Wie verändert sich eure Hyperaktivität in sozialer Interaktion?

Hi

Ich habe ADHS diagnostiziert bekommen. Mit H, obwohl ich von Mitmenschen als sehr angenehm, schüchtern und zurückhaltend wahrgenommen werde.

Wenn ich aber allein bin, dann zittere und wackele ich sehr oft mit den Beinen oder Füssen und laufe oft ruhelos umher und kann nicht abschalten.

Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich irgendwie meine Hyperaktivität in sozialer Interaktion maskiere und unterdrücke. Eventuell, wegen Unsicherheit und sozialer Phobie.
Vielleicht löst dieses Unterdrücken auch viel Stress aus.

Meine Frage ist nun, wie es bei euch ist. Was verändert sich bei euch, wenn ihr zum Beispiel mit jemandem mit dem ihr mittelmässig vertraut sind und auf dem selben Sofa unterhaltet oder ein Film schaut? Und was passiert, wenn ihr alleine seid?
Könnte es sein, dass meine unterdrückte Hyperaktivität ein Zeichen für soziale Gehemmtheit ist und wäre es erstrebenswert, diese vermehrt zuzulassen und auch anderen zu zeigen?

Danke schon mal und schönen Tag :slight_smile:

@Elvanse ich finde du hast das schon ganz gut formuliert! Ich konnte dies aber ohne Medikation, selbst bei sozialer Interaktion nicht verhindern. (Während alle am Tisch sitzen, stehe ich, hampel rum und beweg mich)
Mit Medikation ist der Druck dahinter weg. Ich stehe immernoch gerne(eventuell aus Gewohnheit), habe aber auch kein Problem ruhig zu sitzen. Beim Rebound kann es durchaus vorkommen, dass ich wieder einen unangenehmen Bewegungsdrang verspüre… In gewisser Weise maskiere ich das aber bei sozialer Interaktion. In der virtuellen SHG kann es durchaus mal vorkommen, dass ich unruhig von Position zu Position wechsele. Liegt vielleicht daran, dass dieses Hyperaktive dort bekannt ist :smiley:
Zu deiner frage:
Ich finde es ist wichtig, dass du dich nicht versteckst mit deiner Hyperaktivität! Zumindest empfinde ich das bei mir selbst so. Ich habe gefühlt eine mentale Blockade wenn ich mich runterreguliere und maskiere! Nicht nur körperlich, sondern auch intellektuell.

Wenn das Umfeld ein Problem damit hat, kannst du das nicht ändern und dann ist es eventuell nicht das richtige Umfeld… :winken

Also ich bin in Sachen sozialer Interaktion jetzt nicht wirklich der geschulteste wie ich leider gestehen muss. Ich bin sehr introvertiert, aber wirke dennoch oft sehr komisch auf andere, weswegen nicht viele den Schritt wagen, was mit mir zu tun haben zu wollen.
Manchmal kann ich mich mit Elvanse etwas besser öffnen (vor allem, wenn der Motivationsschub damit kommt), aber dennoch würde ich nicht sagen, dass meine sozialen Kompetenzen durch das Medikament beeinflusst werden.

Hi Bernd,
mir geht es ähnlich. Ich fühle mich oft missverstanden. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich alle Signale der anderen (z.B. kritischer Blick) sehr schnell wahrnehme und es mich verunsichert. Aber ich bin einfach anders, auch zu ernsten Themen fallen immer wieder unpassenden Sachen ein und es fällt mir schwer es für mich zu behalten. Unter Medikation klappt das besser, aber da bin ich halt nicht ganz ich selbst. Die Medikation hilft mir bei der Arbeit enorm, aber im privaten Bereich würde ich gerne darauf verzichten. Meine Umgebung hat dafür aber wenig Verständnis. Um mich herum sind alle so brav und seriös, das ich schwer an Gespräche anknüpfen kann. Auch fällt es mir schwer langen Gesprächen ernsthaft zu folgen. Fühle mich schnell gelangweilt.
Mich belastet dieses nicht akzeptiert werden wie ich bin sehr. Ich bin in normalen Gesprächen total verunsichert, weil ich immer Angst habe das falsche zu sagen. Die Diagnose ADS habe ich erst vor 3 Jahren erhalten. In den 40 Jahren meines Lebens hat sich richtig viel Müll in meinem Kopf angesammelt.
Oft habe ich das Gefühl, dass es niemanden gibt, der mich wirklich versteht. Am ehesten noch meine Kinder :slight_smile:
Gut hilft mir das abtauchen in eine Meditation. Für mich ist das eine Art Traumwelt, was ja nicht gerade meine soziale Interaktion verbessert.

Ich finde „Elvanse“ hat recht:
„Könnte es sein, dass meine unterdrückte Hyperaktivität ein Zeichen für soziale Gehemmtheit ist und wäre es erstrebenswert, diese vermehrt zuzulassen und auch anderen zu zeigen?“

Ja genau so ist es, aber in meinem Umfeld ist das leider nicht akzeptiert. Ich habe das Gefühl mit zunehmendem Alter werden alle immer ruhiger und „braver“ und da passe ich immer weniger dazu.

Hallo @Elvanse

ich war in sozialen Situationen entweder zu zurückhaltend oder zu „präsent“ - das entstand dann aus Verunsicherung heraus und die war adhs-bedingt („Sprechdurchfall“ vs. zu zurückhaltend). Ich wusste auch oft nicht, wann ich mit dem Sprechen dran bin bzw. fehlte mir das Timing und das sog. „Mitschwingen“ in sozialen Situationen. Hinzu kam, dass ich immer sofort sagen musste, was ich gerade denke, weil ich den Gedanken sonst wieder verlor. Oft verlor ich auch den Anschluss bei Gruppengesprächen, weil ich noch mit eigenen Gedanken darüber beschäftigt war, was wer anders gesagt hat.

Mit Medikation hat sich all das sehr verändert, allein durch die innere Entspannung - ich war innerlich nicht mehr so „getrieben“. Und: ich hatte diese Sekunde, die andere offenbar „von Natur aus haben“ kurz nachzudenken bevor ich spreche. Ich kam damit dann auch schneller auf den Punkt als sonst - konnte meine Gedanken vor dem Sprechen ordnen und nicht erst während des Sprechens. Auch verliere ich meine Gedanken nicht mehr etc. Zuvor gelang mir das nur, wenn ich exzessiv Sport trieb, weil ich dadurch innerlich viel ruhiger und geordneter wurde (die Medikation führt ja auch dazu mehr Stoffe im Hirn zu haben, wie man sie auch durch Sport erlangt).

Bist du eigentlich ein „Mischtyp“? Da hat man ja das doppelte Problem: Hyperaktivität + Unaufmerksamkeit, wobei die Unaufmerksamkeit aber häufig aus der Hyperaktivität resultiert. Wurde mir jedenfalls so gesagt u das kann ich mit funktionierender Medikation auch bestätigen. Die Mischtypen haben es unter den ADxSlern wohl leider am schwersten.


Alleine kann man ja erstmal machen was man will, da zappel ich alles aus. Aber ich bin auch froh für mich selbst, wenn für mich alleine die Medis mich etwas ruhiger sein lassen.

Manchmal mache ich das aber auch ganz bewusst, bzw genieße in Onlinekonferenzen meine Füsse auf einem Igelball zu rollen oder mit irgendwas in den Fingern spielen zu können.


Ich unterdrücke es auch, klemme manchmal sogar die Füsse ums Stuhlbein. Versuche unauffällig mit den Zehen im Schuh zu wackeln, oder habe was zum Spielen in der Jackentasche. Ansonsten versuche ich was in den Fingern zu haben was beim Spielen keine krach macht.

Das unterdrücken kostet natürlich Kraft und löst auch Stress aus, aber das geht mit Medis alles viel entspannter.

Es ist bei mir nicht wegen Unsicherheit, sondern weil ich einfach weiß wie sehr das Mitmenschen nerven und die Konzentration rauben kann wenn da einer so rumzipplezappelt. Ich selber kann das ja auch kaum haben, wenn ich es mache oder andere.


