F*ck jetzt habe ich während des Schreibens mein frisches T-Shirt mit Salat Sauce bespritzt.
Der springende Punkt liegt beim „Wenn“.
Man kann eben um diesen Punkt schon sehr stark herumverdrängen…
Das meine ich mit „Verkapseln“. Wenn dann eine Partnerin noch dafür sorgt, dass der Punkt nicht berührt wird, kann man damit jahrzehntelang leben, aber schön ist es nicht.
Vor allem, wenn ihr irgendwann klar wird, welche Verantwortung sie in dem Spiel trägt. Das hat schon was von Ko-Abhängigkeit. Wenn man’s denn immer schon vorher wüsste…
Liebe @AbrissBirne auf die Höhe von Köln ist vollkommen ausreichend, dann hast du das Beste schon gesehen (natürlich nur Spass
)
Toll, dass du BAP kennst ![]()
Schönen Abend euch allen ![]()
@Ratte , wie auch immer, ich wünsche Dir bei Deiner Wanderung viel Spass und Erkenntnis, Gute Nacht. ![]()
Liebe @Lea Ah wusste ich doch das ich wieder mal was falsch geschrieben habe, dann also BAP. ![]()
Jetzt sehe ich Euch nicht nur in meiner lebhaften Phantasie zusammen auf der ADxS-Walz, sondern das auch noch im Partnerlook: @Ratte näht Dir bestimmt ein neues freshes Shirt im Wanderslady-Stil.
@anon48277439 ![]()
, ja genau
, ein T-Shirt wird da allerdings kaum reichen, da ich es fertig bringe auch das nächste T-Shirt dann wieder mit irgendwas zu bekleckern, wir müssten also unbedingt, nebst Anti Zecken Mittel, alt bewährtes Reise Handwaschmittel mitführen.
Ausserdem „dringend“ zu empfehlen Ohrenstöpsel!, da mein Schatz zwar nicht laut, dafür aber ausdauerd lange schnarchen kann, und ich in meinen Träumen undeutliches gequassle oder zuweilen Grunz, Quitsch oder Wimmer Geräusche von mir gebe.
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So und JETZT aber Gute Nacht meine lieben alle zusammen, bis morgen. ![]()
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Das habe ich bei jedem meiner Beiträge vorausgesetzt, da man ohne Einsicht ja gar keine Notwendigkeit sieht, sein Verhalten zu ändern. Eine aktiv herbeigeführte Verhaltensänderung ist immer die Konsequenz einer Einsicht, dass diese notwendig ist.
Aber ich habe jetzt schon drei Männer erlebt, die zahlreiche psychologische Bücher und Ratgeber gelesen und eingesehen haben, dass eine Veränderung Ihrer Glaubenssätze und das Ablegen ihrer nicht mehr notwendigen Schutzstrategien für ihr Beziehungsleben sehr hilfreich wären, aber aus reiner Bequemlichkeit lieber doch nichts ändern.
Das dürfen dann die Frauen ausbaden, die ihnen vertrauen und sich auf diese Egomanen und Blender einlassen.
Einer von ihnen ist jetzt bereits zum dritten Mal unglücklich verheiratet und dies, obwohl er sich genau über diese Frau schon vor der Hochzeit bitter bei mir beklagt und sie mit mir betrogen hat. Mir war klar, dass dies die vollkommen falsche Frau für ihn ist und ihm eigentlich auch, aber er wollte sie trotzdem unbedingt haben, weil er meint, dass sie ihn aufwertet, obwohl er das gar nicht nötig hat.
Dafür verzichtet er aber auf menschliche Wärme, Nähe und ehrliche Zugewandheit…
Aber mit dieser Frau hat er jetzt endlich seine Meisterin gefunden, die ihn nur benutzt und ihm damit genau das antut, was er mir und den anderen Frauen vor mir angetan hat.
Es gibt sie also doch…die ausgleichende Gerechtigkeit. ![]()
Damit fällt ihm jetzt endlich seine Bequemlichkeit auf die Füße.
Es gibt viele Theorien und Modelle zur Verhaltensänderung, die will ich jetzt nicht raushauen, keine Sorge.
Bewusstsein über ein Problem ist jedenfalls ein essenzieller erster Schritt (da bin ich voll bei dir!), aber eben nur einer von mehreren Faktoren und man kann immer wieder ein paar Schritte zurückfallen oder ewig in einem verharren.
Das passt grad eh noch thematisch zum „sich ärgern“, drum greif ich das nochmal auf.
