AUDHS sichtbar(er) durch Medikation?

Ja aber ist der Merz denn jetzt Autist oder nicht, irgendwas stimmt da nicht. Könnte natürlich auch ein Entwicklungstrauma sein, sagt mir seine, meine unqualifizierte, Familienanamnese.

Macht man im übrigen nicht was ich gerade mache und trotzdem mache ich es.

Edit: Der Seehofer hat sogar eine Eisenbahn im Hobbykeller. ( Ich beziehe mich auf Beneckes Vortrag, 1 von 36, kommt sogar eine Eisenbahn auf dem Dachboden drin vor, wenn ich mich recht entsinne.)

Edit: Wenn ich mir jetzt vorstelle wie klein Seehofer da in ruhe spielt und alles über Züge weiß und erklären kann, find ich den irgendwie Nett. Beim Merz mit seiner wilden Motoradlederjacke und dem Moped muss ich mir das noch überlegen, dieser wilde Kerl.

Danke für deine ausführliche Antwort! Jetzt verstehe ich auch was du meinst.

Aber so fühlt sich das für mich z.B. manchmal an und dann wieder Vice Versa. Jenachdem wer gerade vorne ist, welche Uhrzeit, dies das jenes. :thinking:
Das ist super schräg. Da ändert sogar manchmal, meiner Wahrnehmung nach das Medi auch nichts dran egal welche Dosis.

ABER wenn ich so recht überlege hängt das natürlich auch mit dem Umfeld zusammen. :thinking: :thinking:
Jemand der mich aber wirklich gesehen hat also den teil den ich als voll autistisch bezeichne, bei dem kann ich fast gar nicht mehr wechseln, es sei denn es droht Gefahr.

Aber die von der Uniklinik sagen ich bin ein echter Autist und mein Neurologe sagt ich habe eine richtige ausgeprägte ADHS. Achso die aus der Uniklinik kennen aber eigentlich nur mein mehr Autistisch sein, mein Neuro und Thera beides.

Edit: 3x Aber. :face_with_hand_over_mouth:

Also das sage ich ja schon ewig, aber keiner glaubt mir. :grinning_face_with_smiling_eyes: (Spaß)

Probleme mit den exekutiven Funktionen gehören eigentlich schon immer zum Autismus mit dazu, aber manche Autoren waren der Ansicht, dass sie sich bei Autismus ein wenig anders präsentieren als bei ADHS. Was bisher nicht zur Autismusdiagnose dazugehört, ist Hyperaktivität und Probleme mit der Aufmerksamkeit. Da gibt es auch Autoren, die sagen, man müsste das in die Diagnosekriterien für Autismus aufnehmen, aber ob sich diese Sichtweise durchsetzt, glaube ich eher nicht. Denn auf der anderen Seite ist einigen Forschern/Ärzten der hochfunktionale Teil der Autisten mittlerweile eh zu groß geworden. Die würden eher die Kriterien für Autismus enger fassen und den Hochfunktionalen nur noch eine ADHS-Diagnose geben (oder eine Diagnose für Hochsensibilität, PTBS, Persönlichkeitsstörung o.ä.). Also mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Ist schon ein weilchen her. Falls es interessiert, da war ich noch belesen und klug, jetzt bin ich ein Pflegefall.