Es kommt auf den Film an ob er mich in den Bann zieht, dann bin ich ruhiger :wink:
Ansonsten so halbvertraut auf den Sofa oder auch ganz vertraut macht für mich keinen großen Unterschied, aber halbvertraut strengt mich viel mehr an.
Essen , knabbern , Flasche in der Hand halten helfen.
Vorteil in Vertrauten Situtaion ist wenn ich so auf dem Sofa sitzen kann wie ich will, also auch mit Füßen drauf oder Füße auf dem Tisch.

Bekomme ich keine Ruhe wenn ich mit meinen Partner auf dem Sofa sitze , kann s auch mal sein dass ich mich zurückziehe, weil es mir dann zu anstrengend ist mich ruhig zu halten.

Ich weiß nicht? Ich nehme ja die Medis damit es mich nicht so anstrengt es ruhiger zu halten. Ich habe ein Hobby , das gehe ich bewusst ohne Medis nach und da leben ich meine ADHS „ungehemmt“ aus, man kennt mich ja auch so.
Aber wenn ich dann merke ich stehe kurz vor nervige Grenze ist das auch nicht so schön und versuche doch dagegen zu steuern.
Manchmal denke ich auch , da müsst ihr mit mir heute mal durch.

Ich schaue auf die soziale Situation ob und wie ich mich „gehen“ lasse.

Ich bin so dankbar für die Medis, denn in einer Auslassphase habe ich nochmal deutlich gespürt wie anstrengend ich auch sein kann und in ruhige Situationen Unruhe reinbringe obwohl ich viel lieber auch dass ruhige genießen würde.


Ja das ist definitiv so und es macht dich sehr sympatsich und nervt nicht :wink:
Was da die SHG betrifft mach auch Dinge , die ich sonst nicht machen würde. z.B Essen :wink:

Ich war ja eher überrascht, als ich auch mit Hyperaktivität diagnostiziert wurde. Bis mir dann von „geistiger Hyperaktivität“ erzählt wurde.

Als Kind war das anders, da hätte man „Sitzstill“ fast für meinen zweiten Vornamen halten können, so oft, wie ich das in Kombination gehört habe. Überhaupt, wenn ich körperliche Hyperaktivität hatte, ist sie mir wahrscheinlich schon lange vor den heutigen sozialen Situationen ausgetrieben worden. In denen bin ich viel zu sehr aufs Mithalten konzentrtiert, als dass ich noch groß rumflippen könnte. Eher geht es mir so wie @tosh beschrieben hat:

Toller Begriff, das „Mitschwingen“. Ich sehe andere in einer voll durchgetakteten Choreografie schwingen und kann da nur von außen draufstarren und denken: „Wie machen die das?“ Ich merke auch oft, wenn ich dann doch mal was sage, dass ich das nur in meinem eigenen Timing kann. Dann passiert es oft, dass andere entweder die Geduld verlieren, weil sie einen anderen Takt haben, oder sich an einem Nebenpunkt aufhalten und dagegenpoltern, bevor ich meinen eigentlichen Punkt überhaupt gemacht habe. Deshalb mag ich kleinere Runden lieber, am Besten Zweiergespräche. Da komme ich dann auch mal fünf Minuten später auf meinen früheren Gedankengang zurück. Das Gute an der geistigen Hyperaktivität ist, dass ich viel Übung im Abschweifen habe.

Bei mir war es so, dass ich noch eine Kindheit hatte, wo man schon früh allein raus durfte, man bei den Nachbarskindern geklingelt hat und dann eben zusammen draußen war. Bin zwar in der Hauptstadt aufgewachsen, aber am Stadtrand mit Feldern und auf den Hinterhöfen gab es große Spielplätze und die Eltern konnten von den Balkonen aus schauen, ob das Kind noch da ist. Wir alle hatten damals schon früh ziemlich viel Freiheit. Ich las viele Bücher (räumte quasi die Bibliothek um die Ecke nach und nach aus), ging aber eben auch viel raus. Dass ich wohl hyperaktiv bin, stellte ich dann mit dem Beginn der Pubertät von selbst fest: Alle um mich herum wurden irgendwie viel ruhiger - nur ich nicht! In der Schule war ich bis dahin 1er-Schülerin ohne Aufwand, weil ich schlicht sehr motiviert war, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, aber da stand schon was in den Zeugnissen von wegen Flüchtigkeitsfehlern, mangelnder Ruhe beim Herangehen an Aufgaben, leichter Ablenkbarkeit.

