Ich bin noch nicht wirklich oft im Urlaub gewesen. Die letztens drei Jahre hab ich angefangen auch mal weg zu fahren. Letzes Jahr musste ich nennen Urlaub wieder abblasen weil ich aufgrund von Eigenbedarf ne neue Bude gebraucht habe. Nun zum Thema. Geht es euch auch so das das buchen und planen furchtbar anstrengend ist? Ich fahre alleine weg. Ich bin noch nie geflogen und traue mich auch nicht alleine zu fliegen. Lange Strecken mit dem Auto kann ich auch nicht fahren. Bleibt nur die Liebe bahn. Alleine wenn Ort zu finden ist schon mega stressig. Ich bin jetzt seit 2 Wochen ( ich wollte eigentlich schon im Dezember was buchen) gefühlt jeden Tag am schauen was und wohin ich will. Habe schon mehrere Orte ausgewählt und wieder verworfen. Schaue nach Zugverbindungen, gucke was kann man dort machen, wie kann man dort essen gehen, einkaufen Ausflugsziele, Bahnverbindungen für längere Ausflugsziele nur um dann genervt aufzugeben. Bin ich da echt zu doof oder kann es am meinem adhs liegen ( ich wurde ja erst vor kurzem diagnostiziert, aber das könnte der Grund für meine wenigen Urlaube sein). Ich meine fast alle die ich jenen buchen Urlaub und fertig ist. So ne Pauschalreise mim flugzeug ist auch teilweise viel günstiger. Aber am Ende steht man da weil noch nie geflogen ist am A der Welt, kann die Sprache nicht und kommt nicht weiter. Gibt’s noch anderen hier denen es so geht?
Wo ist denn das Problem mit der Oauschalreise?
Die ist doch am leichtesten zu buchen.
Wenn du dir so unsicher bist mit dem was du im Netz findest und wie es dort sein könnte ist es wahrscheinlich für dich am sinnvollsten du suchst dir ein inhabergeführtes Reisebüro und läßt dich dort beraten. Du solltest schon wissen was du willst oder magst wie eher zentral quasi wie ich das auf den Kanaren mache Arpartement direkt im Zentrum oder du möchtest an den Rand der Stadt. Wichtig eher Parties und Co oder ruhig normal, ich mags lieber am Busbahnhof weil ich damit auch schnell überall ohne Auto hinkomme, ob du ein Clubhotel willst wo alles all inklusive ist und du quasi das Hotel nicht mehr verlassen willst.
In der Regel beraten sie auch gut.
Wieso googlest du nach Restaurants? Wenn man da ist alles anschauen und zur Not ausprobieren. Ob Pizza oder einheimisch oder in großer Not gibt es überall Mc Donald oder Burger King und das entspannt, den Rest sehe ich wenn ich da bin. Du solltest dir grundsätzlich einen Überblick über die Sterne der Hotels und Apartments machen und was die Landesklasse auf deinen deutschen Lebensstandard bedeutet das daran nicht aneinander vorbeigeredet wird.
In Deutschland wirst du immer satt sogar Heimatküche da würde ich nie nach suchen.
Was möchte ich sehen z.B. Hamburg - das raussuchen und schauen ob das dann alles realisierbar ist oder ich vor Ort nicht plötzlich spannende Parks und Flecken finde die ich lieber erkunden möchte und wenn ich Hunger hab schaue ich nach Restaurants und was mich gerade anlacht
Hey!
Gäbe es vllt eine Möglichkeit, um herauszufinden, ob dass fliegen gut klappt, erst mal mit einer Person der Wahl eine Art mini-Testflug zu absolvieren? Irgendwas was nicht so weit ist und nur für ausprobieren, ob es überhaupt geht? Als Bsp jetzt nur Hamburg nach Berlin und zurück, ist für eine Strecke nicht mal ganz 1 Std. Flugzeit (muss man natürlich anpassen, an die eigene Ausgangslage). Falls das nicht gut geht kann man direkt auch mit was anderem zurück.
Ich denke ja, denn die meisten ADHSler haben einen eingebauten Perfektionismus, der sich gewaschen hat (Kompensation um das Gefühl von Kontrolle im Chaos zu haben denk ich mal). Wenn man auch nur mit einem mü unzufrieden ist, scheint auf einmal ein ganzer Plan nix mehr zu taugen. Damit bist du absolut nicht allein! ![]()
Dann vllt erst mal was nehmen, was nicht so AdW ist? Sagen wir Frankreich, Belgien, Polen oder ähnliches nur für den Beginn (beim nächsten mal traut man sich dann vllt schon mehr), zur Not kommt man mit dem Zug wieder weg, wenn das Fliegen doch nix ist.
Und zur Sprache: ich besitze selbst zwar kein Smartphone, bin aber doch immer wieder begeistert, wie gut die Übersetzungsfunktion inzwischen ist. Hilft mir im Alltag sehr oft (arbeite im Migrantenviertel und so viele Sprachen, wie es hier gibt kann man gar nicht alle sprechen
)
Grüße
Finde ich ehrlich gesagt nicht so schwierig…nur als Unterhaltszahlender Papa kann man sich Urlaub meistens nicht leisten, im Gegensatz zu den meisten Mamas.
Ich war in den letzten 2 Jahren auf Familienseminar mit meinen Kids. Einmal Baltrum, einmal Langeoog. Ich fand es super nur das Langeoog die Unterkunft nicht so toll war.
Ansonsten wüsste ich für mich genug Ziele: Hamburg, Alpenüberquerung, etc…
War letztes Jahr mit den Kids 3 Tage in einer JH auf einer ehemaligen Burg.
Packen funktioniert bei mir nur über das Listenprinzip.
Bin bisher einmal bei uns am Flugplatz geflogen und würde es gerne nochmal machen.
Auto fahren alleine ist langweilig, aber mit Tempomat und Spotify geht das schon.
Ich kann das alles nachvollziehen.
Ich verzettel mich auch immer in viele Überlegungen und „Wenn und Abers“. Und in Suchen wie es dort aussieht, was alles möglich wäre usw… Im Verhältnis zu der Zeit die wir eventuell wegfahren würden ist das völlig absurd.
Aber ich bin eben auch nicht erprobt im Reisen. Nicht mit zwei Kindern vor allem.
Also ich verstehe dich.
Und sagen: „Mach doch einfach“ geht ja eben nicht! Sonst würden wir ja „einfach machen“ ![]()
Das kenne ich auch. Kann nervig sein, aber auch sehr inspirierend. Ich habe schon immer über alles Informationen gesucht. Bevor es Wikipedia und die Online-Bahnauskunft gab, in Bibliotheken und dicken Kursbüchern. Und ich liebe Openstreetmap. Der Vorteil ist, schon vor der Ankunft alles Mögliche über den Ort zu wissen - und doch nicht zu wissen, weil sich dann ganz andere Sachen ergeben.
Jedenfalls mache ich am Ende vielleicht eine Reise von zehn oder zwanzig, die ich detailliert geplant habe.
Pauschalurlaub? Jemand anders stellt mir Anreise und Unterkunft zusammen? Nee oder? Schrecklich. ![]()
Dass du Flugangst hast, ist natürlich unangenehm. Meine Frau und ich sind seit 1997 nicht mehr geflogen, teils weil es sich nicht ergab und teils weil es schlecht ist fürs Klima.
Pauschalreisen mit Flugzeug sind viel günstiger? Keine Ahnung. Mit meinem Sohn bin ich viel in Jugendherbergen. Auch das hat sich verteuert, ist im Vergleich aber noch okay. Auch das Deutschlandticket ist sehr praktisch, nicht nur weil alle Ausflüge bezahlt sind, sondern auch weil man sich nicht um das Besorgen von Tickets kümmern muss.
Doof ist, wenn man quasi einmal im Leben zu einer Burg oder einem Museum kommt, über das man natürlich schon vorher viel weiß, und dann wird renoviert oder der Wochentag passt nicht.
Danke für deine Antwort. Pauschalreisen sind doch zumeist mit dem Flugzeug welches ich ja ausschließe.2x
Danke für deine Antwort. Pauschalreisen sind doch zumeist mit dem Flugzeug welches ich ja ausschließe.
Sind Reisebüros durch die Provision am Ende nicht wahnsinnig teuer. Das hatte ich durchaus auch im Kopf. Meinen ersten Urlaub vor ein paar Jahren kam zustande weil ich das erste Mal reellen Kontakt mit den günstigen Bahnreisen hatte. Was ich genau will weiß ich eben selbst nicht. Ich habe gewisse Wunschvorstellingen für irgendwann mal aber das ist abseits von dem was aktuell möglich ist. Was ich nicht mag weiß ich genau. Auf keinen Fall irgendeinen Partyurlaub mit zig Menschen, ne große Hotelanlage die man nicht verlässt oder sogar nicht verlassen darf schließe ich ebenfalls aus. Dafür braucht man nicht weg fahren.
Ich schaue vorher was es alles gibt weil ich da gerne plane und man ja gewisse Dinge schon im voraus buchen muss. Ich bin überhaupt nicht gerne unvorbereitet. Wenn dort absolut nichts vorhanden ist wäre das megalangweiig. Nen ganzen Tag nur am Strand liegen geht nicht. Entspannungsmöglichkeit bei mir ist fast gegen Null. Kann ich irgendwie fast gar nicht. Wenn dann zuviel Langeweile ist artet es bei mir in Stress aus. ![]()
Momentan hab ich 3 Orte zur Auswahl, Malmö, Swinermünde und Rijeka. Malmö ist aktuell mein Favorit. Auch weil eine lange Tour durch Skandinavische Länder irgendwann mal mein Traum ist. Ein Anfang
@Petrolblau danke für deine Worte. Das mit der Sprache war nur so allgemein als Beispiel. Für mich ist es einfach eine Überforderung und ich versuche jetzt zu verstehen woran das liegt. Ich stehe beim buchen gefühlt vor einer Millionen Möglichkeiten und kann nicht filtern was gut und schlecht für mich ist.
Danke auch für die vielen anderen Antworten die hier noch zusammen kammen. Ein weiterer Punkt ist es auch noch das ich es gefühlt sehr teurer finde was man so für nur eine Nacht schlafen teilweise an Geld zahlen muss. Irgendwie fehlt mir da auch das Verständnis, wenngleich ich die Kosten auch nachvollziehen kann. Ich bin da in so einem Zwiespalt was was es mir zusätzlich erschwert.
Alleine zu reisen hat zudem auch erstmal Überwindung gekostet aber wenn man es ein oder zwei mal gemacht hat ist es echt
angenehm.
Dann viel Spaß!
Hoffe, das Folgende hilft bezüglich Verständnis und vielleicht ist auch sonst noch etwas Brauchbares dabei ![]()
Zum Verständnis: ADHS-bedingte Schwierigkeiten
-
Viele Betroffene geraten bei der Planung in Entscheidungsüberlastung:
Es gibt zu viele mögliche Optionen, zu viele gleichzeitig zu bedenkende Variablen. -
Häufig kommt es zu Overthinking und mentalem Vorausplanen: Statt nur das Nötige zu klären, werden schon vor der eigentlichen Entscheidung alle Details für mehrere Optionen im Kopf durchgespielt.
-
Typisch sind auch Probleme mit Planung, Priorisierung und Arbeitsgedächtnis.
In diesem Fall hier beispielsweise:- Zielwahl
- Buchung
- Anreise
- Aktivitäten
- Packliste
- Tagesablauf
Sowas läuft dann gerne mal gedanklich parallel ab - und das erzeugt schnell kognitive Überlastung.
-
Dadurch entsteht oft ein Kreislauf aus Recherche, Zweifel, Neuabwägung und Aufschieben, obwohl eigentlich schon genug Informationen für eine gute Entscheidung vorhanden wären.
-
Neurophysiologisch lässt sich das unter anderem damit einordnen, dass bei ADHS häufig genau jene Hirnnetzwerke und Regulationsprozesse beeinträchtigt sind, die für Top-down-Steuerung, Handlungsplanung und kognitive Kontrolle wichtig sind. Besonders relevant sind dabei frontostriatale und frontoparietale Netzwerke sowie präfrontale Regelkreise.
-
Vereinfacht gesagt fällt es dadurch oft schwerer, Relevantes von weniger Relevantem zu trennen, eine Entscheidung aktiv zu begrenzen, bei einer Linie zu bleiben und konkurrierende Optionen gedanklich auszublenden.
-
Hinzu kommen häufig Schwierigkeiten der Inhibition und des Task-Switchings: Der Kopf springt leichter zwischen Möglichkeiten, Eventualitäten und offenen Schleifen hin und her, statt eine Entscheidung zu schließen und erst danach den nächsten Schritt zu planen.
-
Ein weiterer Kernpunkt ist die Belastung des Arbeitsgedächtnisses: Mehrere Reiseoptionen mit Preis, Anreise, Unterkunft, Aktivitäten, Wetter, Gepäck und Transfers gleichzeitig mental zu halten und gegeneinander abzuwägen, ist besonders anstrengend, wenn die innere Zwischenspeicherung instabil ist.
-
Auch die Belohnungsverarbeitung spielt oft hinein: Langfristig sinnvolle Entscheidungen können subjektiv weniger greifbar wirken als kurzfristige Entlastung, etwa noch weiter zu recherchieren, noch eine Option zu prüfen oder die Entscheidung erst einmal zu vertagen.
-
Zusätzlich berichten viele Betroffene über Probleme mit Zeitgefühl und Zeitabschätzung. Dadurch wird es schwerer einzuschätzen, wie viel Planung tatsächlich nötig ist, wann ein Thema genug vorbereitet ist und ab welchem Punkt weitere Recherche kaum noch zusätzlichen Nutzen bringt.
-
Bei einem Teil der Betroffenen kommt noch emotionale Dysregulation hinzu: Unsicherheit, mögliche Fehlentscheidungen oder die Vorstellung, etwas Wichtiges zu vergessen, werden dann innerlich besonders stark erlebt. Das kann das Bedürfnis verstärken, alles im Voraus gedanklich absichern zu wollen.
Wie man mit Strategien Abhilfe schaffen kann
-
Der wichtigste Ansatz ist, die Zahl der Entscheidungen zu reduzieren.
Statt offen und unbegrenzt zu suchen, werden zuerst wenige feste Kriterien definiert, etwa Budget, Reisedauer, Klima oder Reizniveau. -
Danach wird die Planung in Phasen getrennt:
- zuerst nur das Reiseziel wählen
- erst danach Unterkunft, Anreise, Transfers, Aktivitäten und Gepäck planen
-
Hilfreich ist außerdem, nur ein Mindestgerüst vorab festzulegen:
- Hin- und Rückreise
- Unterkunft
- Transfer am Ankunftstag
- eine grobe Aktivität pro Tag
- Packliste
-
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Externalisierung:
- nicht alles im Kopf behalten
- Informationen, Aufgaben und Entscheidungen in ein externes System auslagern
-
Zusätzlich können Zeitlimits und Stop-Regeln helfen, damit Recherche und Grübeln nicht endlos weiterlaufen.
Zum Beispiel:- Nur eine Stunde lang recherchieren
- dann vergleichen
- danach Entscheidung treffen
- Thema für den restlichen Tag nicht wieder öffnen
-
Standardlisten und Vorlagen reduzieren wiederkehrende Mikroentscheidungen, wie beispielsweise eine feste Packliste, die schnell angepasst werden kann, oder eine einfache Standardstruktur für Reiseplanung.
-
Sinnvoll ist meist nicht maximale Vorbereitung, sondern eine ausreichend gute Vorbereitung. Ziel ist, Unsicherheit auf ein handhabbares Maß zu senken, statt jede Eventualität im Voraus kontrollieren zu wollen.
-
Besonders hilfreich kann sein, Zielentscheidung und Detailplanung strikt zu trennen. Dadurch wird verhindert, dass jede denkbare Option sofort zu einem vollständigen inneren Planungsprojekt wird.
-
Auch ein sogenanntes Mindestgerüst für den Urlaub kann entlasten: Es wird nur das festgelegt, was für Orientierung und Sicherheit wirklich nötig ist, während der Rest bewusst offen bleiben darf.
-
Je weniger parallele Systeme verwendet werden, desto besser. Ein einziges zentrales System für Buchungen, Notizen, Packliste und Termine ist meist deutlich entlastender als viele verstreute Apps, Tabs und Zettel.
Tools / Apps, die dabei hilfreich sein könnten
-
Goblin Tools
Gut für Brain-Dumps, Zerlegung großer Aufgaben in kleine Schritte und einfache Entscheidungsunterstützung-
Die Tools umfassen unter anderem:
- Magic To-Do zum Zerlegen großer Aufgaben in kleine Schritte
- Berater zum Entscheiden
- Schätzer zur groben Zeitabschätzung
- Compiler zum Umwandeln eines Brain-Dumps in konkrete Aktionen.
-
Praktisch wäre hier zum Beispiel:
- Compiler, z.B.: „Urlaub Rom, Zug oder Flug, Hotel, Transfers, Packen, Tickets“
- dann per Magic To-Do in Einzelschritte zerlegen
- dann mit Berater zwischen drei Zielen entscheiden
- dann mit Schätzer realistische Planungszeiten setzen.
-
-
Tiimo
Hilfreich für visuelle Tagesstruktur, Zeitblöcke, Erinnerungen und schrittweises Abarbeiten.
Zwar auch zur Zerlegung von Aufgaben in kleinere Schritte per integrierter KI, aber dafür finde ich Goblin Tools besser geeignet. Da kann man bei Bedarf gleich die Zeit pro Teilaufgabe schätzen lassen und diese auch immer manuell anpassen, falls geschätzte Zeiten von vornherein unrealistisch erscheinen. -
Apple Kalender + Erinnerungen (oder Ähnliches)
Oft bereits ausreichend, wenn man Termine, Fahrzeiten, Erinnerungen und Checklisten in einem vertrauten System bündeln möchte -
Sinnvoll ist meist keine große Anzahl an Apps, sondern eine kleine, klar definierte Kombination.
- Ein Tool für Brain-Dump, Entscheidung, Packlisten
- Falls notwendig, ein zentrales Tool für die Reiseorganisation
- Ein Tool für Kalender, Erinnerungen
-
Beispielsweise:
- Goblin Tools für Brain-Dump, Entscheidungsfindung und Zerlegung
- TripIt oder Ähnliches als zentrales Reisesystem
- Kalender für Zeitblöcke, Deadlines und Erinnerungen
Kerngedanken
-
Am hilfreichsten ist meist nicht, die Reise noch genauer zu planen, sondern die Planung kleiner, äußerlicher und begrenzter zu machen.
-
Ziel ist nicht perfekte Vorbereitung, sondern ein System, das Entscheidungen vereinfacht und das ständige Vorausplanen im Kopf reduziert.
-
Statt immer neue Informationen zu sammeln, ist es oft wirksamer, Entscheidungen durch Kriterien, Phasen, Checklisten und feste Stop-Regeln zu entlasten.
-
Je stärker Planung externalisiert wird, desto weniger muss das Arbeitsgedächtnis gleichzeitig tragen.
Genau das kann bei ADHS einen großen Unterschied machen. -
Entscheidend ist also nicht, Unsicherheit vollständig zu beseitigen, sondern die Planung so zu strukturieren, dass sie trotz Unsicherheit handhabbar bleibt.
@SneedleDeeDoo Ich wünschte man könnte so gute Beiträge wie deinen noch mal extra hervorheben oder sowas!
![]()
Spielverderber! ![]()
Dankesschön ![]()
Ich fürchte, in solchen Fällen kann man nur Bookmarks / Lesezeichen setzen, um hilfreiche Beiträge bei Bedarf immer wieder rauskramen und verlinken zu können.
Das endet über die Jahre dann aber möglicherweise auch wieder nur in einem Chaos aus hunnatfuffzischtausend Bookmarks. Bezüglich Wikis oder angepinnten Themen wahrscheinlich ebenso ![]()
Da hilft wohl nur eine gefilterte Suche. Ansonsten verschwinden solche Dinger durch sich täglich wiederholende Medikamenten-Hilfegesuche leider immer ganz flott wieder in der Versenkung ![]()
Daaaamals , als ich noch jung war ![]()
Bevor ich alleine in Skandinavien unterwegs war und auch noch eher urlaubsunerfahrener war hatte ich hierüber Gruppenreisen mitgemacht .ist aber schon ewig her.
Davon habe ich öfter mal was gehört .
Vielleicht ist da ja was für dich bei ??
Das zählt dann wohl zu Dysphorie bei Inaktivität. Vllt kannst du einen Teil der Planung ja auch noch dadurch entstressen, dass du dir ein paar wenige Dinge mitnimmst für den Fall von Langeweile. Buch mitnehmen oder Hörbuch für Momente wo mal “Leerlauf” ist als Bsp. oder einen kleinen Thera- Loop (super klein, daher gut zum mitnehmen und super vielseitig in den Übungen die man damit machen kann) mit dem du, sagen wir alle 2 Tage eine Morgen- oder Abendgymnastik durchführst (in Swinemünde wäre das ja vllt sogar am Strand machbar, dann ist es Atemtherapie
), Pokémon Go installieren und gucken wo man damit landet, ein paar Filme oder Serien für Regen- oder Null-Bock-Tage oder sowas.
Kann ich auch nicht, total verständlich! Ich brauch am besten alles durcheinander. Mal Spaziergang durch Natur, mal durch Stadt oder Dorf, mal Museum oder Ausstellung, mal rumliegen am Strand oder im Park, mal Sauna oder ähnlichen Wellness etc. Ich hab nur in diesem Fall das Glück, dass ich meist spontan gucke wo es mich hin verschlägt, indem ich eben nicht plane, sondern “einfach” losgehe (kann aber verstehen, wenn man es nicht kann, geht mir mit anderen Sachen so, beim Reisen aber eben nicht).
@Tapio Vllt kannst du ja hier mit uns (also denen die Lust haben) zusammen planen, dann kann man dich im Notfall bremsen, wenn du wieder bei “zu viel” Planung bist?
Ich habe mir angewöhnt, wenn mir Beiträge hier wirklich gut gefallen oder helfen in ein Word Doc abzuspeichern und habe inzwischen eine Sammlung! Deiner kommt da jetzt auch hin. ![]()
Dir ist schon klar, was da bei mir im Kopf bei „Rucksack-Reisen“ und „Frosch-Sportreisen“ automatisch abgeht, nä? ![]()
Vielen Dank für deine Tipps, ich will jetzt nicht doof klingen aber viele Dinge wären nichts für mich. Ich mag keine Hörbücher, Serien sind mir anstrengend und den Hype um Pokemon Go habe ich nie verstanden. Aber ich weiß was du meinst. Ich glaube ich nehme einfach meine Switch mit und setz mich damit zur Not an den Strand. Ich glaube das wichtigste ist wirklich sich erstmal zu entscheiden und zu buchen. Danach kann ich immer noch in die Planung gehen. Ich war letzes Jahr paar Tage in Hamburg ich habe mir erst nach Buchung ne Liste erstellt was ich machen will oder könnte.
geh ins Reisebüro und lass dir Angebote machen, ksnnst sie bevor du dich entscheidest ja einfach im Internet nachsuchen.
Reisebüros machen, Bahn, Bus, Flug und Schiffreisen.
Ich meine es gibt eine feste Beratungspauschale.
Geh hin und feag, seriös Büros klären über die Kosten der Beratung und Angebote bevor sie tätig werden auf und sagen klar was ihr Service kostet. Dazu bekommen sie ja auch vom Veranstalter etwas Provision
Meine Reisen ins mit Flug und Apartment 40 Euro teurer als selbst buchen im Netz aber als Pauschalreise eben mit der Pauschalreiseabsicherung im Sicherungsfond und das wenn irgendwas schief geht auch der Veranstalter für verspätete Heimreise alle Kosten trägt egal was passiert was über Pauschalreisen abgesichert ist
Ich persönlich kann auch zu diesem Thema hier höchstens „einmal wieder“ nur davor warnen das man grundsätzlich nichts machen sollte wovor einen „seine innere Stimme“, heisst sein Bauchgefühl „warnen“ möchte.
Heisst im Prinzip ganz schlicht und ergreifend gesagt, hat man bei etwas, oder jemand, von Anfang an „kein gutes Gefühl“ bei einer Sache, dann ist es, zumindest meiner eigenen und persönlichen Erfahrung nach, wahrscheinlich „auch richtig“, wenn einen seine innere Stimme vor etwas „warnt“.
Du hast es so interpretiert wie es gemeint war und meine Vorschläge an dich angepasst, das ist nicht doof. Da wir uns hier ja nicht ins kleinste Detail kennen waren meine Vorschläge divers und allgemein gehalten (mit Pokemon go habe ich selber auch nix am Hut, da wie gesagt kein Smartphone, aber ich kenn eben einige, die das gut finden). Switch am Strand ist doch super!
eifrig nick ![]()

