Das hat mich heute geärgert

War zwar gestern, aber ich könnte mich immer noch darüber aufregen:

Video - ab Minute 2:25

So von wegen „neu ist, dass man ADHS Symptome durch die richtige Ernährung deutlich verringern kann. Und auch neu ist, dass Endometriosebeschwerden, also Regelbeschwerden, auch deutlich verbessert werden können.“ Musste ich natürlich kommentieren. Konnte ich so definitiv nicht stehen lassen. genau solche Beiträge sind es doch, die es Betroffenen schwer machen, die richtige Therapie zu bekommen…

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Der sagt „Neu ist auch, dass die ADHS-Symptome gelindert werden können durch eine geeignete Ernährung, und, was wir auch neu haben, das hatten wir diesen Jahr auch bei den NDR Ernährungsdocs erstmalig vorgestellt: Endometriose, also auch Regelbeschwerden im Großen und Ganzen, worunter viele Frauen leiden, und auch viele Frauen nicht ernstgenommen werden, die können wir auch positiv behandeln. Also in unserem Fall hatten wir bei dieser Frau mit den heftigen Beschwerden äh im Rahmen der Regel hatten wir einen vollen Erfolg: Sie brauchte keine Schmerzmittel mehr, und ähm ja und die Operation und äh Hormontherapie war vom Tisch.“

Ich glaube, da hast du ein bisschen überreagiert :wink: Der verallgemeinert da nichts und behauptet auch nicht, dass man ADHS und Endometriose mit der richtigen Ernährung heilen kann.
Aber ich finde es gut, den Leuten immer wieder zu zeigen, wie sinnvoll es ist, sich ordentlich zu ernähren, und dass es eben auch unerwartet drastisch positive Auswirkungen haben kann.

Nein das glaube ich eher nicht. Weißt du, es gibt eine junge Frau in unserer Endometriose Selbsthilfegruppe, deren Eltern genau dieses Video gesehen haben und seitdem der Meinung sind, dass sie übertreibt. Ganz nach dem Motto „stell dich nicht so an“.
Oder wenn eine Mutter dieses video sieht, die ihrem Kind keine adhs Medis geben will, was dann? Die greift nach jedem Strohhalm, die hört nur was sie hören will - und am ende ist das Kind die Person die drunter leidet. Wenn man solche Aussagen in den Raum wirft, sollte man auch erwähnen, dass es unterschiedliche Schweregrade gibt und dass man - grade auch bei Endometriose - gucken muss, ob in 5 Jahren die Hormontherapie wirklich „vom Tisch“ ist. Ich kenne genug Frauen die es ohne Hormone versucht haben und denen es richtig schlecht ging nach einer Zeit.
Ich brauche im Moment ja auch keine Schmerzmittel an sich. Aber doch nur weil ich andere Medikamente nehme die den Schmerzreiz nicht mehr weiter leiten lassen…
Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen will?

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Ich kann dir nur zustimmen, liebe @Daydreamer!

Das Problem ist nicht, dass was gesagt wird, sondern der weite Interpretationsspielraum, aus dem jeder das raushört, was gerade am besten passt.

Oft wissen die Leute ja gar nicht, was normal ist und was nicht.

Ich hatte in einem Mädcheninternat schnell raus, dass meine Art der Periode viel zu schmerzhaft, viel zu lange und viel zu blutig war.
Aber sitz mal allein zu Hause mit Eltern, für die solche Themen eh tabu sind.

Meine Oma wollte mir damals schon die Hygieneartikel rationieren, weil sie mir nicht glaubte. Denn bei ihr war das ja alles gar nicht so schlimm…

Und solche Menschen nehmen diese weichgespülten Berichte nur allzu gerne auf.

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Ganz genau liebe @Andromache genau darum ging es mir. Es ist okay, was gesagt wurde. Es kann ja auch sein, dass diese Art der Ernährung hilfreich ist. Das Problem was ich da sehe ist - wie du schon erkannt hast - eben die Tatsache, dass es nur mal kurz in einem Nebensatz erwähnt wird. Und dass es halt immer drauf an kommt wer es hört. Da ist viel zu viel Raum für Interpretation gelassen worden. Und das ist der Punkt, der mich halt richtig ärgert.
Selbst mein Freund der nur passiv betroffen ist (durch mich halt) sagte, dass die Formulierung echt daneben war…

Ich finde, da wird die Verantwortlichkeit falsch zugeordnet:
Ich kann doch nicht immer sagen, die anderen sind schuld, wenn was schief läuft und jemand leidet.

Die junge Frau macht das ganz richtig, wenn sie zur SHG geht. Noch mehr macht sie richtig, wenn sie das Video noch mal mit den Eltern gemeinsam sieht/hört und genau hinhört: Da ist in erster Linie von einem konkreten Einzelfall die Rede. Mich persönlich würde dann ja sehr interessieren, was die ernährungsmäßig gemacht hat. Das könnte man mit den Eltern gemeinsam angehen undeinfach ausprobieren. Wenns nicht hilft, wissen alle mehr. Es einfach per se als Schwachsinn ablehnen ist jetzt auch nicht sonderlich differenziert. Wenn sie merkt, das bringts nicht, und die Eltern tun es weiterhin ab, dann ist es an der Zeit, unabhängiger von der Meinung der Eltern zu werden und genauer zu schauen, wann es sinnvoll ist, auf sie zu hören, und wann man anderswo hilfreichere Unterstützung findet.

Die Eltern eines Kindes müssen sich informieren. Leider gibt es im Netz und auch unter Ärzten haufenweise oft widersprüchliche Meinungen zum Thema ADHS. Auch dieses Forum bietet in erster Linie einen ganz bestimmten Blickwinkel auf das Thema. Überzeugt sind interessanterweise alle immer davon, dass ihre Meinung die richtige ist, egal aus welchem „Lager“ sie stammt.
Das Problem ist: Jeder kann sich immer genau das raussuchen, was in sein Weltbild reinpasst. Das Internet ist quasi das Horoskop der Neuzeit. Und wer auf keinen Fall Medikamente fürs Kind will, der wird aus „Ernährung kann Symptome lindern“ halt herauslesen „ADHS geht weg, wenn man sich richtig ernährt“.

Es wird aber weder behauptet, dass ADHS ernährungsbedingt ist oder durch geeignete Ernährung geheilt werden kann, noch, dass Endometriose ein anderes Wort für „leichte Regelbeschwerden“ ist, und dass Endometriose ernährungsbedingt ist und durch geeignete Ernährung geheilt werden kann.

Leider interpretiert aber fast jeder immer das in Worte anderer hinein, was seine eigene Weltsicht bestätigt. Ist halt bequemer, als womöglich die eigene Weltsicht zu hinterfragen und ggf. ein Stück weit zu modifizieren. In Zeiten, wo alles nur noch in „Like“ und „Dislike“, schwarz und weiß, richtig und falsch, gut und böse, korrekt und fake sortiert wird und man in jedem Lager Unterstützer findet, funktioniert das ja auch super.

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Das hat m.E. auch niemand getan. Das liest Du doch jetzt selbst rein. Daydreamer sagt ausdrücklich und differenziert, dass die Ernährung hilfreich sein kann.

Ich halte Deine Sichtweise für einen Rückschaufehler, ganz rational betrachtet: Wo soll die „junge Frau“ denn das Standing hernehmen, sich nicht in erster Linie für ihre Krankheit selbst verantwortlich zu fühlen? Sind ja „nur Regelschmerzen“, haben andere Frauen auch.

So vermeintlich abgeklärt wie Du kann man das im fortgeschrittenen Alter sehen, wenn man schon an x Klippen fremder Erwartungen zerschellt ist und es zwangsweise aufgegeben hat, sich nach ihnen zu richten. Um überleben zu können.

Weil eine Person gebührenfinanziert ihr Konzept der Ernährungsmedizin als überragend promoten will und sich der Verantwortung ihrer medialen Reichweite nicht würdig erweist, muss eine junge Frau jetzt „unabhängiger von der Meinung ihrer Eltern werden“? Oder vorher in selbst iniitierte Familientherapie einsteigen, parallel zu ihrem Vollzeitjob womöglich, mit ständigen Schmerzen und Zweifeln an Familienplanung?

Der Clou bei dieser Argumentation ist noch dazu, dass sie sich - wenn es nicht „funktioniert“ - wahrscheinlich einfach nicht genug angestrengt hat. Mit mehr clean eating und längerfristiger Ernährungsumstellung würde es schon gehen, möglicherweise.

Und wenn sie es nicht schafft, unabhängiger von der Meinung ihrer Eltern zu werden - dann ist sie auch selbst schuld, auf andere Weise eben.

Und die Masse der Menschen, die hier aufschlägt und genau mit diesem Vorwurf einer Lebensführungsschuld, eines Übertreibens, eines „Das geht jedem so“ … zeigt, dass das kein Einzelfall ist und sich nicht auf Endometriose beschränkt.

Selbst schuld, wieder mal.

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Das mit der Ernährung kann durchaus stimmen wenn ich am Tag vor meiner Mensis z. B. durch Stress abends nur 1Tafel Schokolade gegessen hatte hatte ich häufig während der Regel sowohl starke Kopfschmerzen als auch Unterleibskrämpfe .
Wenn ich an Tag davor weil ich weniger Stress bei der Arbeit hatte noch Zeit zum Kochen hatte etwas gesundes gegessen hatte hatte auch weniger Beschwerden

Ich weiß, dass Du das als hilfreichen Hinweis meinst, @Ratte. Aber für eine Person, die an Endometriose leidet, müssen genau solche Schlussfolgerungen von „bei mir ist es so, also …“ die Hölle sein. Denkt Ihr nicht?

So wie für jemanden, der seine geliebte Arbeit aufgrund von ADHS nicht mehr ausüben kann, wohlgemeinte Ratschläge wie „Wenn ich mir eine to-do-Liste schreibe, komme ich auch produktiver durch den Tag.“ Mindestens.

In Frankreich hat Emmanuel Macron einen nationalen Plan zum Kampf gegen Endometriose vorgestellt. Das macht er doch nicht, damit die Frauen weniger Schokolade essen.

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So habe ich das nicht gemeint sorry !
Aber seit ich meine Mensis nicht mehr bekomne habe ich auch keine Beschwerden mehr!
Ich hatte als mitte 20 war immer 10 Tage lang meine Mensis so starke Blutungen dass ich dicke Binden und Tampons gleichzeitig benutzt habe und 2 Tage davor fast immer Migräne hatte so dass ich nach der Arbeit nur noch schlafen konnte,meine Mensis dauerte 10 Tage !

Zum Glück habe ich diese Mens Zeiten hinter mir, ich kann jede Frau die Beschwerden mit ihrer Mens hat echt nur allzu gut verstehen und ihr Leid nachempfinden. Ich habe ja vorallem die ganzen Jahre seit einsetzen der Mens, also ungefähr mit
12 J. bis ungefähr zu meiner ersten Schwangerschaft, also ungefähr bis 30 J. am meisten unter meiner Mens gelitten. Meist hatte ich sehr starke Blutungen, denke mit Grausen an die Blutlachen auf dem Leintuch oder X mit Blutflecken versaute Hosen aus der Zeit zurück. Ich musste auch immer Tampons und Binden gleichzeitig verwenden und zwar immer die extra starken. Und das war mir immer so extrem unangenehm weil ich dachte das die ganze Welt das wahrscheinlich sehen könnte, also wie sich die dicke Binde in meiner Hose abzeichnet. Und dann diese stark schmerzenden Bauchkrämpfe, dass Kopfweh, die Müdigkeit, meistens fühlte ich mich dann kraftlos und extrem erschöpft. Oh Nein das waren wirklich keine angenehmen Zeiten, ich bin wirklich nur froh das ich das inzwischen hinter mir habe. Das die Ernährung da eine Rolle spielen könnte, auf die Idee bin ich nicht mal gekommen, habe ich ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht. Mir hatte damals mal eine Frauenärztin gesagt, dass man solche Beschwerden meistens von der Mutter vererbt bekommt, und ich vermute das da was dran ist, weil meine Mutter mir erzählt hatte das sie auch schon so schlimm unter ihrer Mens gelitten hatte.
Aber eben, dass da die Ernährung eine Rolle spielen könnte, davon höre ich jetzt ehrlich gesagt zum allerersten mal davon.

P.s. jedenfalls habe ich meine Mens ja noch bis 50 J. gehabt, und die Zeit seit einsetzen der Menopause war auch nicht unbedingt angenehm, da hatte ich dann manchmal abwechselnd entweder nur Schmierblutungen oder extrem starke Blutungen.
Und dann diese Hitzewallungen und Schweissausbrüche, dass war auch ziemlich unangenehm, jedenfalls habe ich wirklich lange unter Regel Beschwerden gelitten. Meine Mutter übrigens auch bis ungefähr 50 J., deshalb glaube ich auch das da mit dem vererben von gewissen Veranlagungen wirklich irgendwie was dran sein könnte, aber wie gesagt ob man dagegen mit der Ernährung gegensteuern kann?, kann ich persönlich mir nicht vorstellen das sowas wirklich eine grossartige Wirkung zeigt. Gewisse Heilkräuter Tee’s wie Frauenmantel, Eisenkraut, Lindenblüte, Kamille, Melisse und so weiter sollen ja ein bisschen Linderung verschaffen, und ja vielleicht nicht unbedingt schwer verdauliche Sachen essen und so, genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, dass leuchtet mir ein, aber die Beschwerden durch sowas entgültig zum verschwinden bringen? da glaube ich persönlich nicht dran, aber vielleicht ist auch genau das der springende Punkt dabei, wenn jemand „glaubt“ das etwas bestimmtes hilft das dann so eine Art Placebo Effekt eintritt, keine Ahnung ob sowas vielleicht bis zu einem gewissen Grad möglich ist. Gesunde Ernährung ist wichtig, aber ein Heilmittel für alles ist gesunde Ernährung auf keinen Fall, daran glaube ich zumindest nicht. :person_shrugging:

Und noch mal P.s. was mir meistens geholfen hatte waren Schmerzmittel, Ruhe, Entspannung, Tee und ein Heizkissen auf dem Unterleib, mehr konnte ich dagegen eigentlich nie machen. Jedenfalls löste sich das ganze dann durch die Entspannung meist am besten auf, also wenn dann die Krämpfe durch die Entspannung nachliessen, erst dann ging es langsam wieder besser, manchmal nütze mir aber auch Bewegung besser statt nur zu rum zu liegen, aber das war auch jedesmal unterschiedlich.
Nach Essen war mir jedenfalls meistens eh nicht zumute, ich ass dann meistens höchstens eine Bouillon mit Zwieback und solche Sachen, mehr hätte ich garnicht runter gebracht.

das ist auf jeden Fall möglich :wink:

Mir fällt dazu ein, dass eine sehr gute Freundin von mir über 2 Jahre mal so krass diät gemacht hat, dass sie gar keine Regel mehr hatte.

Natürlich will ich damit nicht zum Nachmachen animieren, das ist total ungesund.

Gesunde Ernährung hilft allerdings immer - und wenn es nur ein generelles gesteigertes Wohlbefinden ist. Naja, was heißt „nur“…

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Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es im Ansatz gerade um die für Betroffene verharmlosende Formulierung „Endometriose, also auch Regelbeschwerden im Großen und Ganzen“. Ansiedlungen von Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter sind eben nicht „Regelbeschwerden im Großen und Ganzen“.

Es vergehen - verdächtig ähnlich wie bei ADHS - oft so viele Jahre, bis es zur Diagnose kommt. Missed oder forgotten disease - mit wenig Interesse der Wissenschaft. Und das darf doch ärgern, Betroffene und solidarische Nicht-Betroffene, wenn eine Chance vergeben wird, das durch differenzierte Formulierung richtigzustellen.

Der beschriebene Ernährungsdocs-„Einzelfall“ ist hier näher ausgeführt: Endometriose mit der richtigen Ernährung heilen? | Die Ernährungs-Docs | NDR - YouTube [eben doch „heilen“ im Titel, wenn auch mit ?} und

bei dem m.E. oft sehenswerten YouTube-Frauenarzt Wagner wird noch viel mehr zu Prostaglandinen, etc. erklärt: Zyklusschmerzen mit Ernährung lindern l mit. Dr. Konstantin Wagner - YouTube

Aber das „Das hat mich heute geärgert“ resultiert doch eben gerade nicht aus Weigerung zu Ernährungsumstellung oder Wissenserwerb oder sonstwas.

Die meisten hier regen sich leidenschaftlich auf über ADHS-Bullshit Bingo.

Vielleicht ziehen wir daraus am besten Schlüsse für Endometriose Bullshit Bingo…

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Danke @anon48277439 du hast tu 100% verstanden worum es mir ging. Mir ist durchaus bewusst, dass Gesunde Ernährung das ganze verbessern kann und ich habe nie behauptet, dass das was in dem Video geschildert wird, falsch ist. Es ging mir tatsächlich lediglich um die Formulierung im Video die eben sehr viel Interpretationsspielraum bietet und leider viel zu oft falsch verstanden wird - zum Leidwesen vieler Betroffener zu denen ich auch gehöre.
Meine damalige Frauenärztin hat mich zwei Jahre!! mit der Aussage abgespeist, jeder hätte Regelschmerzen (im Großen und Ganzen) und ich soll doch einfach die Pille nehmen (die ich wegen Migräne nicht vertrage)…

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Verharmlosung von Beschwerden sind gelinde gesagt immer Scheisse, erstens weil man die Betroffenen nicht ernst nimmt und zweitens weil…, Naja Verharmlosung von Beschwerden, Krankheiten, ect. ect. eigentlich entgültig der Vergangenheit angehören sollten. Denn wenn wir Betroffen keinen Glauben mehr schenken, wenn wir „anzweifeln“ das jemand wirklich und wahrhaftig unter etwas leidet, dazu kommen das wir ihre eigene Wahrnehmung über sich selbst anzuzweifeln, Menschen nach Schema F in Schubladen zu stecken, dann fallen wir in vergangene Zeiten zurück. Der Mensch und das menschliche Dasein ist einfach zu komplex um Menschen in Schubladen zu stecken, und soviel sollte jedem Menschen klar sein der daran glaubt das sich die Menschheit weiterentwickeln kann, aus vergangenen Fehlern vielleicht doch etwas lernen kann, auch wenn der Prozess im Vergleich von technischen Fortschritten sehr langsam ist.

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Aha endlich wird mal so geschrieben das ich es auch verstehen kann um was die eigentliche Sache ging. Denn Sorry wenn ich das sage, aber manchmal steige ich nicht sofort dahinter um was es genau geht, oder wie etwas genau gemeint ist, aber da ich grundsätzlich ein sehr aufgeschlossener Mensch bin, bin ich natürlich ganz Ohr, interressiert mich das Thema. Jedenfalls wäre ich dankbar wenn man mir altem Dinosaurier ein bisschen auf die Sprünge hilft, denn ich muss zugeben das ich manchmal mit zum Teil fast labidar formuliert „hingeworfenen“ Ausführungen überfordert bin.
Einerseits weil mir das Background Wissen über das viele hier anscheinend verfügen und irgendwie als selbstverständlich voraussetzen schlicht und einfach fehlt, und anderseits weil es mühsam ist wenn man dann aneinander vorbei redet weil man immer erst noch mal nachfragen muss.
Aber egal jetzt, bin jedenfalls gespannt was ich hier noch dazu lernen kann, oder neues erfahre, oder was auch immer, denn man hat ja nie ausgelernt und so, was auch immer,oder?, keine Ahnung. :person_shrugging:

Weißt du was ich in solchen Situationen immer ganz gerne mache? Je nach dem frage ich nach "du hast das jetzt so und so gemeint, richtig? " oder so in der Art. Dann kann der Gegenüber nämlich sagen „nein, das war so und so gemeint“ dann kommt es gar nicht erst zu Missverständnissen. :wink:

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@Daydreamer der Punkt geht natürlich ganz klar an Dich, eindeutig. :+1:
Natürlich hast Du absolut Recht damit, aber sei doch bitte nicht so streng mit mir, ich habe wie Du auch Adhs und überhaupt…, und ich verfolge nie böse Absichten oder sowas, also bitte nicht böse oder sauer auf mich sein, ich weiss das ich allzuoft in meinen Reaktionen was auch immer einem kleinen Kind ähnle, aber ich meine es nie böse, will niemand etwas böses, ganz im Gegenteil, und ausserdem nehme ich kein Methylphenidat, bin also sozusagen immer in meinem 100% unbehandelten Original Zustand, wie auch immer…, jedenfalls bin ich froh darüber wenn mir jemand auf die Sprünge hilft, und überhaupt… und so… :frowning: