Ja der Termin ist in einem Hörzentrum bei einer Pädaudiologin. Ich bin echt gespannt… Und ja,dass beides miteinander existieren kann weiß ich schon. Jetzt warte ich mal ab, was bei der Testung rauskommt und dann schauen wir mal wie lange das mit der Zweitmeinung dauert. Ich hab einfach Angst, dass es so kommt, wie du es beschreibst. Nämlich dass am Ende die ADHS Diagnose erst in der Pubertät kommt und dann ihr Selbstwertgefühl schon so lange gelitten hat und sie bis dahin immer weiter den Anschluss verliert ..
Beim Kinderarzt waren wir als Erstes und als ich ihm alles geschildert habe und Bsp genannt habe, hat er auch direkt gesagt, dass das alles nach einer klassischen ADHS klingt und das quasi bei ganz vielen seiner Patienten 1:1 das gleiche ist, die schon diagnostiziert sind und auch Medikamente bekommen. Als ich ihm dann gesagt habe, dass die Diagnostik kein ADHS ergeben hat, war er überrascht, hat es aber einfach so angenommen und sich notiert… Dann war es erledigt… Hab aber jetzt überlegt es nochmal anzusprechen und ihn auch nach seiner Meinung zu der Praxis zu fragen
Und ja, alles was du über dein Kind schreibst trifft bei den Mädels auch zu… Die Große steht oft mit mir in der Küche, wir unterhalten uns, sie fragt etwas, geht raus, kommt 3 Min später zurück und fragt mich GENAU das Gleiche wieder und weiß dann erst wieder, dass wir schon drüber gesprochen haben, wenn ich es ihr sage .. und die Kleine ist einfach noch viel extremer… Sie verlässt das Bad um in ihr Zimmer genau gegenüber zu gehen um sich umzuziehen und bis sie in ihrem Zimmer ist, weiß sie nicht mehr was sie machen sollte… Oder sie redet auch so unfassbar viel. Wenn ich sie bitte für ein paar Minuten still zu sein, sagt sie mir auch dass sie das nicht kann. Und wenn sie „muss“ dann summt sie mindestens oder singt… Sie kommt schon direkt früh nach dem Aufstehen in die Küche als wäre sie auf Speed auch wenn das Aufstehen selber ein riesen Drama ist. Denn alles ist morgens zu hell und zu laut… Aber wehe wenn sie dann wach ist… Gestern erst hat sie mir erklärt, dass still sein einfach scheiße ist, weil sie das nicht kann. O-Ton „Mein Kopf drückt die Wörter einfach raus Mama, ob ich will oder nicht. Und ich will nicht still sein, weil in meinem Kopf einfach immer eine Geschichte ist, die ich erzählen muss“
In Bezug darauf, weshalb sie die Diagnose ADHS für unpassend hält.
Fragebögen spielen dabei nur eine kleine Rolle. Übrigens haben wir ADHS (HKS) bei unseren Kindern schon vor der Einschulung feststellen lassen können. Es gibt spezielle kognitive Tests für kleine Kinder, außerdem fallen die Kinder deutlich mehr auf als gleichaltrige in der Autonomiephase. Zu den andere Punkten wurde, glaube ich alles gesagt.
Ja die Autonomiephase… Das war bei der Kleinen mein Endgegner .. die war so schlimm und von so unfassbar krassen Wutanfällen geprägt, teilweise über eine Std und mehrmals am Tag, dass ich dachte ich krieg ein Burnout und will nie wieder Kinder die Kleine war 3 Jahre und ich hatte noch nicht mal ansatzweise was mit ADHS am Hut , da hab ich schon im Spaß zu meinem Mann gesagt „Wenn uns bei diesem Kind in der Schule mal niemand sagt, dass sie ADHS hat, fress ich nen Besen…“ Tja nun schreibe ich hier im Forum und Frage um Rat … Was soll ich sagen…
Falls du Persönliche Belastungen dahingehend bemerkt hast, also im Umgang mit den Herausforderungen deines Kindes, wäre es je nach schwere vielleicht auch Sinnvoll das mit Behandlern zu besprechen.
Folgendes könnte vermutlich nicht nur bei autistischen Kindern den Eltern passieren, behaupte ich jetzt einfach mal.
Einfach nochmal woanders hingehen. Aus Erfahrungen anderer Eltern könnte es für euch hilfreich sein darauf zu achten, dass die KJP keinen psychodynamischen Ansatz verfolgt und zweitens dort nicht erwähnen, dass die Diagnose schon einmal ausgeschlossen wurde.
Eine?! Was für ein Glückspilz . Irgendwer schrieb hier mal, dass es so sei, wie es sind 47 Tabs geöffnet und aus dreien kommt Musik, man weiss nur nicht aus welchen…
Medikation krempelt nicht das Leben komplett um und kann, besonders zuhause, erstmal eine Menge Nerven kosten.
Ich bin nicht sicher, ob ich es klar genug formuliert habe: Wir sind zur Abklärung zum KiA und der hat die Diagnose gestelllt und übernimmt die Medikation.
OK, ich wusste nicht dass das geht… Dachte immer eine offizielle Diagnose darf nur beim Kinderpsychiater gestellt werden? Und auch die Medikation… Da muss ich mich vielleicht nochmal schlau machen.
Hat der Kinderarzt dann auch eine Diagnostik gemacht oder wie lief das?
Ich denke auch, eine Zweitmeinung kann nicht schaden und wenn diese ebenfalls so ausfällt, dass dann geschaut wird was es sonst sein kann. In der Grundschule schon solche Schwierigkeiten zu haben, kann sehr frustrierend für deine Tochter sein, bzw ist es ja schon und macht es im weiteren Werdegang nicht besser.
Bei meinem Sohn wurde die Testung auch erst nach der 1. Klasse gemacht, weil man sagte, dass es erst dann wirklich aussagekräftig ist. Es gibt tatsächlich Kinder, die kein ADHS haben und in der ersten Klasse so auffällig wären, als hätten sie es. Der Unterschied zwischen Kindergarten und Schule ist ja nun auch gravierend. Bei meinem Sohn war es so, dass wir ( die Kinderärztin, der Kindergarten und die Kinderärztin) gemeinsam entschieden haben, das eine Testung nicht schaden könnte. Er hatte einige typische Anzeichen, aber nicht so, dass er oder wir frustriert gewesen wären… Er war sehr lebhaft und hibbelig, extrem extrovertiert und wissbegierig, mega baselig ( 3 Knochenbrüche und kleinere Unfälle während der Kindergartenzeit) , vergesslich, ein Diskussionsgenie. Er war zwar auch emotional impulsiv, aber nie mit aggressiven Tendenzen und hatte ein starkes Ungerechtigkeit Gefühl. Da er allerdings während der Kita Zeit und auch bei der Untersuchung zur Tauglichkeit für die Schule keinerlei Wissens oder Lernschwierigkeiten hatte, wollten wir die erste Klasse abwarten und haben die Schule/ den Klassenlehrer direkt bei dem Verdacht mit eingebunden.
Er wurde dann getestet und ADHS positiv diagnostiziert, weil sich viele Sachen eben nicht " verwachsen haben" wir hatten aber das Glück, dass er mega Spass an der Schule hatte und tatsächlich bis zur 7. Klasse quasi kaum lernen musste, weil er einfach alles wie ein Schwamm aufgesaugt hat. Deswegen haben wir uns auch vorerst gegen eine Medikation entschieden. Ja, Vergesslichkeit, Impulsivität, Hyperaktivität und einiges anderes war ständig Thema, aber wir haben da versucht, anderweitig mit umzugehen.
Als er dann in der 8/9 Klasse von den Noten etwas abgesackt ist und selbst geäußert hat,dass er sich so nicht wohl fühlt und es ihn belastet, haben wir mit einer Medikation angefangen. Dann kam die Pubertät mit ziemlicher Wucht und da spielen die Hormone dann ja zusätzlich mit ein.
Lange Rede, kurzer Sinn… Ich kann da so gar nicht mitreden, weil er trotz ADHS keine so gravierenden Probleme hatte wie manch anderer. Kann mir aber vorstellen, dass es frustrierend und auch anstrengend ( oder zermürbend) ist, wenn es nicht so gut läuft, wie in unserem Fall. Und wünsche und hoffe für euch, dass ihr da Klarheit bekommt damit es weiter gehen kann!
Gibt es noch andere Infos aus dem Befund? zB IQ: waren die Untertests-Ergebnisse homogen oder mit grossen Abweichungen? Wie fiel der Aufmerksamkeitstest aus? Was ist mit LRS?
In welche Klasse geht Deine Tochter (sorry wenn ich das überlesen habe)? Sind die Noten eher auf Flüchtigkeitsfehler oder auch auf Verständnisprobleme zurückzuführen ? Bei Schwierigkeiten in Mathe kommt mir Dyskalkulie in den Sinn (ohne mich dazu auszukennen).
Und zuletzt, was ja auch bei der AVWS Testung thematisiert werden wird: wie sieht die Sprachentwicklung aus, gab oder gibt es da Auffälligkeiten?
Also laut der IQ Testung liegt der IQ im Durchschnitt wobei in den Untertests Abweichungen da waren… Logisches Denken und Arbeitsgedächtnis lagen im oberen Durchschnitt, visuelle Verarbeitung und Verarbeitungsgeschwindigkeit liegen im mittleren Durchschnitt und das Sprachverständnis im unteren Durchschnitt… Aufgrund dieser Ergebnisse sollen wir ja die Auditive Testung machen.
Was mich aber irritiert ist eben der Fakt, dass es heißt sie hat ein überdurchschnittliches Arbeitsgedächtnis, kann sich aber im Turnen keinen einzigen Ablauf merken oder wie oben schon beschrieben, weiß 5 Min nach einer Absprache schon nicht mehr, dass wir überhaupt gesprochen haben .. irgendwie ist das für mich widersprüchlich…
Eine LRS wurde ausgeschlossen, jedoch mit der Aussage, wenn die Noten weiterhin so schlecht bleiben bzw schlechter werden und sich Entwicklungstechnisch nichts verändert, sollen wir die LRS Testung im Herbst wiederholen…
Und der Aufmerksamkeitstests viel auch durchschnittlich aus, wobei die Reaktionszeit im auditiven Bereich verlangsamt ist… Die Impulsivitätsfehler seien gering und auch im auditiven Bereich gibt es Auslassfehler… Wobei ich auch hier verunsichert bin… Denn nach der Testung hat mir die Psychologin gesagt, dass sie zuerst einen Test mit Aufgaben gemacht hat bei der es um Zahlen und Buchstaben ging und sie sollte sich Abläufe und Reihenfolgen merken… Das war völlig unmöglich für unsere Tochter und dann hat sie den Test mit Tierstimmen wiederholt und sie sollte quasi immer den Knopf drücken, wenn sie die Katze und die Kuh hintereinander hört und das wäre ihr zwar schwer gefallen aber ging besser als vorher… Ich weiß einfach nicht was ich denken soll…
Meine Freundin war mit ihrer Tochter bei einer anderen Psychologin und sie haben auch eine ADHS Diagnose bekommen. Was natürlich nichts mit unsrer Tochter zu tun hat. Aber wenn ich höre wie intensiv die Tests waren und wie lange alles gedauert hat, dann war das bei uns alles ein Witz… Die waren teilweise 2 mal bei einem Termin für Tests für je 1 Std oder 1,5… Bei uns hat kein Test länger als ne Std gedauert und nach dem Aufmerksamkeitstests und der IQ Testung war das ganze ja abgeschlossen… Ist das wirklich genug?
Naja wie gesagt wir haben jetzt nächste Woche die Auditive Testung und dann entscheiden wir weiter…
Ach ja und in Mathe ist es so, dass oft die Zeit das Problem ist .. eine 5 entstand in einem Test mit 40 Aufgaben und sie hatten 8 Minuten Zeit . In der Zeit hat sie halt nicht mal die Hälfte geschafft und davon war die Hälfte falsch… Wenn sie Zuhause das Blatt rechnen soll und hat alle Zeit der Welt, dann ist am Ende 90% richtig aber sie braucht halt ne halbe Std
Und Sprachentwicklung ist super .. sie hat schon sehr früh, sehr viel und auch sehr deutlich gesprochen… Wie sagt mein Mann immer, er kann sich nicht an eine Zeit zurückerinnern in der dieses Kind nicht geredet hat
Es ist echt blöd wenn man so zwischen den Stühlen hängt … Gut dass Ihr dran bleibt.
Die Test sind relativ gut normiert auch von der Zeit her. Auch wenn es da schon Abweichungen gibt, jeder Arzt nutzt eine andere Testreihe.
Sollte es aber doch ADHS sein, ist es wahrscheinlich eh besser die Praxis zu wechseln -die jetzige ist ggfs. nicht sehr positiv gegenüber Medikation eingestellt..
Nicht auditive Aufmerksamkeitstests wären vielleicht besser (z.B. wo man auf Kreuze auf dem Bildschirm drücken muss), um eben die auditive Komponente auszuschließen.
Das mit dem Arbeitsgedächtnis scheint tatsächlich widersprüchlich mit dem Zahlen und Buchstaben merken Test..
Viel reden (was anscheinend besonders bei Mädchen eine häufige Form der Hyperaktivität ist) heißt übrigens nicht unbedingt alles Verstehen
Hoffentlich wird der logopädische Teil der Testung nächste Woche gut gemacht (eventuell vorab auf das Maskieren hinweisen). Alles Gute!
Zuhörgedächtnis und Arbeitsgedächtnis sind aber zweierlei
Hast du mal versucht, sie wiederholen zu lassen, was du gesagt hast? Damit verschiebt es sich in eine andere Hirnregion und bleibt oft besser im Gedächtnis
Die Medikation hat sich beim Kind auch massiv bemerkbar gemacht.
Der ist im Straßenverkehr nicht mehr Hans-guck-in-die Luft, sondern kann wirklich fokussiert die Gefahren sich anschauen und entsprechend handeln.
So wie auch ich schnell merkte, wieviel weniger Präsenz Auto fahren benötigt und wie massiv ich vorher aufpassen musste, um ja nichts und niemanden zu übersehen. Und wie ich abends beim fahren ohne nachlegen merke, wie wenig Informationen ankommen und wieviel Konzentration und Rückversicherung und doppelt und dreifach nachprüfen notwendig sind. Fühle mich dann wie 80.
Allein dafür ist die Medikation Gold wert.
Und es ist sehr entlastend für ihn, nicht mehr ganz so verpeilt zu sein.
Neben den ganzen anderen Vorteilen.
Nachteile sehe ich auch, aber ich denke, dass die Vorteile das überwiegen.
Allein schon die Ersparnis von viel Frust bezüglich Schule und sozialer Kontakte.
Wenn ich die Beschreibung deiner Tochter so lese, klingt das, als würdest du über meine Schulzeit erzählen. Ich habe erst mit 40 (bin jetzt 41) eher zufällig selbst herausgefunden, dass ich sehr offensichtlich ADHS habe. Kürzlich habe ich mal meine alten Zeugnisse rausgesucht. Auf jedem steht „Stört den Unterricht“ und „Ist oft unkonzentriert und abgelenkt“. Damals kannte niemand ADHS. Meine Klassenlehrerin hat mir das Leben zur Hölle gemacht, mich permanent vorgeführt und sich ständig über mich und mein Verhalten lustig gemacht. Ich muss dazu sagen, das sich meine Eltern (zum Glück) kurz vor Beginn meiner Schulzeit getrennt haben und meine Mutter mit mir und meinem 3 Jahre jüngeren Bruder in ein kleines Dorf zu meinen Großeltern gezogen sind. Dort waren Zugezogene gar nicht gerne gesehen, erst recht keine Scheidungskinder von einem nicht-deutschen Vater und auch noch Rothaarig. Das war zuviel fürs Dorf und meine extrem konservative Klassenlehrerin Man kann sich vorstellen, wie belastend das war… Ich fühlte mich immer als Sonderling und konnte nicht herausfinden, warum die Leute alle so komisch zu mir waren Das hat mich sehr beschäftigt und ich war mir meinen Gedanken immer damit beschäftigt, möglichst angepasst zu sein, um nicht anzuecken und bloß nicht aufzufallen. Meine Konzentration und Aufmerksamkeit in der Schule hat unter all meinen Fragen im Kopf ganz schön gelitten, denn ich bin emotional sehr sensibel.
