Alternative Behandlung

Ich verstehe allerdings auch deinen Argumentationsansatz teilweise, als Deutscher Mann=Patriarch vor allem mag man nicht wenn sein tolles Gesundheitssystem angegriffen wird. Wird es aber nicht. Kritisiert wurden nur bestimmte Aspekte. Vieles läuft noch gut in Deutschland, dass muss man zugeben. Der Akut-Medizinische Bereich funktioniert noch relativ gut, muss man anerkennen. Nur der Präventive Gesundheits- Leistungsfähigkeit und vor allem Lebensqualität-optimierende Ansatz funktioniert aber natürlich v.a. politisch bedingt nicht so gut und ist heutzutage eine Mini Nische für die 1% der ganz besonderen Menschen in Deutschland. Das finde ich nicht okay! Denn hormonelle Gesundheit ist in vielen Ländern durchaus für viele=damit meine ich für alle mit Schulabschluss und gelernten/Studierten Beruf= als Selbstzahler möglich wie in Thailand, China, Süd-Amerika, v.a. in der USA, in Belgien v.a. Brüssel, in Frankreich v.a. in Paris, Istanbul, VAE, Indien, Ägypten, Russland, Pakistan, usw. also fast überall auf der Welt bis auf in D, AT, CH. Das finde ich eine untragbare Situation! Denn die Hormonelle Gesundheit ist ein sehr wichtiges Thema das auch massiv mit ADHS Symptomen überlappt, das die Hormone alle Funktionen des Körpers steuern und Amit auch die ADHS Symptome massiv beeinflussen können. Und dabei gilt nicht der Kurative „Krank“ oder „Gesund“ Ansatz sonder es gibt durchaus auch Zwischentöne, die in Deutschland aber nicht gehört werden und das ist ein Missstand den es zu beheben gilt.

Ich will dir Ritalin oder D/L-Amphetamin nicht schlecht reden. Das sind aktuell die besten Tools um ADHS zu behandeln, aber viele Erwachsene vertrage es leider nicht richtig. Meiner Meinung nach liegt das sehr häufig an nicht optimalen Hormonwerten! Das sehen bloß Deutsche Ärzte nicht so, aber auf der Welt sehen das viel Ärzte so. Es ist nur so, dass essentielle Hormone in optimaler Menge und Kombination durch nichts anderes ersetzt werden können und dass sie als körpereigene Stoffe oft sehr verträglich sind und neben den positiven Mentalen Effekten auch positive Effekte auf den Körper haben. Es gibt Leute die Stimulanzien nicht vertragen, weil sie Hormonmängel haben, diese werden aber in Deutschland nicht behandelt wenn sie z.B. knapp über einen bestimmten Grenzwert Wert liegen, in anderen Ländern schon. Wenn man diese Hormonmängel behebt, vertragen viele Leute wieder z.B. Stimulanzien oder brauchen sie nicht mehr.

Ich sehe es nur so, dass wenn man jemanden optimale Dosierungen von Cortisol, Thyroid etc. vorenthält (selbst wenn man das selbst zahlt und selbst als Privatpatient) ist das in etwa so für die Person, als würde man einem Insulinpflichtigen Diabetiker Insulin vorenthalten. Ich persönlich finde, dass in Deutschland massiv in die Gesundheitliche Selbstbestimmung und Prävention und Eigenverantwortung des mündigen Patienten eingegriffen wir. Erst will man einen eigenverantwortlichen selbst zahlenden Patienten, das erfülle ich alles und selbst dann sagt man nein, weil die Richtlinie sagt deine Werte sind 0.01 über dem Grenzwert, obwohl es doch „Off-Label“ / „Individuellen Behandlungsversuch“ gibt.

