Ich kann nur von mir reden, aber ich wüsste keine Person, der ich mein Chaos zeigen wollte und mir der mit „magic“ aufräumen auf einmal Spaß macht.
Wenn es klappt und die Jugendliche von sich aus der will, dann natürlich.
Ich kann nur von mir reden, aber ich wüsste keine Person, der ich mein Chaos zeigen wollte und mir der mit „magic“ aufräumen auf einmal Spaß macht.
Wenn es klappt und die Jugendliche von sich aus der will, dann natürlich.
Ich werde jetzt sicher geschimpft.
Aber ich bin auch die Superexpertin bei Themen, wo ich gar nicht betroffen bin.
Insoferne wäre es teils hilfreich, wenn bei Antworten dabei steht, ob Leute überhaupt Kinder haben und evt. auch ob Teenager. Das macht die Tipps jetzt nicht obsolet, aber mir hilft es dann die Hinweise auch etwas anders für mich einzuordnen.
Ich meine, wie viele Tipps nehmen ADHS-ler von neuronormalen an im Vergleich? Da ist sicher auch mal was dabei, aber man kann es anders einordnen…
Konsequenzen sind super.
Aber in letzter Konsequenz hast du als Elternteil die Verantwortung.
Kinder und Jugendliche treffen Konsequenzen ganz oft nicht direkt.
Ich meine, schicke mal dein Kind mehrere Wochen mit dreckiger stinkender Kleidung in die Schule und dann erkläre das bei Rückfrage mit „ich bin nur konsequent, das Kind will das nicht machen, dann verwahrlost es eben…“ äh, nein damit kommst du aus der Nummer nicht raus. Schön auch beim Zähneputzen - nein, ganz lange betrifft die Konsequenz Karies das Kind nicht und wenn, dann bist du als Eltern deiner Pflicht nicht nachgekommen. Fertig.
Übrigens Beschämung bewusst in Kauf zu nehmen, oder bewusst als Erziehungsmittel zu nutzen - das finde ich persönlich ein Nogo.
Abgesehen davon, wird sich ein Teenager, der nichts mehr zum anziehen hat morgens von dir aufbauen und dir erklären, dass er so nicht in die Schule geht… ja, dann kannst du die Konsequenz: Polizei kommt vorbei bei Schulverweigerung Karte spielen. Viel Spaß, das wieder gerade zu ziehen, wenn dein Kind den Mechanismus mal entdeckt hat, wie schnell du in’s Strudeln kommst, wenn dein Kind die Schule verweigert. Gern auch morgens, wenn du dringend zur Arbeit musst.
—> Mit Machtspielen kommst du nicht weiter. Kinder können dieses Spielchen perfekt, da kannst du nur verlieren.
Konsequenzen sind echt sehr wichtig, aber so einfach, wie du dir das denkst, ist das leider nicht…
Zwischendrin braucht man praktische Lösungen und Tipps und oft braucht mal einfach, dass man sich mal ausjammern kann und jemand einem als Eltern auch einfach mal den Druck rausnimmt.
Meine bescheidene Meinung. Weil als Eltern lebst eh schon im Haifischbecken… ich sage nur trotzendes Kind im Supermarkt - mir tun die Eltern echt oft leid. Eh schon superblöde und stressige Situation und dann noch doofe Leute, die einen spüren lassen, dass man von ihnen innerhalb von 5s als unfähig eingestuft wurde - potenzieren kann man das, wenn man mit einem ADHS Kind lebt… ich muss sagen, es ist absurd, wie sehr ich dran arbeiten muss, mich nicht zu schämen… vielleicht liegt’s an mir. Aber rundum werde ich als unfähige Mutter gefühlt abgestempelt.
Fazit von oben: Erst muss man als Erwachsener wirklich bereit sein auch selbst voll und ganz Konsequenzen zu tragen. Dann erst kann man erwachsen mit dem Thema umgehen. Das beginnt aber demit Mechanismen und sein Gegenüber wirklich zu verstehen.
Oft ist „Konsequenz“ für viele nur ein Euphemismus für Strafen zusammenkonstruiert oder für Gängelei - Kinder und Jugendliche spüren das sofort… das macht das Thema nicht leichter.
