Und wäre auch für Sehende attraktiver ![]()
Es gibt ja auch noch Farbenblindheit. Da sehen die Männeken nur unterschiedlich grau aus.
Vor Kurzem kam im Forum die Idee auf, mehr Gebrauch von persönlichen Benutzerstatus zu machen. Damit kann jemand die eigene Gemütsverfassung und ein paar wichtige Angaben sichtbarer anzeigen.
Auch hierfür habe ich für eine liebe Userin schnell einen Screencast zur Demonstration der Bedienung erstellt und in ihr Tagebuch gepostet. Ich poste es aber hier auch noch einmal, zwecks Ordnung und mehr Reichweite. ![]()
Mal was Positives:
Es gibt neue Entwicklung im Bereich taktile Touchscreens. Das nenne ich mal technische Innovation, im Gegensatz zu der Strategie, seit 15 Jahren immer nur Zahlen ein bisschen größer zu machen. ![]()
Forschungsprojekt mit einer Art Fingeraufsatz:
Bereits im Handel erhältliches Gerät:
Wenn man diese Art Technologie irgendwann in Mainstream-Geräte einbauen würde, hätte das Auswirkungen auf deren Barrierefreiheit:
- Tippen auch Touchscreens würde einfacher, gerade auch wenn die Feinmotorik nicht mehr ganz so gut mitspielt, die Augen werden etwas entlastet.
- Haushaltsgeräte mit Touchbedienung würden für Blinde bedienbar.
- Generell gäbe es neue Spielräume, sich gestalterisch auszutoben.
Inzwischen fühle ich mich fast schon wie persönlichkeitsgespalten, weil ich hier versuche, eher das Positive und Perspektiven hochzuhalten, während in meinem Tagebuch derzeit mein geballter medizinischer und politischer Lebensfrust landet. Fühlt sich echt seltsam an. ![]()
Bei Our World in Data kann man sich aber auch gut bedienen, wenn man eine Dosis Positivität braucht.
Wow das wäre ja echt mal was!!!
Hoffentlich geht das gut weiter - „bloß“ (?) eine Frage der finanziellen Mittel ergo des politischen Willens…
Inklusion… vorne und hinten…
Da fällt mir unser bewundernswert engagierter Familienhelfer ein, der einen Rollsuhl zur Fortbewegung braucht und [Ironie an] allen Ernstes arbeiten „will“.
Er hat sich natürlich einen herausfordernden Arbeitsort ausgesucht, ambulante Hilfen für Familien…
Und dafür braucht er einen ganz besonders leichten, kompakten und vor allem teueren Rollstuhl.
Er hat sich ein Jahr lang mit Kasse und so weiter gezofft, weil die einfach nicht einsehen wollten, dass er unbedingt so arbeiten muss…
Ich weiß nicht mehr, ob es um eine Zuzahlung ging oder ob sie nicht mal den normalen Anteil finanzieren wollten…
Aber er sagte, dass er schon in der Schule und im Kindergarten zu hören kriegte, er solle sich gefälligst benehmen wie ein Rollstuhfahrer oder so ähnlich - weil er nämlich ständig aussteigt und zur Not halt krabbelt oder sich an einem Geländer quasi laufend entlang hangelt…
Auch wenn er zu uns kam, ca 10 Stufen zu überwinden - ist er gekrabbelt und wir haben den Rollstuhl hoch getragen. Aber selbst das hätte er wohl auch irgendwie alleine hinbekommen…
Ach das kann ich mir so gut vorstellen. Diese blöden Behinderten, benehmen sich nicht wie anständige Behinderte. Wir mussten beim Pflegegrad auch etwas dicker auftragen. Ich glaube, das war allen Beteiligten im Raum bewusst, auch der Gutachterin.
Gut, das klingt in der Konstellation schon echt herausfordernd, aber er wird ja vermutlich wissen, was er will und sich das überlegt haben. Überhaupt, warum soll man nicht auch krabbeln oder sich hochziehen dürfen, wenn es funktioniert? Diese ganze Häuchelei hängt mir total zum Hals raus.