Das gefällt mir nicht am deutschen Gesundheitssystem, dass selbst Privatversicherte, die alles aus eigener Tasche zahlen und nichts von der Kasse haben wollen, dass nicht mal die eine vernünftige Leistung bei Hormonbehandlungen zu Präventions- Behandlungszwecken und Lebensqualität Verbesserung bekommen. Mein Arzt hat es mir so erklärt warum es so in Deutschland abläuft: In der deutschen patriarchalen Klassengesellschaft will man damit verhindert, dass untere Schichte auf die besseren Methoden der oberen Schichten zugreifen können. Das Ziel ist einzig und alleine ein Klassenerhalt. Wo kommen wir denn hin, wenn sich etwas in Deutschland ändern würde und ein einfacherer Mensch an wirksame gesund erhaltende Methoden heran kommen sollte, die für seine niedere Klasse nicht vorgesehen sind. Ich denke, dass es sich häufig bei Gesundheitsthemen so verhält wie im Film „Der Medicus“, es geht um einen Europäer , der im Mittelalter= 11. Jahrhundert von England=Europa nach Persien reist, um beim berühmten Arzt Ibn Sina die Heilkunst zu erlernen. Angetrieben von dem Wunsch, Krankheiten zu besiegen, überwindet er religiöse Hindernisse=vergleich zu heute=restiktives, reaktionäres Denken, überlebt die Pest=heute steigt in einem Flieger und wird zum begabten Mediziner=bezahlt die Behandlung in Übersee/Ausland aus eigener Tasche.

Beste Grüße Stefan

Gilt auch für das Schulsystem. Andreas Kemper sein Steckenpferd ( Klassismus) glaube ich. Bin aber bei beiden Klassenerhaltenden Systemen nicht so Wissend. Hatte nur den Namen von dem Soziologen diesbezüglich noch in Erinnerung.

Bin übrigens kein großer Freund von einseitiger Komplementärmedizin Sage ich dir gleich, da du den Fall von Herrn irgendwas aus der Klinik mit 55 Betten Zitiert hast.

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Danke für den Kommentar, ich stehe auch nicht auf etwas einseitiges sondern mache das Beste und Mögliche aus beiden Welten, also der kurativen=klassischen "Schul"medizin und der präventiven und Optimierungs Medizin, was aber leider sehr aufwändig und teuer ist. Es ist halt so, dass mein Job dran hängt, dass ich optimiert bin und wie eine Maschine funktioniere.

Bei mir ist das so, wenn man dann mit dem Behandlungsplan und Rezepten aus dem Ausland zu dem Privat Arzt=Klassischer „Schul“-Mediziner nach Deutschland kommt wird die Behandlung mit den ausländischen Dosierungen und Kombinationen anstandslos übernehmen und in Inländische Rezepte umschreiben wird. Die Verantwortung und Kontrolle obliegt dann den ausländischen Arzt und die Transkription in Inländische Rezepte erfolgt dann beim Inländischen Privat-Arzt und das alles aus Gesundheits-Politischen / Kassenpolitschen und Klassenerhaltungsgründe. Es geht vielen Ärzte einzig und alleine darum, dass sie keine direkte Verantwortung übernehmen wollen, sondern nur einfaches Geld verdienen wollen. Aber das wollen ja alle Menschen nicht nur die Ärzte so, muss man fairerweise sagen. Es ist halt alles teuer, aufwändig und für viele nicht erreichbar. Wenn man da noch im Job mithalten will und nicht gekündigt werden will wegen „Leistungsschwäche=Arbeitsverweigerung“ muss man sein letztes Hemd für Medizinische Optimierungsbehandlungen plus Schulmedizin dafür hergeben um überhaupt noch funktionieren zu können. Das ist Usus bei vielen Menschen heutzutage so.
Eine schöne „gleiche Gesellschaft“ hat man da in Deutschland, es muss halt nur der Schein der Gleichheit bewahrt werden, dann sind alle zufrieden. Im Geheimen muss man alles machen und seinen letzten Cent dafür ausgeben. Viele Kollegen machen das auch so, sowas erfährt man halt wenn man einem der ach so tollen Schinderjobs bei Multi-Nationalen Unternehmen schuftet. Ich persönlich finde es zu Kotzen, dass man so überfordert wird, dass man das alles einnehmen und bezahlen muss um noch funktionieren zu können, aber was macht man nicht alles um seine Job und seine Existenz zu bewahren. Andererseits ist man schon dankbar, dass man heutzutage überhaupt seinen Job behält. Aber man hat keine andere Wahl, man hat ja nichts anderes gelernt, es geht halt um die Existenz… Viele Menschen sehen, das was ich schriebe vielleicht kritisch aber es ist eben notwendig, wenn die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen 1:1 aus den USA übernommen werden, dann müssen auch alle „Leistungs- und Gesundheits-optimierenden“ Maßnahmen plus alle konventionellen Maßnahmen und auch das kulturelle Amerikanische Denken übernommen werden. Ich kann nur sagen, wer in einem Multi-Nationalen Konzern nach amerikanischen Regeln arbeitet, der muss auch deren Kultur und Lebensstil übernehmen, wozu aber auch deren Medizin gehört. Ich komme beruflich aus einem US-amerikanisch geprägten Umfeld und dort ist sowas Usus. Ich höre allerdings auch von befreundeten Menschen die im Deutschen Gesundheitssystem in den Kliniken arbeiten, dass dort die Arbeitsumstände für das medizinische und pflegerische Personal doch auch sehr viel härter und kompetitiver=US-Amerikanisch geworden ist. Da können viele Menschen nicht mehr mithalten. Wenn man die Wirtschaftliche US-Arbeits- und Denkweise mit dem Qualitätsmanagement, Prozessmanagement und sonstigen Management usw. in der Klinik, übernimmt aus den USA muss man auch die Kultur= US-Amerikanische Optimierungskultur übernehmen, da man ansonsten dabei als Menschlicher Organismus nicht mithalten kann. Es entspringt aus einer reinen pragmatischen existentiellen Notwendigkeit, es ist mehr praktisch erprobt als eine reine Theroriegeburt.