Z.B.:
Wenn etwa Bequemlichkeit ein Faktor ist, dann war die Veränderung evtl. mit zu hohen Kosten, zu viel Aufwand und Anstrengung verbunden.
Oder, anderer Faktor, gibt es einen Gewinn durch das Problem? Vllt kriegt jemand so das andere Geschlecht ins Bett oder zumindest Aufmerksamkeit und Mitgefühl, wenn man darüber klagt.
Auch kann sein, dass der Leidensdruck (mein weiter oben erwähnte schmerzende Nagel auf dem man sitzt) nicht groß genug war. Vllt ist es nicht mal ein schmerzender Nagel, sondern nur ein Splitter und da reicht ein bisschen Ratgeberliteratur zum Beruhigen.
Oder die Frage, was für ein Ziel überhaupt erwartet oder gewollt wurde, konkret. Das braucht manchmal Zeit, und trial and error.
Oder ob sie überhaupt genügend davon überzeugt waren, dass sie was ändern/bewirken/kontrollieren können. Wenn man etwa oft enttäuscht war von den eigenen Fähigkeiten und mehr seine eigenen Schwächen sieht, kanns schwierig werden.
Und oft unterschätzt: welche Rolle spielt das soziale Umfeld? Wie stark beeinflusst es, machts mit, oder sabotiert es?
Also, es gibt viele weitere Gründe (edit: weitere Faktoren neben Problembewusstsein) und je komplexer desto mehr Arbeit können sie verursachen.
Oder nochmal anders gefragt:
wie groß ist überhaupt die Motivation zu einer Änderung, damit man diese als Antrieb nutzen kann, um mit Willenskraft und Selbststeuerung (totale Stärken bei AD(H)S
) auf das Ziel hin zu arbeiten, trotz aller Widerstände und Ablenkungen (nochmal
) ?
Ja gut, so viel dazu.
Nacht auch!
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Bei zweien zumindest ist der Leidensdruck eigentlich enorm hoch, da beide sehr leistungsorientiert sind und für eine Ehe bzw. Beziehung, die Bestand hat, von beiden als Leistung an sich verstanden wird, die man noch nicht erreicht hat.
Sorry, aber wenn ich eine Einsicht in etwas habe, dann weiß ich ja zumindest auf welche Änderung ich abziele oder etwa nicht?
Na ja, zumindest in Verhaltensänderungen, die zwischenmenschliche Beziehungen betreffen, wird das Umfeld ja positiv reagieren, wenn Menschen an sich arbeiten und Beziehungen sich entspannen und verbessern
…und um keine andere Verhaltensändernungen geht es mir ja in diesem Zusammenhang.
Na ja, mit Anfang 60 zum 3. Mal eine falsche Frau zu heiraten, ist schon bitter
…und nochmal: es geht hier nicht um die Einhaltung von Putzplänen, das Erlernen von Pünktlichkeit oder anderer Maßnahmen, bei denen Selbstdisziplin gefragt ist, sondern um die Ergründung und das Ablegen von falschen Schutzmechanismen und Glaubenssätzen, die das eigene Lebensglück blockieren und andere Menschen verletzen. Das hat nun wirklich nichts mit Selbstdisziplin, sondern mit Selbstreflektion und dem Ablegen schädlicher Verhaltensmuster zu tun.
Was bitte ist so schwierig daran, Verhaltensmuster, die aufgrund falscher Glaubenssätze antrainiert wurden zu ändern, wenn die falschen Glaubenssätze als solche erkannt wurden? Das hat für mich nichts mit Disziplin zu tun, sondern mit der Erkenntnis, dass ich mich geirrt habe, mein Verhaltensmuster auf einer vollkommen falschen Denke beruht und ich dieses Verhalten in Zukunft unterlassen bzw. in andere Bahnen lenken kann. Natürlich geht das nicht sofort und dauert meistens recht lang, aber es ist doch nicht umöglich…ADxS oder nicht!
Auf diese Weise entwickeln wir uns als Menschen. Alles andere ist doch Stillstand…und damit haben wir hier doch alle ein sehr viel größeres Problem.
Oder bin ich etwa auf dem vollkommen falschen Dampfer?
Darauf wollte ich raus. Der Leidensdruck wäre groß genug, wenn die Partnerin sich eben nicht nur beschwert, sondern geht.
Bequemlichkeit ist da auch nicht das Problem. Ich würde eher sagen: wenn man mit viel „Arbeit“ so eine Art schützendes, stabiles Gleichgewicht erreicht hat, dann gibt man das nicht ohne weiteres auf. Denn es ist nicht klar, ob man das überlebt. An dem Punkt bleiben die Ängste und Strategien ja kindlich.
