Zu kurze Wirkung bei Elvanse?

Hallo zusammen,

ich habe mich wieder seeehr lange hier nicht blicken lassen. Ich glaube das letzte Mal hab ich vor so ziemlich einem Jahr etwas geschrieben.

Ich sehe das aber eher als Zeichen, dass ich nicht so viel Austauschbedarf hatte und das wohl eher etwas Gutes ist. :slightly_smiling_face:

Nun hab ich aber doch wieder Austauschbedarf. Und zwar geht es um die Medikamentenwirkung bei Elvanse.

Kurz zum Verlauf des letzten Jahres: Ich habe ja mit Medikinet retard gestartet, was bei mir nach etwa 3 bis 4 Stunden wieder abgeklungen ist und ziemlich heftig ins System reingeknallt hat, aber auch genauso heftig wieder draußen war, inklusive Rebound. Dann hat mir meine Psychiaterin Kinecteen verschrieben, das von der Art und Weise ähnlich wirkt wie Concerta. Dadurch sollte einerseits die Abgabe von Methylphenidat ins Blut stabiler sein als auch die Wirkung verlängert werden. Leider hat es Zweiteres nicht so sehr getan. Nach 5 bis 6 Stunden war meist Schluss mit Wirkung. Zusätzlich hat es mich nach einer Weile ziemlich reizbar und aggressiv gemacht. Ich hatte darunter eine ziemlich kurze Zündschnur. So kannte ich mich nicht.

Nun entschieden meine Psychiaterin und ich also Elvanse zu probieren. Einerseits für die Wirkdauer, andererseits für eine emotionale Stabilität. Und es schien als hätte ich endlich das für mich passende Präparat gefunden. Es wirkt sanft, schiebt die milchigen Wolken im Kopf beiseite, sodass ich klar denken kann und Reize weniger auf mich einprasseln. Mein Antrieb und meine Motivation sind darunter gut und stabil, es hilft mir sehr gut auf der Arbeit und hat nicht so extreme Wirkspitzen wie Medikinet oder Kinecteen.

Aber ich hab immer noch dasselbe blöde Problem mit der Wirkdauer! Anfangs wirkte es wirklich ziemlich lange, so etwa an die 10 Stunden. Das hatte sich aber spätestens nach 3 bis 4 Tagen auch erledigt und pendelte sich dann auf genau 6 1/2 Stunden ein. Danach ist Schluss. Finito. Alles alle. Auch ich. Ich bin müde, antriebslos und manchmal auch ein wenig schlecht gelaunt, aber bei weitem nicht so extrem wie unter den Methylphenidat-Präparaten.

So… nun hab ich in 2 Wochen einen Termin bei meiner Psychiaterin und möchte mich vorab schonmal informieren, was es für Optionen gibt die ja eigentlich ziemlich gute, passende Wirkung vom Elvanse beizubehalten, aber die Wirkdauer zu verlängern. Manch einer würde vielleicht sagen: ‘Naja, dann sind’s halt nur 6 1/2 Stunden. Reicht doch.’ Leider nein. Ich habe einen sehr anstrengenden Job (Kunsttherapeutin in einer Psychiatrie, ich arbeite mit Traumapatienten) und an manchen Tagen arbeite ich nun mal mehr als 6 1/2 Stunden, teilweise bis zu 9 Stunden. Da kommt es leider sehr ungelegen, wenn die Wirkung mittendrin wegknickt. Und selbst, wenn es die Arbeitszeit abdecken würde: Ich hab einen relativ langen Arbeitsweg, wo ich meist zwischen 1 und 1 1/2 Stunden pro Fahrt unterwegs bin. Wenn ich zuhause ankomme, kann ich nur noch matschig auf dem Sofa liegen oder direkt ins Bett fallen. Duschen ist oft nicht mehr drin, wenn dann nur mit sehr viel innerer Überredungskunst… und fang mir bloß nicht mit Kochen, Putzen oder gar Freundetreffen an. Das kann ich mir unter Woche gar nicht erlauben.

Also… ich war etwas baff als mir eine Teilnehmerin aus meiner SHG erzählte, dass eine Dosis Elvanse bei ihr tatsächlich 11 bis 12 Stunden anhalten würde. Ein Traum…

Naja, und ich muss gestehen: Ich habe mal ausprobiert nach dem Abklingen der Dosis noch eine Kapsel Elvanse zu nehmen. Ich weiß. Ohne ärztliche Absprache sollte man das nicht tun und ich weiß auch, dass Elvanse nur für den einmaligen morgendlichen täglichen Gebrauch gedacht ist, weil es sonst Schlafstörungen und Herzprobleme verursachen könnte. Allerdings habe ich festgestellt, dass es mich so locker 12 Stunden durch den Tag trägt und, wenn ich die 2. Dosis nicht nach 13 Uhr einnehme, ich auch abends problemlos einschlafen kann. Herzprobleme habe ich auch keine bemerkt, mein Blutdruck bleibt völlig normal. Nur beim Abklingen merke ich leichte Kopfschmerzen. Aber das war’s.

Tja… aber ist das die Lösung? Eigentlich soll Elvanse einen ja mit einer Einzeldosis durch den ganzen Tag tragen. Das wär wirklich ein Träumchen, ist aber bei mir leider nicht so.

Was gäbe es sonst für Möglichkeiten? Oder hat jemand hier ein ähnliches Problem? Ich hab auch von Elvanse am morgen + unretardiertem Methylphenidat am Nachmittag gelesen. Hat da jemand Erfahrungen mit?

Ich wäre jedenfalls dankbar für jeden Input.

Edit: Bringt eine Dosiserhöhung vielleicht nochmal eine längere Wirkzeit? Aktuell nehme ich 30mg.

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Kann das sein das du Missbrauch betreibst?

so früh schon mit Elvanse experimentieren hat wohl noch mehr durcheinander gebracht.

Elvanse hat einen Steady-state von 5 Tagen, Koffein ist absolut in der Eindosierung zu meiden weil das Probleme bringen kann, kannst ja mal danach suchen.
Elvanse braucht auch Zeit seine Wirkung in der Langstrecke zu entfalten.

Peak (Wo es voll angeflutet ist) 4 oder 4,5 std und braucht für die erste Halbwertszeit 11 std entsprechend kann die Wirkung noch nicht vorbei sein. Es kann an vielem liegen doch mit der Zweiteinnahme wenn auch nur 1 mal versucht hast du gerade 2 Wirkkurven laufen die auch Chaos machen können und wo es jetzt ein paar Tage braucht um in den Stand vor der Zweiteinnahme.

Vielleicht liest du einfach nach der Suche etwas zu Elvanse.

Regelmäßiger Schlaf, regelmäßiges Essen und regelmäßige Ruhe so wie ausreichender Schlafen können die Wirkung von Elvanse beeinflussen bzw. das Wahrnehmungsgefühl

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Was meinst du mit so früh? Ich nehme Elvanse bereits seit einem halben Jahr.

Das mit Koffein weiß ich selbst. :unamused_face:

Trotz ausreichend Schlaf, genug essen und Ruhe sind es grundsätzlich seit einem halben Jahr immer 6 1/2 Stunden Wirkzeit. Punkt.

Kleine Anmerkung am Rande: Jemandem im ersten Satz Missbrauch zu unterstellen, wenn man Rat sucht ist definitiv nicht erbaulich. Aber mach mit der Anmerkung, was du willst.

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:t_rex: :cowboy_hat_face: :police_car_light:
:heart: :handshake: :heart: :+1:

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Also viele Betroffene berichten von 8-10 Std Wirkung. Es gibt bei Frauen aber eine Besonderheit und zwar, während dem PMS irgendwas nehmen manche sogar die Wirkung noch kürzer wahr. Was du tun könntest, wenn denn dein Arzt sagt das ist ok. Dosis aufteilen oder die einmal Dosis erhöhen wäre auch eine möglichkeit. Was jetzt besser oder Sinnvoller ist, da Rätsel ich selber schon seit 3 Jahren dran, als Mann.

Edit: Achso und Daumen Runter sind super Schmerzhaft, darf man natürlich machen aber da gibt es trampeligere als Kathy. :heart:

Neurodivergenz und Likes sind so eine Sache die echt merkwürdige Wechselwirkung haben wegen der RSD und manche trampeln tatsächlich unabsichtlich. :people_hugging:

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Ich darf Daumen runter geben, wenn mir der Kommentar wenig hilfreich und vorwürflich erschien. Das ist meine Meinung und dafür gibt es diese Funktion.

Ich finde Kathys Kommentare grundsätzlich trampelig. Ich kenne sie als Person natürlich nicht und will auch nicht über sie als Person urteilen, aber einige ihrer Beiträge und Aussagen hier im Forum fand ich bereits entmutigend und kontraproduktiv. Meine Sichtweise. Man kann Aussagen auch freundlicher oder weniger anklagend formulieren, finde ich. Und das wollte ich einfach zu bedenken geben.

Zum eigentlichen Beitragsthema:

Ich habe, da ich seit 7 Jahren die Pille nehme, keine reguläre Periode. Und PMS hatte ich somit auch schon länger nicht.

Habt ihr das Kompendium von adxs gelesen? Da steht klar und deutlich, dass über zwei Drittel der Betroffenen mit ADHS bei Elvanse nur eine Wirkzeit von 7 Stunden oder weniger erleben. Da gibt es Studien zu. Die sind dort verlinkt. Ich bin also definitiv kein Einzelfall und auch keine Seltenheit. Wenn ich euch also schreibe, dass ich seit einem halben Jahr bei Elvanse nur eine Wirkung von 6 1/2 Stunden wahrnehme und danach eine Reboundphase von 1 bis 2 Stunden, dann dürft ihr mir das gerne glauben und müsst mich nicht unbedingt mit allgemeinen Fakten korrigieren, die nicht zu meinem subjektiven Erleben passen.

Ich denke nach einem halben Jahr intensiver Selbstbeobachtung unter Elvanse kann ich das ganz gut beurteilen.

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Natürlich darfst du das, ich wollte das nur anmerken, vermutlich aus eigener trampel gefährlichkeits Sorge.

Dein Erleben habe ich nicht in Frage gestellt, falls es so rüber gekommen ist tut mir das Leid. Ich habe zu meinen Hochzeiten 70/70 Elvanse genommen. Darf ich auch immer noch. :heart:

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Okay, an der Stelle tut es mir leid, schlingelprinz.

Du hast nicht mein Erleben infrage gestellt. Es erschien mir nur so, weil erst erwähnt wurde Elvanse wirke grundsätzlich 11 Stunden und die meisten Frauen würden 8 bis 10 Stunden Wirkung wahrnehmen.

Das klingt so als wäre ich da ein Exot, wo das ganz ungewöhnlich wäre, obwohl das Kompendium wie gesagt ganz andere Zahlen angibt. Da passte für mich das eine nicht mit dem anderen zusammen. Das war glaub ich der Knackpunkt für mich.

Ich denke es könnte eine sinnvolle Option sein die Psychiaterin nach ihrer Einschätzung einer Erhöhung der Dosis zu fragen. Ich glaube das wäre auch mein Go to gewesen. Ich wollte mir nur gern, wie bereits beschrieben, ein paar Infos und Erfahrungswerte von anderen einholen bevor ich da nochmal in das Gespeäch mit der Ärztin gehe.

Wie gesagt: Ich hab das mit der kurzen Wirkzeit jetzt bei drei verschiedenen Präparaten erlebt und empfinde dahingehend Frust darüber, wenn ich mitten am Arbeitstag in einen Rebound kippe.

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Kleiner Zusatz noch: Bei der Eindosierung auf Koffein zu verzichten, war mir wie gesagt schon bewusst. Ich werde den Tipp aber mal mitnehmen Koffein grundsätzlich eine Weile lang wegzulassen. Vielleicht hat das ja auch Einfluss auf die Stärke oder Dauer des Rebounds. Dazu hab ich auch schonmal das ein oder andere gelesen.

Auf Schlaf, Ernährung und Ruhe achte ich bereits. Habe mich im März sogar zu einem Präventionskurs gegen Burnout angemeldet. Ich nutze da schon viele Ressourcen, die ich so finden kann. Ich gestalte meine Wochenenden ruhiger, nehme mir Pausen, wo ich sie brauche. Also im Bereich Selbstfürsorge bin ich schon ganz gut aufgestellt.

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Jetzt halt ich mich für ein Exot, ich bin so Turbo unvernünftig im Vergleich bei der Selbstfürsorge. :joy:

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Guten Morgen Chihiro,

nach längerem stillen Mitlesen, nutze ich deine Eingangsfrage für den Seitenwechsel zum aktiven Teilnehmen.

Ich kann deine kurze Wirkdauer von 6,5h bestätigen (Elvanse 30mg) - ist bei mir leider auch so. 7 Uhr Einnahme, ab spätestens 14:30 Uhr hello Müdigkeit, Kopfschmerzen und Sirup im Kopf. Werde die 40mg ausprobieren und schauen, ob es eine verlängerte Wirkung gibt. Bei diversen MPH Produkten hatte Dosiserhöhung keine Wirkverlängerung, nur Nachteile der Überdosierung.

Kann es sein, dass du zu den Schnellverstoffwechslern gehörst? Löst primär nicht das Problem, könnte als Erklärung aber etwas Erleichterung verschaffen?

Ich werde in Absprache mit dem Psychiater auch das Aufteilen (20/10) bzw Nachlegen (30/10 z.b.) von Elvanse ausprobieren. Dieses Medikament gefällt mir bisher auch am besten vom Vorteil/Nachteil - Verhältnis.

Bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass nur Ausprobieren hilft. Mit Dokumentation und der Geduld, mind 7 Tage bei einer Dosis zu bleiben.

Die Anregungen hier im Forum sind super wertvoll und daraus entwickle ich den nächsten Schritt, was ich ausprobieren möchte.

Dabei behalte ich im Hinterkopf, dass jeder seinen eigenen Stoffwechsel, Lebensumstände und Geschichte hat. Jeder Hinweis ist damit ein Erfahrungsaustausch, ein Angebot. Ich muss selbst entscheiden, was ich davon auf Tauglichkeit für mich testen möchte.

Es hilft mir sehr, allein durch das Lesen zu spüren, dass ich in meinem Weg durch den Dschungel nicht allein bin…

Ein letzter Gedanke:

Kann es sein, dass das Wirkende ein wichtiger Hinweis für Belastungsgrenze ist? Auch wenn der Arbeitstag noch nicht fertig ist, ist es aber vielleicht dein gutes Maß an Kraft? Und ein Weitermachen dann nur mit Energiegeld aus deinern dadurch stetig schrumpfenden Reserven möglich?

Nur ein Gedanke - der muss überhaupt nicht stimmig sein für dich.

Berichte gerne von deinen weiteren Erfahrungen!

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Ich schalte mich auch mal ein, habe denke ich ähnliche Probleme (Erschöpfung nach der Arbeit, „zu kurze“ Wirkdauer).

Ich versuche seit fast einem Jahr eine Tagesabdeckung mit Elvanse zu finden.

Ich persönlich bin mit 2 Elvanse Dosen nicht ans Ziel gekommen.

Was denke ich ganz wichtig zu prüfen wäre, wie geht es dir am Wochenende? Empfindest du es da auch als so schlimm, was da ab 6,5h passiert?

Etwas schmerzlich musste ich z.B feststellen, dass ich einen Job ausübe (Psychosoziale Beratung) welcher selbst mit Elvanse zu anstrengend ist, und auch diverse Zweiteinmahmen, oder auch Attentin nicht wirklich das von dir oben beschriebene Erschöpfungsthema lösen. Im Gegenteil, ich hab zwar nicht das Loch nach 6,5h, dafür werde ich nervöser und leerer am Abend.

Das ist jetzt meine Erfahrung, es gibt genug Menschen, bei denen 2, sogar 3 Einnahmen, oder auch ein kurzwirksames Präperat als Ergänzung helfen und es super funktioniert.

Da du erst eine Dosis kennst mit den 30mg, gibt es keinen Grund schon aufzugeben. Ich würde dir dringend empfehlen bevor du an Dosis aufteilen denkst, erstmal 40mg zu testen für ein paar Tage. Wenn die Nebenwirkungen zu stark sind auch mal 35mg.

Erst wenn du nach oben alles ausgereizt ist würde ich an eine zweite Einnahme denken.

Und wenn das alles nix hilft, kann z.B auch eine Stundenreduktion sinnvoll sein. Ich bin da auch ein Kandidat der schnell mal das ganze Wohlbefinden vom Medikament abhängig macht.

Hoffe das ich dir helfen konnte

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Ich kenne das tatsächlich auch so mit der kurzen Wirkungsdauer. Habe manchmal das Gefühl, dass die Wirkung bei mir max. 5 Stunden anhält.

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Grüß dich,

ich nehme auch Elevanse.

Zuerst startete ich mit 10mg und steigerte dann auf die normale 40mg.

Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, aber diese „wundervollbringende“ Tablette wirkt auch bei mir nicht so lange.

Wenn ich sie morgens um 6:45 Uhr nehme, ist die Wirkung bereits um 15:00/16:00 Uhr raus und dann fange ich ebenfalls an emotional komplett instabil zu werden. Zwar nicht immer so heftig, aber dann beginnen bei mir auch so total zweifelnde Gedanken hochzukommen, was ich nicht verstehe.

Als ich nur 30mg genommen habe, war’s sogar noch schlimmer.

Vielleicht bist du auch eher unterdosiert?

Die höhere Dosis hatte bei mir zwar positive Wirkungen zum kleinen Teil, aber das mit der Verweildauer im Körper ist wirklich eine andere Geschichte.

Als Ich Atomoxetin noch genommen habe, war ich zwar manchmal müder, aber ich war sehr ruhig, was auch gut tun kann. Das wirkt nochmal ganz anders.

Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen :slight_smile:

Liebe Grüße ^^

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Da kann ich dir nur recht geben. Die Hersteller haben den Zulassungsprozess für einen einmaligen Gabe am Tag gemacht. Mit bestandenem Zulassungsprozess mach sie Werbung mit “ganztags” (z.B. Kinecteen schreibt “bis zu 12 Stunden). Darum dürfen sie auch nur eine Einmalgabe bewerben. Was offiziell nicht getestet ist, dürfen sie nicht schreiben.

Ich bin mit zweimaliger Gabe gut hingekommen. Die zweite Gabe habe ich noch vor dem rebound genommen.

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Na ich denke dass sollte kein Problem sein, dass du es ausprobiert hast auch wenn sowas eigentlich nur nach Absprache erfolgen sollte. Du bist ja auch schon erfahrener. So weißt du jetzt ja auch wie eine zweite Einnahme wirkt.

Du musst dich an keiner Stelle rechtfertigen warum es nur so kurz wirkt und warum du einen ganzen Tag abgedeckt haben möchtest. ADHS hat man nun mal rund um die Uhr.

Richtig medikantiert ist man aus meiner Sicht erst dann wenn der Tag mit bester Wirkung und geringster Nebenwirkung abgedeckt ist. Da reicht eine Dosierung stumpf nach Packungsbeilage halt nicht immer aus. Leider weiß dass nicht jeder Arzt oder der Arzt traut sich nicht individuell vorzugehen.
Die Ärzte vergessen ja auch , dass wir dankbar wären , wenn eine einmalige Einnahme ausreichen würde.

Mach dir keinen Kopf, du brauchst wie so einige hier einfach mehr. Ich war auch bei 3x Medikinet Adult am Tag oder 2x Elvanse oder Elvanse und als zweites Medikinet.

Du hast folgende Möglichkeiten.

  • Höher Dosis Elvanse in der Hoffnung das es passt und ausreicht .
  • Eine zweite Dosis Elvanse
  • Retardierteste Methylphenidat
  • Unretardiertes Methylpenidat
  • Attentin
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Mein Arzt empfiehlt die Nachdosierung bei Bedarf. In meinem Fall z.B. morgens 40 mg, wenn nötig mittags 10 oder 20 mg. Ist nicht so unüblich. Wenn du besser zurechtkommst, trotzdem schlafen kannst und es insgesamt nicht über 70 mg geht …

andere dosieren mittags mit einem MPH nach, es gibt so viele „richtige“ Methoden. Man muss sie nur für sich finden (im Rahmen der medizinischen Empfehlungen). Viel Erfolg

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Kann das sein, dass Du ADHS hast?

Die Frage nach dem Missbrauch ist ziemlich drüber. Er macht sich ja Gedanken und fragt nach.

Ich hab eine zweite Dosis auch schon in Erwägung gezogen, aber ich schlafe eh schon schlecht genug.

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Manche schlafen dadurch sogar besser und vielleicht auch mal länger und sogar durch, also mit später eingenommener 2 Dosis. :heart:

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@schlingelprinz ja, das stimmt… ist für viele Ärzte aber schwierig / haarig, da es super schief gehen kann oder eine gute Erleichterung ist… ist wie mit Kaffee… manche können vor dem Schlafengehen ihre 1-2 tassen trinken, schlafen dann echt gut, andere feiern dann die Nacht durch… (ich kann auch sehr spät noch Kaffee trinken… macht mir nichts :wink: )

Letzten Endes heisst es ausprobieren…

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