Zu anspruchsvoll für eine Therapie?

Ja unglaublich… aber ich hatte auch eine Therapeutin, die mich nicht ermuntert hat, meinem Verdacht auf ADHS nachzugehen und die nach meiner Diagnose auch diesen Sachverhalt einfach ignoriert hat und nichts verändert oder auch informiert hat. Das war vor 7 Jahren, ist also auch gar nicht so lange her.

Das gibt es also… leider…

Dann wiederum habe ich von einem Kinder- und Jugendpsychiater ein Rezept über Medikinet für meinen einen Sohn bekommen, ohne dass dieser diesen Sohn persönlich gesehen hat.

Sein Kollege hatte den Sohn zweimal aus ADS getestet und für nicht auffällig genug befunden. Und der andere Kollege, zu dem wir gsd wechseln konnten, fand die Tests auffällig genug für die Diagnose.

Also - nicht dass ich deine Erfahrungen relativieren möchte, im Gegenteil… ich kann es so gut nachempfinden, wie blöd die Situation mit solchen Ärzten ist!

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Ich Zweifel gerade auch ob ich weiter zu meiner Therapeutin gehen soll oder nicht. Ich fühle mich in meiner adhs Diagnose von ihr nicht ernst genommen. Vorhin habe ich ihr über bfrb erzählt und sie sagte nur: “naja für mich sind das einfach tics. Die hat jeder. Pff grins. Man kann auch allem einen Namen geben” dass ich darunter leide und mir Hilfe erhoffe, habe ich nach ihrer Reaktion nicht mehr kommuniziert.

Sie erkennt zwar meine Diagnose an, sagt aber zugleich, dass es ja massenhaft viele gibt die “plötzlich” adhs haben. Dennoch schimpft sie sich Therapeutin mit den Schwerpunkten verhaltenstherapie Depressionen adhs Angst- und suchtstörungen.

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Ich habe mal einen Vortrag gehört von Martin Winkler zu Zwangsstörungen bei Autismus.

Da hat er berichtet, dass es Blödsinn ist, Autisten verhaltenstherapeutische ihre Stimming Bewegungen abzutrainieren.

Es müsste halt auf jeden Fall darauf hin untersucht werden, ob die bestimmte Handlung eigentlich der Beruhigung dient.

Wahrscheinlich ist es nicht ganz jetzt dein Bereich, aber ich wollte es nur mal anmerken, dass man je nachdem auch diesen Aspekt beachten sollte.

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Merkt man das nicht selber? :thinking:
Wenn ich Schaukel beruhigt mich das, oder wenn ich gestresst bin weil mich was überfordert, kann aber auch Freude sein kommt mein Handgelenk wippen. ( Letzteres ist aber glaube ich zusätzlich eine Dissoziative Bewegungsstörung wegen Anteil und so, je nach Zustand :thinking:.)

Mein Grimasieren ( Ist die Diagnostizierte Ticstörung), wie Nase rümpfen und Augenbraun Hochziehen ist dagegen eher nervig aber ist nun mal so. Schäme mich dafür nicht, kommt halt bei Stress.

Edit: Natürlich das zappelige vom ADHS nicht vergessen wegen der Upregualtion, wenn man sich konzentrieren muss, dass kann glaube ich auch alles mögliche sein.

Edit2: Das ADHS gezappel nervt zwar andere oft aber hat auch eine wichtige Regulierungsfunktion Funktion. :thinking:

Edit: Ach ich Blödmann, gibt natürlich auch das problem, dass man schädliches Stimming macht ( Skinpicking etc.), das sollte man dann natürlich umlenken in was besseres bzw. Sinnvolleres, wie Schaukeln oder zB. Steinchen reiben etc. so Sachen halt. :slightly_smiling_face:

Auf die letzte Frage: ein deutliches, Ja!

Eine. Therapie, wenn man selbst die Wissenschaftliche Methoden durchschaut hat und sich mit der Thematik beschädigt hat (WHO Diagnosen, Kapitalismus, Freud (….). Ist man besser damit beraten sich auf autismus Testen zu lassen und ADHS plus Medis als Mittel zu nehmen, damit man dieses nicht vergisst :winking_face_with_tongue:

Die positive Beziehung (sich sicher angenommen, verstanden zu fühlen) ist einer der wichtigsten Aspekte einer Psychotherapie - wenn nicht überhaupt der wichtigste überhaupt. Weitaus wichtiger jedenfalls als die Wahl der Therapieart.

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