ADS- Elvanse- extreme Müdigkeit und Erschöpfung

Hallo Ihr lieben,

Ich habe seit März diesen Jahres meine ADS Diagnose.
Vor 9 Tagen hatte ich dann meine erstes Medikament bekommen.
Medikenet Adult 10 mg morgens und mittags nochmal 10 mg und ich hatte so einen schlimmen Abend, ich hatte einen Rebound und habe plötzlich Symptome gehabt, wie ich sie nie hatte. Ich habe die 5 weiteren Tage dann die Zeit der Einnahme einfach bis zu 3 Stunden nach hinten verschoben und somit ging diese dann zumindes In den späten Abend. Sonst ging es mir mit dem Medikament aber gut. Ich habe nicht viel gemerkt, außer dass mir etwas warm wurde und ich eventuell etwas konzentrierter war als sonst, aber nicht wirklich ausgeprägt.
Ich habe jetzt Seite 4 Tagen Elvanse 30 mg und ich bin den ganzen Tag so erschöpft und müde, dass es mich wirklich stört, ich sehe stellenweise schlechter und merke positiv nichts.

Habt ihr Erfahrungen?
Kann es sein, dass ich aufgrund des fehlenden „h“ (ADS) einfach nicht auf Elvanse anspringe oder ist das normal?

Ich starte zum 1.7 meine Traumjob, bei dem ich Leistung erbringen muss und auch Autofahren muss und jetzt bin ich besorgt, ob das so alles richtig läuft.

Vielen Dank schon einmal.

Moin und herzlich Willkommen @NithinButAGirlThang

Definitiv Nein :wink:

Im Endeffekt spürst du Grade das erste Mal, wie anstrengend alles ist.

Du spürst dich das erste mal wirklich selbst.

Kannst du bitte näher beschreiben, was du fühlst / wie lange die Wirkdauer bei dir ist?

Verzichtest du komplett auf Koffein?
Sprich kein Kaffee, Espresso, Cappuccino, grüner / schwarzer Tee usw?

Ich nehme selbst seit über 1,5 Jahren Elvanse.

Bei mir ist es eine sehr angenehme, subtile Wirkung. Bin deutlich ruhiger, ausgeglichener usw.

Halt endlich der Mensch, der ich sein möchte :slightly_smiling_face:

*Hallo ZappelPhilipp,

Vielen Dank. :blush:

Bei meinem Rebound hatte ich Tagebuch geschrieben und der erste Tag mit Medikenet war wie folgt:

14.6.24

Erste Einnahmen

8:00 Uhr :pill:

10:00 Uhr mir ist sehr warm

11:30 Uhr :pill:

Außer warm nichts gespürt

19:00 Uhr

Mir ist alles zu laut, ich bin genervt, mir ist schlecht, ich werde wütend.

21:00 Uhr

Ich weine und bin überfordert mit mir selbst.

Ich ertrage mich kaum.

Ich musste weinen weil ich meine Socken angezogen hatte aber das Gefühl nicht ertragen konnte.

(Das ist der Auszug aus meinem Tagebuch vom ersten Tag)

Mit Elvanse fühle ich keinerlei Verbesserung und ich kann auch nichts von der Wirkung sagen, weil ich keine spüre. Bei Medikenet hatte ich mich wacher und fokussierter gefühlt, bei Elvanse habe ich das nicht.
Ca nach einer Stunde nach der Einnahme Elvanse merke ich, dass ich körperlich erschöpft bin. Ab ca 14 Uhr würde ich mich gerne hinlegen. Ich habe aber keinen Anhaltspunkt wann es anfangen bzw aufhören würde zu wirken.

Ich habe jeden Tag eine Kaffee getrunken.
Soll man das nicht?

Koffein ist ein Stimulanz.
Ebenso wie ADHS Medikamente.

Stimulanzien pushen sich gegenseitig.

Ergo, du kannst nicht genau sagen, was woher kommt.

Mit anderen Worten:
Nein, keinen Kaffee.

Absolut nichts mit Koffein.

Ich würde dich bitten, den Kaffee komplett weg zu lassen und dann neu zu beurteilen.

Die Halbwertzeit von Koffein ist nicht allzu hoch.
Allerdings kann es sein, dass du trotzdem ein paar Tage eine Art von Entzug spürst.

Also abhängig davon, wie viel und wie stark der Kaffee jeweils ist / war :slightly_smiling_face:

Ach ja, Cola und so fällt ebenfalls flach :wink:

Aha, das erklärt einiges.

Entzugserscheinungen sollte ich nicht bekommen, ich trinke des öfteren keinen Kaffee.

Spannend, bei Medikenet hatte ich das Problem nicht.

Vielen Dank dir.
Ich lasse ihn morgen weg.

Sry, aber das möchte ich prinzipiell in Zweifel ziehen.

Ich würde eher davon ausgehen, dass du es nicht als Probleme wahrgenommen hast :wink:

Das Stimulanzien sich gegenseitig pushen, ist nicht von Präparat zu Präparat unterschiedlich.

MPH (Medikinet, Ritalin usw) sind ebenfalls Stimulanzien, genauso wie Elvanse oder Atentin.

Aber ich würde mich sehr freuen, wenn du berichtest, wie es weiter geht und wie / ob sich die nächsten Tage für dich etwas ändert.

(Kann jedoch möglicherweise ein zwei Tage dauern, bis du großartig was merkst. Also zumindest theoretisch. Ich trinke seit über 2 Jahren weder Koffein noch Zuckerhaltiges :wink:)

Mach ich sehr gerne.

Das kann natürlich sein, ich meinte auch eher, dass ich keine negativen Effekte wahrgenommen hatte.

Macht Zucker auch was? Ich konsumiere seit etwa 8 Wochen keinen mehr.

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Naja, bei mir mittlerweile schon.

Ich bin Fruktoseintolerant (Haushaltszucker enthält bspw 50% Fruktose).

Und wenn ich mal ein Müsli mit etwas zu viel dunkler Schokolade und sonstwas esse, dann hat das auf mich eine aufputschende Wirkung.

Eben weil ich es nicht mehr gewohnt bin.
Und es auch nicht mehr gewohnt sein möchte :wink:

Allgemein ist Zucker ein Suchtstoff, von dem die meisten Menschen viel zu viel zu sich nehmen.

(Genauso wie von Salz, aber das ist eine andere Geschichte.)

Danke für deine Nachricht.

Ich berichte die Tage.

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Hallo!
Ganz kurz zu mir: Auch ADHS mit kleinem h - sozusagen. (Haha, Deutschlehrerinnenwortspiel :smile:), 4. Tag Elvanse, vorher ein einmonatiger Versuch mit Medikinet 10mg+10mg ohne Wirkung, allerdings wg. gefühlter Inkompetent des Arztes meinerseits nicht weiter verfolgt. Jetzt anderer Arzt und Elvanse.

Kann mir mal jemand folgende Aussagen aus diesem Thread irgendwie gedanklich zusammenbringen, bitte:

Auf diese Frage …

Folgt als Teil der Antwort …

Meine Diagnose sagt ja auch, dass ich tendenziell kein oder nur super-mini „H“ habe. Und überall erhält man auf die Nachfrage, was die Einnahme von Elvanse verändert, dass Elvanse subtil wirkt und sich die meisten dadurch ruhig und ausgeglichen fühlen. Aber ich fühle mich sowieso ruhig und ausgeglichen, eher zu ruhig und zu ausgeglichen. Ich kriege nur mein Leben nicht erledigt. Und ich müsste Dinge anpacken, erledigen, wegräumen, renovieren, Steuer machen und und und …
Und mir ist da nicht so klar, wieso ein Medikament für eine Person, die eher ADS-ausgeprägt ist, beruhigend und ausgleichend wirken sollte. Wo wäre dann da der Benefit?

Und meine nächste Frage: @NithinButAGirlThang schreibt …

Und bezugnehmend darauf wird geantwortet …

Wie ist das gemeint? Ich habe das Gefühl, dass man als Person mit AD(H)S sowieso ständig alles besonders dolle und echt spürt. Ich habe immer das Gefühl, dass alles ungefiltert bei mir ankommt. Und so auch die Beschreibung bei Freunden, die die Diagnose haben.

@ZappelPhilipp oder auch wer antworten möchte: Könntet Ihr das noch mal näher erläutern? Ich kriege da die Zusammenhänge nicht so recht klar.

@NithinButAGirlThang Sorry, ich hoffe, ich habe jetzt mit meinen Fragen nicht Deinen Thread „übernommen“. :face_with_hand_over_mouth: Ich hoffe, die Fragen sind auch in Deinem Interesse.

Grüße und Danke schon mal für Antworten
Hillo

Moin @Hillo

Ich dachte, bevor ich auf Elvanse eingestellt wurde, auch, dass ich wüsste, wie sich was anfühlt.

Aber als ich dann das erste mal Elvanse nahm, war es, als ob sich ein Schleier lüftet.
Alles war deutlich kontrastreicher, schärfer, „echter“…

Wie wenn du (bitte entschuldige den IT Vergleich) von einem alten Röhrenmonitor auf einen Ultra HD Flatscreen mit 1ms Reaktionszeit wechselst.

Als ich dann einige Wochen in einem Wald spazieren war, war ich, als ich irgendwann mal nach oben, in die Bäume schaute, einfach nur überwältigt.

So viele Details, so viel mehr… Es war einfach… traumhaft.

Ach ja, Elvanse soll normalerweise auch mit dem Reizfilter helfen.
Dass es bei mir persönlich nicht so klappt, liegt (vermutlich) an einem vermutlich zusätzlich vorliegenden ASS (alles spielt sehr deutlich in die Richtung).

Es ist dann vermutlich eine andere Art von ruhe.

Da ich selbst bis ca. 20/22 stark hyperaktiv war (die Symptomatik verändert sich im laufe des Lebens, daher auch der Mythos des „sich Auswachsen“), kann ich lediglich sagen, dass ich durch Elvanse nun endlich der Mensch sein kann, der ich sein möchte.

Ich bin innerlich überwiegend ruhig (klar, n rage mode hab ich immer noch, speziell bei Ungerechtigkeit, Fehlverhalten usw…), bin klarer, fokussierter, angenehmer, kann meinen Gedanken auch mal bis zum ende und nicht nur bis zur nächsten Ablenk- oh schau mal ein Eichhörnchen.

Ich hoffe du weißt was ich sagen möchte :wink:

(Nein, das Eichhörnchen war lediglich als Witz gedacht, um es etwas besser zu verdeutlichen :slight_smile: )

Ach ja, ein weiterer Bonus bei Elvanse ist für mich, dass es zudem von Natur aus leicht antidepressiv wirkt. Heißt, dass ich auch dahingehend etwas stabiler bin / werde. (Depressionen werden gerne als Serienmäßige Ausstattung bei ADHS mitgeliefert.)

Das Thema Alltagsstruktur und sonstiges ist etwas, was in einer Verhaltenstherapie angegangen werden kann / sollte.

Auch da kann ich nur positives berichten.

Ich hoffe dass dir das schon mal etwas weiter hilft.
Wenn ich doch etwas übersehen / vergessen haben sollte (Kurzzeit- / Arbeitsgedächtnis und so :innocent: ) bitte einfach nochmal gezielt fragen.

Liebe Grüße und einen erholsamen Sonntag.

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Guten Morgen Hillo,

Vielen Dank für deine (wie auch immer du das gemacht hast) Strukturierung und Ausformulierung meiner Fragen :sweat_smile:
Das hilft mir sehr.

Ich möchte hier auch nochmal hinzufügen, dass ich bisher sehr gut klar gekommen bin.
Im erwachsenen Alter habe ich mir so viele Strategien angeeignet, dass ich nicht mal eine Ahnung hatte, ADS haben zu können.
Ich bin viel mehr durch die Diagnose meines Sohnes darauf gestoßen worden und habe mich dann testen lassen.

Ja, ich habe auch die typischen ADS Eigenschaften aber die meisten davon habe ich sehr gut im Griff.

Der Grund, weshalb ich Medikamente versuchen möchte, ist weil ich gerne wissen möchte, wie gut ich „funktioniert“ kann wenn ich fokussierter und Konzentrierter bin, da ich das gerade für meinen Job gut brauche aber ich muss nicht ruhiger sein, Depressiv war ich auch nicht und um ganz ehrlich zu sein, mag ich meine (ich mach alles gleichzeitig und am besten plane ich einen Kindergeburstag auf einer Messe, während ich ein Verkaufsgespräch führe und gehe zudem durch ob ich noch was auf meiner Einkaufsliste benötige. )
Kurz : ich empfinde das als meine stärke und möchte das auch in meinem Leben haben.

Ich bin nicht sicher ob Elvanse dann das richtige für mich ist bzw. Denke ich, dass ich noch etwas rum experimentieren muss wieviel und wann gut für mich ist.

Euch auch einen schönen Sonntag

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Moin

Es ist im Endeffekt immer ein ausprobieren.

Der wesentliche Unterschied zwischen MPH (Medikinet, Ritalin usw) und LDX (Elvanse, Atentin) ist der, dass du bei MPH eher einen „Lichtschalter Effekt“ hast, bei LDX eher schleichend.

Liegt an dem Verlauf der unterschiedlichen metabolisierung und unterschiedlichen Wirkkurven :wink:

Von vornherein ein Medikament auszuschließen, halte ich persönlich für die falsche Herangehensweise.

Somit verbaust du dir zum einen Erfahrungen, zum anderen verwehrst du dir unter Umständen etwas, was dir vielleicht besser helfen würde.

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Ah, danke, okay.

Puh, oh ja!

Und darf ich fragen, wie lange es gedauert hat, bis Du Dich quasi nicht mehr von jedem Eichhörnchen hast ablenken lassen … oder diese anderen beschriebenen Wahrnehmungen sich eingestellt oder verändert haben? Also war das gleich so oder kam das erst mit der Zeit der regelmäßigen EInnahme?

Ebenso :cherry_blossom:

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Deeeeeuuuuutschlehrerin :kissing_heart: mit Liebe zu strukturierten Texten, aber chaotischem Schreibtisch. Außerdem ein technisches Zweitfach und damit eine hohe Affinität zur Textstrukturierung mit Programmen und Progrämmchen. :grin:

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Es dauerte eine weile.
Dadurch, dass ich stationär eingestellt wurde (also eine relativ reizarme Umgebung hatte), dauerte es als ich „draußen“ war, eine ganze Zeit, bis ich mich an all die Eindrücke gewöhnte.

Es ist halt ein absolutes „Umlernen“ für das Gehirn.

Ich musste plötzlich die ganze Art, wie ich meine Umgebung die letzten 30+x Jahre wahrgenommen hatte, nahezu komplett neu lernen.

Vermutlich ist das daher auch alles deutlich intensiver.

Vielleicht wird das in den nächsten Jahren besser. Ist sogar gut möglich.

Aber ich für meinen Teil werde mich vermutlich nie wieder freiwillig Menschenmassen in geschlossenen Räumen anschließen :see_no_evil:

Das ist jedoch okay. Hab ich eh noch nie so wirklich gemocht :wink:

Was mir grade noch einfällt…
Die Ablenkbarkeit hängt bei mir auch sehr stark vom Thema ab.
Generell brauche ich (da zusätzlich Verdacht auf ASS) für alles deutlich mehr Ruhe.
(Einer der Gründe für meine Reizfilterproblematik.)

Daher reicht bei mir teils schon ne Kleinigkeit, um mich abzulenken.
Wenn ich jedoch im Hyperfokus bin, kannst du neben mir ein Geschwader Eurofighter starten, ohne dass ich was davon mitbekomme.

Hallo,

hier ein paar allgemeine Infos zur Eindosierung von Stimulanzien bei ADHS.

1. Koffein komplett vermeiden
Wirklich wichtig: kein Koffein bei der Eindosierung von Stimulanzien. Nicht nur weniger, sondern ganz konsequent: Gar keines.

Koffein ist ein Adenosinantagonist, d.h. es hemmt Adenosin. Und Adenosin hemmt Dopamin. Im Ergebnis fördert Koffein Dopamin.
Oft werden Koffein und Stimulanzien jeweils allein gut vertragen, führen aber bei gemeinsamer Einnahme zu Kreuzwirkungen (z.B. einer Zittrigkeit wie bei einer Stimulanzienüberdosierung und/oder anderen gravierenden Nebenwirkungen).

Nach der Stimulanzien-Eindosierung, also wenn das passende Medikament und die passende Dosis gefunden wurden, kannst du bei neuem Koffeinkonsum problemlos erkennen, falls Nebenwirkungen aus diesem resultieren und nicht aus den Medikamenten.

Koffein findet sich in Kaffee, Schwarztee, Grüntee, Cola, Energydrinks; verwandte Stoffe finden sich in dunklem Kakao.

2. Eindosierungsleitfaden lesen

3. Eindosierungshilfetabelle verwenden
Besonders wichtig für Frauen aufgrund des Monatszyklus.
Download hier:

https://adhs-forum.adxs.org/t/ein-dosierungshilfetabelle/7270

Dokumentiere deine Einnahme, Symptome und Nebenwirkungen täglich.
Bewerte immer nur den Durchschnitt von 3 Tagen und frühestens ab dem 5. Tag auf derselben Dosishöhe.
Bitte sieh von Anfragen im Forum zur Wirkung von Medikamenten ab, wenn du die aktuelle Dosis noch keine 5 Tage nimmst.

4. Arzt ist der Maßstab
Und klar: Alle Hinweise und Informationen hier im Forum und bei ADxS.org dürfen nie dazu führen, ärztliche Anweisungen zu missachten, sondern dienen stets nur dazu, mit dem Arzt besser kommunizieren zu können.

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Es kann auch sein, dass die Dosis zu niedrig ist. Ich war bei niedrigen Dosierungen ständig müde und bei 30mg am frühen Nachmittag das totale Tief und habe mich, sofern es ging, auch ins Bett gelegt und wollte nicht mehr aufstehen. Mit 50 mg war das weg, aber dafür konnte ich nachts nicht schlafen. Guck mal hier, da findest du einiges dazu.

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Danke für diese genaue Schilderung. :pray:

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Da habe ich noch mal ein paar explizite Nachfragen …

Eigentlich steht’s ja da, aber trotzdem noch mal die konkrete Nachfrage: Kakao also auch weglassen? Und im Anschluss daran natürlich auch: Was ist dann mit Schokolade, besodners dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil?

Wenn sich dann wenige Nebenwirkungen durch Koffein einstellen, wäre es also durchaus okay, wenn man mal etwas Koffeinhaltiges zu sich nimmt?

Geht man ab den Wechseljahren dann „einfach“ auf die allgemeinen/sonst üblichen Eindosierungstabellen über? Oder muss man da hinsichtlich des ständigen Abfalls der verschiedenen Hormonspiegel irgendwas berücksichtigen?
Oder was ist mit Menschen in der Pubertät, wo gerade große Hormonschübe „ihr Unwesen“ treiben. Sollte man das auch berücksichtigen?

Danke für diesen differenzierten Hinweis. Ich glaube, das hilft sehr. Man ist neu mit einem Medikament und sucht und guckt den ganzen Tag an sich herunter, was sich denn geändert hat. Und so differenziert bekommt man das oft in der Praxis nicht gesagt, auch nicht bei einem guten Arzt.

:cherry_blossom:

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