…und noch eine kleine Ergänzung von mir @AWOL , die du wahrscheinlich unter „Anstrengung“ mitgemeint hast:
Diese von dir @Andromache erwartete Veränderung kann weitaus (!) tiefgreifendere Veränderungen im Inneren, im Blick auf und in den Gefühlen für andere (Ursprungsfamilie, „Freunde“, man selbst), die eigene Vergangenheit, das eigene Leben… nach sich ziehen. Man „ahnt“ das auch… Es kann schlichtweg alles zum Einsturz bringen, obwohl es nach außen wie eine Kleinigkeit aussehen mag. Dies birgt definitiv auch Gefahren: Man kann u.U. sein Leben nie wiederso weiterführen wie zuvor. Das löst berechtigterweise tiefe Furcht aus.
Ich finde es, auch wenn du es sicher nicht so meinst @Andromache, sehr übergriffig, anderen zu vermitteln, du wüsstest, was für sie richtig und gut ist. Du kannst es niemals wissen.
Jeder Mensch muss sein eigenes Leben leben und seine Wege gehen in seinem eigenen Tempo, wohin sie ihn auch immer rückblickend geführt haben mögen.
Diese von dir @Andromache erwartete Veränderung kann weitaus (!) tiefgreifendere Veränderungen im Inneren, im Blick auf und in den Gefühlen für andere (Ursprungsfamilie, „Freunde“, man selbst), die eigene Vergangenheit, das eigene Leben… nach sich ziehen. Man „ahnt“ das auch… Es kann schlichtweg alles zum Einsturz bringen, obwohl es nach außen wie eine Kleinigkeit aussehen mag. Dies birgt definitiv auch Gefahren: Man kann u.U. sein Leben nie wiederso weiterführen wie zuvor. Das löst berechtigterweise tiefe Furcht aus.
Vielleicht ist aber das Leben was ich momentan führe für mich zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige und wenn ich nicht etwas Anderes oder Neues ausprobiere werde ich das nie erfahren.
Zumindest bin ich nun 54 und möchte die Jahre in denen ich mich noch fit und leistungsfähig fühle genießen!
Wo bitte meine ich zu wissen, was gut für andere ist?
Das kann ich gar nicht!
Ich versuche hier nur zu erklären, was ich eigentlich meine, aber scheinbar drücke ich mich dermaßen unverständlich aus oder es besteht bei diesem Thema erhebliche Triggergefahr.
Ich wollte hier niemandem zu nahe treten, sondern nur den Unterschied zwischen Verhatensänderungen für den Alltag, die wir uns mühsam antrainieren müssen und dem Ablegen von unglücklich machenden Verhaltensmustern aufgrund von falschen Glaubenssätzen aufzeigen.
Das Ergebnis muss ja keine Trennung sein, sondern kann - im Gegenteil- sogar Trennung verhindern oder aber verhindern, dass ich mir in Dauerschleife immer die falschen Partner „wähle“.
Wenn du das als übergriffig empfindest, hast du meine Kommentare in den falschen Hals bekommen.
Und noch etwas:
Meine Kommentare sind generell gemeint und beziehen sich gar nicht auf Ratte, auch wenn das Thema sie natürlich im Moment betrifft.
Hallo Andromache
Alles gut wollte hier keine Diskussion entfachen!
Der Fakt ist nur ich entdecke bei mir immer mehr Autistische Züge die ich sicherlich immer schon hatte!
Ich werde es nun noch einmal mit einer Umstellung des Medikaments versuchen!
Habe etwas gemacht was man normal nicht macht!
Ich habe eine Kapsel Medikinet adult geöffnet das ganze in 4 Portionen aufgeteilt und davon ca 5mg in Joghurt am Morgen und nich einmal 5 mg um 13:30 eingenommen.
Ich hatte eine gute Wirkung und das Medikinet macht mich in Dosierung ruhiger als das Elvanse!
Mein Psychater hatte mir ja damals gleich 20 mg verordnet da er meinte ich wäre ja schon an Adhs Medikamente gewöhnt( er ist schon 78 und manchmal etwas verpeilt er gat auch selber Ads)
Mit dem 20mg hatte ich hohen Puls stark erhöhten Blutdruck Schwindel und Kopfschmerzen!
Jetzt habe ich komnende Woche einen Termin bei Ihm und er verschreibt mir dann die Medikinet 5mg adult.
Dann werde ich die noch einmal testen!
@Ratte ich vertraue darauf das Du in Deinem Herzen eigentlich sowieso schon lange weisst was für Dich gut und richtig ist. Und so ein Wander und Camping Trip wird Dir garantiert gut tun, Du hast also sofort instinktiv gespürt was Dir gut tut, hast ein gutes Gespür für Dich selbst entwickelt.
In diesem Sinne: Follow your Heart. ![]()
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Das:
bezog sich auf deine @Andromache Aussagen über deinen Bekannten (Ex?). Das empfand ich als übergriffig. Getriggert fühle zumindest ich mich nicht von dir. Aber ich weiß halt aus eigener Erfahrung, was es für Konsequenzen haben kann, zu beginnen, seine mit der Muttermilch aufgesogenen Glaubenssätze zu hinterfragen. Bei mir blieb kein Stein auf dem anderen. Ich kann sehr gut verstehen, wenn da nicht jeder rangeht, selbst wenn es so scheinbar harmlos in einem Ratgeber dargeboten wird. Vielleicht ist es für jenen Bekannten eben keine so harmlose und einfache Angelegenheit, wie es von außen erscheinen mag.
Was du @Ratte (= @Ratte68 ? Sorry, bin etwas verwirrt von den ähnlichen Nicks) mit deinem Leben machst, wollte ich damit überhaupt nicht kommentieren. Ich hätte das vernünftig kennzeichnen sollen, man kann tatsächlich kaum nachvollziehen, worauf ich mich beziehe
Kommt davon, wenn man Dinge „nebenbei und zwischendurch“ macht
Sorry ![]()
Liebe @anon94021787,
hier zeigt sich mal wieder, welche Missverständnisse hier entstehen, weil Kommentator/-in zum einen nicht zuviel Informationen preisgeben kann und will und andererseits dann Leser/-in ihre eigenen Themen hineinprojezieren.
Ja, es ging um 3 Ex-Freunde/Affären.
Und ich habe da erstmal gar nichts erwartet, aber wenn dann diese Männer mir gegenüber kommunizieren, wie sehr ihre Vergangenheit (verkorkste Beziehung zur (narzisstischen) Mutter - scheine ich magisch anzuziehen) ihr Beziehungsleben negativ beeinflusst, sie sich also selbst dessen bewußt sind und sich damit auch mittels Lektüre auseinandersetzen…und mir damit aufzwingen, dass auch ich mich damit auseinandersetze- also aktiv eingebunden werde- dann ist wohl verständlich, dass dies auch eine Erwartungshaltung meinerseits generiert, dass sich diese Erkenntnisse auch in einer Veränderung eben dieser Glaubenssätze und einer Änderung ihrer Haltung sowie ihrer Verhaltensweise (auch mir gegenüber) zeigt.
Aber genau dies passierte nicht…und nicht ich als Partnerin/Geliebte jammerte, sondern diese Männer selbst, auch mir gegenüber, wie sehr sie doch Opfer ihrer Mütter seien, dann ist das schon ein Grund, darüber zu verzweifeln, wenn dann, anstatt an sich zu arbeiten und das Leiden aufzulösen, lieber der „Spiegel“ zerschlagen wird und zur nächsten Frau gewechselt wird, der irgendwann dasselbe Schicksal droht.
Solche Menschen sind mit sich selbst dermaßen unzufrieden und das ist der Grund, warum es ihnen auch nie eine Partnerin oder ein Partner recht machen kann. Sie werden immer ein Haar in der Suppe finden, das sie dermaßen stört, dass sie die Beziehung beenden müssen.
Wenn nur sie an sich selbst leiden müssten, wäre das ja ok, aber sie ziehen andere Menschen in ihr Drama mit hinein und die leiden eben auch und geben dieses Leid dann auch wieder weiter…
Ich habe aus diesen Dramen auch erst jetzt so wirklich gelernt und für mich die Konsequenz gezogen. Mit meiner Entscheidung hoffe ich, erst gar nicht mehr an solche Männer zu geraten und wenn doch, dann sofort die Notbremse zu ziehen und zu gehen. Vor gar nicht allzu langer Zeit fand diesbezüglich ein Test statt und ich habe den Kontakt abgebrochen und dabei wird es auch bleiben.
Also: Lesson learned! Endlich!
Ich musste jetzt etwas ausholen und hoffe, dass damit das Missverständnis behoben ist. Ich habe nie erwartet, dass sich diese Männer für mich ändern, sondern für sich selbst und dann auch nur deshalb, weil ich gehofft hatte, dass sie ihrer Erkenntnis Taten folgen lassen…nicht mehr, aber auch nicth weniger!
@Andromache Antwort lieber per PN ![]()