@Fliederieke ich hoffe doch sehr dass du chatgpt oder ähnlichem nicht blind vertraust. Vor allem bei medizinischen fragen - aber nicht nur- sind diese ki (vor allem chatgpt) noch äusserst unzuverlässig ![]()
Das war eine scherzhafte Berichterstattung der KI–Ergebnisse. Nein, ich vertraue niemandem blind – weder einer KI, noch der Menschheit, die meint, alles besser zu wissen und zu können.
Kernpunkt meines Beitrages war eigentlich, welche Zusammenhänge es zwischen „Echolalie“ und ADHS geben kann.
Worauf beruht Deine Annahme? Es gibt bereits Studien, die belegen, dass stinknormale Chatbots wie ChatGPT in der Regel BESSER bei Diagnosenstellungen abschneiden, als ärztliches Fachpersonal. Natürlich ist es wichtig, wie man die Fragen formuliert und welche Parameter man eingibt, aber selbst, bzw. gerade die Systeme, die nicht explizit für die Anwendung im medizinischen Bereich trainiert sind, schneiden besser ab, als wir Menschen es gerne vermuten möchten.
KI wird medizinisches Personal nicht komplett ersetzen aber sie kann sehr wertvolle Hinweise liefern und dazu beitragen, dass Laien ein tieferes Verständnis für das bekommen, was sie erleben. Sie kann außerdem dabei
helfen, einzuordnen, ob es auch andere mögliche Erklärungsansätze gibt, als eine bestimmte Diagnose.
Ich persönlich finde die Formulierungen von ChatGPT und anderen Bots in der Regel deutlich klarer und differenzierter, als das, was viele Ärzt:innen von sich geben und die Ergebnisse sind meist sehr umfassend.
Sollte man jetzt das Hirn ausschalten und die KI machen lassen? Nein. Sollte man sich stattdessen lieber in Bezug auf wichtige Fragen ausschließlich auf das fehleranfällige, voreingenommene und subjektive Ergebnis einer menschlichen Denkleistung verlassen? Kann man. Ich persönlich bevorzuge es, mit gesundem Menschenverstand vom technischen Fortschritt Gebrauch zu machen.
Mit bissl Anleitung und den neueren Reasoning Modellen sind die Biester echt mega effizient.
Die Anfragen dauern beim o3 oder o4 Modell zwar je nach Komplexität 1-3 Minuten, aber die Ergebnisse sind verblüffend akkurat und umfangreich. Man kann dem Ding quasi beim Denken zusehen, wie es die Anfrage versteht, umsetzt und auch bei der Quellensuche vorgeht.
https://help.openai.com/en/articles/10032626-prompt-engineering-best-practices-for-chatgpt
Ich bekomm noch nicht mal Google vernünftig bedient… ![]()
hallo hobbyhopper,
ich habe vor ein paar monaten von einem phänomen namens aphantasie gelesen.
„Afantasie ist die Bezeichnung für das Phänomen eines fehlenden willentlichen bildlichen Vorstellungsvermögens, also für den Zustand, in dem keine mentalen Bilder visualisierbar sind.“
seitdem frage ich mich, ob ich das habe. ich kann mir - wie du - beschriebene landschaften nicht vorstellen.
vielleicht ist es auch für dich interessant, das mal anzugucken.
bei mir im kopf wird auch permanent alles versprachlicht ich antizipieren gespräche oder arbeite sie nach, habe tausend ideen etc. aber alles ohne bilder. ich kann mir das gesicht meiner kinder nicht vorstellen. ich kann mir fotos von ihnen versuchen, vorzustellen. aber auch das geht nicht gut. das schockiert mich bisschen.
liebe grüße von norma
Hallo norma,
ja, davon habe ich auch schon gehört. So einen leichten Einschlag davon habe ich bestimmt. Ist aber nichts, was im Alltag wirklich Probleme macht. Ist maximal beim Bücher lesen ein bisschen nervig.
Da können wir uns die Hand geben! Herr der Ringe ist eins der wenigen Bücher, die ich nicht geschafft habe. Genau aus dem Grund. Die Charaktere in Büchern bekommen auch nie ein Gesicht, egal wie sehr ich es versuche.
Ich liebe aber lesen und tauche so arg ein, dass ich ab der zweiten Zeile meine Umgebung nicht mehr höre.
Bei mir ist es meistens umgekehrt - 10 Minuten 20 Themen… Aber dafür braucht man auch die Gesprächspartner, die das können… Typischerweise auch ADHSler… ![]()
Echt spannend das Thema.
