Ich bin ziemlich sicher hypermobil, zumindest den Videos nach zu urteilen, mit denen ich das verglichen habe.
Allerdings nicht überall, ich komme zum Beispiel nicht mit durchgestreckten Beinen mit den Händen an den Boden.
Aber die Ellenbogen, Knie, Finger, Füße sind definitiv hypermobil. Hände, Füße, Kiefer etc knacken immer.
Eds ist eins der Dinge was ich in Erwägung ziehen würde bei der Frage was zum Geier mit mir los ist. Leider geht es mir aber oft so schlecht mit Fatuige und brainfog dass ich nicht wirklich dazu komme da weiter drauf zu schauen. Die Zeit in der es mir besser geht muss ich dann erstmal den Prioritäten widmen.
Davon mal ganz abgesehen wüsste ich nicht zu wem ich mit diesen (gibt es überhaupt eine Mehrzahl für Verdacht?) hingehen sollte. Da muss ich mir erstmal noch einen neuen Hausarzt suchen, der nicht alles auf die Psyche schieben will.
Ich habe nur einen Teil von dem thread überflogen, keine Kraft und es wurde mir dann doch etwas zu off topic um mich durch zu wühlen. Was nicht schlimm ist, aber dazu fehlen mir gerade die Kapazitäten.
Die verlinkte Seite auf adxs.org hatte ich mir auch schon angeschaut. Mir fällt es aber immer schwer das richtig einzuordnen. Also wie schlimm muss etwas sein um krankhaft zu sein. Bei meinen bisherigen Diagnosen habe ich auch immer gedacht dass es normal ist, ohne Krankheitswert oder hab mir einreden lassen dass es die Psyche ist. Bis ich zufällig darauf gestoßen bin, wie bei ADHS, oder die Symptome so schlimm wurden dass es offensichtlich war, wie mit der Allergie, wo ich plötzlich mit mindestens einem Drittel meines Körpers voll Nesselsucht aufgewacht bin.
Irgendwie habe ich echt keine gute Körperwahrnehmung.
EDS, Mastzellakt. Syndr. POTS und seine „Verwandten“ treten in meinem Umfeld bei neurodivergenten Personen (ADHS, Autimus, Dyspraxie, …) aber auch bei Betroffenen mit postinfektiösen Szenatien (ME/CFS, Long-/Post-Covid) aber auch bei Betroffenen von Impfreaktionen (Post-Vac) auf.
Es scheint eine Beziehung auf Ebene des NS bzw. der Stressmechanismen zu geben, die auf eine gemeinsame Genetik deutet.
Leider finde ich dazu noch keine aussagefähigen Studien.
Ich hatte ebenfalls Boreliose und Hirnhautentzündung im Alter von 3 oder 4. Boreliose hatte ich erst wieder vergangen Sommer, so erschöpft war ich noch nie. ging 4 Monate.
Hallo @ppaul ich hatte im Kleinkindalter auch eine Hirnhautentzündung, allerdings weiss ich nicht wie alt ich da genau war, aber der Erzählung meiner Mutter nach lag ich noch im Kinder Bettchen und konnte weder schon laufen noch sprechen, muss demnach also noch ziemlich klein gewesen sein.
Auf jeden Fall hatte meine Mutter Angst das ich sterben könnte, habe es dann aber doch überlebt.
Was der Auslöser für die Hirnhautentzündung war weiss ich bis heute nicht, weil das zu diesen Zeiten in den 1960er Jahren auch die Ärzte leider nicht wussten.
Ob ich irgendwelche irreparablen Schäden davon getragen habe glaube ich eigentlich nicht, jedenfalls habe ich mich nachher nach der Erzählung meiner Mutter anscheinend wieder gut erholt und keine Auffälligkeiten in meiner Entwicklung gezeigt.
Das einzige was ich mich persönlich nachher mal gefragt hatte war ob meine Dyskalkulie eventuell mit meiner Hirnhautentzündung was zu tun gehabt haben könnte.
Meine ADHS Diagnose habe ich ja erst bekommen als ich bereits fast 50 Jahre alt war, und ob ich im Autismus Spektrum liegen könnte, oder autistische Züge habe, also vielleicht nicht allzu stark ausgeprägt, oder vielleicht doch?, dass weiss ich nicht.
Wie auch immer, jedenfalls interessant das Du auch im Kleinkindalter eine Hirnhautentzündung hattest.
Mein Mann hat leichte bis mittlere ADHS, was ihn aber mehr im Leben und Erleben beeinflusst, ist sein durch hohen IQ kompensierter Frühkindlicher Autismus. Plus EDS.
hab ich auch. supermiese orientierung, mir wird leicht schwindelig, verwechsel zifferfolgen und links und rechts und gerne silben in namen, und noch ein paar mehr dinge, die alle angebich was mit dyskalkulie zu tun haben. Logikschwäche…
kann keinen ball fangen, bin schlecht in distanzen einschätzen, und geschwindigkeiten.
aber mit ritalin spiel ich plötzlich viel besser tischtennis.
Viele der unter diesem Artikel genannten Symptome wie Hyperakusis und Hypersensibilität bei Berührung zB rauhe Stoffe sind eigentlich Anzeichen von Autismus.
Welcher in vielen Menschen zusammen mit ADHS vorkommt.
Vielleicht besteht da eine Unterdiagnostik von AuDHS?
Lieber @ppaul jetzt wo Du das mit dem Tischtennis erwähnst, darin war ich in meiner Jugend nicht mal sooo schlecht, ausserdem im Tisch Fussball spielen, da war ich regelrecht „gefürchtet“ weil ich die Bälle nur so ins Goal „rein geknallt“ habe.
Ausserdem bin ich als kleines Mädchen Ski gefahren dass alle vor Schrecken die Hände verworfen haben, heisst volles Karacho die Piste runter gebrettert.
Und bei einem Bob Wettrennen in unserem Dorf damals habe ich haushoch gewonnen, niemand hatte die Steilwandkurven so schnell wie ich genommen.
Hach das waren Zeiten.
Und wo ich als kleines Mädchen über die selbst gebauten Ski Schanzen gesprungen bin, hatte mir eine Bäuerin zugerufen: „Nein AbrissBirne mach das nicht, du wirst später keine Kinder bekommen wenn du solche verrückten Sachen machst“.
Doch die Bäuerin hatte sich eindeutig geirrt, denn ich habe später sogar 2 Kinder bekommen, und beide sind gesund und beiden geht es gut.
Seit die ADHS-Medikation hat einen Teil der Verbesserung bzgl. Lesen bewirkt aber ich hatte noch immer Doppelbilder, wenn die Kraft nachgelassen hat und Kopfschmerz nach langem Lesen.
Seit ich eine Primenbrille trage, fange/treffe ich Bälle deutlich besser.
Davon bin ich überzeugt.
Meiner persönlichen Meinung nach müssten ADHS, Autismus etc. als gemeinsames Spektrum betrachtet werden.
Die aktuellen Leitlinien für F90. - F84.- usw. enthalten m.E. extrem viele „überalterte“ Kriterien bzw. fehlen Kriterien, die bei der Diagnostik einfach nicht angefragt werden.
Eigentlich wird in fast allen Leitlininen auf die Differntzialdiagnostik hingewiesen.
Ursachen/Veranlagung und Folgen im ICD 10/11 voneinander zu trennen und die Ursachen/Veranlagungen in einem Spektrum zusammen zu fassen, wäre m.E. die logische Konsequenz einer offiziellen Debatte um das Thema „Neurodivergenz“.
Aber…
Dann müssten Generationen von Behavioristen ( Behaviorismus – Wikipedia) anerkennen, dass sie falsch lagen und uns wegen unserer Veranlagung „Fehlbehandelt“ (krank gemacht) und durch ihre Schriften diskriminiert zu haben.
Sie müssten quasi anerkennen, dass es „artgerechte Haltung“ auch bei Homo sapiens gibt und die Folgen „nicht artgerechter Haltung“ (vgl. Veranlagung eines Tieres z.B. für den Galopp in der Steppe, statt eines engen Käfigs) nicht durch Psycho-/Therapie etc., sondern durch nachhaltige Änderung der „Haltungsform“ zu „behandeln“ wären.
Vermutlich wäre eine Welle von Kunstfehlerprozessen gegen Psychologen und Psychiatern die Folge.
Kurz: Ich halte das für unwarscheinlich, obwohl ich für die „artgerechte Haltung neurodivergenter Menschen“ kämpfe.
Die Autorin hatte ihn 2010 geschrieben und ist 2016 verstorben.
2020 wurden dann sehr viele Fälle ähnlicher Symptomatik bekannt, die man Post-/Long-Covid nannte und die die PEM beschrieben, die das Kernsymptom der ME/CFS darstellt.
Im Artikel wird „Vollgas-Methode“ der „ADHS-Power“ bzw. „Autismus-Power“ beschrieben und welche Folgen sie bei Personen hat, die durch die Adrenalinschübe die Regenrationsfähigkeit verlieren.