Ja durchaus, ich kann seit dem auch tatsächlich besser Ordnung halten, wenn auch immer mal wieder mit Einbrüchen. Auch merke ich, dass ich lästigere Tätigkeiten besser zuende bringen kann, allerdings auch nur im Rahmen. Prokrastinieren gehört nach wie vor zu meinen „Lieblingsbeschäftigungen“ wenn es um unliebsame Aufgaben geht. Menschen ertrage ich seit einiger Zeit eh schlechter, was ich allerdings auf die depressive Symptomatik zurückführe. Außenreize, wie einkaufen, oder Situationen wo eben mehr los ist, kann ich erst durch Elvanse besser aushalten. Auch laute Geräusche, kann ich bis zu einem gewissen Grad besser ertragen ohne gleich in Ausnahmezustand zu geraten. Gerüche bin ich nach wie vor extrem empfindlich. Aber insgesamt habe ich das Gefühl seit Elvanse das außen zum Teil besser zu ertragen, aber aufgrund der Depression ist es manchmal schwer zu sagen, an was eventuelle Missempfindungen liegen. Das wichtigste Aber, mein Kopf ist deutlich ruhiger als ohne Elvanse. Ich merke hier sofort, wenn die Wirkung nachlässt. Sofort wieder ständige Melodien, plus Wortspiele, plus Geschichten die sofort mein inneres Auge besiedeln etc. Allerdings war ich nie Autistisch und habe auch seit Elvanse nicht das Gefühl, dass sich da was verändert hat. Ich kann nach wie vor noch gut einschätzen was der andere fühlen könnte, wie es ihm geht etc und bin auch nach wie vor an Berichten anderer Interessiert, sofern mich dieser Mensch interessiert. Allerdings durch die Depression, hier wohl auch etwas eingeschränkter als vorher. Aber das liegt eben an der Depression. Ich glaube auch man sollte Autismus nicht mit einem Wunsch nach allein sein verwechseln oder einer liebe nach routinierten gleichmäßigen Aufgaben oder einer liebe fürs Detail, oder einem Wunsch nach Ordnung (ich kenne im übrigen sehr unordentliche Autisten). Was mir allerdings bei Autisten immer wieder auffällt (ich schreibe das jetzt auf die Gefahr hin, von sämtlichen hier mitlesenden Autisten geächtet zu werden, aber ihr dürft mich dann alle gerne korrigieren) und das sehe ich wirklich bei allen, die ich bisher kennenlernen durfte, sind Sxhwierigkeiten mit der Perspektivübernahme und daraus folgend Kommunikationsprobleme. Und die Kommunikationsprobleme entstehen nicht aus, ich bin anderer Meinung, sondern aus der Tatsache, das wirklich am anderen zum Teil erheblich vorbei geredet wird und es auch nicht bemerkt wird. Eventuell kennt das jeder mal, dass man seine Sachen dringend mal loswerden möchte und deswegen, viel am ertählen ist und den anderen wenig zu Wort kommen lässt. Das ich nenne es mal „autistische Vorbeireden“ entsteht aber wirklich aus einer fehlenden wahrnehmung der Bedürfnisse des Gegenübers und der fehlenden wahrnehmung dafür, dass die eigenen Themen für andere, gehalten als Monolog, nicht immer über Stunden interessant sind. Das ist jetzt extrem dargestellt und wahrscheinlich auch etwas übertrieben. Aber an den Punkten habe ich das Gefühl Autisten zu erkennen vor allem die normal Intelligenten die durxh ihre Intelligenz viele Anpassungsmechanismen entwickeln konnten Die Autisten mit geistiger Beginderung haben ja zum Teil so viele Einsxhränkungen, dass es schneller klar ist. Ich hoffe ich bin damit niemandem auf die Füße getreten. Wenn doch, korrigiert mich gerne bzw kritisiert mich hier gerne. Das ist nur meine Wahrnehmung hierzu.

Das müssen dann aber ziemlich ahnungslose Forscher sein. :slightly_smiling_face: Es gibt ja ADHSler, die nicht den Hauch von Autismus haben, aber sie können trotzdem ausgeprägte ADHS-Symptome haben, die sie auch deutlich beeinträchtigen. Dann ergibt es doch keinen Sinn, das als leichte Variante von Autismus zu sehen, wenn gar kein Autismus da ist. Es macht auch keinen Sinn, die Symptome von Autismus so weit zu verharmlosen, bis auch solche ADHSler noch reinpassen. Oder?

Da hast du recht. Es ist ein „Gesamtpaket“, und es muss das alltägliche Funktionieren beeinträchtigen, sonst ergibt sich keine Autismusdiagnose daraus.

Hier stimme ich auch zu. Das ist ja eins der Symptome von Autismus, die fehlende Perspektivübernahme und fehlende Wechselseitigkeit in Gesprächen. Obwohl ich von mir selber sagen würde, dass ich eher keine Monologe halte und mich bemühe, zuzuhören, passiert es mir trotzdem immer wieder, dass ich um mich selbst kreise und zu wenig mitbekomme, wie es einer anderen Person gerade geht oder was sie braucht. Auch so grundlegende Dinge wie, dass ich gefragt werde, wie es mir geht und ich ins Erzählen komme, ohne aber zurückzufragen, wie es der andern Person geht usw.

Deshalb kann ich mir auch schwer vorstellen, dass solche Dinge durch ADHS verdeckt werden, sondern sie werden eher noch schlimmer mit unbehandeltem ADHS.

Ja und nein, es ist tatsächlich so, dass bei Autisten seltener Defekte des Dopaminstoffwechsels gefunden werden. Ausnahmen gibt es natürlich auch z. B. bei 22q11, weil das Gen COMT im deletierten DiDeorge-Bereich liegt. COMT ist hier wahrscheinlich sogar der zentrale Treiber der autistischen Symptome.
Aber bei vielen anderen Ursachen von Autismus, die ja allesamt die Synaptogenese betreffen wird es uneindeutig und trotzdem scheinen Stimulanzien, vielleicht etwas niedriger dosiert, eine gute Wirkung zu haben.
Das ist eigentlich das große Rätsel. Das führt nosologisch auch immer weiter von historisch geprägten Erwartungen weg.

Das kann ich dir nicht sagen, ich habe nicht mal die Schule geschafft mit meiner ausgeprägten ADHS und von Wissenschaft habe ich keine Ahnung.

Eins ist jedenfalls sicher mein Striatum macht was es will und mein Präfrontaler Kortex auch, Belohnungen funktionieren bei mir ganz schlecht ( Ich glaube das könnte Richtung ASS gehen, wie da die Dopaminlage dazu ist weiß ich nicht) und mit der Planung bin ich auch überfordert ( ADHS), es sei denn ich hab einen guten Tag dann Plan ich mal eben die Weltherrschaft im Detail, für andere versteht sich. ( Ich glaube das gehört auch zum ADHS).

Hätte ich vermutlich nur ADHS, sofern ich das richtig verstanden habe, könnte man mich wenigstens von außen gut Motivieren, was wiederum vielleicht nützlich wär, für mich jedenfalls und für den Steuerzahler natürlich auch und all die Menschen zwischendrin die sich abgemüht haben mir was beizubringen und dann doch enttäuscht wurden ( mich eingeschlossen).

Wie sich das jetzt mit Trauma und Hirnchemie zusätzlich verhält weiß ich auch nicht so richtig, das führt eher zu Anforderungsvermeidung, wenn ich das richtig verstanden habe. Könnte also auch das Stratium hakelig sein. :thinking:

Oder aber um Mark Benecke frei zu Zitieren, das sind dann die traumatisierten Autisten, die, folgend nur zuhause rumsitzen, sich aus der Gesellschaft zurückziehen und da wird es natürlich schwierig die Leistungen zu bewerten geschweige denn die Intelligenz zu Messen bzw. einzuschätzen.

Alles natürlich ohne Gewähr, diese meine Aussage, bin kein Wissenschaftler.

Edit: Ich kann sogar noch den Ulrich Brennecke Frei zitieren. Die Begabungen heraus zu kitzeln wird schwer bei so einem Fall mit allem drum und dran.

Wenn denn wir den gleichen Fall gesehen/ gelesen haben. Kann ich natürlich auch missverstanden haben. Wie gesagt bin kein Wissenschaftler.

Edit2: Ich finde aber ein paar Sternis habe ich jetzt bestimmt verdient, irgendwas muss ja richtig sein vom obigen, hoffe ich zumindest. Ansonsten bitte den Rotstift ansetzen aber bitte in einer anderen Farbe. Rot löst bei mir Unbehagen aus, zumindest im Bewertungskontext, ist ansonsten eigentlich eine schöne Farbe.

Edit3: Jetzt fällt mir aber noch ein, in Persönlicher Sache, dass gerade ich, behauptete die UK bei der ASS Diagnostik ( sogar eine recht angesehene UK), keine Probleme habe in Bewertungssituationen. Nehme ich in Anteilen, tatsächlich anders wahr.

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Danke für’s Zuhören!

