach war es noch schlimmer oder es hat mir tiefgreifend wirklich richtig gut geholfen und ich bin dafür sehr sehr dankbar .
Und letzteres möchte ich jedem gönnen , der Hilfe benötigt.
Dafür gibts die Unterschriftensammlung beim Dreher oder war es Winkler weiß nicht mehr. Natürlich ist das Megamist wenn ein Therapeut scheiße baut oder an etwas rumtherapiert was falsch Diagnostiziert wurde.
In dem faszinierenden und sehr empfehlenswerten Sommerbuch „Ostende. 1936“ von Volker Weidermann fand ich gestern diese Passage über Helfersyndrome und Gutmenschen, die sich auslachen lassen und weiter helfen wollen. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit und im Lichte der Dopamin-Erkenntnisse zu Rage Bait habe ich darin ostendlich Frieden und Erkenntnis gefunden.
Sind Irmgard Keun und Joseph Roth Archetypen? Muss sich glücklich schätzen, wer Verkörperungen davon in Friedenszeiten und im nur virtuellen Exil begegnet, um sich von ihnen den Spiegel vorhalten zu lassen? Und wie oft muss man reinsehen, um etwas zu lernen? Gilt das auch als Psychoedukation? Hätte Therapie das ersparen oder verkürzen können?
Manche kamen und kommen ja tatsächlich, um - allen ADHS-Gewalten zum Trotz - ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Und aus denselben Gründen müssen sie vielleicht auch wieder gehen. Damit sie auch weiterhin gern Steuerkassen füllen (hoch geschätzt wegen prokrastinierter Erklärungen und/oder nicht geöffneter Post), Solidarsysteme stützen, Therapien anderer finanzieren und letzte Kraft für sehr wichtige Petitionen haben wie die, um die es eigentlich in diesem Thread gehen sollte. Und damit 2036 anders wird als 1936.
Gezeichnet.
Geht von mobil unter Umständen nicht, wenn man im Privatmodus surft.
Eigentlich ist ja auch egal, ob uns persönlich die Psychotherapie hilft oder nicht. Sie gehört verbessert, keine Frage. Aber wenn es sie nicht mehr gibt, kann man auch nichts mehr verbessern.
Daher: unterzeichnet.
Das ist alles eine riesen Frechheit. Diese bösartige Regierung und von den dämlichen Ärzten kommt mal wieder nix positives an Unterstützung.
Es müsste eigentlich aufgestockt werden, was schon lange gefordert wird und was machen diese CDU Deppen? Da fällt einem nichts mehr zu ein.
Bei noch weniger freien Kassenplätzen, bekommt man als Kassenpatient dann gar keinen Platz mehr, ist ja jetzt schon ein Ding der unmöglichkeit und selbst wenn man einen bekommt, landet man dann eventuell bei irgendeinem Vollidioten und hat dann aber gar keine Ausweichmöglichkeit mehr und dann bringt die Therapie sicher nichts.
Politiker denken von 12 bis mittag. So ein Konzept verursacht kosten, es senkt sie nicht!
Ich persönlich muss sagen, Therapie hilft bedingt und „es kommt darauf an“.
Ich habe jahrelange Therapien hinter mir, Kinder- und Jugendtherapien, ambulante Kinder-und Jugendpsychiatrie, Erwachsenentherapie.
Hat´s mir bei meinem ADHS (Autismus) geholfen ? Nein. Aber war auch nie neurodivergent-spezifisch.
Hat´s mir in anderen Lebensbereichen geholfen ? Ja! Zumindest im erwachsenen alter. Kommunikation verbessern, eigene Bedürfnisse wahrnehmen, Grenzen setzen. Dass hab ich als erwachsene mit meinem Therapeuten geübt.
Würde ich wieder eine Therapie machen? Die nächsten Jahre sicher nicht. Sehe ich momentan keinen Anlass, mich da rumzuschlagen um auf irgendeine Warteliste zu kommen. Es gibt Menschen, die den Platz dringender benötigen.
Medikamente helfen bei ADHS nachweislich sehr gut, daher ist mein Psychiater meine Nr. 1 Anlaufstelle. Auch bei anderen psychischen Geschichten. Aber natürlich hätte ich es gerne, dass, wenn ich einen Therapeuten brauche, ich auch zeitnah einen Termin bekomme. Deswegen ganz klares Ja zur Unterzeichnung!
Ich finde halt, hierbei geht es auch nicht nur darum ob es jedem einzelnen hilft. Das hängt ja auch von mehreren Komponenten ab und viel ja auch davon, ob man den für sich richtigen Therapeuten findet und laut Studienlage gibt es klare Belege, dass es hilft. Es geht finde ich bei dieser Entscheidung auch vor allem darum in welche Richtung sich eine Gesellschaft entwickelt und die Frage, wollen wir in einer Gesellschaft leben, die nur den oberen 10.000 eine angemessene Behandlung zukommen lässt und wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der ein doch großer Teil der Menschen, scheinbar so wenig Wert ist, dass sie Hilfe erhalten? Haben es Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht verdient, dass sie eine gleichwertig gesicherte Behandlung erhalten wie Menschen mit körperlichen leiden? Und ab wann fängt eine Gesellschaft an, den Wert eines Menschen am Einkommen zu messen? Hat Deutschland, mit all den sozialpolitischen Veränderungen die schon passiert sind oder die für die nahe Zukunft geplant sind, denn dann überhaupt noch das Recht sich als Sozialstaat zu bezeichen? Und die Frage am Schluss, die dann bleibt ist, kann ich mir vorstellen, wenn ich vorher nicht weiß, was mir im leben passiert wo ich hineingeboren werde unter welchen Umständen ich aufwachse und mit was ich für Schwierigkeiten rechnen muss etc., in so einer Gesellschaft zu leben?
Liebe @Una , also ich bin da gedanklich ganz klar auf Deiner Wellenlänge. ![]()
Denn man muss ja hier eigentlich vor allem mal an alle denken und nicht nur an sich selbst, und auch nicht nur an Menschen mit ADHS, oder mit Autismus, oder beidem, sondern insbesondere an Menschen mit Depressionen, egal ob jung oder alt, und welche unbedingt psychologische Therapiepläze brauchen, damit sie sich nicht ihr Leben nehmen, weil dies eine Möglichkeit für ddpressive ist, um einen Ausweg aus ihrem Leben zu suchen, und manchmal auch zu finden, so wie bei einem meiner eigenen Brüder, und in einem anderen Fall vielleicht bei jemandes eigenes Kind.
Und deshalb sollten hier, jedenfalls meiner persönlichen Meinung nach, eigentlich unbedingt alle unterzeichnen, und zwar um depressive Menschen zu retten, und zu schützen.
Das in Deutschland so ein Kurs eingeschlagen wird, bestürzt mich als Schweizerin sehr, denn mit dem Leben von depressiven Menschen sollte kein Land spielen, oder ausgerechnet dort sparen wollen.
Liebe @Silberlocke , gerade eben bin ich persönlich einfach nur stolz auf Dich, und zwar weil Du hier in diesem Forum, aber vermutlich auch weit ausserhalb dieses Forums, dafür gesorgt hast um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, dass kein Land auf dieser Welt niemals am falschen Ort „sparen“ sollte, sondern sogar im Gegenteil, Du darauf aufmerksam gemacht hast, wie wichtig es ist, dass Menschen wo in unseren Gesellschaften „still leiden“, von uns allen unbedingt, und zu allen Zeiten, immer geschützt werden müssen.
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