Mein Hirn arbeitet viel mit Assoziationen. Wobei aber die Verknüpfungen oft nur für mich „logisch“ sind.
Hallo Log Lady, bin zufällig über diesen Beitrag von dir gestolpert und möchte berichten, wie sich bei mir die Zahlen von 1 bis 100 anordnen.
Erstmal hat jede Zahl von 1 bis 10 eine Farbe. Und ich sehe sie in einem inneren Raum vor mir, den kann ich aber nicht in Worten beschreiben auser dass bei mir der Rechtsknick bei der 21 anfängt.
Meine Tochter ist in der 1. Klasse und lernt da natürlich die Zahlen auf verschiedene Art und Weise. Kann es vielleicht sein, dass die Assoziation von Zahlen mit Farben, Formen und Positionen im Raum aus der eigenen Schulzeit resultiert, so eie man es damals gelernt hat?
LG
Ich habe keine Ahnung wie mein Denken funktioniert. Dysphorie passt ganz gut.
Bei mir läuft auch immer TV oder Podcast wenn ich was mache. Am besten TV gucken und am Tablet was gucken/machen.
Habe einen hohen Gerechtigkeitssinn.
Auch Ü80 passt man immer noch gut in dieses Forum. Schön zu sehen, dass nicht alle ADSler überdurchschnittlich früh sterben (so ist es eben mit die Statistik). Und beruhigend, dass die Werbung sich bei Dir zwar festgesetzt hat, aber offensichtlich nicht zum Versuch der Lösung aller der Kindheit folgenden Lebensprobleme mit diesem Frauengold oder seinen Nachfolgeprodukten geführt hat.
Ich bin 48…. ![]()
Hattet ihr (Mama, Oma) Vorräte für schlechte Zeiten gehortet? Wiki P. meint, dass es (erst/schon) 1981 vom Markt musste, also eigentlich ein zwei Jährchen für zu früh für Dich als Konsumentin.
Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt – an allen Tagen.
Ich (m53) habe das nie live gesehen oder gar genossen.
Ich hatte immer eine innere Playlist, ohne Moderator, die ist mit Medis weg, aber ich vermisse sie echt sehr.
Hi @saphkari,
ich denke überwiegend sprachlich und etwas intuitiv.
Natürlich gibt es verschiedenste Modelle. Neben strukturell, logisch und visuell, gibt es welche, die intuitiv zur visuellen Art hinzuzählen.
Für mich bedeutet Intuition nicht bloß ein Gefühl, sondern die unbewusste Verknüpfung tausender Erfahrungen und Informationen. Bei einer solchen Antwort, kann der Anwender seine Herleitung im ersten Moment nicht logisch erklären.
Für einen intuitiven Denker kann sein Denken wie „gedankenlosen Denken“ erscheinen.
Mein räumliches Vorstellungsvermögen ist eingeschränkt, ich kann weder falten, drehen noch sonst Gegenstände oder Landschaften in meinem Geist räumlich manipulieren.
Auch ich gehöre zu den „Aphantasiekern“.
Hier gibt es verschiedenste Abstufungen.
Ich kann Menschen, Gegenstände und andere Objekte nicht „scharf“ stellen.
Im Vergleich zu stark ausgeprägten visuellen Denkern ploppen bei mir keine Bilder auf, sondern ich habe große Mühe überhaupt welche zu erzeugen.
Bei Gerüchen ist es genau so. Wenn ich etwas zum wiederholten Male rieche, kann ich mich zwar erinnern.
Aber ich kann diese Erinnerung nicht ohne externen Reiz erzeugen.
Bei Imaginationen oder Traumreisen habe ich das zusätzliche Problem, dass sich sprachliche Gedanken in das erzeugte Bild hineindrängen und es so verblassen lassen.
In Klausuren, in denen man in kurzer Zeit sehr viel schreiben musste wie z.B. in Deutsch, kam es bei mir vor, dass die in meinem Kopf so schön vorformulierten Sätze auf dem Papier nur noch bruchstückhaft ankamen.
D.h. manchmal fehlten nicht nur einzelne Wörter, sondern ganze Sätze.
In Unterhaltungen mit anderen mir bekannten Neurodivergenten verliere ich in der Tat den Faden.
Bei so vielen verschiedenen Themen in so kurzer Zeit
ist mein Gehirn überlastet.
Wenn mir andere Menschen noch nicht bekannt sind und wenn sie neurotypisch sind,
benötige ich viel Zeit zu antworten.
Da ich ich abwäge, ob diese Person eine Standard-Antwort (also die vermeintlich wahrscheinlichste), eine vollumfängliche Antwort (also alles, was mir dazu einfällt), eine Bestätigung ihrer Meinung oder bloß Small Talk hören wollen könnte.
