Zwischenmenschliches Blamieren - wer kennt das noch?

wäre ja langweilig, wenn nicht…

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Als ich meinen Schwiegervater das zweite mal getroffen habe, hatte er ein langes Polohemd zum Arbeiten im Garten an.

Ich habe ihn begrüßt mit: „Du hast aber ein hübsches Kleid an“..

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Hallo ihr Lieben,
Ich musste leider einige Zeit warten, bis ich wieder etwas im Forum posten konnte (das war wohl gestern etwas zu viel des Guten).. ich verstehe eure Situationen so, so gut!! Was macht ihr denn so als „erste Maßnahmen“, bzw. was hilft euch nach solchen Situationen, aus der gedanklichen Misere rauszukommen? Ich habe grmerkt, dass es mir unwahrscheinlich hilft, mir Podcasts anzuhören, wenn ich im Feierabend bin. Die holen mich durch die vielen Meinungen und Ansichten der Podcaster aus meinem eigenen, engen Sichtfeld raus

Hallo @MajaSFin ,
ich kenne peinliche Situationen natürlich auch. Früher hat mich das extrem fertig gemacht. Ja, auch heute denke ich immer mal noch an Situationen, wo ich bestimmt sehr negativ aufgefallen bin, aber eher selten und nicht mehr mit dieser großen Scham von früher.

Mir haben da verschiedene Dinge geholfen, die alle irgendwo auf die Stärkung des Selbstwertes ausgelegt sind.
Zum Einen natürlich die Diagnose selbst. Da erklärt sich schon so einiges.
Ich weiß jetzt, warum ich wie ticke und vor allem kann ich es dadurch viel besser annehmen. Ich muss mich nicht mehr unnötig verstellen und versuchen jemand zu sein, der ich nicht bin.

In diesem Zusammenhang erwähne ich mal das Wort „Maskieren“. Im Laufe meines Lebens habe ich immer wieder angenommen, dieses oder jenes dürfe ich so oder so nicht tun oder müsse es auf eben diese oder jene Weise tun. Dieses Gefühl kam ja auch nicht von ungefähr. Ich bekam immer wieder von meiner Umwelt gespiegelt, dass bestimmte Verhaltens- oder Sichtweisen nicht ok wären. Dabei waren sie nicht neurotypisch. Und das ist wichtig zu unterscheiden.
Da ich es immer richtig machen und negatives Feedback vermeiden wollte, habe ich nicht nur an den Dingen gearbeitet, die ganz offensichtlich gesellschaftlich relevant sind (Gesetze, Moral etc.), sondern auch an den Dingen, die eigentlich meiner Persönlichkeit und meinem System entsprachen. Ein klassisches Beispiel: ich kann Dinge nur auf den letzten Drücker machen. Ich denke vorher durchaus darüber nach, aber in die Umsetzung komme ich erst kurz vor Ende der Deadline. „Das macht man so nicht! Du musst eher anfangen, sonst ist das falsch und du wirst irgendwann damit auf die Nase fallen! Du bist faul, wenn du nicht eher anfängst!“ Nein. Ich arbeite am effektivsten und am fehlerfreiesten, wenn ich kurz vor knapp an einem Stück durchziehe. Das entspricht meiner Natur. Jetzt habe ich dafür eine Erklärung und setzte mich mit dem Allerwertesten drauf, was „die Norm“ ist. Sie funktioniert für mich nicht. Ich muss einen anderen Weg gehen und meine Ergebnisse sprechen für sich.
Das Maskieren zu erkennen und runter zu fahren war sehr wichtig für mich allgemeines Wohlbefinden. Ich kann mich durchaus noch anpassen. Aber nur, wenn ich darin einen Sinn sehe und es will. Ich lasse je nach Kontext sogar Stimming zu.

Zum Anderen haben mir psychotherapeutische Ansätze geholfen. Ich habe mich mit meinem inneren Kind auseinander gesetzt und da viele negative Glaubenssätze ausmachen können, die zu ungünstigen Schutzmechanismen geführt haben. Ich kann diese jetzt schneller erkennen und versuchen, gegen zu steuern. Ich fühle mich nicht mehr automatisch klein und schwach. Ich kann netter zu mir selbst sein, wenn ich alleine mit mir bin und ich kann auch sicherer in Gruppen auftreten. Ich bin weniger schnell verunsichert und kann potenziell peinliche Situationen besser bewerten. Entweder nehme ich nicht mehr jedes Missgeschick als tödlich peinlich war oder ich komme schneller drüber hinweg. Man muss ja auch mal sagen, dass die meisten Menschen, denen wir begegnen, uns auch schnell wieder vergessen oder sich überhaupt nicht an unsere vermeintlichen Peinlichkeiten erinnern – wenn sie sie überhaupt als solche wahrgenommen haben. Und auch dann ist immer noch die Frage, wie wichtig mir die Meinung einer einzelnen Person überhaupt ist und warum.

Ja, ich habe durchaus Probleme in Gruppensituationen. Mir wird es schnell zu unübersichtlich, ich kann manchmal Leuten nicht folgen, weil ich eigenen Gedanken nachhänge, ich verstehe „Social Cues“ nicht immer. Als ADHSler haben wir auch Überschneidungen mit autistischen Symptomen und da finde auch ich mich in einigen wieder. Mein Denken funktioniert eben anders und nicht jeder versteht das. So entstehen durchaus mal „weirde“ Situationen. Das liegt dann aber nicht nur an mir. Das ist das sogenannte doppelte-Empathie-Problem. Wenn ich nämlich unter „Meinesgleichen“ bin, werde ich durchaus verstanden.

Damit komme ich auch zu einem weiteren Baustein: Gemeinschaft. Ich weiß, dass ich nicht allein bin. Es gibt Menschen wie mich. Es gibt Menschen, die mich verstehen und die ähnliche Erfahrungen machen wie ich. Es gibt Menschen, die sich in meine Lage und in mein Denken hineinversetzen können. Es gibt noch Andere, die Aufgaben auf den letzten Drücker machen und damit erfolgreich sind. Ich bin gar nicht falsch. Mein Erleben ist nicht falsch. Es ist nur anders, eben nicht neurotypisch. Mit mir ist soweit alles in Ordnung. Ich muss mich nicht schämen, nur weil ich existiere wie ich existiere. Diese Zugehörigkeit habe ich im echten Leben, hier im Forum oder auch in Social Media, wo neurodivergente Menschen entsprechende Inhalte teilen.

All diese Punkte und sicherlich noch einige mehr, helfen mir, mich sicherer zu fühlen. Solang ich gute Umgangsformen an den Tag lege und mich generell rücksichtsvoll verhalte, kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. Die allgemeine Verpeiltheit, mein Humor, meine Spontanität, das gehört alles dazu. Ich kenne meine Schwächen und arbeite dran. Ich kenne aber auch meine Stärken und werde dafür auch geschätzt. Ich kann meine Grenzen besser einschätzen und erkennen, wann mich Gruppensituationen vielleicht doch überfordern und plane das besser ein. Auch, dass ich manchmal da durch muss und hinterher ein oder zwei Tage zum Akkus aufladen brauche. Ist halt so.

Ich würde mal behaupten, dass die meisten deiner peinlichen Situationen gar nicht wirklich nachhaltig peinlich sind. Es liegt auch nicht immer nur an dir, wenn eine soziale Interaktion nicht reibungslos klappt.
Wie gesagt, den EINEN Trick oder Tipp kann ich dir nicht geben. Für mich ist es ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen über einen längeren Zeitraum.

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Lieber @Hobbyhopper ,
Einen ganz großen Dank an dich für deine aufrichtigen ehrlichen Worte und die tollen Erklärungen, die du mir gegeben hast! Ich werde mir deine Tipps auf jeden Fall zu Herzen nehmen und versuchen, sie zu verinnerlichen. Ich dachte mir tatsächlich selbst, dass ich das ein oder andere Thema auch einmal mit einem/einer Psychlogen/Psychologin besprechen sollte. Diese Anspannung, wenn ich in fremden Gruppen bin, nervt mich einfach total. Ich würde einfach gerne lernen, damit besser umzugehen und herauszufinden, warum es für mich scheinbar so wichtig, in bestimmten Gruppen „nicht falsch“ rüberzukommen. Meistens ist das, so ist es mir schon aufgefallen, in Gruppen so, auf die ich überhaupt keine Lust habe, wie Seminare z.B.. da pasrt sich mein Desinteresse mit dem Wissen über mein Desinteresse und gleichzeitig dem Wissen, dass das Seminar (und die Gruppe) aber durchaus notwendig sind und ich die Dauer des Seminara durchhalten muss. Zum einen habe ich wirklich Schwierigkeiten, die Gruppendynamiken und die einzelnen Menschen darin zu lesen, zum anderen interessieren mich diese fremden Menschen auch kaum. Das wäre etwas, was ich privat einfach nicht machen würde und gleich wieder gehen würde, wenn jemand glaubte, er könnte mich dort hin schleppen. Leider brauche ich solche Seminare für meine berufliche Laufbahn, deswegen denke ich mir immer „Augen zu und durch“. Da ich aber ein recht impulsiver Mensch bin, zieht es mich schon bei dem Gedanken, das ein Seminar stattfindet, direlt weg davon. Und ich glaube, der „ich muss das aber für den Job machen“-Gedanke und meine Neigung zum Perfektionismus setzen mich dann komplett unter Druck.
Ich finde es total klasse, wie du deine Themen angehst und was du für dich bereits heraus gefunden hast und dass es dir damit wesentlich besser geht!
Ich finde es total interessant und lerne gerade von allen von euch :two_hearts:

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Ja, das geht mir ganz genauso. Je größer eine Gruppe, desto schlimmer wird es. Selbst bei Freunden… aber ganz besonders bei fremden oder Kollegen. Auf Weihnachtsfeiern habe ich deshalb früher oft viel getrunken um das besser durchzustehen. Hat für den Moment immer gut funktioniert. Nur am nächsten Tag habe ich mich immer sehr geschämt :frowning:

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:joy: das ist mir auch mal passiert. Das war im Urlaub und wir hatten offene Jeeps gemietet. Ich bin nach dem Essen im Restaurant schon vorgegangen, weil ich nicht mehr rumsitzen wollte. Bin dann in den Jeep geklettert und habe auf der Rückbank gechillt. Blöd nur das es der falsche Jeep war. Und blöd das dann die Besitzer zurück kamen. Das war extrem peinlich.

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Deswegen vermeide ich grade auf beruflichen Weihnachtsfeiern/Feiern zu viel Alkohol bzw. am besten keinen Alkohol und ich sehe zu dass ich nicht zu lange bleibe, damit ich nicht unter Müdigkeit plötzlich aufdrehe und peinlich werde. Außerdem komme ich mental schlecht damit klar, wenn Kollegen unter Alkohol „peinlich“ oder „unheimlich“ werden und plötzlich zu anderen Menschen werden. Ich möchte dann auch später diese Geschichten nicht wissen.

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So geht es mir auch.
Ich mag den Sinneszustand, den Alkohol ab einem gewissen Punkt mit dem Körper macht, überhaupt nicht. Zwischen ok und nicht ok liegen nur wenige Milliliter. Ganz zu schweigen vom Kontrollverlust. Finde ich bei mir selber schlimm, aber auch bei Anderen. Genau so, wie du es beschreibst, fühle ich mich schnell peinlich berührt, wenn Andere zu angeheitert oder voll sind.

Da ich in der Regel auch mit eigenem Auto fahre trinke ich bei Veranstaltungen sowieso nichts. Das ist dann auch immer ein gutes Argument, wenn einem Leute Alkohol anbieten. Zusätzlich vertrage ich unter Medikinet auch keinen Alkohol. Ebenfalls ein guter Grund, wenn man sagen kann, dass sich die Medikamente nicht mit Alkohol vertragen.

Privat ist es schon so, dass ich gerne mal bestimmte Sorten Alkohol trinke, weil sie mir schmecken. Aber da habe ich zum Glück inzwischen gute alkoholfreie Alternativen gefunden. So kann ich den Appetit auf besondere Geschmacksrichtungen stillen, ohne den Alkohol dabei zu haben.

Aber natürlich kenne ich es auch, dass ich emotionaler Überforderung schon mit Alkohol begegnet bin. Das ist ja eine sehr prominente „Lösung“ seiner Probleme, die man von Kindesbeinen an vorgelebt bekommt. Natürlich probiert man das dann aus und dummerweise fühlt es sich zunächst auch so an, als ob es helfen würde. Ich hatte einfach Glück, dass das für mich als Kompensationsstrategie nicht gut funktioniert hat. Es hätte auch anders sein können.

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Ich bin auch froh , dass ich nur wenig Alkohol vertrage . Aber man könnte mich auch BIERte nennen, denn ich liebe den Geschmack von Bier und je bitterer um so besser .
Früher wenn ich ohne Alkohl bis ins Morgengrauen Party gemacht habe und mit den übriggebliebene am Lagerfeuer saß waren die Leute immer sprachlos , wie ich ohne Alkohol um diese Uhrzeit noch so gut drauf sein kann.
Nun ja im Nachgang glaube ich das als überdrehte Nachteule da irgendwelche Transmitter am Werke waren. :sweat_smile:

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Ich habe mich gerade an eine Geschichte aus der Kindheit erinnert. Mein Vater hat mich aus dem Kindergarten abgeholt. Jetzt fehlt mir an dieser Stelle ein Teil, wie es überhaupt dazu kam. Aber am Ende hielt ich einen fremden Mann an der Hand und habe ihm ununterbrochen meine Tageserlebnisse erzählt. Plötzlich höre ich meinen Namen. Drehe mich zur Seite, und sehe meinen Vater, der sich vor Lachen krümmt. Da muss ich ungefähr 4 gewesen sein😅

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Oh ja , da war ein schwarzer Handschuh und ich nahm diese Hand und als ich irgendwann hoch schaute , hatte ich meine Mutter nicht wiedererkannt. :sweat_smile:

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Ja, kenn ich …ich war ungefähr 3 und war mit meiner Mutter einkaufen, irgendwann hatte ich eine Frau mit ähnlichem Kleid wie meine Mutter an der Hand. :laughing:

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Ich bin auch so eine Miss Clumsy. Ich hatte ständig Angst, dass mir was Peinliches passiert. Ich hab mal in einem Hotel eine riesige Kaffeemaschine geschrottet, totaler Krach und jede Menge Milchschaum und Dampf stieg auf und ich stand in einer riesigen Wolke. Natürlich in Asien, wo jedem alles super peinlich ist, was auffällt. Da kamen sofort 5 Hotelangestellte angerannt und es gab nen riesen Theater am Frühstücksbuffet :see_no_evil_monkey:
Seitdem hab ich immer Angst, dass ich ne riesen Suppenschüssel oder das warmgehaltene Porridge umschmeiße und gehe eigentlich an kein Buffet mehr, wenn es nicht sein muss.
Aber weil ich schon alt bin, habe ich auch zwei Tipps, die mir geholfen haben:
Sich selbst nicht so ernst nehmen.
Gnädig sein, wenn anderen ein Missgeschick passiert, das übt für den nächsten eigenen Faux Pas mit sich selbst nicht so hart zu sein und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass anderen sowas auch passiert.
Und ganz wichtig: own your flaws! Radikale Akzeptanz ist einer der wichtigsten Schritte für mich, sich ok zu fühlen.
Ich werde während dieser Inkarnation keine Ballerina mehr und Anmut ist zum Bewundern bei anderen gedacht. Ich versuche, mich mit meinem Körper zu verbinden, wenn immer es geht und ich tanze mit geschlossenen Augen und die anderen sind mir egal.
Mein Mann und ich, wir haben diese Challenge der peinlichsten Situationen. Im Moment ist er ganz weit vorne, denn er war in einem Fahrradgeschäft, wo sicher 15-20 Fahrräder so nebeneinander in Reihe standen und er hat es geschafft, den Dominoeffekt auszulösen :face_with_hand_over_mouth:
Mal sehen, ob und wann ich das toppen kann :sweat_smile:

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Ich habe auch gelernt, zu akzeptieren, wenn was blöd läuft.
Mir sind auch viele Dinge angenehm, habe aber gelernt, dass eine sehr offensive Art, damit umzugehen, viel hilft.
Allerdings versuche ich meist erfolgreich, peinliche Situationen zu meiden.

Ich sehe bei meinen Söhnen, wie schwer sie an Scham tragen und würde mir so sehr wünschen, ihnen da ein selbstbewusstes Vorbild sein zu können.

Was ich extrem habe ist das Gefühl von Fremdscham. Da muss ich weg schalten, weggehen, wegsehen.

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Hatte mal an einem Tag mit stundenlang Vorträgen und Reden. Ich hatte auch einen kurzen Redeteil, wo es dann technische Probleme gab und ich dann total den Faden verloren und noch kurz irgendwelchen Müll zusammenlaberte und dann letztendlich mit der Bitte um Verständnis abbrach weil ich keine Chance mehr hatte den Faden wiederzufinden.