Das mit den Monologen habe ich nur erwähnt, weil wir einen Autisten, in der damligen Schule in der ich als Inntegrarionsfachkraft gearbeitet habe, hatten, dessen Spezialinteresse in dem Wissen und sammeln von Glühbirnen lag. Den Jungen mochte ich total gerne aber ich sag dir dass ist schon ein sehr spezielles Spezialinteresse und ihm war es wichtig, jeden Morgen im Einstiegsstuhlkreis von jeder einzelnen Glühbirne bis ins kleinste Detail zu berichten und hätte man ihn nicht unterbrochen, hätte er das gerne weit über den Stuhlkreis hinaus, getan. Aber vorher hätte ich nicht gedacht, dass es über Glühbirnen so viel zu wissen gibt.

Was ich dahingehend auch wichtig zu unterscheiden finde ist, dass Autisten häufig so dargestellt werden, dass sie wenig Empathie haben. Dem stimme ich zwar zu, nur der Begriff Empathie wird häufig Synonym mit Mitgefühl verwendet, obwohl es zwischen diesen beiden Eigenschaften meiner Meinung nach einen erheblichen Unterschied gibt. Denn meiner Erfahrung nach, besitzen Autisten genauso viel Mitgefühl wie nicht Autisten. Autisten fehlt die Empathie, sie können nicht gut erkennen was bei dem anderen los ist und sind nicht gut in der Lage dazu, Konzepte menschlichen handelns zu verstehen und einzuordnen, was ja dabei hilft zukünftiges Handeln beim Gegenüber zu vermuten. Ich habe allerding festgestellt, dass wenn man dem Autisten dann sagt wie man sich fühlt, sie genauso mitfühlend sind wie eben nicht Autisten. Die einen halt mehr als die anderen aber in der Gesamtheit der Menschen nicht mehr oder weniger mitfühlend. Daher ist es meinen Beobachtungen nach, vor allem ein übertragungsproblem.

Psychopaten zum Beispiel besitzen meiner Ansicht nach oft durchaus Empathie, was ja die Grundlage dafür ist manipulieren zu können. Sie wissen also um die Konzepte menschlichen Handelns und können auch Emotionen bei dem anderen wahrnehmen. Allerdings ist die Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden doch deutlich herabgesetzt, dadurch können sie gewisse Dinge ohne Skrupel tun, während Menschen mit der Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden, dass nicht tun können, weil sonst das unangenehme Gefühl der Schuld und Scham sie Verzweifeln lassen würde.

Jetzt bin ich weder Spezialistin für Autisten oder Psychopaten aber das sind meine Gedanken und Vermutungen dazu ohne den Anspruch, dass es so auch wirklich ist. Belege habe ich dazu keine.

Wie nehmen dich denn fremde Leute (selbst eingeschätzt) wahr?

Auf was beziehst du dich?

Dein letzter Beitrag wirkte auf mich, als würdest du darüber nachdenken welche Eigenschaft bei dir dominiert ADHS/ASS oder vielleicht gibts es sogar wirklich einen AuDHS Prototyp?

Ich weiß nicht wie man mich einschätzt, ich weiß nur was Leute zu mir Sagen. Rätselraten.

Stress den Autisten nicht sonst bekommt er ADHS Symptome… ist tatsächlich sogar manchmal ein Vorteil. So schätze ich mich selber ein.

Ist es dann überhaupt ein richtiges ADHS, stellt sich die Frage und was ist ein richtiges ADHS und überhaupt.

Stress den ADHSler nicht sonst bekommt er Autismus Symptome.

Ist es dann überhaupt ein richtiger Autismus, stellt sich die Frage und was ist überhaupt richtiger Autismus.

„ich weiß nicht wie man mich einschätzt, ich weiß nur was die Menschen zu mir sagen“

Ich finde diese Antwort total gut. Denn ich denke, hier liegst du gold richtig. Nur solche Antworten, finde ich aus meiner Sicht, zum Beispiel ziemlich typisch für Autisten. Die meisten ohne Autismus, würden wahrscheinlich eher so antworten, dass sie Vermutungen angeben und dann aber dazu sagen, aber sicher kann ich mir da ja nicht sein, ob der oder die es auch wirklich so sieht oder nur so sagt. Das führt dann wahrscheinlich vor allem zu so etwas wie Selbstzweifel und Misstrauen. Deine Antwort so wie du sie formulierst, ist ziemlich klar ohne schnörkel, sondern einfach eine beschriebene Tatsache.