VG
Ich meinte sprachlich, strukturell gehört zu logisch
Also keine Ahnung ob ich es schon geschrieben habe, entweder hier oder wo anders, jedenfalls denke ich persönlich hauptsächlich „in Bildern“ oder sogar in Form von „Filmen“, heisst strenggenommen bräuchte ich eigentlich kein Kino, weil ich mein „Privat Kino“ sowieso immer in meinem Kopf mit mir herum trage, und das seit ich ein kleines Kind war.
Hingegen meine Bilder oder Filme im Kopf jemand anderem erklären zu können, fiel mir schon immer schwer.
Genauso weiss ich oft nicht was ich antworten soll wenn mich jemand fragt: „Wie geht es Ihnen?“.
Das geht mir genauso ![]()
Keine Ahnung wie es mir geht. Es ist so viel in meinem Kopf, dass ich erstmal drüber nachdenken und in mich rein horchen muss, wie es mir geht. Häufig sage ich „danke gut und selbst“ - eine tolle Floskel
aber die hält Menschen auf Abstand, welche die „wie geht’s dir Frage“ auch nur smalltalkmäßig als Floskel gefragt haben und sich gar nicht für die Antwort interessieren.
Liebe @Kornblume , Ja genau gleich reagiere ich auch sobald mich jemand fragt wie es mir geht.
Heisst ich setze erst mal ein wirklich sehr gut einstudiertes breites Lächeln gegenüber der Fragenden Person ein, und sage dann im Prinzip sofort, und ohne weitere Umschweife, dass was jemand gerne hört, heisst das es mir gut geht, und alles bei mir in bester Ordnung ist.
Heisst oft sage ich dann z.B. solche Floskeln welche von der Mehrheit anscheinend erwartet werden, wie z.B.: „Danke mir geht es gut!“, und „Das mit einem wirklich seeehr breiten Zahnpasta Werbung Lächeln“. ![]()
Und genügt das einer Person noch nicht, dann füge ich meistens noch so was an wie z.B.: "Vielen herzlichen Dank für ihre Nachfrage, aber bei mir persönlich läuft derzeit wirklich alles sehr gut und ich kann überhaupt nicht klagen, jedenfalls wüsste ich nicht über was.
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Und für gewöhnlich frage ich dann auch sofort die Person die mich aushorchen wollte wie es ihr selber geht, unter anderem schlicht und einfach um von meiner bedeutungslosen Person abzulenken.
Und kaum habe ich das gesagt, passiert es meistens sehr oft, dass mir diese Person PLÖTZLICH ihr ganzes Herz ausschüttet!, und das meistens sogar nicht mal „zu knapp“, sondern sogar damit anfängt mir überaus persönliche, und sogar absolut zum Teil „peinliche Details“ aus ihrem Privatleben „auszubreiten“, heisst sehr oft sogar so, dass ich mir persönlich inzwischen schon mehr als „nur 10 Mal“ einfach nur gewünscht habe das ich mich niemals auf ein persönliches Gespräch mit dieser, oder jener Person, in meinem Leben überhaupt eingelassen hätte, ganz einfach weil ich halt weder eine Super Psychiaterin oder Psychologin für andere Menschen bin, noch das ich die Fähigkeiten besässe jedes Rätsel von einzelnen Menschen in ihrem persönlichen Leben „lösen zu können“, so gerne ich jeweils auch wirklich sehr gerne jemand helfen würde.
Wie auch immer, jedenfalls ist meine persönlichen Erkenntnis dahingehend das man als sogennter „normaler Mensch“, was wir ja angeblich alle sind, einfach „nicht jedem anderen Menschen helfen kann“, ganz egal wie Leid einem jemand tut.
Sondern das es sogar in Wirklichkeit immer genau so ist, dass man anderen, wenn überhaupt, immer nur wirklich helfen kann, wenn man gelernt hat wie man sich selbst in seiner eigenen Lebenserfahrung helfen kann.
Denn hat man selbst nicht gelernt sich selber zu helfen, wie zum Kuckuck soll man dann dazu im Stande sein um anderen zu helfen?.
Denn Nein, so funktioniert das nicht, heisst jemand wo selber bis zum Hals im Treibsand seines eigenen Lebens feststeckt, der oder die wird trotz bestem Willen niemals jemand anderem wirklich helfen können, jedenfalls niem solange er oder sie selber im Treibsand seiner eigenen Probleme in seinem eigenen Leben fest steckt, was ich ja bereits vorher genauso gesagt habe.
Ja…kenn ich ![]()