Umgang mit Gefühl, anders zu sein — Akzeptanz oder Relativierung

Ich wünsche dir, dass du genau da mithilfe der medikamentösen Behandlung, Psychoedukation bzgl. des ADHS Gehirns und auch Verhaltenstherapie ansetzen kannst, um dich mit der Zeit besser annehmen und liebevoller mit deinem Inneren umgehen zu können.

Psychoedukation finde ich bei ADHS & Co. enorm wichtig.

Je besser man es versteht, desto eher versetzt es in die Lage, sich langfristig anzunehmen und den Inneren Kritiker zu zähmen, bzw. eine Gegenstimme im Kopf zu pflanzen, die den Penner immer schneller zum schweigen bringt.

Quasi wie Engelchen und Teufelchen, die auf der Schulter hocken. Nur, dass das Engelchen dem Hörni eine reinhaut, sobald (oder zumindest kurz nachdem) er aufploppt.

Bilder-Klappe

Rückschritte gibts immer mal, aber insgesamt hat es bei mir zumindest schon mal den inneren Dialog positiv verbessert und somit den Alltag enorm erleichtert.

:index_pointing_at_the_viewer: :flexed_biceps:

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:grin: sehr mitfühlend von Dir, danke :smiling_face_with_three_hearts:

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Manche Leute verraten einem mit voller Absicht das Ende, z.B. auch bei Filmen, nur damit man nicht mehr die gleiche Freude dabei empfindet. Ein Spoiler ist der Kompromiss, die Verantwortung für Impulsivität wurde hiermit auf euch abgeschoben. :grin:

ich bin normal :adxs_zunge: ein jedermann :detective:

Spoilern könnte ich gar nicht. Meist bin ich nach 10 Minuten woanders und müsste von neu beginnen. Mein Hirn hat irgendwie keene Lust mehr auf Glotzekieken.

Fachreferate, Podcasts etc. - da funktioniert das :adxs_kp:

Netflix, Prime, Disney+ etc. …
Das lohnt sich bei mir nimma :adxs_kp:

Keinen von denen habe ich, auch kein Spotify. :laughing:

Ist doch bei Hörmedien eigentlich viel praktischer, dass man dabei nicht am Screen kleben muss. Außerdem sind die ja von sich aus schon viel mehr auf Zuhören ausgerichtet. Somit ein Hoch auf Podcasts.

An Filmen nervt mich z.B. oft die Musik, oder dass lange nichts gesagt wird und dann plötzlich sagt jemand einen komprimierten dramatisch inszenierten Satz. Die Person ist natürlich ohne ankündigende Schritte aufgetreten, und somit für mich wie aus dem Nichts. Ich liebe Musik, aber Musik ist kein natürliche akustischer Bestandteil von Handlung und erschwert so das Nachverfolgen. Und überhaupt der Ton: Das ist sicher nicht überall gleich, aber ich finde in vielen Filmen den Redefluss unnatürlich, es groovt einfach nicht zwischen den Menschen. Wahrscheinlich folgen die gesprochenen Sätze dem Schnitt oder so. Außerdem fehlt i.d.R. räumlicher Ton und ein sinnvolles sich Bewegen im Raum.