Ich würde mir z.B. eher nicht aussuchen, Fotografin zu werden, aber ich kenne einen blinden Amateurfotograf, ernsthaft. Und seine Bilder sprechen sogar einige Sehende an. Vielleicht finde ich den wieder.
Veräppelung mit Apps
Wird Zeit, dass ich diesen Thread mal wiederbelebe mit Rants, die nicht unmittelbar mit meinem Leben zusammenhängen. ![]()
Vorhin ist mir der Fall untergekommen, dass jemand beim Deutschlandfunkt gern eine Sendung als Transkript gelesen hätte statt zu hören.
Übrigens sind Transkripte/Untertitel nicht nur nützlich für Gehörlose, sondern auch in Umgebungen, wo man nicht stören will oder die Umgebung zu laut wäre, um überhaupt akustisch folgen zu können. Witzig auch: Längst nicht alle Gehörlosen ziehen Gebärdensprache Untertiteln vor. Schrift ist viel vereinheitlichter als die Dialekte der Gebärdensprache, und auch einfacher zu erstellen. Der Inklusionsgedanke geht da mal wieder vor lauter vorauseilendem Gutmenschentum viel unpragmatischer an die Sache heran als nötig wäre, um einen großen Mehrwert zu schaffen. Sorry, gerade fällt mir kein besseres Wort ein. Aber vielleicht öfter mal mit Betroffenen reden, statt mit Aktivisten über Betroffene.
So, das war die Theorie, jetzt kommt der Aufreger. ![]()
Deutschlandfunk brüstet sich mit einer neuen App, die auf Barrierefreiheit setze.
- Wenn im „Einfachen Modus“ nichts verloren ginge, warum ist der dann nicht generell der Standard? Braucht man so was fürs Virtue Signalling als Samariter in der PR-Abteilung? Seht her, wir tun etwas!
- Was wäre bitte so schwierig daran, auf der Website Transkripte einzubinden? Webtechnologie ist hervorragend dafür geeignet, die üblichen Medienfunktionen umzusetzen (Audio, Video, unterschiedliche Formate und Qualität, Untertitel …). Kriegen die ihre Abteilungen nicht koordiniert und beauftragen dann einfach eine externe Firma mit dem Programmieren und Warten der app? Ich bin das ganze letzte Jahr übrigens kein einziges Mal beauftragt worden.

- Wer zum Fick braucht „Radio zum Mitlesen?“ Bei Video sehe ich ja noch den Mehrwert, dass man mittels Untertitel zuschauen und verfolgen will, was geredet wird. Aber wer bitteschön macht extra den player an um mitzulesen, wenn man auch ein Transkript einfach so lesen könnte? Ich kann mir das lebhaft vorstellen: Irgendwelche weltfremden Medienleute denken sich ein Lastenheft aus, wo „Radio zum Mitlesen“ drinsteht, und der externe Anbieter muss das brav umsetzen. Diese Entwicklungsfirmen haben i.d.R. sehr wenig Mitspracherecht dabei, was wie umgesetzt wird.
- Warum baut eigentlich gefühlt jeder eine App als Pendant zum Webangebot? Was für ein Managerfurz ist das bitteschön? Eine Radio-App für alles, da würde ich mich noch drauf einlassen. Wobei, da können wir auch zum guten alten Podcast zurückkehren und Transkripte verlinken. Aber Telefonanbieter, Banken, Krankenkassen, jeder baut beschissene Apps! Es kotzt mich einfach nur noch an. So schwer kann es doch nicht sein, sich eine Website als Lesezeichen auf den Homebildschirm zu legen; zumindest nicht schwerer als im CrapStore die richtige App zu finden.
Mit den Apps habe ich gleich mehrere Probleme:
- Datenschutz und Datensparsamkeit. Es geht Apple und Google nichts an, bei welcher Krankenkasse oder Bank ich bin und welches Radio ich höre (AppStore).
- Macht und Verantwortung. Wenn ich bei einer Sache mehr Einfluss habe, mehr Entscheidungen treffe, trage ich dafür auch Verantwortung. Ich muss dafür geradestehen, wenn dann etwas schief geht. Das meine ich mit Macht. Zu viel Machtgefälle und Abhängigkeit ist einfach unnötig und sogar gefährlich. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Mit einer fest installierten App gibt der Nutzer mehr Macht an den Anbieter ab als mit einer Website. Schon die aufdringlicheren Pushnachrichten und diese süchtig machende Intimität. Überall sind in DE alle danach bestrebt, möglichst viel Verantwortung von sich zu weisen. Warum aber checkt das kaum jemand hier im Digitalbereich?
- Nachhaltigkeit. Es kann nicht wirtschaftlich sein, weil man dann sowohl einen webauftritt als auch eine App zu pflegen hat. Die App müsste dann schon einen deutlichen Mehrwert mitbringen.
- Verfall. Wie gesagt, häufig sind solche Sachen so geregelt, dass sich technische Analphabeten irgendwas aus dem Arsch ziehen, ein Lastenheft draus machen und jemand Externes mit der Umsetzung beauftragen. Die sind sehr kleinteilig formuliert, sodass den Umsetzenden sehr wenig Spielraum bleibt. Sie können aber einen teuren Wartungsauftrag bekommen und dann das Minimum leisten, um es als Wartung zu deklarieren. Kontrolliert ja eh keine Sau. Irgendwann läuft der Wartungsauftrag aus, die App degradiert, und nach zehn Jahren fällt irgendwem ein, man könnte doch mal wieder eine Auffrischung machen. Digitale Angebote brauchen stetige Pflege.
Fazit: Armselig, quer durch die Bank. ![]()
Vielleicht könnte man zur Abwechslung mal mehr mitdenken, oder mitdenkende Menschen ans Ruder lassen. Solange das so bleibt, werde ich zormige und ätzende Kritik schreiben.
Ich lese gerade nicht weiter… Ein Beispiel aus meinem Leben… Habe mal mein Handy ungefähr eine Stunde aufnehmen lassen, was im Raum so passiert und das dann (von der vorinstallierten Recorder-App!) in Text umgewandelt… so konnte ich eine Stunde in sehr viel kürzerer Zeit nachlesen… Wofür genau das jetzt bei Radio nützlich ist, weiß ich auch nicht, da mir auch nicht wirklich klar ist, wieso ein Gehörloser ein Radio einschalten sollte, was ja für gewöhnlich keinen Bildschirm hat…
Das Schlimme daran ist eigentlich, dass plötzlich nur noch der Zugang über ebendiese Apps möglich ist.
Ich hoffe, das ist richtigrum angekommen. Transkripte, um schnell nachzulesen, finde ich super. Nur „mitlesen“ im Tempo der Sendung, naja … Ich lese auch gern Transkripte, weil ich manchmal keine Lust auf das Gequassel habe. Ist schon eine feine Sache.
Ähm, keine Ahnung, welcher Gehörlose Radio hört. Aber gut, der Content könnte ja theoretisch auch für die interessant sein. Aber hast schon recht, das ist wieder so idiologisch praxisfern gedacht. Bisschen riskant am praxisnahen Denken ist nur, dass man dann auch tatsächlich ein Bild von der Praxis haben muss.
Nachtrag: Die Blindenhörbücherei hat z.B. die Tonspuren von Filmen mit Audiodeskription ausleihbar. Leider ist dort das Sortiment ziemlich klein und es sind eher seltsame Filme. Es gibt aber eben schon Blinde, die Filme und generell Videoproduktionen konsumieren wollen.
Genau, die normalen Webangebote werden vernachlässigt oder sogar Funktionen entfernt. Zwei schlechte Lösungen statt eine gute.
Irgendwie bin ich manchmal überrascht, wo du überall mitliest, weil du eher situationsgebunden den Mund aufmachst. ![]()
Mich überrascht das auch manchmal ![]()
Aber mich interessiert das auch, was so an hirnrissigen Aktionen läuft… Beispiel aus meinem Leben: Meine Eltern haben ein Festgeld bei der ING… Jetzt muss man wissen, dass es ursprünglich Telebanking bei der Quelle-Bank war… ein recht einfaches Telebanking meiner Erinnerung nach… vor über dreißig Jahren… in der Zeit hat sich der Name der Bank mal locker zehnmal geändert inkl. IBAN… jetzt ist es ja so, dass man bei einem Festgeld nicht ständig Bewegungen hat… Jetzt will meine Mutter dieses Festgeld entweder übertragen oder umschreiben oder auflösen… Sie hat kein Onlinebanking, kein Smartphone, kein Internet, überhaupt noch nicht mal einen Rechner… Jetzt steht in dem Antwortschreiben, dass es kein Telebanking mehr gibt und sie das alles über die App machen kann - Zugangsdaten anfordern, Inhaber ändern, was auch immer… Das ist nicht barrierefrei, sondern das Gegenteil… Wie soll sie mit denen kommunizieren? BTW Jetzt darf ich den Mist machen…
Ohja… aber das das ist ja schon echt krass.
Mit so ähnlichen Sachen schlage ich mich seit 4 Jahren herum, seit meine Vater gestorben ist, da meine Mutter auch kein Online Banking kann.
Es hat drei Jahre gebraucht, bis sie jetzt endlich ein Smartphone angenommen hat, aber nur wegen WhatsApp.
Scannen, fotografieren… kann sie nicht.
Auf dem Tablet bleibt sie öfters auf irgendeiner Ansicht stecken und hinter nicht mehr raus.
Per Telefon kann sie das dann auch nicht so beschreiben, dass man ihr helfen könnte…
Ja also es ist recht mühsam…
Alleine die ganzen Vertragsumstellungen… ohne Vollmacht war das kaum möglich, aber sie wollte die notariellen Vorlagen für Vollmächte nicht unterschreiben, weil sie zu kompliziert waren. Kann ich sogar fast nachvollziehen… Ich wusste bloß lange nicht von dieser Vorlage vom Justizninisterium. Sie hat sie mir jetzt endlich unterschrieben… puuuh!
Jo, der ganz normale Wahnsinn. ![]()
Banken sind aber auch mit Abstand die Schlimmsten, absolut ungeschlagen. Die tun gewaltig viel dafür, damit man nicht mit denen unkompliziert kommunizieren kann. In meinem TB hatte ich ja auch schon so eine Comdirect-Saga.
Die haben so etwas wie telefonbanking, aber ich befürchte, deine Mutter wäre schon überfordert damit, einem Roboter im richtigen Moment die richtigen Nummern vorzulesen. aOK habe ich sogar noch schlimmer in Erinnerung desbzgl.
Bei Versicherern ist das deutlich anders. Selbst wenn online, war meine trefferquote sehr gut und aufgeräumt. Vermutlich wollen Versicherer Sicherheit und Stabilität vermitteln, Banken hingegen Risikobereitschaft, Wechselhaftigkeit und gierige Carpe-Diem-Mentalität.
Top, Kundenbetreuung perfekt geoutsourcet. ![]()
Mal von den organisatorischen Dingen abgesehen, vielleicht ist Enna was für sie?
Das ist ein Tablet, was über Karten gesteuert wird. Pro Anwendung bzw. Befehl gibt es eine Karte. So kann man z.B. Anrufe, Webseiten, Fotoalben etc. ganz simpel damit starten oder wechseln, indem man die entsprechende Karte auflegt. Ja, auch hier braucht man eine App, um alles einzurichten, aber der Nutzer selbst hat es damit sehr leicht.
Vielen Dank, dass du das hier nochmal aufgegriffen hast!
Ich muss halt auch sagen, dass ich grundsätzlich gerne Texte überfliege, um mir einen Überblick zu verschaffen. So kann ich schon mal grob abschätzen, ob ein Beitrag für mich überhaupt interessant ist.
Manchmal habe ich einen Beitrag auch schon gehört und will einen bestimmten Sachverhalt nochmal wiederholt haben. Und sei es nur, dass ich einen bestimmten Begriff vergessen habe oder nicht genau verstanden habe und die Schreibweise jetzt echt hilfreich wäre. In einem Transkript könnte ich auch nach Schlüsselwörtern suchen.
Aktuell muss ich den kompletten Beitrag durchskippen.
Radio zum Mitlesen finde ich jetzt nicht mal schlimm oder komplett sinnlos. Ich bin ja auch jemand, der oft Untertitel anmacht und gerade auf Social Media Beiträge ohne Ton hört. Angenommen, ich hätte jetzt Radio stumm auf einem Bildschirm laufen, dann könnte ich ja ab und an hinschauen und lesen, ob was interessantes kommt.
Das fehlende Transkript hat mich aber gerade in Bezug auf Gehörlose Menschen geärgert. Ich bin selbst nicht betroffen und kann an dieser Stelle natürlich auch wieder nur über diese Menschen sprechen, statt mit ihnen. Ich weiß aber, dass die Beiträge im Radio teilweise echt interessant sind. Im Vergleich würde ich sogar behaupten, dass ich auf einer durchschnittlichen Autofahrt mehr interessante Themen bei Deutschlandfunk habe als wenn ich den Fernseher an schalte. Warum sollten Hörgeschädigte Menschen dieses Angebot nicht nutzen dürfen? Warum müssen sie Sendungen dann „hören“ bzw. mitlesen, wenn sie ausgestrahlt werden und haben keinen barrierefreien Zugang zur Mediathek? Warum müssen sie über Umwege und privat angeschafften Apps Transkript von Sendungen erstellen, bei denen sie nicht mal im Vorfeld eine Inhaltsangabe haben um entscheiden zu können, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt?
Wenn mich dieser Umstand schon so aufregt, wie wird es dann erst bei Menschen sein, die gar keine andere Möglichkeit haben?
(Ich weiß, dass ich jetzt das Thema wechsel, aber ich vergesse den Gedanken sonst: ich mag es auch überhaupt nicht, dass jetzt auf allen Nachrichtenseiten nur noch Videobeiträge angezeigt werden. Ich habe die Begründung dazu gelesen und kann sie formal nachvollziehen, aber es nervt mich trotzdem ungemein. Wie gesagt, ich bin ein Mensch, der lieber schnell was überfliegt. Außerdem bin ich Autoplay-Traumatisierte und habe jedes Mal Angst, dass da plötzlich einfach was losbrüllen könnte
)
Danke, sind alles gute Punkte.
Beim „Radio zum Mitlesen“ war ich vielleicht ein bisschen hart, aber mich ärgert einfach diese Tendenz, dass man immer wieder so edgy Angeberfeatures einbaut und dabei nicht „von unten her“ pragmatisch an die Sache herangeht.
Genau, gerade der dLF-Content kann definitiv auch mit Gehörlosigkeit interessant sein. Eigentlich bei jedem Content ist die Annahme zumindest legitim, dass Menschen unabhängig von ihren Einschränkungen ihn mitbekommen wollen. Da kann ich bei der Entwicklung vielleicht pragmatische Prioritäten setzen, aber im Grunde kann ich niemandem vorschreiben, wo er teilhaben will.
Schon irgendwie ein Armutszeugnis für uns, das ausgerechnet WhatsApp die Senioren zum Konvertieren bringt.
Ohje, wir hatten es ja eh schon mit Vorsorgevollmachten. Das spricht sehr dafür, dass ich bei meiner Mutter die entsprechenden vollmachten einhole, solange sie noch einigermaßen fit ist. Dürfte einiges an Stress ersparen.
Enna klingt sehr interessant. Dass man die „einfachen“ Dinge wie Anrufen priorisiert, ist gut nachvollziehbar. Nur diese Formulierungen: „Karte drauf, Langeweile weg – wann immer ihr danach ist.“ Aber ist vermutlich einfach zielgruppengerecht. ![]()
Aber weißt du, wie komplex die Befehle auf den Karten sein dürfen? Ich denke da an diese administrativen Aufgaben, mit denen sich die Kinder als unbezahlter Kundendienst herumschlagen dürfen. Könnte man damit auch Shortcuts z.B. für Bankgeschäfte bauen wie Kontostand einsehen? Hm, oder „Julia 1.000€ überweisen?“ ![]()