Die sagen aber das ich Dumm, Arrogant, ein Arsch und völlig Empathielos bin. Dann gibt es aber noch die, die genau das absolute Gegenteil davon sagen. Sind sogar manchmal die gleichen. :thinking:

Ich bin immer so wie man mich haben will. :+1: :pirate_flag: Liegt nicht an mir…

Gut gibt auch welche die finden mich ganz Nett.

Asperger werden ja oft fälschlicherweise für arrogant gehalten.

Kennt ihr das auch, dass Leute ganz langsam und in hoher Stimmlage mit einem Sprechen, so als wäre man ein Kind?

ich kann Asperger nicht leiden. :pirate_flag:

Edit: Nazis töten!

Jein. Autismusdiagnose war lange vorher da, die habe ich aber nie so für voll genommen… Kann ich ja eh nix dran ändern und irgendwie schien es nicht zu passen. Die ADHS-Vermutung erklärte die Dinge für mich zunächst überzeugender.

Mit der ADHS-Diagnoseerstellung kam die Medikation und mit dieser sehr penibel geordnete Schubladen, an denen niemand etwas verändern darf (Freundin schaut rein, macht große Augen und sagt ganz langsam und gedehnt: „Oookay…“) und so ein paar andere Hinweise… naja, vielleicht ist doch ein bisschen was dran :sweat_smile:

Ich auch nicht, dennoch jetzt schon länger einen ziemlich wertvollen Hochschulabschluss :woman_shrugging:t2:. Gescheitert fühle ich mich dennoch und enttäuscht bin ich von mir ebenfalls. Geht hoffentlich irgendwann auch wieder.

Japp, auch ich backe mir ganz sicher kleine Kinder im Ofen. Die, die sowas verbreiten, haben tatsächlich Angst vor mir.

Finde ich ja eigentlich nicht so cool, dass andere Angst haben (vor mir!). Es war ein bisschen sozial ungeschickt, ja. Die Impulsivität hat da dezent zugeschlagen, aber ich habe doch nur geredet. Ziemlich sachlich sogar eigentlich…

Hätte ich nur vorher gewusst, dass es so einfach ist, die loszuwerden :clown_face:.

Jetzt reden sie jedenfalls nicht mehr mit uns (nur noch über uns), halten Abstand und wollen auch nicht mehr dauernd irgendwas ausleihen, was dann kaputt oder versifft oder garnicht wiederkommt, fangen mich beim nachhause kommen nicht mehr ab, um mich ewig mit ihrem Kram vollzulabern und ihren scheiss Gossip weiter zu tratschen, der mir a) kackegal ist und b) auch die absolut nichts angeht.

Wahrscheinlich sind die so auf Lästermaterialsuche:

Ob die Nachbarin Y mit Nachbar X vögelt, während ihr Mann im Einsatz ist.

Dann: „Oh, hast wenig Zeit für den Garten?! Eure direkte Nachbarin nervt das Unkraut“ Das nennt man naturnah, aber wenns dich so arg stört: Das Gartenhaus ist nicht verriegelt, stellt das Werkzeug zurück, wenn ihr fertig seid.

Oder: „Oh, du arbeitest ja soviel und bist so selten zuhause“,

dann: „Oh, du fährst ja garnicht mehr zur Arbeit weg?!“.
Ja, liebe Stalkernachbarn, das nennt man mobiles Arbeiten, kümmer dich um deinen eigenen Scheiss.

Ständig standen die auf der Matte wegen irgendnem belanglosen Quatsch.

Ich sag Bescheid, wenn ich eine WG mit euch gründen will und jetzt hau ab. Ach warte: Übrigens sind die anderen nicht die Bösen, wenn sie euch mal sagen, dass ihr kacke seid, sondern haben schlicht recht, also heul leise und kehrt mal vor eurer eigenen verkackten Tür, und zwar eher so im übertragenem Sinne, nicht real im Schöner-Wohnen-steril von Außendarstellung, das sieht schon traurig genug bei euch aus. Und jetzt hau ab.

Hoppla, bisschen eskaliert hier mit meinem Monolog… Joa, nerv(t)en mich wohl doch ziemlich :see_no_evil_monkey: