ich trinke seit einigen Wochen täglich Tee mit Zitrone und Ingwer. Ich nehme morgens und mittags je 20 mg Methylphenidat. Dazu noch 7.5 mg Escitalopram.
Seit ca 2 Wochen bemerke ich, dass ich unbestimmte Ängste habe, depressiv werde, mich in Sachen reinsteigere und gereizt bin. War zwar vorher auch der Fall aber nicht so schlimm wie jetzt.
Habe nun auf ein paar Seiten gelesen, dass Zitrusfrüchte die Aufnahme von MPH verändern und die Wirkung beeinflussen können.
Hat von Euch jemand damit Erfahrung? Und macht da der Saft einer halben Zitrone am Tag wirklich so viel aus?
Ja, definitiv trägt das trübe Wetter mit dazu bei. Dieses Jahr scheint es mir aber besonders schlimm. Deshalb meine Vermutung mit der Zitrone. Werde auf alle Fälle auch den Arzt fragen.
Ich habe mal gehört, dass Vitamin C die Wirkung abschwächen soll. Aber durch das heiße Wasser sollte vom Vitamin C eigentlich nicht viel übrig bleiben..
Tatsächlich nicht in dem Ausmaß wie jetzt. Ich trinke seit ca 1 Monat täglich ca 1 Liter Grünen Tee, anfangs normalen, kurz darauf aber koffeinfreien da ich das Koffein im Zusammenspiel mit dem Methylphenidat nicht vertragen hatte.
Hhhm eigentlich soll grüner Tee ja sogar positiv wirken. Aber vielleicht harmonisiert es trotzdem nicht.
Wie gut das Koffein dann aus dem Tee raus ist weiß man ja auch nicht . Ich habe bei koffeinfreien Kaffee schon echt Unterschiede bemerkt .
Ja, es gibt Wechselwirkungen zwischen dem Säurehaushalt und Methylphenidat.-
Es gibt nur kaum Studien dazu.
Bei Medikinet ist ein Dose-Dumping (verringerte Retardwirkung) bekannt.
Bei Depression im Winter frage ich immer nach dem D3-Spiegel.
Einmal beim Arzt checken lassen und dann von Oktober bis Mai 2500 iE täglich ist im wintersonnenarmen Deutschland so der Normwert.
Grapefruitsaft ist anders als die anderen kleinen Citrussäfte.
Grapefruit hemmt (sehr stark) CYP3A4, das viele Medikamente abbaut.
Bei MPH ist CYP3A4 nicht im Spiel, bei AMP wäre ich da nicht so sicher…
Grundsätzlich sollte man Grapefruit bei Medikamenteneinnahme sicherheitshalber lieber weglassen - die wenigsten wissen, wie ihre Medikamente abgebaut werden.