ADHS der Welt erklären mit Musik

Ein Lied, das ich kurz nach meiner Diagnose gefunden hatte, wurde fast ein Themesong für die Zeit der Selbsterkenntnis. ^^

Der Gewinner ist aber:

Er hat auch ADHS und eine Menge sonstiges Gepäck - sehr sympathisch.

Mein Leben von Kraftklub find ich auch relativ passend :slight_smile:

https://youtu.be/PQN4ZJj65kA?si=q5tgcHbPZrHb5O-D

Hier noch ein Interview meines Lieblingsbassisten (jedoch von 2012) das bestätigt das er ADHS hat, deswegen ist auch das Lied Ritalin/Medikinet entstanden und es gibt einige andere musikalische Verbindungen.
Ob Felix nun auch ADHS hat weiß ich nicht, ich weiß es nur von Till.

https://www.waz.de/wochenende/sie-wollen-nicht-nach-berlin-id6243301.html

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Boha krass das wusste ich nicht. Ich mag Kraftclub. Felix und Till sind total sympathisch

Heute mal darauf gestoßen:

mind wandering und die springende Aufmerksamkeit bei ADHS, im Verbund mit dem rauschhaften Eintauchen in den Flow, wie wurde und wird den komponiert bzw. an modernen Liedern gewerkelt, ausprobieren, verändern, herumklimpern, verwerfen, „Aha“ das klingt gut…, hmm, vielleicht so? …jaaa, schon besser!.. oder vielleicht so?.. und manchmal geht’s auch auch ganz schnell… Rehab von der Amy entstand innerhalb von weniger als 1 Stunde…

Ich würde schätzen, dass von den bekannten Profi-Musikern 50% aufwärts ADHS haben (immer wieder auch im Verbund mit Komorbiditäten, allerdings diese Komorbiditäten auch ohne ADHS natürlich), von den „Legenden“ 70% aufwärts…

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@lavieestbelle ja das könnte theoretisch möglich sein, immerhin spielen viele Angehörige aus meiner Verwandtschaft ja z.B. auch ein Instrument oder Singen in einem Chor oder ähnliches und einige sind tatsächlich sogar sehr musikalisch.
Andererseits wimmelt es glaube ich geradezu von anderen Menschen auf der Welt bei denen das genauso so ist wie in meiner Verwandtschaft.
Denn fast jedes Kind lernt ja während seiner Schulzeit irgend ein Instrument zu spielen, oder geht zusätzlich auch noch in einen Sportverein, oder viele machen sogar beides, also zusätzlich neben dem üblichen Schulpensum das sie haben.
Und in den meisten Fällen werden solche Aktivitäten ja im Prinzip eigentlich schon seit sehr langen Zeiten so von Haus aus, und auch von den Schulen so gefördert, z.B. auch um besonders talentierte Kinder so frühzeitig erkennen und zusätzlich fördern zu können.
Ausserdem fällt mir zu dem Thema gerade noch etwas anderes ein was ich mal irgendwo gelesen habe.
Nur zum Vergleich, dass z.B. der Anteil Hochbegabter unter Adhs’lern nicht höher ist als bei Nicht-Adhslern.
Von daher würde das theoretisch bedeuten, dass auch unter Musikern der Anteil an Adhs’lern nicht höher sein muss als der von Nicht-Adhslern, sondern das die Verteilung auch hier ungefähr bei Fifty-Fifty läge.

Immer noch: „Hütchenspieler schreiben die besten Lieder“… und das sagt viel über (die Trennung von) Werk und Autor: