ADHS und Schwerbehinderten Einstufung

Uns wurde mitgeteilt das ein Diagnostik ein speziell angefertigtes Dokument sei, was mit Kosten verbunden wäre. Ich schätze es so ein, das die Ärztin einfach keine Lust hat eine wirkliche Diagnostik zu erstellen und einfach eine Diagnose erstellt hat und nach Ihren wissen versucht meinen Sohn zu behandeln wo für Sie vielleicht am meisten bei der krankenkasse bei raus springt.

Ich weiß nicht ob es wirklich so ist aber mit der Zeit kommt es mir einfach so vor und deswegen bestand ich ja jetzt auch auf eine Kopie der Diagnostik welches zu einer Wilden hin und her Diskusion führte.

Bin mal gespannt am Montag ob es dann wirklich eine Kopie für uns gibt und ob diese was kosten soll oder ob man wieder versucht es irgendwie zu umgehen.
Die kosten wären mir ja sogar noch egal wenn es keine 200€ sein sollten.

rechtlich seit DSGVO nicht zulässig. Ist keine Kann Leistung das ist eine gesetzlich verbriefte Pflicht.

Ich hab mal was vorbereitet was über Tagesschau auf BGH Urteil verwist, daß die erste Ausfertigung völlig ohne jegwede Kosten ausgestellt werden muß! !

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/patientenakte-einsicht-eugh-100.html#:~:text=Die%20erste%20Kopie%20kostet%20nichts%20mehr&text=Der%20Europ%C3%A4ische%20Gerichtshof%20(EuGH)%20hat,der%20Unterlagen%20kostenlos%20sein%20muss.

Bußgeld und Co wenn Arzt weigert Einsicht Patientenakte

Artikel Augsburger Allg. mit Verweis §630 BGB als Rechtsgrundlage

Auszug Berufsordnung für Ärzte

Auch noch mal Rechte von Medizinsxhadenanwalt.de wo man auch Unterstützung finden kann

Ich liebe es Juristin zu sein, fällt mir in solchen Fällen immer auf, was Ärzte im Direktgespäch doch immer wieder klein und kooperativ werden läßt🤓

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vielen lieben Dank für deine Mühe. :slight_smile: Werd mir mal paar Sachen davon raus schreiben damit ich vorbereitet bin.

Ich frag mich immer wieder, wie man mit den ganzen eigenen Problemen noch Zeit und Kraft für solche Probleme der eigenen Kinder findet?

Der Tag hat doch nur 24h und der Großteil der Menschen geht auch noch einem Beruf nach.

Unvorstellbar für mich.

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Wo ist die versteckte Kamera? Wenn du eine KI auf dieses Forum ansetzt mit der Fragestellung Wie bringe ich Falschparker auf 180?, käme ungefähr das heraus.

Also, für einen 10-jährigen erscheinen mir 40 mg Einzel(!)dosis Medikinet Retard außergewöhnlich viel. Wie seid ihr denn auf diese Dosis gekommen? Möglicherweise weil die Wirkung nicht lang genug war, wurde die Dosis immer weiter gesteigert, anstatt rechtzeitig eine weitere Dosis anzufügen?

War denn die Wirkung mit 20 oder 30 mg deutlich schlechter? Ich meine, in den ersten zwei, drei Stunden nach der Einnahme, nicht später?

Habt ihr ihm auch am Wochenende das Medikament gegeben und die Unterschiede beobachten können?

Wie auch immer - 40 mg und dann nichts mehr, das geht gar nicht! Ich selbst (59 Jahre, 75 kg) nehme morgens zum Frühstück auch eine 40-er Kapsel Medikinet. Aber wenn ich dann mittags vergesse, die nächste Dosis zu nehmen, geht es mir ganz ähnlich wie eurem Jungen - unausgeglichen, müde, zappelig, das ist absolut unangenehm! Deswegen stelle ich mir den Wecker im Telefon, damit ich spätestens nach viereinhalb Stunden (!) etwas nachnehme.

Also erstens ist es ohnehin sehr fragwürdig, einem Kind nur für den halben Tag ein Medikament zu geben, und zweitens ist es auch dosisabhängig, wie der Rebound ausfällt - eine so hohe Dosis Medikinet Retard und dann gar nichts, das macht man wenn man Kind und Eltern maximal ärgern will. Der arme Junge, kann ich da nur sagen.

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Vorbereitung ist alles, gerade um schlagfertig was man wünscht und ggf welche Rechte man hat sagen zu können

Sag mal fällt so ein harter Rebound nicht unter Quälerei?

Weil bin ich richtig stark mit Ritalin dosiert kommt der Rebound auch richtig doll, doch Medikinet…:see_no_evil: hab ich aber dritte gerngste Dosis merke ich nicht das keine Wirkung etc. mehr vorhanden ist, erst wenn ich zu tolpatschig, zu zerstreut bin und auf die Uhr schaue denke ich dann ‚ach ja klar…‘

Ich habe diesen Thread eher überflogen, da er so lang und meine Aufmerksamkeitspanne so kurz ist.

Was ich schonmal gut finde, ist, dass hier viele retardierte MPH-Präparate empfehlen. Was, denke ich, noch nicht angesprochen wurde: MPH kann bei (leichter) Überdosierung das Gegenteil bewirken und noch hyperaktiver machen.

40mg unretardiert ist schon sehr viel für ein kleines Kind. Vielleicht mal mit Medikinet retard probieren. Da hält es 6 Stunden an und wirkt deutlich gleichmäßiger und weniger wie ne Droge. Sonst gibt es Concerta, das wirkt noch langsamer und sanfter. Vielleicht doch mal lieber die Dosis runterschrauben und beobachten und wieder etwas anheben. Das müsste euch alles eigentlich die Ärztin erklären. Aber niemals die Dosis zu stark runterschrauben, erst recht nicht bei Retard-Präparaten!

Hallo @asyncBrain ,

hier steht doch nirgendwo etwas von unretardiert? Es geht um Retardkapseln, davon gehen bisher doch alle aus.

40 mg Retardkapsel ist wie ich oben schrieb für einen 10 -jährigen mit 34 kg außergewöhnlich. 40 mg unretardiert wäre völlig absurd.

Ah, weil es wurde nur Medikinet erwähnt. Na ja, dann würd ich von Medikinet retard auf Concerta wechseln und ggf. mal schauen, ob die Dosis nicht schon zu hoch ist.

Also ich sag mal so, die ärztin hat erst ein Medikament versucht und wir sollten schauen wie es sich verhält. Es gab keine änderung aus unserer Sicht und auch unser sohn war der Meinung das er nichts merkt an Änderung.

Die einahme und versuche der Medikamente lief immer gleich ab.
Er bekam ein mittel, er musste es in der Woche nehmen und am Wochenende bzw. Ferien sollte er es weg lassen.
Erst als wir zu Medikinet kamen merketen wir einen Unterschied und auch die Schule stellte eine verbesserung fest da wir immer im austausch mit der Klassenlehrerin der Grundschule waren.
Man Merkte aber recht schnell das bei 5mg keine änderung stattfand, bei 10 keine änderung und bei 20mg zwar eine leichte Änderung spürbar war aber nie von langer dauer.
Die Ärztin hat es dann auf 40mg hochgesetzt und ab da merkte man spürbar eine Änderung aber dies halt auch nur so um die 6 Stunden lang.
Wir Sollen ihm nun auch am Wochenende und in den Ferien jeden Tag eine geben und dies tun wir auch fleißig.
Das Problem an der ganzen sache ist halt wirklich das er nach diesen 6 Stunden sehr sehr anstregend wird. Abends wenn er bei mir ist und ich ihn ins Bett bringe kommt er garnicht zur Ruhe und schaut mich mit riesen Augen an und erzählt und erzählt. Er sieht aus wie beschreib ich es am besten? :thinking: Als wenn er 2 liter Afri Cola getrunken hat und danach ein RedBull vorm schlafen.
Es tut mir immer so leid ihn so zu sehen und ich wünschte er könnte einfach mal zur Ruhe kommen.

richtig 40mg Retadkapseln

ne sind 40mg Retard Kapseln, ist irgendwie im ganzem Wortgefecht untergegangen

Also verstehe ich es richtig?
Es wäre eine Möglichkeit auf Concerta zu wechseln? (bin mir nicht mehr sicher ob wir das nicht sogar als erstes hatten schon.)
Oder man könnte auch morgens 40mg Retardkapsel und mittags nochmal 20mg eventuell geben damit der Rebound quasi im schlaf ausklinkt?

Nicht bös gemeint, aber warum darauf bestehen, mehr Methylphenidat zu geben, erst recht, wenn es medizinisch (wegen dem Gewicht) bedenklich sein könnte? Wenn die Höchstdosis nicht (gut) wirkt, dann vielleicht nochmal mit einer geringeren probieren oder zu Elvanse (Amphetamin-Derivat) oder nicht-stimulierenden Medikamenten greifen. Und Psychotherapie ist definitiv auch extrem wichtig. Ergotherapie wäre auch eine tolle Option, ist aber vielleicht nicht ganz so wirksam.

Ich empfehle dir folgendes:

  1. Psychotherapeuten mit SP auf ADHS suchen und sich auf die Warteliste setzen.
  2. Zu Concerta wechseln.
  3. Ggf. die Dosis senken, falls die Hyperaktivität weiter besteht oder sich verstärkt.
  4. Nicht-stimulierende Medikamente ausprobieren (z.B. Atomoxetin). Da dauert es ein paar Wochen, bis er irgendeine Wirkung spürt.
  5. Zu Amphetamin wechseln, wenn das nicht funktioniert.
  6. Wenn bis hier keine signifkante Besserung zu beobachten ist, ist Medikation schlichtweg keine Option. Dann würde ich mir auch einen anderen ArztÄrztin suchen, derdie sich besser auskennt und sich mehr Zeit lässt. Solche Medikamente haben ihre Nebenwirkungen und können bei falscher Anwendung (z.B. zu bei hoher Dosis) schwerwiegende Schäden verursachen.
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Die Ärztin selbst hat dies angeordnert.
Sie meint man sollte ihn höher Dosieren aber möchte Sie nicht solange er so wenig wiegt.
Wir sollten schauen das er mehr zu nimmt damit wir dann eine höhere Dosierung Testen können.
Das war Ihre letzte Aussage.

Das wäre auch eine Möglichkeit.

Er braucht keine höhere Dosis, er braucht eine zweite, damit er länger Wirkung hat. Methylphenidat wirkt bei höherer Dosis nicht länger, sondern nur stärker. Und mit den 40 mg kommt er doch klar.

Habe gerade nochmal in die Fachinfo von Medikinet retard geschaut:
Die Tageshöchstdosis ist bei Kindern 60 mg und dafür ist kein Mindest-Körpergewicht angegeben. Dann wäre morgens 40 und mittags 20 durchaus möglich. Aber er muss dann mittags auch was essen zur Einnahme.

Davon abgesehen finde ich 34 kg für 10 Jahre auch nicht soo wenig. Kommt ja auch drauf an, wie groß er ist.

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Also seine freunde liegen im schnitt so zwischen 40-50kg in seinem alter.
Find ihn auch nicht untergewichtig oder so und ich weiß eh schon das es nichts wird mit dem zunehmen.

Ja ich werd es mal Montag ansprechen ob wir nicht wirklich mal 40-20-0 ausprobieren können.
Das problem wird nur sein wie ich jetzt hier heraus gehört habe soll die zweite vor ausklingung der ersten eingenommen werden.
Das würde wirklich heißen das er die in der Schule nehmen muss und da sehe ich schwarz.
Er wird nichts essen, er wird es vergessen, er wird uns sagen er hätte sie genommen obwohl er sie nicht genommen hat.
Besser wäre da wirklich wenn er morgens vor der Schule die 40 nimmt und nach der schule wenn er um 16Uhr zuhause ist, kurz etwas essen und die zweite nehmen.
Dann würde es auch mit dem ausklingen der zweiten gegen 21uhr gut passen mit dem das er vorher schlafen gehen muss.

Aber dann ist er ja wieder mindestens von 12 bis 16 Uhr total im Rebound bzw. danach seinen Symptomen überlassen. Das ist doch das Problem, so wie ich es verstehe. Rebound ist emotional extrem anstrengend. Wenn er das jeden Tag erlebt, würde ich mich nicht wundern, wenn er bald gar kein Medikament nehmen will. (Zum Glück weiß er nicht, dass es vom Medikament kommt.)

Die Lücke mittags ist schlecht, weil das Ziel doch ist sanft von 40 auf Null zu kommen bis Ende des Tages. Jetzt macht der Wirkstoff quasi „Sturzflug“. (Stimmt nicht ganz, aber fühlt sich für ihn vermutlich so an.)

Isst er denn nach der 4. Stunde etwas? Hab das in den Texten für Schulkinder häufiger gelesen, dass man damit auch schon ein kleines bisschen Stabilität am Ende der Wirkung bekommen könnte.

Wieso habt ihr 30 nicht probiert und direkt 40 gemacht? Vielleicht ist es die passende Dosis, wenn 20 zu wenig war?

Ja ich würde die Ärztin fragen wegen Concerta. Das wäre doch am einfachsten.

Wahrscheinlich gibts da auch eine Maximaldosis für Kinder, vielleicht könnt ihr die mal testen und schauen wie es passt.

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