Später bekam ich aber trotzdem nette Rückmeldung und einer bedankte sich sogar , weil ich einfach mal zwischen all diesen „perfekten“ Reden das normal menschliche was jedem passieren kann reinbrachte und das es für alle wichtig war daran erinnert zu werden.

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ich blamiere mich auch mein ganzes Lebn lang schon regelmäßig. Oft bin ich der letzte, der gewisse Witze versteht, lasse Dinge fallen, vergesse Dinge, spreche meine Gedanken unüberlegt aus oder unterbreche jemanden. Es ist mir auf Arbeit sogar schon zwei mal gelungen, die Toilette nicht abzuschließen. Echt mega toll plötzlich das verdutze Gesicht eines Kollegen zu sehen, wenn man gerade auf dem Klo sitzt.

Es ist einfach ein Teil von mir, weshalb ich es inzwischen in den meisten Situationen einfach akzeptiere, dass ich so bin und mit den anderen darüber lache.

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Das hatte ich auch schon, allerdings konnte ich zum Glück im letzten Moment die Tür zudrücken, sodass keiner rein kommen konnte :face_with_hand_over_mouth:

Gerade gestern habe ich wieder wunderbar eine geschlossene Gesellschaft im Restaurant gecrasht. Wir waren zum ersten Mal dort essen und da mein Mann vor mir auf die Toilette gegangen ist, fragte ich ihn anschließend, wo man lang laufen müsste, um auf die Toilette zu kommen (wir saßen im Außenbereich, die Gesellschaft war drinnen). Ich habe natürlich die Aussage meines Mannes “du gehst rein, immer durch bis zum Ende und dann die Zreppen runter”) wörtlich genommen, ohne drinnen groß zu schauen.. und bin dann mitten im Geburtstag gelandet, um dann festzustellen, dass da gar keine Treppen sind. Dafür hätte ich noch mal rechts abbiegen müssen :joy: aber naja. So schlimm war es nicht. Ich habe mich nur gleich an alle guten Stories erinnert :face_with_hand_over_mouth:

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Ja blamieren ist immer total cool. Wir hatten bis vor kurzem einen weißen Kombi. Und es war klar das alle anderen Kombis brav neben meinem Auto parken. Ich stand öfter vor einem fremden Auto :grinning_face: :wink:. Vor ein paar Wochen kam ein junges Paar Paar mit Kind zu Besuch bei meiner Tochter. Wir saßen im Garten. Der junge Mann und ich starrten uns an. Ich saß am Tisch und habe geraucht, wir starten weiter. In meinem Kopf das totale Chaos. Ich hatte einen Mann im Kopf. Bingo Volltreffer das muss er sein. Der junge Mann kam an den Tisch und meinte wir kennen uns doch. Ich strahle ja vor drei Jahren hier im Garten. Er nein das ist noch nicht lange her. Unsere Gehirn rattert Stereo. Und dann ist es mir gedämmert ich habe mich entschuldigt sorry ADHS. Seine Antwort du auch? Und dann du bist mein Lieblings Postbote. Der genau weiß wo er die Päckchen ablegen muss. Ja wir haben schon sehr oft miteinander gequatscht. Wir waren sehr erleichtert. Seine Frau hat gelacht und mir war das super peinlich. Und er klar meine Lieblingskundin. Er hatte seiner Frau von mir erzählt. Ich erinnere mich an Bruchstücke von irgendeiner Person die ich dann auf die Person anwenden. Obwohl die Bruchstücke nicht passen und keinen Sinn ergeben. :grinning_face::grinning_face::grinning_face:

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:joy::ok_hand: Das ist klasse! Als ich noch in der Gastro gejobbt habe, hat mich mal ein Kollege, der auch nur Minijobber war, so herzlich begrüßt und gefragt, wie es mir etc. .. und im Laufe des Gesprächs hab ich dann realisiert, dass ich ihn an diesem Tag wohl doch nicht zum ersten Mal gesehen haben muss :face_with_hand_over_mouth: dabei hätte ich darauf schwören können. Ich konnte ihn null zuordnen, wusste nicht mal seinen Namen und das Gesicht hatte ich gefühlt noch nie gesehen… war aber nicht so :joy: … diese Momente, wenn man heimlich versucht herauszufinden, wie jemand heißt :face_with_hand_over_mouth:

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