Beste Grüße Stefan

Bei den von mir als Patient=Laie vorgestellten Methoden geht es nicht um Alternativ-Medizin im schlechten Sinne, also keine Klangschalen und dergleichen mehr oder nur um Differenzial-Diagnostik im engen Sinne, denn dadurch werden sie nicht erfasst, sondern Individual-Medizin im ursprünglichen guten, ausschließlich den Patienten nutzenden Sinne. Also die zur Verfügung stehenden Arzneien ausschließlich zum Wohle des Patienten einsetzen und nicht zum Wohle der Krankenkasse oder zum Wohle des Wissenschaftlichen-Ansehens des Arztes. Die Wirksamkeit, Nicht-Schädlichkeit und Nutzen der Maßnahmen wird individuell am Pateinten erbracht und folgt aber evidenzbasierten Protokollen und Methoden=mit zugelassenen=sicheren Arzneien, aber mit individueller Behandlung. Es ist und bleibt immer ein individueller Behandlungsversuch nicht nur off-label sondern in Deutschland nennt man das Forschungsversuch. Und auch in Deutschland gibt es Forschung. Warum man daran teilnimmt, zum einen wegen dem Erkenntnisgewinn und zum anderen weil es, wenn es richtig gemacht wird einem mehr nutzen kann als die Standardmethoden. Und nein es fällt nicht in den eng gefassten Bereich der Differenzial-Diagnostik, da dieser zu weit gefasst wird, das Optimieren wird aber viel enger gefasst. Ein Beispiel es werden beispielsweise durch die traditionelle Differenzial-Diagnostik 12 von 100.000 Fälle erfasst, durch eine Optimierung aber je nach Auswahl und Gewichtung der Kriterien z.B. 84%. Auch wird optimiert und nicht normalisiert. Was ein großer Unterschied ist. Ich weiß, dass ist vielen Ärzten in Deutschland zu experimentell aber in vielen Ländern der Welt ist das möglich. Wie gesagt es gibt viele Menschen, die das so lösen indem sie einem medical consultant in einem Land haben und einen aufgeschlossenen Arzt und Forscher im Inland haben und mit der Konstellation kann durchaus noch weiter optimiert werden als nur mit MPH oder D/L-A only. Ich weiß dass kann teuer sein, muss es aber nicht, es geht auch leistbar, aber das habe ich schon mehrfach erwähnt und ja es ist mit einem Risiko verbunden, weil jedes Handeln ist mit Risiko verbunden und selbst Nichts-Tun ist mit Risiko verbunden, deshalb wird es ja mit einem Arzt (in dem Fall sogar mit mehreren Ärzten zusammen) sehr sorgfältig vor-, während- nach-untersucht. Und mal ehrlich ADHS Menschen sind doch von Natur aus Risikofreudig. Für mich ist Risiko also kein Problem. Und auch die Standardmethoden werden in ein paar Jahren als veraltet und viel zu riskant abgetan werden. Alles ist im Wandel. Mir ging es mal darum, dass man mal darstellt, dass es bei Gesundheitsthemen nicht immer nur um „Mund auf“ und Tablette rein und mit Wasser runterschlucken und „Mund zu“ geht, und vorher 3 Kreutzer ankreuzen sondern, dass Medizinische=die Gesundheit= einen Menschen und sein Leben betreffenden Behandlungen des gesamten Menschen auch individuell und „out of the Krankenkassenbox“ stattfinden kann. Es gab mal eine ursprüngliche Heilkunst die eben nicht politischen und wirtschaftlichen Zwängen unterworfen war und die wollte ich suchen. Ich habe diesen Ansatz bezugnehmend auf die Schriften des „Elternverbandes für hyperaktive Kinder e.V.“ angedacht. Dort wurde von dem damaligen Präsidenten ein Ansatz aus den USA präsentiert von einem bekannten US-Amerikanischen Film-Produzenten mit ADHD, der eben vieles erlebt hat Klassische Behandlung, keine Behandlung, Vernachlässigung und später dann individuelle Behandlung. Meiner Meinung bringt dieses „out oft he box“ Denken sehr viel.
Beste Grüße Stefan

Sorry, deine Textwände lesen mag ich nicht.

Nur so viel: Ich bin eine Frau und zweifache Mutter und verdiene den Hauptteil des Famileineinkommens. Abgesehen davon überzeugte Europäerin. Ich mag US-Amerikaner, finde es in USA als Reiseland schön, würde dort aber nie dauerhaft leben wollen.
DINKs interessieren mich nicht, aber das ist gefühlt doch so ein 80-er 90-er Ding. Heute will man eher Worklife-Balance.

Vielleicht befreist du dich mal von deinen überkommenen Vorurteilen. :smiling_face_with_sunglasses:

Aber witzig ist es schon: Gerade Deutsche sind nicht gerade für Faulheit bekannt.
Im übrigen bin ich auch keine Deutsche :wink:

Work-life Balance du meist 2-3 Monate voll durcharbeiten und dann Burnout-Pause und das ganze paar mal in Jahr im Wechsel. Ich sehe das Work-life-Balance Modell als misslungene Burnout-Behandlung an. Das kann ich mir bei den heutigen Preisen für Miete, Nahrung, Nebenkosten, Energiekosten usw. in einer Millionenstadt in Deutschland nicht mehr leisten. Es gibt viele Menschen/Kollegen, die arbeiten 11 Stunden und mehr pro Tag und haben auch Familie. In der frühen Industrialisierung um 1840 herum waren 16-18 Stunden Arbeitszeit keine Seltenheit.

Also Deutsche die nicht gerade hoch spezialisierte Fachärzte, Wissenschaftler und dergleichen mehr sind werden gerade international z.B. in L.A. oder UAE als ziemliche „low-performer“ angesehen. Das weiß ich leider aus eigener Erfahrung, was nicht schön zu wissen ist, kann ich dir sagen. In Internationalen wichtigen Großstädten wird leider wesentlich härter und länger gearbeitet als in Deutschland. Wir haben es hierzulande trotz alledem noch gut aber das ändert sich schon seit Jahren leider sehr massiv… Sorry aber das habe ich nicht gemacht…

Ich sehe mich nicht als toll oder so an, sondern eher als „Nobody“ der verzweifelt versucht als keines Rädchen nur zu überleben und da ich am Job hänge, mache ich halt alles um den zu behalten, auch wenn es mich viel kostet. Ich hab ja auch nichts anderes gelernt. W-L-B kann ich mir nicht leisten, davon habe ich keine Ahnung.:sob::heart:

Ich persönlich sehe ich nicht als freier Mensch, da ich ja „abhängig geschäftigt bin“ also als „Gehilfe/Werkzeug“ eines freien Herren. Beruflich finde ich auch etwas hoch gegriffen, also Produktionskapital/Humankapital würde ich in meinen Fall schon für mich als Ehrbezeichnung ansehen, da ja diesem ein positiver Wert beigemessen wird, bei mir persönlich weiß ich nicht wie lange mir noch ein positiver Wert beigemessen wird und ich gehen muss… Heutzutage ist halt jeder ersetzbar und man ist schneller gekündigt, als man hier einen Beitrag schreiben kann. Ich kann beruflich auch nur sagen, dass ich stolz bin aktuell noch nicht gekündigt worden zu sein, jedenfalls steht davon aktuell noch nichts davon in meinem E-Mail Account, was sich aber schnell ändern kann…

Keine Ahnung, mir geht es eigentlich nur darum mit Anderen Menschen eine nützliche Anregung zu teilen, damit sie das auch nutzen können. Von persönlichen Eitelkeiten habe ich mich längst getrennt. Private „Lustreisen“ kann ich mir nicht leisten, da ja die Preise für alles Alltäglich so extrem angezogen haben. Ich kann dabei leider nicht mitreden. Wenn ich dir nicht weiterhelfen konnte, tut es mir leid, aber man kann eben nur versuchen zu informieren…

Beste Grüße Stefan​:heart::heart::heart:
PS. Ich sehe dich leider gar nicht, da ich nur einen Text schreibe und sehe für alle also nicht speziell an eine konkrete Person gerichtet, aber ich denke jeder soll das machen dürfen, was er will solange das im Rahmen von Recht, Gerechtigkeit und Vernunft gedeckt ist. Wenn das nicht so sein sollte, will ich von Unrechten Dingen zumindest nichts wissen…
Zum Thema Beruf finde ich es super wenn es noch Menschen gibt in diesem Land die überhaupt noch arbeiten dürfen und können, weil das längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist, gerade mit ADHS und heutzutage sehr viele Menschen ohne ihr Zutun entlassen werden, was eine Schande ist, auch werden viele Menschen in Teilzeit-Arbeit hineingezwungen, was ich auch nicht gut finde…
Aber trotz alledem Tragisch und Undankbaren zurück zum Thema=Alternative Behandlung.
Alles Gute und gute Besserung und alles liebe wünscht dir Stefan​:heart::heart::heart:

Wie micht irgendwelche anderen Menschen angeblich sehen, ist mir ehrlich gesagt herzlich egal. :smiling_face_with_sunglasses:

Meinen beruflichen und privaten Erfolg definiere ich anders.

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Ich möchte noch ein paar Punkte ergänzen, die man schon bei der Hormondiagnostik und Hormon Therapy in der Regel nicht beachtet werden:

1.) Veränderungen am Hormonrezeptor, vor allem den sogenannten „Loss of receptor side sensitivity“, den Desensibilisieren der jeweiligen Hormonrezeptors ein Konzept dass man beispielsweise sehr wohl von der Zuckerkrankheit her genau kennt es aber nicht auf andere Rezeptortypen (z.B. Androgen resistance syndrome und so weiter) von den unterschiedlichen Hormonen ausweitet/anwendet. Also man findet sehr wohl im Blut ausreichend Insulin, es kommt aber nicht an seinen Wirkort.

2.) Die Messung am Wirkort, was bringt uns eine Thyroid also zum Beispiel eine free T3 Hormonmessung oder Anti-Körpermessung im Blut/Serum, wenn es uns um die Wirkung und die Hormonkonzentration von dem freien T3 und den Anti-Körpern im Gehirn ankommt, weil in der ADHD geht es ja um die Wirkung auf das Zielorgan und das ist bei psychiatrischen Themen ja das Gehirn. Aber das Gehirn hat seine eigenen Hormonkonzentrationen.

