Schaut mal wie up to Date die Barmer im Bezug zur ADHS Medikation ist.
Die Seite wurde Ende September 2023 aktualisiert. ![]()
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Das würde ich jetzt nicht als Bullshit ansehen, sondern ist einfach veraltet. Schreib doch mal direkt an die Barmer und weise sie auf den neuen Stand hin.
Eigentlich passt es nicht perfekt hierher. Aber ich weiß auch nicht, wohin sonst. Ich sehe es mit Humor jedenfalls:
Ein Elternteil zu mir: „Der Neurologe hat gesagt, dass du ADHS hast und Medikamente brauchst. Da warst du circa acht Jahre alt. Aber wir hatten sehr stark den Eindruck, dass das damals eine Mode-Diagnose war. Damals hatten plötzlich alle möglichen Kinder angeblich ADHS. Und wir hätten dir natürlich niemals so Medikamente gegeben.“
Heute, dreißig Jahre später meine Eltern und mein Bruder zu meiner ADHS-Diagnose: „Warum willst du diesen Stempel haben? Irgendwie will den heutzutage Jeder haben und diese Mode-Diagnosen werden mittlerweile viel zu schnell vergeben. Angeblich haben die Hälfte aller Menschen plötzlich ADHS…“
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Ja, was ist denn nun so eine Mode-Diagnose? Eine, die fünfzig Jahre besteht? Oder hundert vielleicht? Das ist eine ganz schön langanhaltende Mode. ![]()
Oder es werden heute einfach die Leute diagnostiziert, die es schon immer hatten und sich dachten „Mist. Ich bin vielleicht einfach dumm oder notorisch faul oder so…“
Manchmal macht mich das Wort „modediagnose“ schon so unfassbar wütend (nicht nur im Kontext adhs).
und dabei wiederum, hilft es bloß, das Ganze mit Humor zu nehmen, ansonsten ![]()
Es passt am Besten in den Bullshit-Bingo-Thread:
AD(H)S Bullshit Bingo - Leben, lieben, lachen. Mit mit und mit ohne ADHS / Zeuchs, Unfug, Krams. Mit mit + mit ohne ADHS.* - ADHS-Forum von ADxS.org
Soll ich den Beitrag und die beiden Antworten dorthin verschieben?
Oh perfekt!
Ja gerne.
Ich weiß noch was für hier:
Auf Arbeit habe ich mich in ein neues Thema eingearbeitet. Dafür habe ich sehr viele Informationen aus Team, Arbeitsabläufen, Theorie usw. gesammelt, so wie ich das immer mache. Wochenlang prasseln ungefiltert alle Informationen auf mich ein. Ich sammle alles, dokumentiere und sortiere nach und nach und stelle Recherchen an.
Nach meinen ersten Erkenntnissen und Zusammenhängen trage ich diese meiner Vorgesetzten vor und mache erste Vorschläge zum Vorgehen.
Ihre Antwort: „Du bist halt sehr dogmatisch.“
- Wait… What?!
Also ich bin ja vieles, aber ganz sicher nicht dogmatisch!
Eine ehemalige Freundin zu mir: „Ich war immer schon neidisch, dass du gar nicht viel nachdenkst, sondern aus dem Bauch heraus entscheidest.“
Ich weiß wirklich nicht wie man mich nach mehreren Jahren so extrem schlecht einschätzen kann!
Ich versuche ihr noch zu erklären, dass ich permanent intensiv über tausend Dinge nachdenke und dass impulsives Handeln etwas mit dem Kopf und nicht mit dem Bauch zu tun hat. Im Gegenteil: Ich wünschte mein Kopf wäre leiser, zumindest so leise, dass Intuition wenigstens mal eine Chance bekommt.
Aber nichts davon kommt bei ihr an. ![]()
Das erklärt vielleicht unter anderem, warum wir nicht mehr befreundet sind.
Mein Sohn ist Normal !!(Meine Mutter)
( da war ich 7 Jahre.Beim Psychiater, da es auffälligkeiten in der Schule gab, war noch ein Kind, mit 23 Diagnostiziert
)
Uff. Alles davon. Darüber denke ich jetzt wohl mal eine Weile nach … ![]()
Hoffentlich das gute „Uff“, @Doro75? Sonst kann ich es auch nochmal anders beschreiben.
Ich gucke auch manchmal auf das Erstellungsdatum solcher Romane und frage mich nach meiner damaligen Medikation und was das wohl über selbige aussagt…
Mein Psychiater hat leider von ADHS nicht besonders viel Ahnung. Mit ihm kann ich sehr erfolgreich Bullshit-Bingo spielen.
„Ihre Abschlüsse passen nicht zum Bild eines ADHSlers.“
„So fanatisch wie Sie sich in bestimmte Themen stürzen, z. B. Mikroskopie, passt das nicht zu ADHS. Diese hohe Konzentration könnten Sie gar nicht aufbringen.“
Du berichtest von Erfahrungen mit einem Arzt / Therapeuten, die wir allen Betroffenen gerne ersparen würden.
Wenn du sicher bist, dass das nicht auf einem Missverständnis beruht, hilf bitte anderen Betroffenen, indem du unter dem folgenden Link deine Erfahrungen mit diesem Arzt / Therapeuten einträgst. Das kann anderen Schaden ersparen.
Herzlichen Dank!
Und natürlich freuen wir uns immer über jede Information zu ADHS-kompetenten Ärzten und Therapeuten.
Unbedingt das gute „Uff“, ja. ![]()
Danke!
Was war deine damalige Medikation und was ist die heutige? ![]()
Topic:
Unter anderem drohte meine Therapeutin, wegen zu spät und einen verpassten Termin mit Rechnungen. Ich sollte mir Pläne machen und mich selber bestrafen mit Handyentzug (in den Postkarten sperren und jemandem den Schlüssel geben). Das war alles so kontraproduktiv. Ich hatte aber auch die Diagnose nicht.
Als ich zuletzt, ich bin in Behandlung in einer grossen Uniklinik, mein Verdacht auf ADHs geäußert habe, sagte meine Psychologin, (meine) Wutausbrüche seien keine ADHs Symptomatik. Aber ich bin versöhnt, weil sie ihr Irrtum eingeräumt hat.
Schon ne Weile her, aber…
Neue Hausärztin, kommt in den Raum (trifft mich zum ersten Mal):
Ich„Meine Therapeutin hat den Verdacht auf ADS geäußert und mir eine Diagnostik empfohlen. Dafür bräuchte ich eine Überweisung“
Sie: „Ich bin da keine Expertin, aber ich kann Ihnen sagen, Sie haben das nicht. Leute die das haben sind anders.“
(hat sie nach 1 Minute „Kennen“ daran festgemacht, dass ich einen Uni-Abschluss habe)
Ich habe mir dann auch einen neuen Hausarzt gesucht…
Meine Hausärztin dachte auch so und hatte auch noch die Hoffnung durch Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzungsmittel dass in den Griff und mich weg von den Medis zu bekommen.
Durch die langen Gespräche in der Ernährungsberatung lernte sie mich dann mal richtig kennen. ![]()
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Ich habe ihr mal erklärt , dass man ja meistens beim Arzt ist, wenn man was hat und deswegen ist man meist angeschlagen und dadurch ruhiger .
Dann kompensiert man , damit man das Gespräch nicht stört. Es geht um einen selbst , deswegen ist man automatisch fokussierter.
Meist ist man durch die Überreizung im Wartebereich schon überreizt und durch.
Nach und nach hat sie zum Glück ADHS wirklich begriffen , aber dass auch wirklich nur durch die Einzelgespräche.
Mir wurde als kind gesagt. „Ja wenn du erwachsen bist, geht dein ADHS von alleine weg. Das ist nur so eine Kinderkrankheit“. Ich muss dazu aber auch sagen, dass meine Familie es auch einfach nicht besser wusste. Als kleines Kind hab ich das aber ohne zu hinterfragen einfach geglaubt.
„Vergesslich? Bin ich auch. Aber wenn du meinst… lass dich doch mal auf Altzheimer untersuchen.“
