Wenn ich das schon lese das gesagt wurde das du deine Erfolge selbst nicht wahr nimmst und ein negativer Mensch bist…
Da kreuselln mir die Haar zu Berge.
Du wirst vielleicht als so etwas wahrgenommen, aber das wird ja auch seinen Grund haben. Gut du bist jetzt etwas jünger noch aber Menschen mit ADHS die immer damit zu kämpfen haben, nie genug sind, immer in selbstzweifel gesteckt werden weil man sie nicht so akzeptiert wie sie sind, da ist doch der logische Beweis schon drin das du schon viele Situationen im Leben hattest wo du dich vielleicht Wohlgefühlt hast aber wieder von anderen dein Erfolg zerstört wurde.
Das man da mit der Zeit den Glauben an sich selbst verliert und auch teilweise Erfolge nicht mehr wahr nicht ist doch logisch und das ganze macht dich nicht negativ sonder traurig und depressiv je öfter man in so Situation geschoben wird.
Ich hab beim lesen deines Beitrags viel Ähnlichkeit zu mir gesehen und ich bin auch seit 6 Wochen in Medikamentöser Einstellung. Erst mit 40mg Medikinet angefangen, dann 20mg Elvanse, dann 30,40, und nun bei 50mg angekommen und mein Psychiater glaubt mir nicht das ich nichts merke.
Er ist der Meinung bei 40 hätte ich längst was merken müssen. Jetzt bei den 50mg Elvanse merke ich nur das ich einen gewissen Zeitraum wie eine Rakete angetrieben bin die richtig Gas geben muss bevor sie explodiert. Aber konzentrieren funktioniert immer noch überhaupt nicht.
Ich gehe auch davon aus das ich wie du garnicht erst die Änderung merke weil ich 1. schon seit über 40 Jahren damit kämpfe anders zu sein und nicht in die allgemeine Gesellschaft passe, 2. Sich mit den Jahren mehrere psychische Probleme immer mehr und mehr aufbauen konnten weil egal wie oft egal wieviel und egal welche Ärzte ich war mein ganzes Leben lang immer nur gesagt wurde „sie haben nichts, sie sind gesund und wir können ihnen nicht weiterhelfen“. Draus entstanden mit den Jahren eine schwere Depression, Angststörung, Sozial Phobie und andere Körperliche Krankheiten.
Zu dem ganzen habe ich bis vor ein paar Monate über 3 Jahre gekämpft für eine ADHS Diagnostik und musste ein weiteres Jahr warten und kämpfen einen Psychiater zu bekommen der mich Medikamentös einstellt und erhielt jetzt nebenbei noch eine Überweisung für Verdacht auf ASS wo ich schon seit ein paar Wochen darauf kämpfe überhaupt auf die 3 Jahre plus Warteliste zu kommen.
Wie sollen Menschen wie wir dabei gesund und positiv bleiben? Logisch das dies nicht machbar ist.
Ich glaub ich hör jetzt lieber auf zu schreiben denn es ist schon fast ein Buch bald 