Tolle Beschreibung deinerseits: „voll durchgetaktete Choreografie“. :wink: Jo, genau so kommt mir das auch oft vor. Irgendwie entgeht einem da immerzu was… Bei mir war/ist es auch so, dass ich Zweiergespräche total bevorzuge.

Leider kann ich die Hyperaktivität auch mit Medikamenten nicht unterdrücken. Ich muss entweder was in den Händen haben und damit spielen, wenn ich nicht aufstehen darf, oder ändere meine Sitzposition ständig. Zuhause beim „entspannen“ auf dem Sofa das Gleiche, Liegeposition ständig ändern, Kopfkissen sitzt nie richtig, Füße nerven sowieso und ich stehe alle 30 Minuten auf, um auf Toilette zu gehen oder zum Dampfen.

Ja, mit Medis ist es bei mir auch besser, davor war das ein großes Problem.

Vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich fand es sehr spannend zu lesen.

Ich war mir sicher, dass ich ADS habe und ich fand auch, dass ich auf keinen Fall hyperaktiv bin. Auch mein Umfeld. Ich wurde aber trotzdem mit Hyperaktivität diagnostiziert. Jetzt merke ich immer mehr, wie recht der Arzt hat. Ich laufe ständig herum, zapple mit den Füssen und habe es auch schon immer gemacht, jedoch eher dezent. Wenn ich aber in sozialen Situationen bin, mache ich das gar nicht. Generell bin ich stark gehemmt mit sozialer Phobie, Angststörung, Hypochondrie. Ich würde auf keinen Fall in eine Bahn steigen und Einkaufen ist ein ziemliches Abenteuer. Ich frage mich halt, ob es mir helfen würde, den anderen Menschen mein „wahres ich“ zu zeigen und bewusst herum zu laufen und mit dem Fuss zu zittern. Vielleicht wär das wie eine kleine Therapie, mich in sozialen Situationen so zu entspannen. Ich finde halt fast alles tot langweilig. Besonders Smalltalk und seichtes Geschwätz.

Zum Beispiel würde ich mich auf keinen Fall an einen Tisch mit anderen Leuten setzen. Vielleicht würde ich es aber tun, wenn ich nicht so gehemmt wäre und zum Beispiel mit dem Bein zappeln würde, anstatt, dass die Anspannung sich in Psychosomatische Symptome „verwandelt“.
Finde ich grad schwierig, das zu Beschreiben.

@Elvanse Nimmst du denn ein Medi? Bei mir wurde auch das mit dem Einkaufen etc. schlagartig viel besser. Mit unretadiertem MPH und Ritalin. Ich war schlicht nicht mehr so reizüberflutet und konnte „Shopping“ das 1. Mal in meinem Leben überhaupt genießen.

Ich nehme zur Zeit 5mg Ritalin. Manchmal sogar 2.5mg/5mg/2.5mg aber dann wird mir möglicherweise schwindlig. Weiss noch nicht, ob es wirklich vom Ritalin ist oder eher durch die Angststörung. Bin also noch am auf dosieren und habe noch keine Ahnung wie es genau wirken wird.

Bin aber froh, dass es bei dir so gut wirkt.

@Elvanse Hm, ja eine Angst/Panikstörung kann eine Begleiterscheingung von ADHS sein, die sich mit der Medikation dann plötzlich gibt (weil sie schlicht durch Reizüberflutung ausgelöst wird und nicht durch tiefer liegende Probleme) oder aber eben eine echte Komorbidität darstellen, die daneben besteht und extra behandelt gehört. So weit jedenfalls mein Wissensstand. Ich kann aber bei mir z.B. auch sagen, dass durch die Trenung von meiner Ex und meiner beruflichen Existenzvernichtung aufgrund der Coronapandemie sich Panik und Angst, dann auch nicht mit Ritalin lösen lassen. Das hat dann z.B. auch gar nichts mit ADHS zu tun, sondern da würde wohl auch jeder „gesunde“ Mensch so reagieren. Vermutlich ist es schwer, da zu differenzieren. Hast du denn eine begleitende Therapie? Vielleicht könntest du das ja da mal ansprechen?

Und ich finde es auch interessant in den virtuellen Treffen, die wir hier in den letzten Wochen hatten, dass Medikamente sich offenbar tatasächlich sehr, sehr unterschiedlich auswirken können, insbesondere auch was den Unterschied zwischen Ritalin/Medikinet und Elvanse angeht. Vielleicht mögen ja @Freigeist , @Andromache , @Nichtrichtig und @Nelumba_Nucifera oder auch @UlBre noch was dazu schreiben?

Kann ich machen… bei mir wirkt es sich positiv aus.

Hm, ja, ist bei mir auch mit gut funktionierender Medikation weiterhin so. Zuvor habe ich mich aber immer zusammengerissen und es versucht zu unterdrücken und DAS war nicht gut. Da erstarrte ich dann quasi.

Damit, dass das nun so ist kann ich ICH leben. ADHS hat ja auch was mit eigenem Leidensdruck zu tun… Und ich selbst leide aber nicht mehr darunter. Das Erstarren war viel schlimmer…

So isses.
Selbst der selbe Wirkstoff (MPH oder AMP) wirkt je nach Präparat individuell erstaunlich unterschiedlich.
Es lohnt sich daher durchaus, wenn man mit einem M;PH-Präparat nicht zurechtkommt, ein paar andere zu testen, ebenso wie es Sinn machen kann, als AMP-Präparate Elvanse und Attentin miteinander zu vergleichen - so der Arzt weise genug ist, das mitzugehen.

Ich kann nur meine persönliche Erfahrung mit Mph und Elvanse beschreiben!

Mph 40/40/0(manchmal nochmal 40) : gute Wirkung, starke Klarheit, strukturierte aber rückblickend kurzfristige Denkweise, gute Motivation, körperlich keine Unangenehmen Gefühle, Reizfilter fast schon zu stark (sich selbst in der Umgebung wahrnehmen) => eher der Hammer

Elvanse 70/0/0 : sanfte Wirkung, Zustandsabhängig (Hunger/schlaf), subtiler, entspannter und nicht ganz so dominant in sozialer Interaktion, lange Wirkdauer, keine Rebounds, zukunftsorientiere/klare/sortierte Denkweise, angenehmer Reizfilter(eben Zustandsabhängig), mehr Wahrnehmung für sich selbst und andere.

Ich finde, dass die Medikation einfach gewisse Türen öffnet und der Fokus manchmal auf Probleme und verdrängte Erlebnisse aus der Vergangenheit fällt… Ich habe erst mit zunehmender Medikation angefangen diverse Baustellen aufzuarbeiten und bin noch lange nicht fertig, aber ich spÜre deutlich den Fortschritt!

10mg MHP
Für mich gesprochen… weniger reizanfällig für Stress, kann Gedanken im Kopf speichern und Sicherheit das im Kopf bleibt.
Im sozialen Kontakt: das Gefühl für den gegenüber zu empfinden, Sachen und Gedanken die einer sagt abhaken.
Ernährung und Sport: kann besser einschätzen wie lange ich trainieren kann (Boxsack im Keller) esse gesünder

Das klingt schon mal sehr vielversprechend. Es für mich gerade sehr schwierig von 5mg auf 10mg hochzudosieren, wegen meiner Hypochondrie. Aber solche positiven Erfahrungen sind für mich eine starke Motivation.

Die Beschreibung ist dir gut gelungen. Danke :slight_smile:

Elvanse bekomme ich in der Schweiz leider erst, wenn ein für mich zugelassenes Methylphenidat (z.B. Concerta) kein Therapieerfolg bringt.

Danke noch mal an alle für die konstruktiven Beiträge.