Daher muss man das für sich echt gut aufdröseln.
Ja das klingt alles logisch nur was macht das weiter mit ihrem Selbstwert wenn sie ja weiß sie müsste und so und so geht das und das und das wird erwartet aber sie nicht kann. Dann bestrafe ich sie für etwas worüber sie nicht die Kontrolle hat.
Ich finde da keine ordentliche Lösung in meinen Gedanken weil ich nicht weiß was ich erwarten darf und was nicht. Was ist ok und was hat noch Zeit? Was kann sie noch nicht wird sie aber später noch lernen weil sie ja mit der -30% Regel allem noch nachhängt. Oder tue ich ihr keinen Gefallen wenn ich alles abnehme weil sie es ja sonst nie lernen wird?
Ich tu mir selbst oft schwer mich in sie hineinzuversetzen und zu verstehen wie es ist. Vielleicht will ich auch einfach nur hören das es ok ist ihr das abzunehmen und zu helfen und das es irgendwann besser wird und das sie es auch irgendwann lernt und kann…
Eigentlich wollte ich mich gar nicht reinhängen, fühle mich aber gerade an meine Jugend erinnert. Besonders dieser Satz:
Das kenne ich nämlich recht gut von früher Kindheit bis heute. Eigentlich trifft es der Satz: „Störe meine Kreise nicht.“ ganz gut. Als Kind/Teenager war ich unerkannt, also ohne Medikamente. Besonders die frühe Pubertät, wo auch noch der Körper verrückt spielt, war ganz schlimm.
Meine Mutter hat den großen Fehler gemacht, dass sie mehr auf andere oder irgendwelche Ratgeber gehört hat. Man könne Jugendlichen mehr Hausarbeit oder Verantwortung für irgendwas zutrauen. Hat bei mir nicht gestimmt. Auch was das Essen oder gemeinsame Mahlzeiten, überhaupt Familienleben angeht, war ich weder bereit noch in der Lage. Alles zuviel. Jede „Pflicht“ zuviel. Meine Welt in mir drin zuviel. Größere Anforderungen in der Schule zuviel. Erste Ideen zur Berufswahl zuviel. Und dann noch meine Mutter, die mit Staubwischen oder sowas kam.
Geholfen hat ein wenig, dass ich die Waschmaschine erklärt bekam und von da an meine Wäsche selbst gewaschen hab, und zwar dann, wann ich wollte oder konnte. Geholfen hat ein wenig, dass ich die „offizielle“ Erlaubnis bekam, den Herd (Gas) alleine zu benutzen und mir nach der Schule etwas Experimentelles zusammengerührt habe. Was geholfen hätte, hätte meine Mutter mich einfach in Ruhe gelassen und das genommen, was ich gerade konnte oder wollte. Wäre viel weniger Wut entstanden.
Und weil das für mich so furchtbar war und mir übrigens auch niemand jemals erklärt hat, wie Aufräumen eigentlich geht, habe ich das bei meinem Sohn versucht völlig anders zu machen. Okay, zugegeben sind Jungs ein Stück weit einfacher. Ich habe ihn möglichst in Ruhe gelassen. Er kam von sich aus, wenn was war. Schwierig, aber machbar. Sein Zimmer war sein Zimmer. Ich habe manchmal den Weg zum Fenster freigeschoben, aber das wars auch schon. Geschirr? Egal. Wäsche? Egal. Chaos? Egal.
Das sind jetzt nicht die großen Weisheiten. Am Ende ist jedes Kind anders. Aus mir ist was geworden, auch wenn es oft schwer war. Mein Sohn ist auch ein toller junger Mann geworden.
Toll. Das ist doch auch ein guter Grund es nochmal zu probieren.
Der müsste abgefedert werden durch eine zweite Gabe der Medis.
Viele nehmen auch Concerta zwei mal täglich. Wurde das nie ausprobiert?
Es ist doch doof wenn man immer das Medikament wechselt, anstatt man eine Ganztagesabdeckung der Wirkung anstrebt! Doofe Ärzte! Unwissend!
Vielleicht hätte es gut funktioniert wenn sie morgens 27 mg bekommen hätte und mittags nochmal 18 mg?
Wie lange habt ihr das ausprobiert? Es benötigt wirklich viel Zeit….
Und eure Ärztin scheint eine richtige “Medikamenten-Hopperin” zu sein. Anstatt dass sie bei einem Medikament mal verschiedene Dosen und Zeitpunkte ausprobiert, nimmt sie gleich das nächste? Das finde ich nicht richtig.
Da wünsche ich euch ganz viel Glück! Das braucht man leider um gute ADHS-Ärzte zu finden.
Ich finde es unsinnig über Konsequenzen und Strategien zum aufräumen etc. nachzudenken wenn deiner Tochter die Medikamente fehlen.
Ich würde sie lassen bis ihr da Hilfe bekommt. Sie wird es vermutlich nicht schaffen an sich zu arbeiten, sich zu verändern aus Willenskraft oder durch Druck von aussen. Das ist meiner Meinung vergeudete Kraft und setzt nur eure Beziehung/Vertrauen aufs Spiel.
Das sehe ich auch so.
Gibt es bestimmte Zonen wo hauptsächlich die Sachen verteilt sind?
Was trinkt sie hauptsächlich in ihrem Zimmer?
@Seven
Das zeigen wie Aufräumen eigentlich geht, ist ein sehr wichtiger Punkt.
Es muss genug Struktur geben. Viele Kinder/Teenager schaffen das nicht so einfach.
Außerdem wollte ich noch folgendes sagen zum Thema Konsequenz, was ich in meinem Sermon oben vergessen habe:
Konsequenz heißt auch vorleben!
Sprich, wenn man ein ordentliches Zimmer erwartet, muss man sich zumnächst ansehen, wie man selbst es so handhabt. Ich muss gestehen, ich bin Chaotin. Daher kann ich von meinem Kind auch nur so viel Ordnung erwarten, wie ich selber schaffe (es sieht bei uns ok aus, aber ein superordentlicher Haushalt sind wir hier halt einfach nicht und es gibt so diverse Ecken - so ehrlich muss ich sein)…
Das gilt übrigens für alle Erziehungsthemen.
Weiß nicht, inwiefern das ein Thema bei euch ist, aber ich wollte es mal angemerkt haben. ![]()
Danke dir ich erkenne sie in deiner Beschreibung. Bei ihr ist auch gerade einfach alles zu viel. Nach der Schule lasse ich sie auch erstmal in Ruhe und sie geht ins Zimmer und kommt dann irgendwann von sich aus raus. Auch am Wochenende versuchen wir eigentlich gar nicht großartig etwas zu verlangen, laufen da eh schon immer auf Eierschalen weil man jeder Eskalation lieber aus dem Weg gehen möchte und ein explodieren vermeiden möchte.
Aber das geht ja nicht immer und so hat man auch hin und wieder eine Anforderung an sie. Es geht bei uns ja auch um Themen wie Zähne putzen die ein täglicher Kampf sind. Eigentlich alles was man von ihr möchte wird zur Herausforderung.
Vielleicht probiere ich es mal ihr zu zeigen wie die Waschmaschine funktioniert und es weckt ihr Interesse es selbst zu machen. Wäschekorb hat sie einen eigenen sogar im Zimmer. Mülleimer auch. Nur landet alles daneben und nicht darin ![]()
Nein Concerta und alles andere wurde nie eine 2. Gabe gegeben. Ich hatte es dann selbst mal mit unretardiertem zusätzlich zu Concerta versucht. (In Rücksprache natürlich mit der KJP wobei die Idee damals von mir herangetragen wurde da man mir hier im Forum das empfohlen hat). Ich hatte schon den Eindruck das es besser war. Aber sie selbst weigerte sich dann nach 2 Tagen wieder etwas zu nehmen. So kann ich es auch gar nicht komplett beurteilen. Medikinet und Concerta nahm sie am längsten ein.
Getrunken wird hier meist nur Wasser. Oder mal ne Saftshorle die sie sich macht. Hin und wieder kam es die letzten Wochen auch mal vor das ein Energy Drink rumlag den sie sich selbst gekauft hat. Meine Begeisterung darüber liegt in Grenzen und hatte über das Zeug und Wirkung mit ihr geredet. Aber naja…
Bestimmte Zonen nicht ganz, der Boden ![]()
bzw. auch der Schreibtisch der eigentlich ein schminktisch geworden ist.
Gestern kam ich abends nach der Arbeit heim. Sagte sie solle sich jetzt fertig machen und ich komm nochmal zum gute Nacht sagen. Auf einmal fing sie an ihre schminksachen zu sortieren und ordentlich aufzuräumen. Ich hab sie machen lassen obwohl es schon spät war und dachte mir das es ja cool ist wenn sie es von sich aus macht und wollte dann nicht auf der Zeit rumreiten. hab ihr auch gesagt, hey cool das du das aufräumst.
Ein paar Minuten später kam sie mit etwas aus der Hand wo sie nicht wusste wohin damit. Völlig überfordert und nervös „wo kommt das hin“. Sie sagte dann schau was passiert wenn ich aufräume… sie war total angespannt hat sich dann aufs Bett geworfen und wieder nur herumgeschrien.
Jede Form von hey schau mal du hast den Tisch ganz allein super aufgeräumt kam gar nicht mehr an. Der Abend ist dann im Disaster zu Ende gegangen. Mit Türen knallen und Tränen. Und ich stand wieder mal da und hab die Welt nicht verstanden.
Jetzt hat sie etwas versucht und auch gemacht und irgendwas ist passiert womit sie unzufrieden war und das hat alles ins Wanken gebracht. Das sie es bestimmt erstmal wieder nicht probiert.
Bei uns zu Hause ist es eigentlich sehr ordentlich muss ich gestehen, da unser Leben so unkontrolliert verläuft brauch ich das wohl im Haushalt einfach.
Ich habe durch die Arbeit oft den Vormittag an dem ich in Ruhe viel erledigen kann und mein Mann macht die Küche. Alles hat seinen Platz und wir misten seit Jahren auch wirklich radikal aus und versuchen gar nicht viel zu besitzen damit ist das Chaos auch schon etwas gebannt weil wir nicht so viel Gegenstände haben die einfach herumstehen. Auch Deko ect hält sich sehr in Grenzen.
Versinkt ihr Zimmer im Chaos geht sie gerne dann auch irgendwann ins Wohnzimmer oder unser Schlafzimmer weil sie sagt da ist es wenigstens aufgeräumt. Wobei ich ihr dann auch erkläre das wir gerne gemeinsam bei ihr Ordnung schaffen können da ich auch keine Lust hab das sie das Chaos in die anderen Räume verlegt. Das passiert eh meistens. Egal wo sie ist oder war… man sieht es…. ![]()
In der Küche lass ich sie meist machen, Interesse für kochen und backen ist da und ich Versuch das zu unterstützen und räum halt hinterher auf oder nebenher während sie kocht. Da sieht sie dann ja auch wie man es macht.
@Siri
Ok, dann ist das wenigstens schon ein guter Ansatzpunkt.
Dann gibt’s folgende Fragen:
Was brauchst du minimal von ihr?
Womit fühlt sie sich wohl?
Was ist ihr Vorschlag das umzusetzen und wo kannst du sie dabei unterstützen?
Abschließend: Chaotin zu sein ist eine kleine Schwäche, mit der man gut leben kann, nüchtern betrachtet. Da gibt’s wirklich schlimmeres. Insoferne musst du dir überlegen, was wirklich dein Anliegen ist - abseits von uns aufgestülpten Idealen, wie wir sein sollen/müssten… ![]()
Verstehe ich. Da bist du wahrscheinlich froh, dass sie es wieder versucht mit dem aufräumen.
Mein Sohn fängt auch oft abends noch solche “Projekte” an. Nach Ende der Wirkzeit seiner Medikamente. Ich stoppe das inzwischen, da es nicht gut geht. Er flippt dann auch jedes Mal aus weil irgendetwas nicht so klappt wie er sich das vorgestellt hatte.
Liebe Siri, deine Tochter kann nicht. Sie kann den Frust nicht aushalten wenn es nicht funktioniert. Es ist nicht rational und logisch. Es ist “nur” eine Kleinigkeit. Aber es ist so.
Ich hoffe sehr für euch, dass ihr einen Weg findet es nochmal mit einer Medikation zu versuchen.
Diesen Zustand kenne ich. Man hat diesen Gegenstand in der Hand und weiß das man ihn einfach nur wegräumen muss und bekommt diesen einfachen Schritt einfach nicht hin und fühlt sich einfach nur als totaler Looser.
Ich habe z.b meine Schreibtischschublade wie bei einer Werkbank/Werkzeugkasten vorgeformt und bestimmte Sachen passen nur noch an diese eine Stelle .und das hat mich schon vor so manchem Supergau im Gehirn bewahrt . Meine Tesafilmabroller ist sogar in der Schublade festgeklebt .
Mir wäre so ein Kommentar unangenehm. Will nicht gelobt werden, wenn ich eigentlich was anderes machen sollte, aber genau das jetzt wichtiger ist.
Ja, genau dieses eine Teil zerstört den Erfolg. Kenne ich. Mich ärgert seit drei Wochen, dass ich meine Muffinbackform einfach nicht unterbringe. Das führt dazu, dass die ganze Küche im Chaos versinkt, weil ich ja eh nicht schaffe, sie aufzuräumen.
Für manche Dopse (Dinge ohne Platz) reicht manchmal die Frage:
Wo würdest du es denn zuerst suchen? Da gehört es hin.
Warum wurden denn die 18mg gesteigert?
Wie hat sie sich denn damit gefühlt?
Vielleicht ist der Rest für ihr Empfinden einfach schon überdosiert und weniger ist mehr.
Wurden denn versucht Rebounds mit z.B. 2,5 mg unretardiertem Methylfinidat aufzufanfen? Vielleicht wäre das so die Lösung.
Wenn sie unter Stimulanzien sehr schlecht trinkt und ißt könnte das schon das sein warum sie sich immer komisch fühlt, das sendet der Körper aus, wird als Nebenwirkung abgestempelt und ist eine Reaktion des Körpers auf Dehydration bzw. Unterzuckerung etc.
Was hatte sie denn nach dem Aufräumen der Schminke in der Hand was sie so überfordert hat?
Hast du verstanden warum sie das überfordert hat?
Meinst du du könntest sie fragen und ggf. dir erklären was sie daran so überfordert??
Sind es Emotionen die hochkommen? Weil sie eine Art Verzweiflung/ Panik verspürt weil sie es in ihrem Ordnungssystem im Kopf nicht verbinden/verknüpfen kann?
Wäre dann nicht ggf. das ihr bei dir z.B. in der Küche oder im Bad sortiert wie z.B. du nimmst 3 Gegenstände von ihren Orten und fragtst sie später ob sie sich vorstellen könnte wohin diese Gegenstände eingeräumt werden könnten und warum und würdest ihr deine Sicht erklären warum du was wohin räumst?
Ggf. Könnt ihr auch gemeinsam dann teils mit Dingen von ihr überlegen wohin sie für ihre Art der Ordnung am besten Platz finden könnten??
Hey, nur eine kleine Idee zu Concerta: Wenn Concerta grundsätzlich nicht schlecht war, aber es einen Rebound gab: Vielleicht könntet ihr es nochmal mit 18mg versuchen, das ist vermutlich wenig genug, dass sie sich nicht „anders/komisch“ fühlt, aber möglicherweise trotzdem genug, um subtile Verbesserungen zu erreichen.
Gegen den Rebound würde ich meinem Sohn gerne mittags eine 2. Dosis geben, allerdings hatten wir dann 1. das Problem, dass er abends nicht mehr müde war, und 2. hat er morgens 18mg, da gibt es ja keine kleinere Dosis. Er bekommt deshalb jetzt nach dem Mittagessen 5mg Medikinet retard, das entspricht der Hälfte von 18mg Concerta. So funktioniert es bei uns jetzt ganz gut.
Es ist dann ziemlich subtil, er sagt er merkt nichts davon, und auch von aussen wirkt er nicht sehr viel ruhiger/anders als sonst, aber es gibt viel weniger Streit und auch in der Schule klappts einigermassen. Also keine „magische“ Veränderung, wie mans manchmal mit höheren Dosen vermuten könnte, aber doch eine deutliche Erleichterung.