Wichtige Fragen:
1.) Wird die Differenzial-Diagnostik überhaupt vollständig und korrekt durchgeführt mit dem Ziel die wahre Ursache zu finden und zu welchem Ergebnis ist man gekommen? Oder hat man nur oberflächlich und grob die lästige Differenzial-Diagnostik durchgeführt, nur um den Punkt Differenzial-Diagnostik abzuharken, weil der Diagnostiker sich schon von Anfang an auf eine Nicht-Körperliche Ursache festgelegt hatte? Bei der nicht vorhandenen Kompetenz einer durch finanzielle Not und Überlastung geplagten Kurativen durch politische und wirtschaftliche Zwänge eingeengten Kassenmedizin ist sehr zu bezweifeln, dass Hormonelle Missstände überhaupt aufgedeckt werden, vor allem da ja die deutsche Kassenmedizin hormonelle Störungen in der Regel bis auf 1-3% schwerste Abweichungen ja sowieso nicht als pathologisch erachtet. Deshalb kommt ja auch Dr.med. Marianne Krug Ausspruch in ihrem Buch: „Hormoncoaching“ „Deutsche Hormonspezialisten sind Experten für Zwerge und Riesen.“ Man muss aber anmerken, dass ist eben der klammen Kassen also der Finanziellen Misere des Deutschen Gesundheitssystems geschuldet. Also die deutschen Hormon-Ärzte würden gerne behandeln, aber es stehen ihnen bei weiten nicht die dafür benötigten Mittel zur Verfügung. Das ist ein großer Missstand, der jeder Arzt in Deutschland einem offen und ehrlich ins Gesicht sagt, wenn man ihn denn danach fragt.
2.) Wurden denn wirklich alle möglichen körperlichen Ursachen restlos aufgeklärt? Und wurden alle zur Verfügung stehenden Methoden verwandt? Oder wurde durch eine bewusste schlaue/manipulative Diagnostik/Auswahl der Diagnostischen Mittel so gewählt um das gewünschte Ergebnis auch sicher zu erhalten? Sprich: Was die Differenzial-Diagnostik nur eine Farce? Grundsätzlich muss man schon sagen, dass viele ADHD-Betroffene, die MPH und andere Stimulanzien nehmen nicht gerade alle zur Gesellschaftlichen Elite gehören können und daher auch keinen wirklich sorgfältigen=extrem teueren=selbst bezahlten Aufwand bei der Differenzial Diagnostik betreiben können. Dazu kommt noch ein Gesundheitssystem, dass schon seit über 50 Jahren völlig unterfinanziert ist, sich selbst wegen Gefährdung der Patientensicherheit anzeigt und von dem erwarten jetzt Patienten sich ernsthaft eine sichere und umfassende Diagnose-Steffung? Nicht euer Ernst?
3.) Grundsätzlich ist eine psychiatrische Diagnose nur dann zulässig und immer nur eine vorläufige Diagnose bis denn endlich die körperliche Ursache gefunden wurde!
4.) Wird denn bei einer individuellen Diagnose ADHD überhaupt wissenschaftliche bewiesen? Oder handelt es sich nur um eine Vermutung und bei dieser Vermutung wird dann einfach ausprobiert, ob ein oder mehrere psychisch aktive Medikamente den Patienten nur vorläufig beschäftigt damit der Patient nicht weitere kostenintensive ursächliche=der wahren körperlichen Ursache durch die entsprechende Diagnostik auf die Schliche zu kommen fordert?
5.) Ich persönlich spreche von Hormonbehandlungen aus Kalifornien von Ärzten und Wissenschaftler, die z.B. auch die sogenannten „Schönen und Reichen“ behandeln. Diese Personen legen äußersten Wert auf höchste Sicherheit und höchste Qualität. Solche Menschen vermeiden jegliches unnötiges Risiko. Ich schriebe darüber, da ich durch die Arbeit bei einer großen ADHS-Selbsthilfegruppe und deren Ärztlichen Leitung Zugang zu Informationen zu Alternativen Behandlungsmöglichkeiten bekommen habe. Einigen Menschen mag dieser Zugang als zu abgehoben erscheinen, doch ich weise darauf hin, dass eben auch die ADHS-Behandlung mit Stimulanzien auch ihren Ursprung bei den sogenannten „Schönen und Reichen“ hatte. Mein Anliegen war es einfach einmal nachzuschauen, was denn die Schönen und Reichen Amis denn heutzutage zu bieten haben um ihre Probleme und Problemchen zu beheben. Und da bin ich auf das Thema Hormone und dergleichen mehr getroffen. Und wie man hier erkennen kann sind diese Methoden in Deutschland bei vielen Menschen unbekannt. Es ist einfach mal ein Versuch die „Health Literacy“ der ADHS Betroffenen Population einmal zu testen.
Mit Optimieren ist tatsächlich das Erreichen des best möglichen Gesundheitszustandes gemeint. Also wenn jemand jetzt eine Prädiabetes hat kann man da oft noch weg bekommen. Bei chronischen Entzündungen kann man was machen. Eine CFS ist oft auflösbar. Muskelschwund ist behebbar. Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Ablenkbarkeit… vieles ist optimiertar= vieles kann verbessert werden. Das ist damit gemeint.
Beste Grüße Stefan