Auch konnte ich bei Themen, die mich nicht direkt interessieren, einfach nicht zuhören. Nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil mein Gehirn einfach abgeschaltet hat. Es ging einfach nicht, egal, wie sehr ich es wollte. So hab ich mich anderweitig beschäftigt, was häufig den Unterricht und Mitschüler gestört hat. Ich habe keine Diagnose und werde auch erstmal keine erstellen lassen, weil.ich denke, das andere Menschen die Hilfe deutlich nötiger haben, als ich. Zudem komme ich gut klar im Leben. Ich habe auch eine Mutter, die mich unermüdlich unterstützt hat, auch wen sie gar nicht wusste bei was genau. Seitdem ich es weiß, verstehe ich mich endlich und kann mir aus den Erlebnissen endlich einen Reim daraus machen, warum alles so gelaufen ist. Ab der 8. Klasse ließ das stören dann schlagartig auf, weil ich mich besser sortieren und kontrollieren konnte. Das war aber sehr anstrengenden und hat viel geistige Kraft gekostet. Ich kann mir auch vieles nicht merken, aus Gesprächen z.Bsp. Das lag und liegt daran, dass mein Hirn bei Langeweile einfach sein eigenes Ding macht und meine Aufmerksamkeit von ganz allein auf Dinge lenkt die spannender sind und Dopamin versprechen. Zudem ist ein ADHS -Gehirn in der Lage, vieles gleichzeitig wahrzunehmen, was es schwierig macht, sich auf eine Sache zu fokussieren. Zum Beispiel sind viele verschiedene Gespräche im Raum anstrengend, weil man evtl. mehreren gleichzeitig folgt, ohne es zu wollen.
Ich glaube, deine Tochter braucht eine altersgerechte Erklärung für ihr Verhalten. Sie muss erstmal selber verstehen, was bei ihr vorgeht, warum das so ist und sie da nichts für kann, denn sonst macht sie sich immer Selbstvorwürfe, dass sie nicht „funktioniert“ wie alle anderen. Selbstverständnis ist meiner Meinung nach der wichtigste Anker für Menschen mit ADHS. Sie muss verstehen, das sie absolut nicht falsch ist, sondern anders funktionieren, was nicht nur Nachteile bringt. Bei spannenden Themen wird sie sich stark fokussieren können, da gilt es diese herauszufinden und sie darin zu fördern, damit sie mal ein positives Gefühl und Erfolg im Tun vermittelt bekommt. Das ist so wichtig für ihr Selbstvertrauen und stärkt die Selbstwahrnehmung ungemein - zumindest war/ ist es bei mir so. Ich weiß nicht, ob es so gewinnbringend ist, einer eindeutigen Diagnose hinterherzulaufen. Was ändert das für sie, außer vielleicht das Gefühl eines Stempels zu bekommen? Aber das ist natürlich nur meine Ansicht. Ich hatte mir rückblickend für mich gewünscht, dass es mir jemand erklärt hätte, da wären mir viele schmerzhafte Selbstzweifel und traurige Gedanken erspart geblieben, die ich erst jetzt mit meinen Erkenntnissen aufarbeiten kann. Ich hoffe, mein langer Text hat niemanden erschlagen und man kann verstehen, worauf ich hinaus möchte
Ich wünsche euch als Eltern und deinen Mädels alles Gute und viele Erkenntnisse auch außerhalb irgendeiner Praxis.
die Diagnose kann man schon früher machen, ab dem 4. Geburtstag. Medikamente gibt es vor dem 6. Geburtstag nur in Ausnahmefällen.
Meine Kinder haben Methylphenidat mit fünfeinviertel bzw. viereinhalb gekriegt, und die Entscheidung war in beiden Fällen richtig. Auf Attentin durfte mein Jüngerer allerdings erst mit 6 umsteigen.
Ja das versuchen wir oft aber es ändert das ganze nur minimal… Ich denke, wie gesagt, wir werden jetzt dieser Woche mal schauen was die Testung der AVWS ergibt und dann mal sehen wie die 3. Klasse startet… Für eine 2. Meinung stehen wir ja schon auf einer Warteliste und dann schauen wir mal ..