Tipps zum Malreihen lernen

Gamification gerne, wenn jemand etwas gutes kennt (selber was basteln will ich jetzt eher nicht). Muss halt so sein, dass er es echt auswendig können muss dafür.

Die Anton App arbeitet auch zu gewissen Grad mit Gamification. Aber da kann man bei vielen Aufgaben halt auch mal länger nachdenken. Oder er hat bei den Aufgaben auf Zeit drei Zahlen zur Auswahl - das ist dann relativ leicht…

Also meinem Sohn hilft es wenn ich mit mache.

Wir sagen die Reihen gemeinsam auf.

Und ich frage ihn immer mal wieder zwischendurch nach einer Reihe, wenn wir sowieso gerade was zusammen machen. Beim Auto fahren, beim spazieren gehen, während ich die Spülmaschine ausräume und er eh daneben steht usw.

Strafen würde ich nicht.

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Ja, muss wohl wieder regelmäßig abfragen.

Leider ist es für mich echt extrem anstrengend mit ihm zu lernen. Mir raubt das echt jeden Nerv. Mein Großder (neuronormal) ist ja auch nicht sooo lernwillig, aber im Vergleich zum Kleinen ist er echt harmlos. Und mein Mann macht alles nur so larifari, dass nix rauskommt… :woman_facepalming:

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Hmmm also ganz ehrlich gesagt, und auch wenn das jetzt vielleicht viele Leute tatsächlich wahrscheinlich nicht besonders gerne hören werden, jedenfalls haben meine Kinder schon sehr früh, heisst bereits im sogenannten Vorschulalter, tatsächlich über das Spielen von altersgerechten PC Games sowie Consolen Games sehr vieles gelernt.

Und das tatsächlich in jedem Bereich, heisst sowohl was ihre sprachliche Ausdrucksweise betraf, als auch das erlernen von Mathematik, oder dem Verstehen von Fremdsprachen, heisst Englisch zu verstehen bevor meine Kinder eingeschult worden sind, sowie ausserdem der Fähigkeit extrem schnell reagieren zu können, oder z.B. die Fähigkeit des sogenannten Multitasking zu beherrschen, hatte das alles meinen Kindern tatsächlich sehr viel genutzt.

Was aber nicht heisst das ich eine Mutter gewesen wäre wo ihre Kinder „einfach“ vor Computer Games plaziert hätte, sondern im Gegenteil, habe ich mich selbst daran beteiligt und echtes Interesse gezeigt, sowie habe ich immer, und zu jederzeit, mit meinen Kindern über alles was gespielt wurde gesprochen.

Ausserdem war das nur ein Aspekt, denn die meiste Zeit verbrachten wir mit gemeinsamen Spielen und gegenseitigem Vorlesen, sowie Rätseln oder Rechenaufgaben die nie langweilig gewesen sind.

P.s.
Wobei ich natürlich wegen der PC Games und Konsolen Spielen noch erwähnen muss das es sich zu dieser Zeit vor allem um sogenannte Lernspiele handelte, die es zu diesen Zeiten noch gab, heisst noch in den Ende 1990 und den frühen 2000 Jahren,
und z.B. eines der schwierigen Spiele zu diesen Zeiten die Spielereihe von „Professor Layton“ gewesen ist. :top_hat:

Keine Ahnung ob das heute noch jemand kennt?.

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Wir hatten zusätzlich zu den üblichen Methoden jedes 1x1 auf ein DIN A 4 Blatt geschrieben und groß auf verschieden farbigem Papier ausgedruckt. Die Blätter wurden dann an den Orten aufgehängt, an denen sie Oft war. Ganz prima war auf der Toilette oder im Bad neben dem Spiegel….So wirft man immer mal einen Blick drauf und liest das durch, da bleibt schon auch ein wenig was hängen dachten wir uns. :slight_smile:

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Wenn ich wusste, welche Reihe sie gerade am üben waren in der Schule, habe ich immer mal zwischendurch in Gegenwart meines Sohnes eine Reihe aufzuzählen begonnen: „Drei, sechs, neun, zwölf“ und dann abgebrochen.

Irgendwie will das Hirn das dann nicht so stehen lassen, so habe ich ihn oft dazu gekriegt, eine Reihe zu vervollständigen. Und dann noch eine angehängt, und noch eine, bis er nicht mehr wollte, dann sofort abgebrochen, nichts erzwungen.

So ähnlich dann auch mit den einzelnen Aufgaben. Beim vorbeigehen „3 mal 4?“ gesagt und geschaut, ob eine Antwort kommt. Wenn ja, weitergemacht so lange es geklappt hat, dann sofort aufgehört.

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Ach ja, und die Quizlet-App ist auch immer gut für sowas! Wer sagt schon nein zu ein bisschen mehr Medienzeit? :wink:

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P.s.
z.B. gab es ja zu diesen Zeiten noch die Nachfolger des sogenannten „Gameboy“, wo einer davon dann z.B. D.S.3 oder so ähnlich hiess, und es jedenfalls zu diesen Zeiten definitiv noch echt Super gute Spiele dafür gab, so wie bereits gesagt aus der Spielereihe von Professor Layton, oder z.B. auch Phönix Wright, oder ähnlich guten Spielen aus diesen Zeiten.
Und für „ältere Spieler“ gab es ein Spiel namens „Gehirnjogging“, welches seinerzeit sogar angeblich sogar Nicole Kidmann mal gut gefunden hatte.

Wir hatten damals in der Schulzeit immer Blub gespielt. Eine Person hat leise für sich bis 10 gezählt und eine andere hat stop gesagt (wie bei Stadt-Land-Fluss) und die Zahlenfolge kam dann ran.

Und dann wurde einfach hochgezählt, von 0 bis x*10 (oder höher, wie man will) und jedes mal, wenn ein vielfaches von x kam, muss man blub statt der Zahl sagen. Wer zu lange braucht oder einen Fehler macht, ist raus (oder halt alternative Penalty)

Macht mit ein paar mehr Leuten zwar mehr Spaß, aber geht auch mit wenigen

Ansonsten in einer Gruppe: schlangenfressen

Man Teilt die Gruppe in zwei teams, alle stehen in der Schlange, die vordersten müssen rechnen. (Also man braucht eine Person mehr, die die aufgaben nennt)

Aufgaben können alles sein. 1+1, 3*6, 12/4, dritte primzahl…., je nach wissensstand. Und dann darf der, der zuerst richtig lag, vorne bleiben, der andere geht weg/stellt sich hinten an

Und ansonsten hatte meine Mutter sich bei mir tatsächlich heftig viel Mühe gegeben und mir für jeden tag einen A4 zettel mit aufgaben zum lösen gegeben. Ist zwar kein aktives lernen der Muster, aber wenn man es oft genug macht, sieht man sie trotzdem irgendwann häufiger. (Hatte in Deutsch das Jahr darauf leider nicht geklappt)

Und wenn das Kind gerne Zockt: gibt bestimmt Games, die das auch ausversehen fördern. Oder wo man das mit einbauen kann. Minecraft vielleicht? (Also zumindest im Entferntesten oder man zockt mit dem Kind zusammen, wenn man die Möglichkeit hat)

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P.p.s.
Jedenfalls gab es zu diesen Zeiten noch eine ganze Menge an sogenannten „Lernspielen“, von denen ich aber leider vergessen habe wie die alle hiessen.

Meine Kinder würden sich aber garantiert auch heute noch an viele von diesen Spielen erinnern.

Nur etwas was z.B. bei mir bis heute hängen geblieben ist, waren z.B. die Spiele von „Globi“, welche z.B. von den ersten Spielen waren die meine Kinder damals gespielt hatten, z.B. um Rechnen zu lernen, bevor sie in die Schule, respektive in den Kindergarten gegangen sind.

Doch ob es solche Spiele heute noch gibt?, dass weiss ich leider nicht.

Es gibt doch sicher irgendwas, was er gerne macht. Vielleicht lässt sich da was verbinden. Mathe ist doch einfach überall…

Oder… so merke ich mir Telefonnummern… eine Art Melodie draus machen.


Übrigens kann ich die Reihen zwar auswendig, weiß aber trotzdem oft nicht gleich welche Rechnung das ist… Beispiel 36-42-48 weiß ich erstmal nicht, dass 48 = 6x8 ist, aber dass die nächste 54 wäre… Ich kann aber auch nicht erklären, wie ich letztendlich rechne…

Heutzutage werden oft nur die Zahlenreihen gelernt. Das hilft aber oft nicht viel, weil die Verknüpfung mit der Rechenaufgabe (Faktor•Faktor=Produkt) fehlt. Und das, wenn man die Faktoren tauscht, das Ergebnis gleich bleibt (3•4=12/4•3=12). Wenn man dies nicht verinnerlicht, bekommt man zwangsläufig Probleme bei den Divisionsaufgaben. Außerdem braucht man mit dieser Strategie nur die Hälfte der 1x1 Aufgaben lernen, was so manchen faulen Schüler motiviert hat. :wink:

Dieses Spiel und das und das kleine 1x1 auf dem Klo haben hier funktioniert.

Auch interessant. von der Webseite wegerer.at.

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Hier gäbe es sonst eine fix fertige Fragekartei, kannst ja mal probieren, ob das was wäre. Man muss sich aber registrieren.

https://dashboard.blooket.com/set/693fcd62ea6db6f608ea45d6

Je nachdem müsste man für den vlt. Noch Sammlungen suchen/erstellen, in denen nur einzelne Reihen vorkommen.

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Vielleicht zwei 10 Seitige Würfel und ein Spiel daraus machen. Gibts im Rollenspielladen der Wahl oder Spielwarenladen die Würfel.

Edit: Gibt es Kindgerechte Fantasiereiche Pen & Paper Games mit Pädagogischen Lerninhalt? Das wär doch mal was. Bei Pen & Paper Games muss man ständig mit Zahlen rumhantieren und Rechnen.

Ich sehe schon die Kleinen mit ihrem tapferen Recken der Wahl, Drachen in die Verdammnis zu Multiplizieren während man genüsslich mit Mama Biolimo dabei schlürft. Mama ist natürlich der Mathe Drache.
:game_die::nerd_face: :crossed_swords: :dragon_face: :game_die:


Besser, das Kind guckt ein wenig ehm ja… Merkwürdige Limonade.

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versteht er denn was er da tut? Denn ich habe häufig gemerkt, wenn die Kinder nicht verstehen was multiplizieren eigentlich ist, fällt es einigen schwer, die Reihen auswendig zu lernen und noch schwerer wird es, es dann zu übertragen. Ein Tipp schneide Punkte aus bastle ein Quadrat 10*10Quadrat und lass dein Kind die Punkte der Reihen legen und zählen.Im zweiten Schritt schreibe senkrecht und waagerecht die zahlen eins bis 10 an das Quadrat, dann wieder Kind legt die Punkte der Reihen und diesmal kann es Ablesen, wie viele Punkte es hat Beispiel liest es waagerecht eine zwei und senkrecht eine 3 also zwei mal drei dann nachzählen ah 6 Punkte gezählt, 2*3 gleich 6 und so weiter..

Nachtrag: zum Verstehen helfen auch Teller mit zum Beispiel Gummibärchen. Zum Beispiel: 4 Teller auf jedem liegen 3 Gummibären, also 4*3 dann zählen ah sind wohl 12 und so weiter.

Ps: Es würde ja auch reichen, wenn er nicht jeden Multiplikator kennt. Wenn er aber weiß, was 5mal5 ist und er weiß was 2mal5 ist dann kann er ja auch einfach addieren. Er weiß dann 7mal5 ist 2mal5plus 5mal 5.

Meiner hat sich Jahr für Jahr durchgemogelt.

Ich habe auf Taschenrechner in der 7. Klasse gehofft, nun ist das Jahr fast rum und es gibt immer noch keine Taschenrechner :see_no_evil_monkey:

Wenn man zig mal gerechnet hat, dann bleibt immer mehr hängen. Zumindest war es bei meinem Sohn so, dass er mit der Zeit dann mehr auswendig konnte. Manches rechnet er immer noch :woman_shrugging:t3:

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Danke für eure Tipps.

@Una
Was er tut weiß er ziemlich sicher, sonst könnte er es nicht im Kopf jedes mal rechnen (wo er die Aufgabe sicher über eine langwierige Addition rechnet). Sprich er weiß, was multipilizieren ist.

@Tatü:
Er lernt schon die kompletten Rechnungen. Zumindest sollte er das. Er sieht wie erwähnt leider im Auswendiglernen keinen Sinn. :woman_facepalming:

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Denke ich auch, Wenn die Lehrperson einigermassen auf dem aktuellen Stand ist, wird da viel Fokus drauf liegen.

Und: An sich ist es ja eigentlich positiv, dass er also “richtig rechnen” kann - das Konzept zu verstehen und anzuwenden ist ja viel anspruchsvoller, als das 1x1 auswendigzulernen. Letzteres ist halt einfach unabdingbar für (wie du bereits eingangs erwähntest) das schriftliche Multiplizieren mit grösseren Zahlen später, oder um Rechenprozesse im Alltag zu beschleunigen.

(Da fällt mir ein, dass das ja vielleicht ein Motivator sein könnte: Lass ihn mal 5 Multiplikationen auf seine Art ausrechnen. Kann man dann auch loben, wenn er das hinkriegt. Zeit stoppen. Dann lässt du ihn dir 5 Rechnungen stellen. Zeit stoppen und die beiden Zeiten vergleichen.→ So erkennt er den Mehrwert vom Auswendiglernen, nämlich: Wer das 1x1 beherrscht ist in einem Bruchteil der Zeit mit den Aufgaben fertig! Sprich: Er macht zwar die schwierigere Denkleistung, was lobenswert ist - aber die andere Art ist (langfristig) zeit- und hirnsparend)

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