Ich habe eine Frage zum Umstieg von medikinet unretardiert zu adult.
Wenn ich meine Einzeldosis weiß, z.B. 20mg (das war ganz gut), nehme ich dann 40mg morgens und dann nochmal z.B. 10mg Mittags? Das ist mir noch nicht ganz klar. Leider habe ich noch nicht genau herausgefunden bei medikinet unretardiert, wie viele Dosen ich brauche für die Tagesabdeckung (jetzt ist es leer).
Ist die Wirkfreisetzung/dauer von medikinet adult wie 2x unretardiert? Also ich nehme medikinet adult 40mg und dann habe ich 3 stunden 20mg freigesetzt und nochmal 3 stunden 20 mg freigesetzt, wie als wenn ich 2x 20mg unretardiert (im abstand von 3 stunden nehmen würde?).
Tausend Danke euch!!
Und zum Essen: Habt ihr Erfahrungen, reicht morgens Müsli? Danke!!
Ich habs übrigens ausprobiert, was du gesagt hast
15mg (nur einmalige dosis) an zwei Tagen, die aber auch mit Freunden sehr entspannt waren und 1x 20mg (einmalig) waren gut. Also kann noch nivht sicher die wirkung sagen, aber war keine so „dämpfunf/schleier/müdigkeit auf den augen“.
Dachte dann, okay versuche mal heute 40mg retardiert (hatte keine unretardiertes mehr), aber es ist wieder wie bei 10mg dieses müdigkeit/wattige/unklare…
Verstehe es nicht so ganz…
Bei 10mg hatte ich es ja glaube ich ab der 2 Tablette.
Hadt du noch einen Tipp?
(Klar ist auch 1 tag, kann sich ändern)
Danke dir, dass du so toll immer unterstützt!!!
Echt famos!!
Jedes Medikament ist etwas anders. Du hast zwar jetzt eine ungefähre Ahnung Deiner Einzeldosis, aber ganz so 1 zu 1 klappt das meist nicht. Du musst da einfach noch etwas austesten was nun mit Medikinet adult für Dich passt.
Hey ihr!
Ich hatte die letzten Wochen mal versucht nivht so viel über Medikamente nachzudenken, aber letzlich bin ich doch sehr ratlos.
Bei Elvanse wurde ich in jeder Dosis unruhiger, auch bei Medikinet unretardiert, bei Medikinet adult (außer 10mg, aber da keine Wirkung) und nun sollte ich Methylphenidathydrochlorid 27.mg ausprobieren.
Zwischenzeitlich dachte ich mal Medikinet adult mit 30mg wäre ganz gut, aber es ist zwar als 20mg, aber bei Stress merke ich doch, dass ich unruhiger/gehtzter/vergesslicher als ohne Tabletten bin (wenn auch etwas mehr Antrieb).
Ich merke auch bei keine Medikament genau, wann es einsetzt ode aufhört (also weiß nie, ob es rebound ist, oder normale müdigkeit/tagesform usw.)
Bei Methylphenidathydrochlorid habe ich 27mg verschrieben bekommen und ich fühle mich auch unruhiger. Genauso mit 54mg (2 tabletten), was jeweils mal 2-3Tage (ich weiß nicht so lange) genommen habe. Habe auch mal die Tablette geteilt (ist ja so ne Rille), aber das war auch nicht besser.
Habe eine paar Fragen beim etwas willkürlichen Herumprobieren:
Bei Methylphenidathydrochlorid 27mg habe ich das Gefühl nach so 7 Stunden, wo ja der zweite Peak sein sollte, müde zu werden. Also habe das 7 Tage genommen und das war so der allgemeine Eindruck. Was würdet ihr sagen, wofür das spricht?
wisst ihr, ob man die tablette teilen kann und trotzdem die freisetzung wie in den bekannten wirkkurve grafiken ist (analoge frage: wie ist es mit 2 tabletten, werden die auch wie 1 frei gesetz?) War verwirrt, da ja am Anfang nur 22% freigesetzt werden und nicht ganz gecheckt habe, wie das funktioniert
habt ihr irgendeine generell idee, was tun? Manchmal denke ich die hohen Dosen machen mich noch eher unruhiger, aber andererseits habe ich das beo sehr niedrigen Medikinet adult 20mg oder Elvanse 10mg auch gehabt…
Soll ich doch nochmal Elvanse 30mg probieren und lange paar Wochen beibehalten? Oder soll ich den Arzt nach Methylphenidathydrochlorid 36mg fragen?
Oder doch nen ganz anderes Medi? Oder Diagnose hinterfragen?
Beim Probieren habe ich manchmal das Problem - wie vermutlich alle - nicht immer alle Dosen zu haben.
Ich bin hier gelandet weil ich jetzt mit 5mg pro Tag (Medikinet Adult) angefangen hab einzudosieren und bisher noch nicht wirklich etwas merke. Das ist nicht wunderlich anscheinend?
Noch einige Tagen und dann gehe ich rüber auf 10mg und ich bin gespannt ob das dann was tut.
Das Dokument ist sehr interessant. Insbesondere der Aspekt mit der Mimischen Variabilität in Abhängigkeit der MPH-Dosis als Indikator für die richtige Dosis. Kann ich bei mir auch wahrnehmen.
Ich gehe das Thema Medikation gerade nochmal neu an. Im Rahmen meiner ADHS Recherchen bin ich auf dieses Dokument vor einigen Jahren gestoßen, habe es aber wieder vergessen. Konnte damit nichts weiter anfangen. Jetzt kann ich Aspekte nachvollziehen.
Mit der Eindosierung hat sich damals weder in der Klinik, noch meine Psychiaterin Mühe gegeben. Auf meine Rückmeldungen hin habe ich keine qualifizierten Erklärungen oder Empfehlungen bekommen.
Hast Du auch noch Informationsquellen zu der Grafik “Wirkverläufe I’m Blutserum der unterschiedlichen Medikamente“?
Ich bin auf diese Grafik immer mal wieder gestoßen. Konnte es allerdings nie nachvollziehen.
In meiner Wahrnehmung fühlt sich der Wirkungsverlauf von Medikinet adult so an, wie der Kurvenverlauf von Medikinet unretardiert (ja! Ich esse ausreichend zur Einnahme).
Wirkungsverlauf von Medikinet unretardiert nehme ich als einen steilen Anstieg bereits nach Minuten war, der dann sehr stabil 2h 45min anhält.
Der Link oben zur PDF ist von einer Kinderarzt Praxis, die u.a. auf ADHS spezialisiert ist. Das ist die alte Praxis von Dr. Kühle, dessen Umrechnungstabelle man hier öfter mal übern Schirm flitzen sieht.