3.)Mir konnte darauf, also warum das in D, AT, CH nicht behandelt wird kein Professor und Chefarzt einer Hormonambulanz einer Universitätsklinik im deutschsprachigen Raum eine Antwort geben, obwohl ich schon ein paar besucht und gefragt habe, beziehungsweise nur die Antwort, dass er das sehr wohl wisse, es aber nicht behandele und zwar ohne Angaben von Gründen, dann wurde ich gebeten zu gehen, ich fand das sehr dreist, zumal man das privat bezahlt hatte. Warum man das in den USA behandelt habe ich gefragt, da kam nur die Antwort gehen sie bitte dorthin, weil er hat Angst davor das zu behandeln, weil das nicht den Vorstellungen seines Arbeitgebers=Staatliche Universität Klinik entspreche. Später habe ich von ihm erfahren (meine Bekannte ist dort Patientin und ich habe sie ein paar Mal in die Sprechstunde begleitet, weil ihr nicht gut war), dass sein Vorgänger versucht hat sowas zu behandeln und dadurch seinen Sitz im Medizinischen Ethikrat der Regierung verloren hat und er hat deshalb seinen Sitz im Parlament verloren. Er hat dann zum Ausgleich die Behandlung von transgender Personen erhalten. Ich wollte nur ein paar Insights teilen, *wie politischer Druck auf Ärzte ausgeübt wird und warum Behandlungen eben nicht immer nur zum Wohle des Patienten sondern aus wirtschaftlichen und politischen Gründen verwehrt oder gewährt werden….

Beste Grüße Stefan

Nochmal: Ich habe hier selten solch einen gequirlten Mist gelesen. Verstehst du eigentlich selbst was du da schreibst?

Hast du schon mal daran gedacht, dass du dich vollkommen verrennst und Scharlatanen verfallen bist, deren Lehren und Thesen hier im deutschsprachigen Raum vollkommen zurecht abgelehnt und nicht angewendet werden? Das scheinst du gar nicht in Betracht zu ziehen.

Und verschone uns bitte mit deinem dubiosen Insiderwissen. Das ist eher Trollwissen.

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A point.

Stefan: Dein Engagement ist bewundernswert. Es ersetzt aber leider nicht die fehlende wissenschaftliche Genauigkeit.
Denn was dabei rauskommt, ist was anders, als du glaubstmöchtestmeinst.

Wenn du ein paar Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens verinnerlichen würdest, könnte deine Energie noch fruchtbare Ergebnisse zeitigen.
So aber verrennst du dich und machst halbgare Behauptungen, die bei genauer Betrachtung Leprechan-Gold sind.
Im Ergebnis bewirkst du nichts - oder sogar das Gegenteil von dem, was du willst: Du leitest Menschen in die Irre, anstatt ihnen das Licht im Dunkel anzumachen.

Da ist schon was Wahres dran.

Aber ist es denn nicht so, dass unsere persönliche Zeit im Leben begrenzt ist und wir nicht ewig warten können und dürfen auf 100% Beweise in unserem eigenen Interesse? Meiner Ansicht nach müssen wir alles mögliche unternehmen um unsere „brennensten“ Probleme in unserem ureigenen Interesse=Sicherung unserer eigenen Existenz auch zu lösen. Ist es nicht so, dass die Wissenschaft viele nützliche Theorien aufstellt, die oft schon lange vor dem absoluten Beweis in die Praxis übernommen wird?

Theorie und Praxis: In der Wissenschaft ist es oft so, dass eine Theorie als „wahr“ angenommen wird, solange sie alle bisherigen Experimente erklärt und keine Gegenbeweise gefunden wurden (Falsifizierbarkeit). Der endgültige „Beweis“ gelingt aber oft erst sehr viel später.

Allgemeine Relativitätstheorie & Gravitationswellen (ca. 100 Jahre): Einstein veröffentlichte seine Theorie 1915/1916. Die direkte Messung von Gravitationswellen, die er vorhersagte, gelang erst dem LIGO-Team im Jahr 2015 – exakt 100 Jahre später.

Indirekter Nachweis von Gravitationswellen (Doppel-Pulsare) Wann: 1974 entdeckt (Hulse-Taylor-Pulsar)

Und der Einsatz in der Praxis erfolge auch schon vor dem endgültigen „Beweis“. GPS-Navigation (täglicher Einsatz)

  • Wann: Seit Einführung des GPS (ab den 1970er Jahren entwickelt, voll funktionsfähig ab den 1990ern).

  • · · Wie: Uhren auf GPS-Satelliten laufen aufgrund der geringeren Gravitation (allgemeine RT) schneller und aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit (spezielle RT) langsamer als Uhren auf der Erde.

  • · · Anwendung: Würde man Einsteins Zeitdilatation nicht herausrechnen, wäre die Positionsbestimmung pro Tag um mehrere Kilometer fehlerhaft

An den USA gefällt mir die Einstellung Risiken einzugehen um mehr zu erreichen. An denen sieht man auch, dass sich das lohnen kann schließlich haben sie sich durch ihre Innovationskraft die durch die Freude am Risiko befeuert wird zum mächtigsten Land der Welt entwickelt. Natürlich gibt es bei allen neuen Methoden Risiken, aber wo kein Risiko ist, das ist auch keine Gewinnchance…. Mü-Sigma-Prinzip
Beste Grüße

Die Annahme, dass Ritalin (Wirkstoff Methylphenidat) zu 100% erforscht, 100% sicher oder die Diagnose ADHS zu 100% sicher ist, entspricht nicht dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand.

Hier sind die Fakten basierend auf medizinischen Studien:

1. Wirkung von Ritalin: Nicht 100% erforscht [1]

  • Wirkweise: Ritalin blockiert die Wiederaufnahme von Dopamin, was den Dopaminspiegel im synaptischen Spalt erhöht und bei ADHS-Betroffenen oft zu besserer Konzentration führt.
  • Langzeitfolgen: Studien zeigen, dass Ritalin langfristige Auswirkungen auf den Hirnstoffwechsel haben kann. Es gibt Hinweise darauf, dass der Körper Toleranzen entwickelt, wodurch die Wirkung nachlassen kann.
  • Wirkung bei Nicht-ADHS: Bei Personen ohne ADHS wirkt der Stoff aufputschend und kann die Konzentration kurzfristig steigern, wird jedoch als Hirn-Doping betrachtet. [1, 2, 3, 4, 5]

2. Sicherheit von Ritalin: Nicht 100% sicher

  • Nebenwirkungen: Häufige Nebenwirkungen sind Appetitverlust, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Herz-Kreislauf-Probleme (erhöhter Puls/Blutdruck).
  • Risiken: Bei Missbrauch (z.B. Schnupfen oder Spritzen) besteht Lebensgefahr. Es kann zu psychischer Abhängigkeit kommen.
  • Langzeitsicherheit: Zwar gilt Methylphenidat bei korrekter Anwendung als wirksam, aber umfassende Daten zu sehr langfristigen Auswirkungen (über viele Jahre) sind noch begrenzt. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

3. ADHS-Diagnose: Keine 100%ige Sicherheit

  • Diagnoseprozess: Es gibt keinen einzelnen „ADHS-Test“ (wie einen Bluttest), der eine 100%ige Sicherheit bietet. Die Diagnose basiert auf klinischen Interviews, Verhaltensbeobachtungen (nach DSM-5 oder ICD-10/11) und Berichten von Eltern/Lehrern.
  • Fehldiagnosen: Die Symptome können anderen psychischen oder sozialen Problemen ähneln, was zu Fehldiagnosen führen kann.
  • Komplexität: Besonders im Erwachsenenalter ist die Diagnose komplex, da Symptome oft kompensiert wurden. [1, 2, 3, 4, 5]

Fazit:
Ritalin ist ein wirksames Medikament bei fachgerecht diagnostiziertem ADHS, aber wie jedes wirksame Medikament ist es mit Risiken verbunden und nicht zu 100% sicher oder erforscht. Eine gründliche ärztliche Abklärung ist unerlässlich. [1]
–>Es gibt nichts 100% sicheres auf der Welt

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Wenn ich einen Tampon zu lange trage, ist selbst ein Tampon auch nicht mehr zu 100% ohne Nebenwirkungen sicher. Selbst ein Tampon kann dann sogar auch tödliche Folgen haben.

Jedes natürliche, noch so gesunde Lebensmittel, kann auch tödliche Folgen haben, wenn jemand darauf allergisch reagiert.

Du schreibst nur von Ritalin, was ein Handelsname/Präparat mit dem Wirkstoff Methylphenidat ist.

Wie ist den die Studienlage bei all den anderen Präperaten mit selbigen Wirkstoff, sind die weniger oder mehr sicher?

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Ist so eine falsche Hormonbehandlung eigentlich gefährlich und welche Folgen bzw. Symptome Zeigen sich dann oder ist das ungefährlich, ich kenne mich damit nicht so wirklich aus aber es ist ja ein Körpereigenes Ding/ Stoff. Vieles klingt ja glaube ich schon sehr schlüssig irgendwie. :thinking:

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Defintiv nicht zu empfehlen. Hormone sind nicht so harmlos. Sprich man muss auch Risiko Nutzen abwägen. Wir überall in der Medizin.

Es ist auch etwas seltsam, Adrenalin evt. über MPH beeinflussen böse. Sämtliche anderen Hormone im Körper schrauben gut. :zany_face:

Es gibt aber schon auch einen Grund, warum man mehrere Jahre Medizin studiert bevor man seine Hypothesen in den Raum werfen sollte…

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Ich weiß nur, dass Kraftsportler sowas manchmal Missbräuchlich sich spritzen t3 und t4 oder so unteranderem. Damit die noch Doppelmuskeliger werden auf die schnelle, also zur Selbstoptimierung. :thinking:

Keine Ahnung was das für Folgen haben kann.

Edit: Die Gefahr einer Psychischen und Körperlichen Abhängigkeit, vor allem ersterem kann auch passieren. Nicht das der Gemini da jetzt Unsinn erzählt, weiß ich natürlich nicht.

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So weit ich weiß, kann man sich mit Schilddrüsenhormonen in Überfunktion ziemlich in’s jenseits befördern, weil das ziemlich auf den Kreislauf geht → erhöhtes Risiko für Herzinfark, Schlaganfall.
Was ideal ist… tja.

Cortisol ist auch so ohne nicht.

Beim Testosteron dürfte klar sein, was das alles machen kann…

So wie ich das Elaborat beim Überfliegen verstanden habe, schraubt man an allen Hormonen rum in der Hoffnung, dass alles zusammen dann irgendwelchen guten Effekte hat.

Ich sage nur so viel: Das sollte alles Medizinern/Ärzten überlassen werden…

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Also ich kann da nicht so ganz mit gehen, da gerade ein zuviel oder zu wenig bestimmter Hormone eine Katastrophe im Körper auslösen kann, daher ist mir jetzt nicht klar, warum Stimulanzien mehr Nebenwirkungen haben sollten als künstlich zugefügte Hormone. Gerade wenn man an mehreren Hormonen gleichzeitig was verändert, kann ich mir vorstellen, dass das echt besonders gefährlich werden kann. Auch kommt nicht jede Depression von der Schilddrüse. Ich zum Beispiel habe eher Schilddrüsenwerte im Grenzbereich zur Überfunktion und trotzdem ne Depression. Wo ich dir zustimme, dass Referenzbereiche nur den Durchschnitt des Labors erfassen und wir individuell auch mal aus dem Durchschnitt fallen können und trotzt normaler Werte die Symptome haben können und individuelle Medizin begrüßenswert ist, aber nach meinem Wissensstand ist Individuelle Medizin noch Forschungsmäßig in den Kinderschuhen.

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Im Bezug zur Auswirkung von schwankenden Hormonen sind viele Frauen ja das beste Beispiel .

Wenn man überlegt das Schwankungen im Zyklus auch noch Auswirkungen auf die Medikation haben können.

Ich frage mich auch als Frau, ob zu viel Optimierung nicht kontra sein könnte . Wenn man mit der Optimierung zu viel an Schwankungen raus optimiert ob man dann nicht auch seinen natürlichen Bezug zum Körper verliert , weil man ja aus den Schwankungen/Symptomen auch was ableiten kann.

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Das sind weitere Bedenken, denen ich nur zustimmen kann. Gerade durch die Periode wird es noch mal schwerer.

Aber klar schön wäre, man könnte so was wie einen kleinen Medikamenten, Hormon roboter schlucken, der den Körper von innen genau analysiert und an den Stellen, wo ein Wirkstoff oder Hormon gebraucht wird gezielt diesen Wirkstoff oder dieses Hormon ausschüttet. Ein Traum, nur ich denke dafür brauchen wir noch etwas Zeit​:wink: