Unfähigkeit eigenständig hilfe zu "sehen"?

:people_hugging:

Finde ich sehr sympathisch. Jeder bekommt mal was in den falschen Hals, wenige entschuldigen sich hinterher dafür, vor allem nicht so viel später.

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Vielen herzlichen Dank dafür das ihr mir trotz allem das ich hier im Thema tatsächlich in zweierlei Hinsicht absolut „Birreweich“ reagiert hatte, ein sehr grosses Verständnis entgegenbringt.

Und das vor allem auch deshalb, weil so eine grossherzige Reaktion eurerseits, keineswegs „selbstverständlich“ ist, und deshalb nochmal, vielen herzlichen Dank an euch alle sehr liebenswerten Menschen, von mir an euch. :folded_hands:

Jedenfalls denke ich in diesem Fall hier von RuheImKopf, dass vieles in Tat und Wahrheit zwischen den Menschen in seinem direkten und persönlichen Familienverband, wie so oft unter uns allen Menschen, heisst im allgemeinen, auf einem gegenseitigem Problem innerhalb der famililiären Kommunikation zurück zu führen ist, und was selbstverständlich auch einfach „menschlich“ ist.

Nicht destrotz bin ich persönlich der Meinung, dass das Hauptproblem zwischen den Eheleuten, heisst den Eltern von RuheImKopf zu verorten ist.

Und es deshalb höchstwahrscheinlich zu Situationen innerhalb dieses Familienverbandes kommt, in denen ungelöste Probleme zwischen den beiden Eheleuten, respektive den Eltern von RuheImKopf, es deshalb dazu kommt, dass z.B. der Sohn eventuell sozusagen den Frust abbekommt, der eigentlich vielleicht dem Vater gilt, da dieser vielleicht nicht wirklich präsent in der Familie ist.

Jedenfalls würde mich persönlich so eine Reaktion von Seiten der Mutter ehrlich gesagt nicht erstaunen, jedenfalls falls diese Situation bei der Familie von RuheImKopf zutreffend wäre.

Zumindest war es während meiner langjährigen Ehe mit meinem Exmann eigentlich praktisch immer so, dass er sich in seinem Büro zurück gezogen hatte, und mir alleine die gesamte „Care Arbeit“ überlassen hatte.

Und das es dann bei der Mutter zu einer Überforderung kommt, ist logischerweise mehr als verständlich.

Nicht destrotz sollte das Kind niemals die leidtragende Person wegen einer schlechten Ehepartner Situation sein dürfen.

Und deshalb bin ich persönlich auch absolut der Meinung, dass es nicht richtig ist wenn man RuheImKopf dann z.B. solche Sachen sagt wie: „Deine Eltern sollten eine Paartherapie machen“.

Denn erstens ist ihm selbst das höchstwahrscheinlich sehr bewusst, aber zweitens ist RuheImKopf „das Kind“, und das auch wenn er inzwischen bereits schon 20 Jahre alt ist.

Und ein Kind sollte seinen Eltern nicht sagen müssen: „Hey Mama und Papa, würdet ihr beide bitte endlich mal eine Paartherapie machen“.

Und das wegen dem „Ausziehen“ das ist für Aussenstehende natürlich immer leicht gesagt.

Aber „leicht“, oder „einfach“, scheint mir persönlich hier jedenfalls „eine Lösung“ nicht zu sein. :white_heart:

Rein anekdotisch: Ich habe meinen Eltern das damals tatsächlich vorgeschlagen, nachdem sie meinen Vorschlag mit der Scheidung nicht so toll fanden :rofl: . Haben sie sogar wirklich ein paar Jahre später gemacht und sind heute immer noch zusammen. Die Ehe ist nun vielleicht 25% harmonischer, aber immerhin :wink:

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Du arme Liebe @Moloko , in diesem Fall hast Du vielleicht auch nicht ein schönes Zuhause gehabt?, heisst eventuell mit Eltern die viel Streit hatten?.:people_hugging:

Joa, war halt ziemlich laut und explosiv bei uns und emotional einfach schwierig. Wie das so ist, wenn zwei undiagnostizierte ADHSler Kinder zeugen und aber beide total unreflektiert sind und bei bedrohtem Selbstwert (der bei ausgeprägter RSD natürlich überall lauert, auch von den eigenen Kindern) sofort externalisieren und das Gegenüber abwerten :zany_face:

War aber auch nicht nur schwierig, die haben sich schon sehr bemüht es gut zu machen und manchmal hat es auch geklappt :wink:

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Meine Liebe @Moloko , Danke das Du mir so offenherzig geantwortet hast. :adxs_streichel:

Und da ich selbst aus einem sehr gewalttätigen Elternhaus stamme in dem Gewalt in verschiedensten Formen zu unserem „Alltag“ gehörten, kann ich gut nachvollziehen, dass Du Dich vermutlich schon als kleines Kind, sehr oft für die schwierigen Situationen in Deinem Elternhaus „verantwortlich“ gefühlt hattest.

Und aus diesem Grund eben möglicherweise schon viel zu früh in Deinem Leben Aufgaben übernommen hattest, um die sich in Wahrheit Deine Eltern hätten kümmern sollen.

Jedenfalls, in meinem persönlichen Fall war es so, weil ich z.B. Angst davor hatte das sich meine Mutter womöglich ihr Leben nehmen würde, da sie nach besonders schweren Streitereien mit meinem Vater dann z.B. solche Sachen sagte, wie von wegen das sie sich vom obersten Balkon unseres damaligen Hauses hinunter stürzen würde.

Und ich z.B. dann danach immer bei ihr im Bett schlafen wollte, aus lauter Angst davor das sie sich etwas antun würde, wenn ich nicht in ihrer Nähe wäre, und ständig auf sie aufpassen würde.

Und damals als die Streitereien zwischen meinen Eltern besonders schlimm waren, da war ich soweit ich mich heute noch zurück erinnern kann, gerade mal eine Erstklässlerin.

Jedenfalls, solche Sachen, die hinterlassen ihre Spuren bei Kindern, und in meinem persönlichen Fall, werde ich diese Erinnerungen niemals mehr vergessen, oder „auslöschen“ können.

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P.s. @Moloko
Bei meinen Eltern war jedenfalls „alles“ schwierig, und kein Wunder ist ihre Ehe dann auch zerbrochen.

Doch für meine Brüder und mich war es damit nicht „vorbei“, sondern im Gegenteil, wurden die Probleme für uns Kinder dadurch sogar „noch schlimmer“.

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P.p.s.
Jedenfalls bitte nicht sauer auf mich sein, wenn ich persönlich es absolut nicht lustig finde, da ich in einem Elternhaus von zwei nicht diagnostizierten ADHS Elternteilen aufgewachsen bin, und bei dem mein Vater ausserdem „auch noch“ von einem stark ausgeprägtem Narzissmus betroffen ist, ich jedenfalls mein Elternhaus, als alles andere als „lustig“ in Erinnerung habe.

Sondern sogar im Gegenteil, heisst mein Elternhaus mit meinen beiden „undiagnostizierten Eltern“ war für meine Brüder und mich, ein regelrechtes Horror Haus, und das seit unserem frühen Kleinkindalter an, und bis in unser Teenie Alter an.

Und zwar bestehend aus körperlicher und psychischer Gewalt, sowie der Tatsache das wir alle von unseren Eltern total „vernachlässigt“ wurden.

Und von daher entschuldigt mich bitte tausend mal, aber meine Erinnerungen an meine Eltern sind bei Gott alles andere als „lustig“.

Und deshalb gibt es auch nichts schlimmeres für Kinder, wenn man total durchgeknallte und gewalttätige „Eltern“ hat, die unfähig dazu sind, um überhaupt anscheinend „zu wissen“ WAS dazu nötig ist, um für Kinder „gute Eltern“ zu sein, respektive das diese wissen, dass Gewalt keine Lösung für Probleme ist.

Heisst im Klartext:
Bevor ein Kind die Diagnose ADHS, oder was auch immer sonst bekommt, müssten immer zu allererst die Eltern unbedingt zuerst zum Psychiater!!!.

Ach du, das musst du wirklich auch überhaupt nicht lustig finden. Ich denke, jeder geht auf seine Weise mit den Herausforderungen in der eigenen Biografie um. Deine Wut ist ja verständlich.

Wenn ich Witzchen über die Situation in meiner Herkunftsfamilie mache, dann schafft das für mich ein bisschen Distanz. Für mich passt das gut, und ich beziehe mich natürlich nur auf meine Situation, aber das ist dir bestimmt auch klar. Ich sage es nur zur Sicherheit.

Für mich ist das ein heute stimmiger Umgang damit, aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden. @RuheImKopf wird seinen Weg mit seinen Eltern auch finden. Und wer weiß, vielleicht machen die auch irgendwann noch ne Paartherapie und merken, dass da die ganzen Rollen in der Familie ganz schön durcheinander gehen. Manchmal überraschen Eltern einen doch irgendwann noch.

Vielleicht ist er bis dahin aber auch längst ausgezogen :wink:

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Liebe @Moloko , ja vielleicht, aber vielleicht auch nicht, aber eins ist und bleibt jedenfalls klar .

Nämlich das es immer die Eltern sind die ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kindern in der Pflicht stehen, und niemals umgekehrt!.

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Nicht diagnostiziert aber wurde auch nie untersucht, auch nicht bei der adhs Diagnostik :thinking: denke also eher nicht , aber würde es auch nicht ganz abschrieben. Auffälligkeiten habe ich nämlich schon

Ich weiß nciht ob ich Autist bin, die behaupten das zwar aber langsam Glaube ich nicht mehr dran.

Ok hab mich umentschieden. Bin wohl doch einer glaube ich, ich bin immer das was man mir sagt was ich sein soll. Na gut ich bin manchmal was Dickköpfig aber um gemocht zu werden muss ich anders sein. Mehr dumm und ein ja sager.