@Traumfresserchen
Beim Dividieren steht er nun leider aber an. Da ist es dann doch noch mal etwas anderes.
Mein Sohn kann dann leider nicht so schnell rechnen, dass er das einfach im Kopf alles ausrechnet.
Insoferne muss man die Malreihen leider auswendig können.
Versteh ich nicht, wo der Unterschied ist. Wenn er es ausrechnen kann und es oft genug macht, wird sich das Ergebnis doch mit der Zeit und Wiederholung einbrennen.
Ich hab schon oft Menschen so rechnen gehört:
7*8… Äh 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49… die Antwort ist 56! Und dann mit der Zeit schleichen sich da falsche Zahlen in ihr Gedächtnis und statt 56, sagen sie 54 oder sowas.
Das dauert doch viel länger als wenn man einfach etwas nimmt, was man sich 100% schon gemerkt hat 7x4 ist 28, 28x2 ist 50 und 6. Ist 56.
Wiederholung brennt auch immer ein, finde ich. Es gibt doch die Methode von phase6, da ist man dann nicht gezwungen alles jeden Tag zu wiederholen. Man wiederholt nur die Teile häufiger, die man noch nicht verinnerlicht hat und den Rest , den Mann schon kann viel seltener. (Karteikastenmethode, wo jedes Fach unterschiedliche Wiederholungsabstände hat. Gab es auch digital.)
Sehen, hören, selbst sagen, selbst aufschreiben.
Ich hab fast alles auswendig gelernt, indem ich es einige Male abgeschieben habe und dann öfter vorgelesen habe.
Oder Gedichte immer Stückchen für Stückchen anschauen, aufsagen, wiederholen, und dann immer mehr Stücke zusammensetzen bis man das ganze kann.
Klar geht das. Aber bis man es sich dann mal gemerkt hat, hat man als Schüler einige Tests versemmelt.
Es gibt wenig, das man in der Mathematik auswendig wissen muss. Aber Additionen und Subtraktionen bis 19 (vielen sicher nicht bewusst, da einfach - aber dazu dienst quasi die ganze erste Klasse in Mathematik, dass das bei allen sicher sitzt) und das 1x1 gehört dazu.
ich Ich habe nicht alles durchgelesen, daher weiß ich nicht, ob die Tipps schon genannt wurden.
Es gibt eine CD von Nena. Ihre Songs als Grundlage und Kids (mädchen) singen die Reihen. Haben wir gefühlt millionenfach rauf und runter gehört.
Auch wenn er angeblich die Musik und die Mädchen doof fand, scheint was hängen geblieben zu sein, er konnte irgendwann die Lieder und singt sie heute manchmal noch mit wenn Neena im Radio gespielt wird.
Dann sind wir im Wald spazieren gegangen und haben die Reihen dabei aufgesagt.
Der Sohn hatte eine laminierte Tafel mit den Reihen, in die er die Ergebnisse eintragen konnte. Wenn er mit dem Finger ein Feld erwärmt hat, wurde das Ergebnis sichtbar. So konnte er sich selber kontrollieren und ich musste das nicht machen (Konfliktpotential)
Schau mal eduki, die hat ganz tolles Material. Weitere Seiten müsste ich noch raussuchen, da der Sohn nun schon 19 ist und Gott sei Dank das Schlimmste (Grundschule) lange hinter sich hat.
Ich denke noch mal nach und krame in meinem Gedächtnis.