Tipps zum Malreihen lernen

an sich verstehe ich eh nicht, warum er sich so gegen das auswendig lernen sträubt. Er kann sich nämlich Zahlen wirklich sehr gut merken. Das war bei einer Testung quasi schon auffällig gut, weil er Zahlenfolgen vorwärts und rückwärts problemlos nachsprechen konnte.

Jetzt muss ich ihn echt „nur“ motivieren. :zany_face:

Hallo, ich bin ganz neu hier.

Ich kann mich erinnern, als ich klein war, habe ich durch Bilder gelernt. Ich weiß nicht ob das auf jeden ADSler so trifft aber Zahlen konnte ich mir in Bildern merken. Es gab ein Riesen Plakat mit dem 1x1 und das hatte ich ganz lang vor Augen, erst die letzten Jahre durch mein eigenes Kind und Stress ist das verloren gegangen in den Tiefen meines Hirnes.

Buchstaben konnte ich mir immer gut merken mit Liedern, auch die erste Grammatik. Alles mit Buchstaben hat sich melodisch eingebrannt.

Vielleicht hilft euch das irgendwie weiter.

Liebe Grüße und schönen Abend

Juavy

Ja, 1x1 Lieder dudeln hier auch jeden Abend zum Einschlafen. :grin:

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Ok, das ist aber doch schonmal sehr gut. Wenn er an sich gut und schnell addieren kann und generell versteht, was multiplizieren ist, dann wäre für ihn eventuell wirklich der weg gut, nur ein paar Aufgaben auswendig zu lernen wie zum Beispiel die Quadratzahlen und 3 mal 2 mal und vielleicht noch 6 mal von einer Reihe. 1 mal 2 mal 10 mal sind ja eh leicht und den rest kann er dann schnell addieren und mit der Zeit wird er es automatisch auswendig können, je häufiger er es macht. Ihr könntet dann zum Beispiel ein Abendritual einführen in dem ihr euch gegenseitig Aufgaben stellt. Mach ein Spiel daraus und gemeinsam Zeit verbringen ist dann auch noch schön und der Gewinner darf sich dann irgendwas kleines wünschen, wie das Mittagessen oder sonst was.

Hallo zusammen,

ich sehe es auch wie TaTü, Zahlenreihen sind nur die halbe Miete.

Wir haben mit beiden Kindern (1 x neuronormal und 1 x ADHS) vor allem so gelernt, bis sie es gut auswendig konnten:

Ich: “Was ist 4 mal 5?”

Kind: “20” oder irgendeine falsche Antwort

Ich in Singsangstimme: “Ja (oder nein), 4 mal 5 ist 20, 5 mal 4 ist 20”

Und dann sollten die Kinder dieses “Mini-Gedicht” (weil das 1 x 1 wie eine Gedichtsammlung stur auswendig gelernt werden muss, nachdem das Prinzip verstanden wurde), nochmal selbst wiederholen, also “4 mal 5 ist 20, 5 mal 4 ist 20”

Habe den Eindruck, dass das auch beim Dividieren hilft (also bei Aufgabe 20:4 konnten die Kinder im Kopf überlegen “? x 4 = 20, ah, 5 x 4 = 20, also 20:4= 5)

Unser ADHS-Sohn hat das mal mit mehr, mal mit weniger Elan gemacht (beim Autofahren ging es am besten), aber mit der Zeit saß es (schneller als bei vielen Klassenkameraden).

Was er nicht mochte: Wettbewerb mit der großen Schwester. Oder sagen wir so, er hat so lange begeistert mitgemacht, bis er einmal langsamer war als sie (was manchmal sofort war, manchmal nach paar Aufgaben).

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Wie ist denn seine Bildliche Vorstellungskraft, da gibt es auch etwas zu beachten? Manche machen das ja wie es scheint anders, Neurodivergenz und so. Der Zimpel hat ein Video dazu, weiß aber nicht mehr welches.

Kannst du die denn auswendig? Wenn nicht lernt gemeinsam oder googelt gemeinsam was es alles für Möglichkeiten gibt um das 1x1 zu lernen als ob ihr Tester seid um das Beste für euch herauszufinden. Entweder findet ihr heraus welche Methode hilfreich ist oder lernt es beim ausprobieren.

Ich kann leider von mir sagen , dass ich es immer mal wieder im Laufe des Lebens versucht habe zu lernen oder gemeinsam mit Kindern geübt habe. Aus welchem Grunde auch immer es speichert sich einfach nicht langfristig ab. Es kann sogar sein , dass ich, wenn ich mit dem Kopf woanders bin selbst plötzlich die leichtesten Aufgaben nicht sofort abrufen kann. So als ob ich erst in den Mathemodus schalten muss.

1993 musste ich beim Arbeitsamt ein Testung über mehrere Stunden machen . Die damalige Frau sagte im Auswertungespräch dass sie sich bei meinen mathematischen Lücken keinen Reim darauf machen kann , weil im Gesamtbild sich wiederum ein mathematisches Verständnis zeigt und ich komplexere Sachen herleiten kann und einfaches wiederum nicht anwenden kann , und dann im anderen Kontext wiederum es angewendet hatte.

Jetzt weiß ich nicht mehr was ich damit sagen wollte :see_no_evil_monkey:… aber falls es einfach nicht klappen will , vielleicht liegt es dann wirklich an den Neuronen im Gehirn ???

Ja, ich kann das 1x1 auswendig. Ich würde deswegen auch nicht mit ihm um die Wette machen, weil naja, er wüsste ja, dass er da nicht so leicht gewinnen kann :sweat_smile:
Und so Vergleiche hasst er wie erwähnt sowieso - wie alles, was auf Zeit ist. Wenn etwas auf Zeit sein soll, sträubt er sich gleich aus Prinzip. Sowas machen wir daher erst gar nicht mehr…

@achtarm

Weißt du eigentlich, welcher Lerntyp dein Junior ist? Vielleicht kommst du so auf eine Idee…

Lerntyp-Check

Mein Junior ist der haptische Typ, deswegen haben Legos geholfen.

Ich bin das Lernkind Typ alles :joy:. Bestimmt bin ich einfach nur Neurotypisch oder aber ich habe den Test nicht richtig beantworten können. :thinking:

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Also meine persönliche Erfahrung mit meinen Kindern zum Thema Einmaleins lernen war von Anfang an immer am besten wenn ich mit meinen Kindern „spielerisch“ an das Thema herangegegangen bin.
Das selbe traf auch auf alle anderen Lernthemen zu.

Also der haptische Typ taucht hier auf…

Lerntyp nach Vester

:woman_facepalming:

Iss ja auch 'ne Weile her

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Ich denke, er ist ein auditiver Lerntyp - so auch die Rückmeldung bisher.
Haptisch macht aber auch Sinn bei ihm, er muss Dinge „begreifen“.
→ der haptische hilft jetzt nicht weiter. Wegen dem auditiven beschallen wir ihn mit 1x1 Liedern. :smiling_face_with_sunglasses:

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Ein Klassenkamerad von mir (audiovisueller Typ) hat sich Videos gemacht, in denen er sich selbst die Aufgabe gestellt hat, einen Moment Pause gelassen, damit er sich beim wieder Anschauen die Lösung sagen kann und dann sagte sein Video-ich die Lösung im Video.

So hatte er Wiederholung gleich beim erstellen der Videos, konnte die Lerninhalte seinem Stil anpassen und hat die sich dann immer wieder angesehen, bis es saß. Das er da tun und lassen konnte wie er wollte hat ihm da glaube ich auch viel Druck genommen (er hatte Prüfungsangst und litt an Reizdarm bei Stress).

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Wenn du den Eindruck hast, dass er ein auditiver Lerntyp ist, möchte ich nochmal auf meinen Beitrag weiter oben verweisen, das könnte wirklich gut funktionieren. :blush:

Auch Petrolblaus Idee klingt sehr gut

Guude,

Für alle musikalischen: Wer sich Liedtexte gut merken kann sollte sich mal Junge Dichter & Denker anhören. Häufig angehört verankern sich so die Reihen gut.

Zu etwas höherer Mathematik (sprich für weiterführende Schule) gibt es auch Dorfuchs

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Also sowohl ich als auch meine Tochter sind ganz gut durchgekommen ohne das kleine 1:1.ganz auswendig zu kennen. Man kann das auch im Kopf so schnell ausrechnen, dass man kaum einen Nachteil hat.

In Mathe ist das Verstehen entscheidend.

Mit diesen doofen Auswendiglern-Sachen kann man Kindern echt den Spaß an Mathe vermiesen.

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Hallo Lieber @Traumfresserchen , also ja ich verstehe was Du meinst, heisst z.B. nur weil jemand gut auswendig lernen kann heisst das noch lange nicht das er/sie deshalb verstanden hat wie man mathematisch denkt, und insofern gebe ich Dir Recht, zumindest falls ich Dich richtig verstanden haben sollte?, was ich natürlich hoffe. :wink: :white_heart:

Anderseits sollte es bei solchen mathematischen Lernaufgaben ja im Prinzip eigentlich zuerst mal nur darum gehen das man erst mal lernt die sogenannten Grundrechenarten zu beherrschen, oder auch wie noch zu uralten Zeiten genannt, jemand lernen sollte wie man ein einfaches Milchbüchlein führt.

Und trotzdem ist bis heute, Quasi ungebrochen, für die meisten Schüler:innen der Mathematik Unterricht in den Schulen, und meistens total unabhängig davon in welcher Schulstufe, für die meisten Schüler:innen, sozusagen zeitlebens das Schulfach Mathematik „das Hass-Schulfach-Nr.1“.

Und das was jetzt hier im Fall tatsächlich sehr interessant wäre, zumindest für mich persönlich, wäre jetzt Mal genau zu erörtern „WARUM“ das so ist?, heisst was wird bis heutzutage im Mathematik Unterricht eigentlich falsch gemacht?, und warum ändert man nichts daran?.

Hallo @hoschi , Danke für Deine Beitrag mit dem Hinweis zur Musik, denn das ist wirklich interessant.

Ich selbst habe übrigens schon davon gehört, dass besonders das Schlagzeug spielen beide Gehirnhälften fördert, und sich das gleichzeitige Trainieren beider Gehirnhälften sehr positiv auswirkt um geistig gesund und fit zu bleiben, und man das z.B. bereits im Kampf gegen Demenz oder Alzheimer beobachten konnte.

Ausserdem muss man natürlich das Zählen lernen, heisst von Takten, Einsätzen, Schnelligkeit, oder Mal laut, oder nur im Hintergrund, und ect., und usw. .

Jedenfalls bin ich persönlich überzeugt, dass die Freude an Musik, und das natürlich auch besonders im Zusammenhang wenn man selbst ein Instrument spielen kann, sich generell positiv auswirken kann.

P.s.
Übrigens ist mir gerade noch etwas eingefallen was man uns damals in den 1970er Jahren gerne als „Denkstütze“ empfohlen hatte um das Einmaleins zu lernen, nämlich sogenannte „Eselsbrücken“, heisst wie z.B. solche Sprüche wie: „5 Mal 8 gibt 40, wer’s nicht glaubt der irrt sich“. :zany_face: