Das kann doch nicht einfach wahr sein

@allmighty
Ich hatte mal Elontril 150 genommen und das Hochdosieren auf 300 dauerte 7 Tage so also bis die Wirkung vom Elontril gleich blieb. Hatte erst etwas Übelkeit was sich nach 5 Tagen ca legte

Es wurde mal ein Vitamin D (hatte ca 24nmol/l) und Eisenmangel (56 mikrogramm/dl) festgestellt (60-160 ist die Spannbreite von Eisen, gemessen in mirkogramm/dl) nebst eben Testosteron (bin übergewichtig was die Argumentation des Endikrinologen war)
Eisenmangel ist nicht begründbar angeblich sowie habe ich niedrige MCV und MCH Werte also Volumen der Erytrhozyten
Ich begann mit Vitamin D 5000 und der Wert ist bei 123nmol/l

  • ein Vitamin-D-Mangel beginnt bei Blutwerten unterhalb von 20-30 ng/ml (50-75 nmol/l)
  • eine Vergiftung beginnt ab 150 ng/ml (375 nmol/l)
  • jenseits von 280 ng/ml (700 nmol/l) können schwerwiegende Störungen des Kalziumhaushalts auftreten (Quelle Vitamin D: Normalwerte)

Ich versuche mich schon gesund zu ernähren also wenig Kohlenhydrate abends, viel Protein, viel Wasser trinken

Entweder warst du die ganze Zeit etwas überdosiert oder du hast deine Grenzen nicht erkannt und deutlich überschritten. Hier würde dir eventuell sowas wie Supervision oder Coaching helfen.

Ich bestehe immer noch drauf, dass das alles Nebenwirkung der Antidepressiva sind. Sowohl beim Absetzten als auch bei der Umstellung von Sertralin auf Duloxetin, war ich 6 Monate platt. Elvanse hat in der Zeit alles nur noch verschlimmert als geholfen.

Und darf ich fragen, warum du 100 mg. Sertralin nehmen musstest? Bei mir war bei 75 mg. Schluss, obwohl ich Zwangspatientin bin und hier sollte man mehr als die Mehrheit nehmen. Dass du unter Sertralin Antrieb und weniger Appetit hattest, wundert mich etwas, aber ok, wir sind alle verschieden.

Bist du auf Diät, wäre wirklich kein guter Zeitpunkt dafür. Körperlich gesund ja, aber mental noch eine Baustelle.

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Du schreibst die ganze Zeit davon, dass du „zuwenig Serotonin“ haettest, dass du ein „Anfluten von Serotonin“ wahrnehmen wuerdest etc… Woher willst du das genau wissen? Es ist nicht nachweisbar. Dass du was merkst, glaube ich sofort (ist bei mir bei solchen Medis auch so), aber dass du genau sagen koennen willst, dass das Serotonin ist, ist einfach nicht plausibel. Es gibt X andere Erklaerungen. Du scheinst auch eine ganz plakativ vereinfachte Vorstellung von den Wirkungsweisen zu haben.

Wenn du Schoki in rauen Mengen frisst und dann ruhiger wirst, heisst das noch lange nicht, dass das mit Serotonin zusammenhaengt. Schokolade enthaelt zwar etwas Serotonin, aber dieses Serotonin kommt normalerweise gar nicht durch die Blut-Hirn-Schranke durch. Schokolade enthaelt auch Zucker, der sehr viel schneller und direkter wirkt. Sie enthaelt auch Tyrosin, was der Vorgaenger zu Dopamin ist. Aus dem Konsum von Schokolade auf Serotoninmangel zu schließen, ist nicht nur extrem voreilig, sondern sogar gefaehrlich, wenn man das wie du nutzt, um sich dann noch mehr Zeug reinzuballern, mit dem man sich ein Serotoninsyndrom bescheren kann!

Fuer extrem viel plausibler halte ich hier einen Zusammenhang mit Blutzucker. Blutzucker-Tiefs verursachen oft Unruhe. Sich zu ueberfressen, setzt ausserdem Dopamin frei. Dass man sich davon beruhigt fuehlt, wenn der Koerper nicht mehr den Eindruck hat, am Rande des Verhungerns zu stehen, ist klar.

Verstehst du, wie Trazodon wirkt? Trazodon ist ein relativ schwacher SSRI und gleichzeitig ein Serotonin-Rezeptor-Antagonist, neben weiteren Effekten z.B. auf das Histaminsystem oder die Alpha-2-Adrenozeptoren (gerade die antagonisierenden Effekte auf Alpha-2-Adrenozeptoren sollten Trazodon bei ADHS eigentlich unvorteilhaft machen). Das heisst: Trazodon blockt den Effekt von Serotonin. Wenn du nach Einnahme von Trazodon ruhiger wirst, dann garantiert nicht, weil du von dem Medikament signifikant mehr Serotonin bekommst, sondern weil das Medi dich schlicht und ergreifend sediert!

Weil Trazodon gleichzeitig den Serotonin-Reuptake und die Effekte von Serotonin blockiert, gilt es als Medikament, das nur mit extremer Vorsicht mit anderen serotonergen Medikamenten kombiniert werden sollte. Wenn du jetzt mit Trazodon nachts aufwachst, dann kann das daran liegen, dass du zuviel Serotonin hast (Schlafprobleme sind ein Symptom von Serotoninsyndrom!).

Nein nein nein, das ist nicht einfach so, dass mehr Serotonin weniger Noradrenalin bedeutet und umgekehrt! Das ist eine ganz plakativ vereinfachte Vorstellung. Die verschiedenen Neurotransmitter haben unterschiedliche aber ueberlappende Effekte. Sie haben ausserdem in den verschiedenen Gehirnregionen unterschiedliche Konzentrationen, Effekte, etc.

Aus solchen Aussagen abzuleiten, dass du mehr oder weniger Serotonin benoetigst oder hast, ist extrem leichtsinnig!

Dass man verschiedene Medikamente gemeinsam nur in reduzierten Dosierungen gibt, hat meistens andere Hintergruende. Wenn 2 Medikamente beispielsweise vom gleichen CYP-Enzym verstoffwechselt werden, dann kann eine „Ueberladung“ mit 2 Maximaldosen bedeuten, dass beide Medikamente um die Enzyme konkurrieren und damit mit einer reduzierten Rate verstoffwechselt werden, als es vorgesehen ist. Das Risiko von Nebenwirkungen steigt dann. Im schlimmsten Fall ist es so, dass durch die Konkurrenz um Verstoffwechselung auf dem „netten Pfad“ mehr von einem toxischeren Metabolit entsteht, als es im Normalfall passieren wuerde und du deshalb kaum Wirkung aber uebersteigerte Nebenwirkungen bekommst.

Daneben ist es so, dass Sertralin unter Beteiligung von CYP2D6 in einen weniger aktiven Stoff verstoffwechselt wird und Bupropion (Elontril) die Aktivitaet von CYP2D6 massiv einschraenkt (um ca 90%). Deshalb kann der Effekt von Sertralin „haerter“ werden bei gleichzeitiger Gabe von Bupropion. Aus dieser Sicht ergibt es absolut Sinn, die Dosierungen zu reduzieren – man will ja eine positive Wirkung und keine Nebenwirkungen erzielen.

Das ist auch ein riesiges Problem an deinem Medikamentencocktail – da ergeben sich so viele Wechselwirkungen und Kompetitionen, dass es extrem schwierig ist, zu unterscheiden, was das eigentliche Problem ist, was eine Nebenwirkung von etwas ist, und was was eigentlich tut. Ab 4 Medikamenten gibt es so viele Kreuzreaktionen, dass man oftmals kaum noch absehen kann, was passiert. Teilweise sind Kombinationseffekte auch noch gar nicht bekannt!

Ausserdem ist es extrem leichtsinnig, Trazodon und Sertralin und 5-HTP und Elvanse zu kombinieren! Du hast damit eine X-fach erhoehte Chance auf Serotoninsyndrom. Niemand weiss, wie hoch X ist und X haengt vermutlich auch von deiner individuellen Veranlagung ab. Dass ich viele Warnsignale bei dir wahrnehme, habe ich dir schon erklaert.

Dazu ist mir auch unklar, wieso du solche Sachen weiter nimmst, wenn du doch keine Wirkung verspuerst und bei anderen Dingen, die zig weitere Effekte haben dann aber denkst, dass du einen klaren Effekt auf Serotonin wahrnimmst?!? Das ist aus meiner Sicht komplett inkonsistent.

Hier ist mein Rat an dich:

Ich denke, du solltest einen Schritt zurueck treten und aufhoeren, so viele Medikamente wild kombiniert zusammen zu nehmen.
Such dir einzelne Probleme raus und geh die individuell an, statt alles auf einmal loesen zu wollen. Schlaf sollte wie demletzt schon gesagt an allererster Stelle stehen.

Wenn du genau wissen willst, was bei dir individuell los sein koennte und ob du wirklich zu wenig Serotonin synthetisierst, kann ich dir auch einen vollstaendigen Gentest (ab ca 500 Euro zu haben) empfehlen.
Ich habe so einen Gentest gemacht und konnte damit herausfinden, welche Verstoffwechselungspfade bei mir eingeschraenkt sind und wieso bestimmte Medis bei mir nicht wirken oder so starke Nebenwirkungen haben und was ich dementsprechend beachten muss. Wieso du zu unerklaertem Eisenmangel tendierst, koennte man so eventuell auch herausfinden.

Ich habe mit meinem Gentest auch endlich herausgefunden, wieso ich staendig Hunger habe. Ich habe naemlich heterozygot eine bekannte PCSK1-Nullvariante. Ich habe auch schon oft dagestanden und konnte mich nicht beherrschen und habe in rauen Mengen gefressen, manchmal sogar aus dem Muelleimer. Auch dagegen gibt es heutzutage was.

Ich helfe dir gerne, herauszufinden, was los sein koennte und was du in welcher Reihenfolge angehen solltest, aber du musst mit den ueberzogen vereinfachten Vorstellungen aufhoeren bzgl was wie zusammenhaengt. Ich weiss, wie schlimm es ist, in so einer Situation zu stecken und nicht zu wissen, was man machen soll, aber sich an laienhaften Vereinfachungen festzuhalten und davon ausgehend lauter Scheiss zu nehmen, der ernsthaft gefaehrlich sein kann und dauerhafte Verschlechterungen bringen kann, bringt niemandem etwas.

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Soweit ich weiß, erst ab höheren Dosen.
Also bei 50 mg wohl noch nicht, bei 100 mg dürfte das aber schon anfangen.
Oder liege ich da falsch?

Absolut :slight_smile:

@dreeenia

Ich merke dass intuitiv daran, dass ich Antrieb bekomme, denn die Kombination von Elontril mit dem Elvanse bewirkt irgendwie kaum Antrieb wobei das eigentlich ja schon Antrieb bringen solle.

Ein wohliges, Zufriedenheitsgefühl entsteht im Körper. ich bemerke eine größere Handlungsfähigkeit und einen größeren Raum meiner Gedanken. Der Blick auf die Umwelt nach außen verschärfte sich und die Frequenz des Herzens wird ruhiger, gefühlt gleichmäßiger. Messbar anhand der Systole und des Pulses die sich in der Blutdrücksäule um ein paar mmHg absenken.

Da ich kein Mediziner bin und nur laienhaftes medizinisches Wissen habe stimmt natürlich die Aussage überein, dass ich eine plakativ vereinfachte Vorstellung von Wirkungsweisen zu haben.

Tyrosin würde ja dann auch „konkurrieren um die Verstoffwechselung von Tryptophan“ unter Beteiligung von dem Enzym (ich weiß jetzt nicht ob es auch CYP2D6 ist).

Ich erinnere mich noch daran, dass ich unter der Einnahme von dem SSRI weniger Hunger hatte, sprich ich war gesättigter. Vielleicht ist die Nahrungsverwertung auch anders und zum anderen hat man weniger Ängste und dann stelle ich mir die Frage ob es sein könnte, dass mein Körper Angst hat zu verhungern. Ist das möglich? Könnte die Gen Analyse dass aufschließen frage ich mich.

Ich weiß nur dass Trazodon ein sedierendes Schlafmittel ist, im ADXS erwähnt (Es wurde genannt , dass laut Krause bis 100mg empfohlen werden). Des Weiteren, dass es aufgrund der Eigenschaften als Antagonist Serotonin blockiert und Eigenschaften eines SSRI mitbringt in höheren Dosen.

Der Arzt empfahl Trazodon bis 100mg auszuprobieren und ja bei 100mg Trazodon bekam ich Herzrasen bzw. so unruhig, dass ich nicht schlafen konnte, aufgrund des zuviel Serotonin was du ja beschrieben hattest. Dagegen hatte ich Melatonin Spray genommen um irgendwie dann doch einschlafen zu können. Das Trazodon nehme ich nicht mehr und stattdessen Pregabalin 100mg abends. Dass Antiepileptikum reduziert wohl im extrazellulären Raum die Noradrenalin Konzentration, damit werde ich ähnlich wie bei Trazodon ruhiger. Das Durchschlafen in der Nacht erscheint mir besser. Der Arzt stellte dass Medikament um, da ich ihm mitteilte, dass ich nachts nicht durchschlafen kann.

Zur Problem Identifizierung habe ich versucht bei einen Medikamentencocktail zu beobachten wie ich mich fühle und dann ein Medikament weniger genommen um zu schauen ob ich mich dann besser fühle. Ich habe so dasss eine Zeit gemacht und dann wieder dass Medikament zu mir genommen um einen Unterschied feststellen zu können. Das ist wiederum natürlich auch eine plakative Vorstellung von dem wie es wahrscheinlich tatsächlich ist.

Ich nehme 5 HTP natürlich nur dann wenn ich kein SSRI einnehme. Zusätzlich nehme ich das zu Elontril und Elvanse. Schwierig für mich ist Studien zu finden die das belegen, da es viele Studien gibt. Ich schaue da immer im pubmed. Einfacher tue ich mich im Lesen von Berichten hier und im Reddit Forum.

Hat sicherlich was mit Struktur zu tun. Ja ich versuche immer alles aufeinmal zu machen da das Angehen einzelner Probleme einer Anleitung bedarf

Das hört sich mal sehr interessant an. Ich würde da gerne mehr erfahren bzw. ich würde das gerne für mich in die Wege leiten: Ich müsste erstmal wissen bei welcher Institution ich das machen kann und wie soetwas abläuft. Quellen zum Lesen oder auch Stolpersteine wären hilfreich.

Bezogen auf die Interpretation der Ergebnisse vom Gen - Test?

Nene, stimmt so, was du schreibst. Laut dem Papier, das ich im Kopf habe, werden bei 50mg kaum therapeutische Dosen erreicht, bei 150mg sind sie am oberen Rand des Tragbaren, und bei 100mg ergeben sich ganz sinnvolle Effekte, fuer die man aber bei durchgehender Gabe 3x100mg pro Tag einnehmen muss. Das habe ich gestern erst nachgeschaut also nehme ich nicht an, dass ich es verade verwirre.

Dieses Papier hier (Relationship between the CYP2D6 genotype and the steady-state plasma concentrations of trazodone and its active metabolite m-chlorophenylpiperazine - PubMed) hat allerdings in einer japanischen Population ganz extrem unterschiedliche steady state-Konzentrationen von Trazodon und dem aktiven Metaboliten festgestellt, so dass man mMn nicht allein von der Dosis her sicher wissen kann, in welchen Wirkbereich man individuell reinrutscht.

Es gibt noch weitere Faktoren, die sowas beeinflussen koennen (Trazodon ist z.B. stark lipophil, was ggf. auf einen Einfluss von Uebergewicht hinauslaufen koennte), aber im Zweifelsfall wuerde ich bei sowas auf der „sicheren“ Seite irren und davon ausgehen, dass es keine gute Idee ist, Trazodon und 5-HTP oder andere serotonerge Stoffe zu kombinieren.

@Belmont , ich freue mich, dass du meine Kritik auch trotz der klaren Worte nicht zurueckweist.

Ich finde es super, dass du eine so klare Koerperwahrnehmung hast und so klar beschreiben kannst, was du fuehlst. Ich faende es sehr sinnvoll, wenn du immer solche Beschreibungen nutzen wuerdest und auf Umschreibungen wie „zu wenig Serotonin“ etc. verzichten wuerdest.

Das Problem, das ich sehe, ist, dass ansonsten im Zweifelsfall in der Kommunikation schwerwiegende Missverstaendnisse entstehen koennen. Jemand, der ebenfalls nur laienhaftes Wissen hat oder nicht bemerkt, dass du eigentlich etwas umschreibst, koennte Aussagen wie „Ich habe zuwenig Serotonin“ fuer bare Muenze nehmen und dir darauf basierend etwas empfehlen, was am Ende schadet statt zu helfen.

Die Beschreibung „Serotonin sorgt fuer Antrieb“ ist auch wissenschaftlich gesehen in der Form nicht ganz tragbar. Fest steht, dass es viele Indizien gibt, dass Serotonin irgendwie mit Motivation und Antrieb zusammenhaengt, aber der genaue Mechanismus ist soweit ich weiss noch nicht allzu gut verstanden. Die Wahrheit ist, dass diese neurologischen/biochemischen Systeme hochgradig kompliziert sind und es immernoch viel zu viel gibt, das wir noch nicht wissen, um klare und einfache Aussagen zu machen. Es ist auch super schwierig, in diesem Bereich (Neurowissenschaften, Pharmakologie, etc.) ueberhaupt Forschung zu machen, da man die Gehirne von Menschen i.A. nicht aufmachen und auseinanderschneiden kann um nachzuschauen, was genau passiert ist. Ausserdem gibt es bei den meisten pharmakologischen Effekten extrem grosse individuelle Spannbreiten – jemand, der aus irgendeinem Grund einen Stoff auch nur leicht anders verarbeitet, wird z.B. vermutlich eine andere Konzentration erreichen als jemand anderes.

Ein grosser Teil der Forschung ist auch eher mechanistisch und passiert in Tierversuchen. Nicht alles, was in solcher Forschung herausgefunden wird, ist auf den Menschen uebertragbar. Man muss im Allgemeinen sehr vorsichtig mit diesen generalisierenden Aussagen sein, die so klingen, als ob alles schon ganz klar und verstanden ist – auch wenn ich absolut verstehe, dass man sich, gerade wenn man von schwierigen Dingen betroffen ist, klare und einfache Erklaerungen wuenscht.

Der „klassische“ (also der seit laengerem und besser bekannte) Weg der Dopaminsynthese laeuft ueber die Tyrosinhydroxylase. Die Regulationsmechanismen sind aber sehr komplex. Hier ist ein Papier, das die Komplexitaet vielleicht ein wenig verstaendlich macht und dir ein paar Hintergrundinfos gibt: Tyrosine Hydroxylase and Regulation of Dopamine Synthesis - PMC.

Es gibt ausserdem neuere Forschung, die zumindest in Ratten einen alternativen, vermutlich untergeordneten Dopaminsynthesepfad ueber CYP2D6 nahelegt. Das fand ich sehr interessant, zumal schon laenger Hypothesen bestehen, dass eingeschraenkte CYP2D6-Aktivitaet mit diversen psychiatrischen Erkrankungen in Verbindung stehen koennte. Die muesste ich nochmal raussuchen, wenn sie dich interessiert.

Hungerregulation ist wieder ein komplexes Thema, das von vielen verschiedenen Neurotransmittern, Hormonen und verschiedenen Gehirnregionen betroffen ist. Auch Uebergewicht und Insulinresistenz spielen da mit rein. Fettgewebe ist zum Beispiel auch selbst endokrin aktiv und Fettzellen signalisieren beispielsweise, wenn sie voll oder leer sind. Gerade, wenn du sagst, dass du wegen einer Insulinresistenz Metformin bekommen hattest, denke ich, dass man da bei dir auch genauer hinschauen darf.

Ein passender Gentest koennte diverse Erkrankungen definitiv ausschliessen, das Prader-Willi-Syndrom zum Beispiel. In meinem Fall hat der Test halt einen PCSK1-Defekt gefunden, der rechnerisch gesehen bei mir zu einer ca 50%igen Funktionsreduktion eines endokrinologisch extrem wichtigen Stoffes namens „Proproteinkonvertase 1/3“, kurz „PC1/3“ fuehren sollte. Bereits das heterozygote Vorliegen von Genvarianten, die die PC1/3-Funktion um nur ca 10% einschraenken, sind mit einem fast 9x erhoehten Risiko fuer krankhaftes Uebergewicht in Verbindung gebracht worden.

In meinem Fall ist es so gewesen, dass ich mit ca 5 Jahren einen konstanten Hunger entwickelt habe, der auch durch Essen nicht weggegangen ist. Mir ist auch nie schlecht geworden vom Ueberfressen. Zu den schlimmsten Zeiten habe ich erst dann mit dem Fressen aufgehoert, wenn wirklich nichts mehr reingepasst hat.

Weil ich die Literatur gewaelzt habe, weiss ich, welche Effekte eine eingeschraenkte PC1/3-Aktivitaet so grob mitbringen kann. PC1/3 wird in praktisch allen endokrin aktiven Geweben mitproduziert und ist z.B. noetig, um Stoffe wie Insulin in ihre aktive Form zu bringen. Es gibt zu meiner Variante nur extrem wenig Forschung weil sie so selten ist, aber da Hyperphagie ein typisches Symptom von PC1/3-Mangel ist, bin ich mir zu 99% sicher, dass meine Hyperphagie daher kommt.

Ich nehme jetzt seit ein paar Wochen Ozempic gegen den konstanten Hunger. Es hilft wirklich sehr.

Ja, das stimmt so, wobei die Wirkung mWn je nach Serotoninrezeptortyp unterschiedlich ist und Trazodon nicht alle Typen blockiert. Ich denke, dass wenn ein Serotonin-Blocker einem mehr Ruhe verschafft, man dann auch die Option „zu viel Serotonin“ in Betracht ziehen sollte. Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht weil ich in deinen gesamten Posts immer nur den Eindruck hatte, dass du von zu wenig Serotonin ausgehst. Gerade mit 5-HTP und anderen Stoffen zusammen kann man sich schnell Probleme bescheren, weil das froehlich durch die Blut-Hirn-Schranke durch kann und dann dort in nur einem Schritt zu Serotonin umgewandelt wird. Bei 5-HTP wird zwar auf positiv eingestellten Webseiten gerne von viel hoeheren sicheren Dosen berichtet, aber am Ende wurde das alles nur ohne weitere Einfluesse und in gesunden Situationen getestet, und jeder Mensch reagiert unterschiedlich.

Sind die Schlafprobleme jetzt weg, oder einfach nur etwas besser? Und seit wann hast du denn Schlafprobleme? Ich hatte die von Kindheit an. Bei mir ist am Ende alles schlimmer geworden von irgendwelchen Medikamenten.

Mit Guanfacin und dem richtigen Hormonlevel schlafe ich inzwischen meistens richtig gut.

Das ist eigentlich eine richtig gute Idee! Ich wuerde dir sogar empfehlen, ein festes Tagebuch anzulegen dafuer und es jeden Tag bzw am Abend jeweils auszufuellen. Das menschliche Gehirn steckt naemlich gerne mal im aktuellen Zustand fest und erinnert sich dann nicht richtig zurueck, oder es beisst sich an irgendwelchen statistisch eigentlich nicht signifikanten Zufallseffekten fest, die ihm halt aufgefallen sind. Oder es ignoriert Beobachtungen, die eigentlich gegen eine bestimmte Erklaerung sprechen wuerden. Ein Tagebuch kann wirklich helfen, Hypothesen zu identifizieren und zu testen. Es kann auch sehr helfen, mit dem Arzt zu kommunizieren.

Generell muss man immer lange genug etwas testen, um statistisch ausreichende Aussagekraft zu erreichen. Z.B. sollte man bei Medikamenten mindestens bis zum steady state abwarten und dann mindestens 4 Wochen (sofern man keinen hormonellen Zyklus hat) testen. Es kann naemlich immer irgendwas anderes dazwischenfunken, was dann schnell zu Fehlschluessen fuehrt.

Ich fuehre seit Anfang 2022 ein an das „daily record of severity of problems“ (DRSP) angelehntes Tagebuch. Das ist eigentlich fuer eine andere Krankheit entwickelt worden, aber ich denke, dass man das einfach an deine Symptome anpassen koennte. Ich schreibe ausserdem auf, was ich so gegessen und gemacht habe und welche Medis und Ergaenzungsmittel ich genommen habe. Damit ist es viel einfacher, zu identifizieren, was welche Effekte hat.

Ich kann dir gerne mein Tagebuch zeigen oder dir meine Excel-Vorlage schicken und dir beim Anpassen oder Erstellen deines eigenen Tagebuchformats helfen, wenn du magst.

Das koennen glaube ich viele hier nachvollziehen :grinning: Ich auf jeden Fall.

Ich habe das bei einer US-Amerikanischen Firma machen lassen, die von einem Genetikprofessor mitgegruendet wurde. Funktionieren tut das so, dass man einen Test kauft und sie einem ein Speichel-Sammelkit schicken, das man dann international frankiert und mit der Zollangabe „exempt human specimen“ zurueckschicken muss. Dann dauert es ein paar Wochen, bis die Ergebnisse da sind. Bei meinem Anbieter bezahlt man halt nicht nur die Sequenzierung (um ca 200 USD teuer), sondern auch das Abo fuer den Zugriff auf die Tools (um ca 300 USD teuer bei lebenslangem Abo). Dafuer bekommt man regelmaessig neue Infos und immer Zugriff auf einen gene.iobio-Explorer (bei dem kann man einzelne Gene einsehen und auch nach bestimmten Phaenotypen/Krankheiten suchen, um statistisch assoziierte Gene angezeigt zu bekommen) und einen anderen Genbrowser, in dem man nach Reduplikationen etc. suchen kann. Man bekommt ausserdem Reports, die auf wissenschaftlichen Papieren basieren. In diesen Reports wird einem immer gezeigt, wie stark die eigene berechnete Veranlagung zu einem bestimmten Ding ist (es sind komische Dinge dabei wie „stool frequency“, aber auch „osteoporosis“ etc.) im Vergleich zu 5000 anderen Usern. Das ist auch nicht immer unbedingt extrem aufschlussreich, aber man findet da doch immer wieder spannende Dinge zum Lesen und weiterschauen.

Guenstiger wird es, wenn man anderswo nur die Sequenzierung kauft, dann bekommt man aber meistens keine Tools dazu.

Ich kann dir gerne von meinem Gentest erzaehlen oder dir die Resultate und Tools zeigen, die mir da zur Verfuegung stehen. Wenn du willst, zeige ich sie dir in einem Video-Call. Fuer mich war der Test wie gesagt extrem hilfreich da ich sonst nie darauf gekommen waere, wieso ich staendig Hunger habe und wieso alle moeglichen Medikamente bei mir komisch wirken. Auch die Ausschlussdiagnose fuer meine andere Krankheit, PMDS, waere vielleicht ohne den Test schwieriger gewesen, weil im Deutschen Raum anscheinend viele Aerzte denken, dass das eigentlich von der Nebenniere her kommt und kein zentrales Problem darstellt.

Es gibt beim Gentest allerdings grundsaetzlich keine Garantie, dass man herausfinden wird, was los ist. Oft sind die bekannten Informationen auch eher vom Typ „wenn man diese genetischen Marker hat, ist es ein wenig wahrscheinlicher, an XYZ zu erkranken, als wenn man andere Marker haette“. Nicht alle Krankheiten sind von einem einzelnen Gen verursacht und gerade bei Dingen mit mehreren involvierten Genen wird es auch einfach von den noetigen Datenmengen schnell schwierig, klar zu erkennen, was los ist. Aber es gibt einige Dinge, die eben doch bekannt sind, und gerade wenn man schon lange leidet oder diverse Symptome hat, die nicht unbedingt typisch sind und die Aerzte auch nicht gut weiter wissen, finde ich so einen Test ganz sinnvoll.

Was man mindestens herausfinden kann, ist, ob man irgendwelche Verstoffwechselungsabnormalitaeten hat.

Egal, wie. Wenn du so einen Gentest auch machen willst, helfe ich dir da gerne. Oder wenn du jemanden brauchst, mit dem du einen „Schlachtplan“ ausarbeiten kannst. Am einfachsten waere das mit einem detaillierten Tagebuch, damit man nicht komplett blind fliegt. Oder ich trete dir einfach in den Hintern, wenn du zu einfache Erklaerungen benutzst. Ich kann auch meine Meinung dazu geben, wie du deine Informationen aufbereiten koenntest, damit ein Arzt draufschauen kann.

Im Moment waere mein Rat, ein Tagebuch anzufangen und weniger krampfhaft auf Serotonin zu schauen. Ich weiss nicht, was du sonst noch fuer unerklaerte Probleme hast und wann die aufgetreten sind und wie viel Geld 500 Euro fuer dich sind, aber ueber einen Gentest koennte man vllt zumindest nachdenken.

@dreeenia
Ich kann die Kritik nicht zurückweisen, denn sonst müsste ich auf dem gleichen Wissen sein oder noch darüber hinaus. Ich kann nur Kritik äußern positiv oder negativ, die auf meinen Erfahrungen basieren von denen ich weiß dass sie so stimmen (könnten) aus Diskussionen.

Es ist nur ein kleiner Teil, da ich mich sehr auf mein Gefühl verlasse und aus meinem Vergleich mit ähnlichen Situationen und den Handlungen daraus.

So ist es m.E auch in anderen Disziplinen, in der Technik z.b.: es wird für eine komplexe Problemstellung die von vielen Faktoren abhängt, ein Modell entwickelt und dieses verfeinert (vergrößert, verkleinert) um nicht lösbare Probleme in lösbare Probleme umzuwandeln

Sieht auch schon komplex aus und es ist wahrscheinlich eine Kaskade wie Tyrosin zu Dopamin oxidiert wird unter der Zuhilfenahme des Enzym Hydroxylase als Katalysator m.E.

Man empfahl mir Metformin zu nehmen in einer Dosierung bis zu 2 x 1000mg eben wegen der Insulinresistenz. Als Krankheit „Insulinresistenz“ u.a Prädiabetes im ICD ist das nicht bekannt. Und nur off-label verschrieben also so auf Kassenrezept bekommt man das nicht. Im Internet liest man von positiven Effekten u.a Anti Aging, Wachstum von Tumoren wird unterdrückt… Auf der anderen Seite liest man auch, dass bei es bei Frauen den Menstruationszyklus verbessert aufgrund der Absenkung von Androgenen z.b. Testosteron und dahingehend werde ich nicht schlau ob das nun stimmt, dass Metformin eine erektile Dysfunktion eher herbeiführt aufgrund der Einnahme. Es gibt Studien, die da besagen, dass unter der Einnahme von Metformin das freie Testosteron absinkt jedoch haben die Personen in den Kontrollgruppen eine Form von Diabetes Typ I,II

Effect of Metformin on Testosterone Levels in Male Patients With Type 2 Diabetes Mellitus Treated With Insulin

Da ich natürlich sowieso aufgrund des momentanen Gewichtes Probleme mit dem Testosteron habe liest sich das natürlich für mich nicht gut ( Ich reduziere Gewicht und mache Kraftsport um dagegen anzukämpfen)

Dann liest man wiederum Artikel, die meinen, dass depressive Diabetiker einen SSRI nehmen solllen wie ja Sertralin und das war u.a. der Aufhänger damit „noch“ besser profitiere laut Aussage Arzt. SSRI vermindert Libido aber ich meine mich zu erinnern, dass ich weniger Probleme im Vergleich als jetzt unter Elontril und das war der Grund warum ich mich wahrscheinlich so drauf „versteift“ habe: Vielleicht gibt es Personen, die sich melden die Metformin mal genommen haben und auf ein SSRI gewechselt sind, interessiert mich sehr.

Ich nehme 100mg 5 HTP. Ich habe gelesen, dass die Spannbreite von ca. 50mg - sogar 600mg sind. Ich nehme dass morgens. vielleicht sollte man das abends nehmen (wobei dass müsste ja erst dann umgewandelt werden).

Ich konnte als Kind schlafen, je älter man wird desto mehr Erfahrungen sammelt man, die negativ behaftet sein könnten und dadurch entsteht ein Grübeln. Dies Grübeln hatte ich unter Mirtazapin nicht mehr aber dieses hat mich zwar sehr müde gemacht und dick. Ich nahm nur 7,5mg. Die Schlafprobleme sind nicht ganz weg aber besser geworden. Ich schlafe besser durch wenn ich das Pregabalin nehme und nicht das Trazodon. Beides sind ja Antagonisten. Ich glaube nur kombinieren sollte man die nicht? Und seit dem ich das Schlafapnoe Gerät seit ein paar Jahren habe wache ich ausgeruhter auf. Da ist eher das Problem am Tag mit der Konzentration. Vor meinem Burnout konnte ich mich mit Elvanse 70mg gut konzentrieren. Aufeinmal kamen ja Symptome wie ich bin müde, kraftlos etc. Metformin konnte das ein bischen richten; hat was zu tun mit einem veränderten Spiegel von Serotonin zu tun.

Guanfacin ist ein Blutdruckmittel und was meinst du mit „richtiger Hormonlevel“?

Vielleicht ein gute Idee. Ich fand jetzt auf die Schnelle so ein Sheet welches dann angepasst wird. Ich kann die meine email Adresse mitteilen, mich interessiert einfach nur wie die Vorlage aussieht und würde dann sicherlich erstmal selber mir das anschauen was man wie verwerten könnte.

Sheet PMDS

Bei den günstigen geht es schon mit 49€ los und es gibt es eine Vielzahl. Wichtig ist für mich eine gute eine fundierte Interpretation die ich für mich selbst verstehen kann. Natürlich auch ein günstigen Gentest, den du empfehlen kannst bzw. wo du dir sicher bist, dass dieser geeignet ist. Vielleicht kannst du dazu etwas sagen.

Ja, und es ist i.A. extrem wertvoll, wenn man zwischen Beobachtung, Modell und Realitaet unterscheiden kann und auch in der Kommunikation nicht alles stillschweigend durcheinanderwuerfelt :upside_down_face:

Hmm, okay, aber… bist du ein depressiver Diabetiker? Ich denke, dass wenn du eine ADHS-Diagnose hast (wovon ich ausgehe wenn du Elvanse verschrieben bekommen hast), du primaer wie ein ADHSler behandelt werden solltest. Erst, wenn das alles fehlgeschlagen ist, wuerde ich auf andere Behandlungsoptionen ausweichen.

Wurde das bei dir nicht gemacht? Anfangs habe ich irgendwie gedacht, du haettest schon alles ausprobiert, aber inzwischen klingt das fuer mich so, als ob du gar keinen richtigen ADHS-Behandlungsweg bekommen hast. Bist du bei einem „Wald und Wiesen“-Psychiater/Neurologen oder bei jemandem, der sich mit ADHS auskennt?

Rumination also. Das ist ein typisches ADHS-Symptom, das theoretisch auch auf eine komorbide Angst- oder Zwangsstoerung hindeuten kann, aber in einer Situation wie deiner auch vollkommen verstaendlich ohne weitere Stoerung waere. Hast du eine komorbide Diagnose in die Richtung oder „nur“ ADHS?

Meinem Mann hilft Atomoxetin sehr gegen das Gruebeln und Naegelknabbern. Ich wuerde tendenziell erst sowas ausprobieren, bevor ich Mischcocktails mit SSRIs und Sedativa und 5-HTP etc. nehmen wuerde.

Bei mir hat Atomoxetin ein wenig geholfen aber ich hatte kaum therapeutische Spannbreite da ich als langsamer CYP2D6-Stoffwechseltyp nur die kleinste Kinderdosis mit 10mg vertragen habe. Die naechsthoehere Dosis war schon zu stark fuer mich.

Hast du schonmal Atomoxetin ausprobiert? Falls nein, warum nicht? Einem ADHSler sollte man das wie gesagt mMn vor wilden Mischcocktails anbieten.

Wie lief der Einstellungsprozess? Hast du vor Elvanse MPH oder etwas anderes probiert? Wieso die Maximaldosis? Hattest du jemals Schlafprobleme damit?

Was hat sich in der Zeit noch geaendert, als die Muedigkeit und Kraftlosigkeit kam? Irgendwelche anderen Medis? Irgendwelche Infektionen, Lebensstilaenderungen, Gewichtsaenderungen? Hast du damals schon Mikronaehrstoffe wie Magnesium und Zink supplementiert? Wann kam der Eisenmangel, von dem du berichtet hast? Kam der mit oder ohne Anaemie? Wann wurde Vitamin D-Mangel festgestellt? Hat sich was am Langzeit-Blutzucker geaendert? Wurde dein HOMA-Index bestimmt? Hast du mal Homocystein oder sonstige Dinge gemessen bekommen?

Da, schonwieder die Annahme, dass das definitiv von Serotonin kaeme. Das kann sein, muss es aber nicht. Insulinresistenz erschwert die Aufnahme von Glukose in die Zellen. Wenn die Zellen im gesamten Koerper keine Energie bekommen, ist klar, dass man sich muede und schlapp fuehlt. Wenn ich auch nur einmal nach „insulin resistance energy levels“ google, bekomme ich direkt Papiere wie dieses: Insulin Resistance: Metabolic mechanisms and consequences in the heart - PMC Das sagt ganz klar, dass Insulinresistenz die Herzfunktion beeintraechtigen kann. Ich halte das fuer eine viel einfachere und plausiblere Erklaerung als dass es am Serotonin laege.

Wie kommt das, dass du in allem immer Serotonin siehst?

Guanfacin ist ein Alpha-2-Adrenozeptor-Agonist. Bei mir verbessert das massiv den Schlaf und beruhigt die Stressresponse. Ich hatte anfangs im Studium z.B. immer Blackouts in Pruefungssituationen und das Gleiche ist spaeter weiter passiert, wenn ich Stress hatte. Das passiert mit Guanfacin nicht mehr. Ich habe auch keine „kalte Stresswelle“ mehr im Bauch, die micht komplett lahmlegt. Muss ich halt selbst zahlen, war bei mir aber die best Option bislang. Ist auch gut, weil ich die meisten anderen ADHS-Medis nicht vertrage.

„Richtiger Hormonlevel“ laeuft bei mir auf chemische Kastration mit stabilem Estradiol-Addback hinaus. Ich vertrage kein Progesteron und anscheinend auch keine Androgene. Hormonschwankungen werfen mich massiv aus der Bahn und modulieren die Wirkungen von Medikamenten. Ich habe mit Zyklus nie geschafft, eine stabil wirksame Dosierung zu finden.

Worauf es in meiner Erfahrung ankommt, ist, dass du eine bedeutsame Skala hast, also eine, die fuer dich jedes Mal dasselbe bedeutet und nicht von deiner Laune abhaengt. Also z.B. festgelegt dass 1=„gar nicht“, 2=„minimal merklich“, 3=„etwas“, 4=„mittel“, 5=„stark“, 6=„extrem“. Die Skala sollte ausserdem numerisch sein, um Trends erkennen und quantifizieren zu koennen. Wenn sie bei 1 anfaengt, ist das fuer das Plotten als stacked line plot gut weil die einzelnen Lines dann nicht verschwinden.

Du kannst dich auch an der Eindosierungstabelle orientieren und das Ganze auf Stunden aufgeloest fuehren. Du brauchst auf jeden Fall irgendetwas, das dich aus deinem Kopf mit den vorgefestigten Interpretationen rausholt, das Ganze auf ein „objektiveres“ Level bringt (also klare Beobachtungen statt Interpretationen, deren Wahrheitsgehalt du nicht nachpruefen kannst!) und dir laengerfristig die Verlaeufe vor Augen fuehrt.

Das PMDS-Sheet ist natuerlich fuer Menschen mit Menstruationszyklus gedacht und betrachtet nur Tage, aber das generelle Format ist fuer viele Dinge sinnvoll. Die meisten Fragen sind vmtl auch fuer dich interessant, ggf Dinge wie Brustspannung oder so nicht, es sei denn du vermutest wirklich sehr hohe und schwankende Estradiol-Level (durch das tageszeitabhaengige Schwanken der Testosteronproduktion mglw auch erst auf einer feiner aufgeloesten Ebene interessant). Also nimm es ruhig als Inspiration. Oder nimm die Eindosierungstabelle von der ADxS-Webseite, die ist auch gut.

Alles, was in dem preislichen Bereich zu haben ist, macht nur eine punktuelle Analyse von ein paar bereits bekannten SNPs, also bekannte Punktmutationen. Reduplikationen oder weniger bekannte Varianten fallen damit komplett raus. Syntheserelevante Gene sind bei sowas normalerweise auch nicht drin. Wenn jemand wirklich vermutet, irgendwelche seltenen Varianten zu haben oder vollstaendigen Aufschluss uber genetisch bedingte Syntheseprozess-Abnormalitaeten (ueber die Serotoninproduktion z.B.) will, dann ist mMn das einzig sinnvolle eine vollstaendige Genomsequenzierung mit Anbindung an in silico-Analysen, Datenbanken und statistische Tools. Das kostet dann mehr.

Wenn bei dir wirklich noch kein sauberes Ausprobieren von ADHS-Medis gemacht wurde, wuerde ich tatsaechlich damit anfangen und den Prozess mit einem sauber gefuehrtem Tagebuch dokumentieren. Ich an deiner Stelle wuerde vermutlich darauf hin arbeiten, von diesem wilden Cocktail wegzukommen und erstmal die ueblichen Ansaetze durchzuprobieren. Eine Kombination von 2 Medikamenten ist VIEL besser und die Effekte sind viel absehbarer als bei einem Cocktail mit 3, 4 oder mehr Zutaten.

Du solltest dazu sauber und geduldig dokumentieren, wie deine Baseline aussieht, was das Dazunehmen oder Weglassen von Medikamenten aendert und welche Nebenwirkungen du von was bekommst.

Wenn du Angst davor hast, dass bei dir irgendwelche Syntheseprozesse von Serotonin oder Dopamin etc. eingeschraenkt sein koennten, dann kann dir eine vollstaendige Genomsequenzierung vermutlich Klarheit und Ruhe verschaffen. Wenn es keinen wirklichen Grund zur Annahme gibt, dass bei dir irgendwas seltenes oder unerklaertes vorliegt, dann lohnt sich ein Gentest vermutlich aus diagnostischer Sicht nicht. Ich dachte mir, dass es dir vielleicht helfen koennte, die „zuwenig Serotonin“-Hypothese auf Herz und Nieren zu pruefen und ggf auch andere Ideen zu betrachten, aber ich war auch davon ausgegangen, dass bereits alle typischen ADHS-Behandlungsansaetze ausprobiert wurden.

Ich finde, du solltest alles, was du bisher denkst, zu wissen, ueber Bord werfen und nochmal komplett bei Null anfangen. Ich sehe in deinen Schilderungen bisher keinerlei Grund zur Annahme, dass irgendwo zuwenig Serotonin dahinterstecken sollte.

Also ich bin kein Diabetiker. Es war nur so, dass ich 2019 bei einem Endikrinologen war und dieser machte einen OGTTT Test und aus diesem kam heraus, dass ich nach einer Mahlzeit in den Unterzucker gehe und er berechnete einen HOMA-Index aus welchem hervorgeht, dass eine Insulinresistenz warscheinlich ist. Dann bekam ich Metformin und während ich im Job arbeitete merkte ich eine Steigerung meiner Konzentration, warscheinlich durch die bessere Aufnahme von Glukose in die Zellen (Off Label wird es verschrieben aufgrund von Insulinresistenz)

Ja ich habe Atomoxetin ausprobiert: bis zu 80mg Strattera zusätzlich zu MPH Retard 30mg hat nicht geholfen

2007 ADS diagnostiziert daraufhin Medikenet Adult 30mg Retardund MPH. Bis 2018 genommen ohne Vorteile, ab 2019 bis zu 80mg Strattera zusätzlich zu MPH Retard 30mg hat nicht geholfen. 2019 dann Elvanse 30-70mg ausprobiert und dies hatte Erfolg gezeigt. Bei den 70mg Elvanse hatte ich Probleme zu schlafen. Dann Job Burn Out und kurz vor dem Burn Out war ich gereizt, energielos, kraftlos und Elvanse 70mg hat nicht mehr so einen Benefit gehabt. Unter der Anwendung von Metformin ja schon. Diagnose Insulinresistenz oder ggf. Mangel Serotonin aufgrund Job Burn Out.
Dann 2021-2022 Rehas gehabt und in diesen Elvanse abgesetzt und 100mg Sertralin bekommen. Half gegen Depression. Und jetzt vor kurzem eingestellt auf 300mg Elontril, 50mg Elvanse und Pregabalin abends zum Schlafen. Sertralin abgesetzt von 100mg auf 50mg.

Schlechter geworden seit den letzten 3 - 4 Jahren

  • Gewicht zugenommen ca. 20kg bis 2019 wog 2019 ca. 134kg
  • Schlafapnoe 2017 diagnostiziert
  • Homa Index schlechter geworden: Insulinresistenz, Homa Index war 2019 größer 3,5 und angeblich 2022 17,5 was aber unrealistisch ist?
  • Testosteron nimmt stetig ab in den letzten 3 Jahren
  • Eisenwert ohne Anämie schlechter
  • HDL Wert schlechter
  • Triglyceride werden größer
  • Elvanse 70mg zeigt schlechtere Wirkung als vor 2 Jahren

Besser

  • Vitamin D unter Kontrolle
  • Blutdruck unter Kontrolle
  • Gewichtsreduktion: Jetzt 118kg
  • Langzeitzuckerwert immer gleich geblieben

Reha 2021/2022 Sertralin 100mg bekommen: Ich war belastbar und hatte den Sporttherapeuten sogar zur Weißglut gebracht. (Jedoch hatte ich in der Zeit kein Elvanse, da es nur eine Reha war bezogen auf Depression, Arzt stellte schwere Depression fest)
Reha 2022/2023 vor kurzem: Elontril 300mg, Elvanse 50mg, Pregabalin zum Schlafen, kein Sertralin: Ich bin nicht belastbar und energie und kraftlos

Was hast du studiert? Biologische Chemie mit Grundstudium aus Humanmedizin ?
Bei Stress reagiere ich so, dass ich dann unkonzentrierter werde bzw. meine Symptomatik verschlechtert sich. Welche ADHS Medikamente verträgst du nicht? Kommt dazu noch eine Hyperaktivtät? Ich bin ja jemand der das Gegenteil ist bzw. Anteile von SCT hat (Sluggish Cognitive Tempo) wobei das nicht bewiesen ist. Es gibt glaube ich kaum Ärzte die dahingehend dies diagnostizieren, zu mindestens in Deutschland m.E.

Hört sich jetzt nach Unterleibsschmerzen an und dazu spezifische Medikamente die die therapeutisch dem Zweck dienen bestimmte Nebenwirkungen zu lindern; Abbau von Knochenmasse verhindern aber du scheinst ja zu wissen was da richtig und was eher falsch ist, da du dich belesen hast bzw. auskennst oder vieles probiert hast.

Es wäre hilfreich, dass ich dass anhand eines Schaubildes sehe wie Du das meinst. Grob verstehe ich da jetzt, dass man Zusammenhänge nicht in verschiedenartigen Diagrammen zusammenfasst sondern die Datenreihen in einem Diagramm festgehalten werden?

Für mich stellt sich die Frage ob es ausreicht diesen „günstigen“ Gentest zu machen um darüber eine Aussage zu bekommen, ob jetzt der Eisenmangel darauf begründet ist, dass ich Insulinresistenz bzw. Prädiabetes habe und ob der Serotoninmangel begründet sein kann, dass ich vorher SSRI hatte und dadurch ein Mangel entsteht. Ob der Serotoninmangel dadurch besteht, dass ich irgendwelche Mutationen in Genen habe. Es geht nicht darum das auf Herz und Nieren zu prüfen sondern ich will auf einen für mich verständlichen Niveau dies für mich geklärt haben, sodass ich es verstehen kann.

Damit ist gemeint, dass wenn die Syntheserelevanten Gene enthalten wären, ich eine Aussage darüber erhalten kann, ob der Syntheseweg von Serotonin, Dopamin etc verändert ist?

Hat der Endo nur den oGTT gemacht, oder noch weitere Untersuchungen? Reaktive Hypoglykaemie kann u.A. von Diabetes kommen, aber soweit ich weiss z.B. auch durch Morbus Addison hervorgerufen werden. Morbus Addison hat auch einige einigermassen passende Symptome, von dem her was du bisher beschreibst.

Hat das gar keinen Unterschied gemacht? Hast du irgendwelche Wirkungen oder Nebenwirkungen bemerkt?

Was heisst „ohne Vorteile“? Welche Wirkungen, Nebenwirkungen?

Wann war der Burnout genau?

Warum bist du weg vom Sertralin? Hatte es Nebenwirkungen? Hat es Wirkung verloren oder schien die Wirkung nicht ausreichend zu sein?

Ich erinnere mich auch, dass du irgendwo von einem Arztwechsel geschrieben hattest. Wieso war der gewesen?

Woher kam denn die Gewichtszunahme? Kannst du dein Hungererleben und dein Essverhalten beschreiben? Wie hat sich das im Laufe der Zeit geaendert?

Und was heisst „schlechtere Wirkung“ genau? Mehr Nebenwirkungen? Weniger konzentrationsfoerdernde Wirkung?

Gewichtszunahme kann unter Umstaenden bei lipophilen Medikamenten zu einer Wirkungsreduktion fuehren, da die einfach an Lipidgeweben haengen bleiben. Das ist aber nach meinem letzten Stand wissenschaftlich noch nicht wirklich gut verstanden und haengt vermutlich von unterschiedlichen Faktoren und u.A. auch stark vom jeweiligen Stoff ab. Lisdexamfetamin ist selber nicht wirklich lipophil, aber Dextroamphetamin ist es soweit ich weiss (aber auch nicht extrem). Die Wirkung koennte also theoretisch bei erhoehter Fettmasse beeintraechtigt sein. Das ist jetzt aber ein educated guess.

Was war mit dem Blutdruck zu der Zeit und spaeter?

Was wurde in dem Rahmen noch getestet oder ausgeschlossen? Schlafapnoe kann mWn vom Gewicht her kommen, aber auch durch Herzprobleme oder Diabetes kommen/verschlimmert werden.

Wurden 2022 keine weiteren Tests gemacht? Theoretisch besteht immer die Gefahr eines falsch gemessenen Wertes, aber 17,5 wuerde auf ganz krasse Hyperinsulinaemie hindeuten. Dann sollte meinem Verstaendnis nach der Test entweder wiederholt werden oder ein Diabetes oder ein Nebennierenproblem (Morbus Addison z.B.) abgeklaert werden. Es sei denn, du haettest im Vorfeld zum Test nicht korrekt gefastet.

Wo lag er denn?

Gerade in Verbindung mit Vitamin B12-Mangel (erinnere ich mich da korrekt?) sollte ein Absorptionsproblem ausgeschlossen werden. Hast du irgendwelche Verdauungsprobleme, „food cravings“, Hautausschlaege, „brain fog“? Oder irgendwelche bekannten Lebensmittelallergien? Ist das mal abgeklaert worden?

Sertralin erhoeht, wenn ich mich korrekt erinnere, auch BDNF (brain-derived neurotrophic factor) im Gehirn. BDNF ist extrem hilfreich und scheint u.A. an der Appetitregulation beteiligt zu sein.

Gerade wenn dir Sertralin geholfen hat, aber Bupropion das nicht tut, koennte es auch am BDNF liegen. Bupropion ist naemlich eines der wenigen Antidepressiva, die NICHT zu einer Steigerung des BDNF fuehren. So mal als Gegenvorschlag zu deiner Serotoninhypothese.

Also mein Abschluss ist in Informatik mit Nebenfach Mechatronik, habe ich sogar mit Auszeichnung trotz unerkanntem/unbehandeltem ADHS geschafft. Ich hatte aber als Kind einen Therapeuten, der mit mir sowas wie „wissenschaftliche Ergotherapie“ gemacht hat (ich habe seitdem ich 3 1/2 Jahre alt war nur an Buechern gehangen und nonstop nervige Fragen gestellt und in der Schule wurde mir das ziemlich kaputt gemacht und das fand der Therapeut wohl nicht gut) und dabei auch ein bisschen Grundlagen von Biologie und Chemie gemacht hat. Und naja, mit 8 war der Pschyrembel mein Lieblingsbuch. Daneben habe ich halt ein autistisches Spezialinteresse am Thema, was auch meiner eigenen Krankheit und der meines Hundes geschuldet ist.

Wenn bei dir unter Stress auch das Gehirn „ausschaltet“, dann kann das vllt auf eine Beteiligung des PFC hindeuten. Niedrige BDNF-Level im PFC sind ausserdem mit Depressionen assoziiert.

In meinem Fall koennte die PC1/3-Problematik theoretisch ueber POMC vermittelt mit niedrigen BDNF-Leveln zusammenhaengen. Dazu ist aber nicht besonders viel bekannt, deshalb lasse ich hier mal die weitere Spekulation.

Ich habe in praktischen allen der grossen Verstoffwechselungsgruppen mindestens einen Gendefekt. Bei den CYPs ist das CYP2D6, da habe ich sogar 6 funktionseinschraenkende Gendefekte (nicht, dass mehr als 2 noetig waeren, um die Funktion vollstaendig herunterzusetzen). Amphetamine oder Atomoxetin werden ueber CYP2D6 verstoffwechselt, daneben viele SSRIs. Bei Sertralin habe ich schonmal erwaehnt, was CYP2D6 tut.

Elontril fuehrt uebrigens auch bei normalen CYP2D6-Verstoffwechslern zu einer sehr starken Reduktion der CYP2D6-Aktivitaet. Das macht es zum einen durch stereoselektive Bindung (also es legt die Enzyme direkt lahm) und zum anderen durch Herunterregeln der Transkription des Genes (also es fuehrt zu reduzierter Produktion von CYP2D6).

Ich habe ausserdem einen heterozygoten Gendefekt auf CES1A1, was fuer die Verstoffwechselung von MPH noetig ist. Wie gut Ritalin und Medikinet gewirkt haben, war bei mir immer extrem schwankend. Manchmal hatte ich gar keinen Effekt, manchmal hat es viel zu stark gewirkt.

Daneben habe ich auch einen Gendefekt auf AMACR und je einen auf einer SULT und einer UGT. AMACR ist z.B. bei der Verstoffwechselung von Ibuprofen und Naproxen beteiligt. Die SULTs und UGTs sind an vielen Entgiftungsprozessen beteiligt. U.A. scheine ich deshalb Estradiol nur sehr langsam abzubauen. Und ich bekomme von extrem vielen Medikamenten Nebenwirkungen.

Das alles ist bei OPs oder so sehr gut zu wissen.

Ja, wobei ich heutzutage nur selten wirklich nicht anders kann, als rumzuzappeln oder mich zu bewegen. HIIT hilft eigentlich ganz gut dagegen, aber ich bin noch nicht ganz darueber hinweg, dass meine Eltern mir das mit Gewalt abgewoehnen wollten.

Habe ich auch, schliesst sich leider nicht aus. Ist mal mehr und mal weniger. Scheint besser geworden zu sein, seitdem ich Gluten weglasse. Ausschlaege und Verdauungsprobleme sowie „food cravings“ sind auch besser geworden. Ich habe die genetische Vorbedingung zur Zoeliakie, hab mich aber noch nicht testen lassen. Weil meine Mutter das auch schon hatte und wirklich ueberall Gluten drin ist, habe ich nie gemerkt, dass das nicht normal ist.

Ne, eher „Ich habe in jeder Lutealphase weiterrecherchiert, wo man sich auf der Welt von der Klippe schmeissen kann, ohne dass andere Menschen einen finden, um sozialvertraeglich auszusteigen“.

Mit der Verhinderung von Langzeitfolgen der fruehen Menopause habe ich mich die letzten paar Monate relativ stark auseinandergesetzt. Leider habe ich schon Osteopenie. Aber vllt kann ich ja irgendwann auf einen kombinierten GIP/GLP1-Agonisten umsteigen, wenn Tirzepatid mal bezahlbar werden sollte. Das koennte eventuell die Knochendichte nochmal erhoehen.

Es kommt drauf an, was man feststellt und was man wie vorzeigen will. Bei mir ging es mit dem Zyklustagebuch darum, Aerzten glaubhaft darzulegen, dass mein Menstruationszyklus nicht einfach nur „normal“ ist, sondern ich ernsthaft damit nicht leben kann.

Es ist auch eigentlich egal, wie man es darstellt, solange man fair und einigermassen fundiert mit den Daten umgeht. Das wichtigste ist, dass man vergleichbare Daten sammelt, um irgendwie belastbare Informationen zu generieren. Wenn du z.B. jeden Tag ein numerisches Tagebuch fuehrst, in dem Symptome wie Schlafprobleme und Muedigkeit vorkommen und dann ein Vitamin D-Mangel festgestellt wird und du den behebst, dann sollte sich das in den numerischen Werten irgendwie niederschlagen. Und man kann dann auch quantifizieren, wieviel das geholfen hat. Man kann sogar statistische Analysen mit R oder in Python machen.

Um dir das, was ich meine, zu veranschaulichen, hier die Kurve von meinem 8. getrackten Zyklus. Das war im Juni 2022.


Hier ist die Kurve von meinem 14. getrackten Zyklus, das war im Dezember 2022 unter Zoladexbehandlung.

Dadurch, dass ich die einzelnen Aspekte alle uebereinander geplottet habe, kann man gut sehen, wie mein „Gesamtleid“ verlauft. Wenn man mehrere der Zyklen vergleicht (also mehr als ich hier gezeigt habe), kommt man auch schnell drauf, was los ist… bei mir faengt das Leid naemlich immer grob in der Mitte des Zyklus an, also da, wo der Eisprung sein sollte. Und durch Vergleich der beiden Zyklen mit und ohne Behandlung kann man sehr gut die Wirksamkeit erkennen.

Wenn du jetzt ein aehnliches Tagebuch haettest, in dem du die fuer dich relevanten Aspekte abbildest, dann kannst du damit auch einen Gesamtverlauf darstellen. Man kann aber auch die einzelnen Kurven einzeln raussuchen und schauen, ob es irgendwo statistisch einigermassen aussagekraeftige Stellen gibt. Stellen wir uns z.B. vor, dass dir ein Mittel bei der Konzentration hilft und den Schlaf verschlechtert, letzteres aber nur waehrend der Eingewoehnungsphase. Dann wuerdest du erst keine Aenderung im Gesamtbild bekommen, aber die Aenderungen in den einzelnen Kurven beobachten koennen und nach der Eingewoehnungsphase eine insgesamte Verbesserung sehen. Damit kann man dann auch gut sehen, wie sich die unregelmaessige Einnahme von Medikamenten niederschlaegt (zumindest wenn man notiert, was man wann genommen hat).

Wenn man ein solches Tagebuch tageszeitabhaengig aufgeloest fuehrt, dann kann man damit ggf. noch mehr erkennen. Z.B. koennte man vllt Verschiebungen im Tagesrhythmus erkennen oder halt objektivieren, ob etwas mit Nahrungsaufnahme oder Medikamenten zusammenhaengt (sofern die Zeiten davon auch eingetragen werden). Das ist dann halt mehr Aufwand, aber kann vielleicht gerade wenn man sich Sorgen macht helfen.

Ne, das ist in diesen guenstigen Tests nicht drin. Die schauen nur ganz punktuell auf gewisse Stellen im Genom. Da bekommst du vielleicht eine Aussage, ob deine CYP2D6-Funktion durch einen bekannten Defekt eingeschraenkt ist oder du zu bestimmte Voraussetzungen fuer erblichen Brustkrebs oder so hast. Man kann aber auch zusaetzliche Kopien von Genen haben, die zu einer erhoehten Aktivitaet fuehren, und sowas habe ich in diesen guenstigen Tests noch nie gesehen.

Bzgl „Mangel durch vorher SSRI“… wie lange ist denn das her, dass du das abgesetzt hast? Normalerweise erholt sich so etwas relativ schnell.

Mich würde das sehr interessieren.
Wirklich Synthese, nicht Abbau? Spannend…

Das hier scheint das anzusprechen…

Ja, mich interessiert das auch sehr. Ganz besonders, weil ich ein CYP2D6 poor metabolizer bin. Hier die Studie, die ich im Kopf hatte: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1111/j.1471-4159.2011.07339.x

Durch die Gabe eines CYP2D6-Inhibitors ist bei den Ratten mit blockiertem „klassischen“ Syntheseweg die Dopaminkonzentration in mehreren Gehirnbereichen gefallen (im Striatum und Nucleus Accumbens, augenscheinlich weniger stark ebenfalls in der Substantia Nigra und im Frontallappen). Gabe von Tyramin ins Striatum fuehrte bei nicht-blockiertem CYP2D6 ausserdem zu staerkeren Anstiegen des extrazellulaeren Dopaminlevels als bei blockiertem.

Sowas laesst sich nicht immer direkt uebertragen, aber trotzdem ein sehr spannender Artikel. Wie er auch anspricht, ist es moeglich, dass beim Menschen der CYP2D6-vermittelte Syntheseweg noch wichtiger ist als bei Ratten.

Ob man Schwindel von CYP2D6-Substraten bekommt, scheint uebrigens auch mit einer eingeschraenkten CYP2D6-Funktion assoziiert zu sein, was ggf. fuer den einen oder anderen ADHSler interessant sein koennte (ich bekomme von allem in die Richtung Schwindel): https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphar.2021.624104/full

Ich wollte es gerade einarbeiten.
Zu spät… :wink:

Es wurde ein oGTT gemacht und da kam heraus, dass ich in den Unterzucker gehe nach einer Mahlzeit wenn Insulin ausgeschüttet wird, daraufhin verschrieb er eben Metformin jeweils morgens und abends. Der HbA1c ist in Ordnung und somit liegt kein Diabetes vor eben aber Insulinresistenz. Morbus Addison glaube ich jetzt nicht da Blutdruckabfall nicht beobachtbar ist und die Braunfärbung (Bronzefärbung liegt jetzt nicht vor), auch keine Bauchschmerzen. Was vor liegt ist Acanthosis nigricans undzwar in den Leisten hauptsächlich und ein ganz bischen in den Achselhöhlen. Das war die Annahme des damaligen Endikrionologen zu sagen, ich könnte später am Diabetes leiden (sagte ihm dass mein Vater ein Typ 2 Diabetes hat)

Ich habe keinen Unterschied verspürt. Ich begann mit 10mg und steigerte bis zu 80mg wobei ich dies nur in Verbindung mit Methylphenidat Retard 30mg genommen habe jedoch nicht mit Elvanse; damals war Elvanse noch nicht in Deutschland zugelassen. Kombiniert man Atomoxetin mit Elvanse und stellt dies eine Alternative zu Elontril da?

Nebenwirkungen war eigentlich keine und ich habe so gut wie nichts verspürt und wenn man es mit Elvanse kombinieren würde, wäre die Wirkung anders?

Der Burnout war Oktober 2020 ca. und Ende März Job verloren. Es fühlte sich so an: Ich nahm wie immer Elvanse 70mg aber irgendwie war ich kraftlos müde und nicht konzentriert. Ich war auch angespannt und eine Last die auf mir lag wurde immer größer und ich habe dann (wahrscheinlich war das der Aufhänger Metformin zu nehmen wegen Insulinresistenz ) unmengen von Kohlenhydraten essen müssen um irgendwie konzentrierter zu sein also ich habe manchmal abends eine ganze Packung Toastbrot (wie man es aus dem Supermarkt kennt als ganze Packung, vielleicht 500g) verschlungen nur um einigermaßen einschlafen zu können (bessere Laune und gegen eine Unterzuckerung anzukämpfen). Hatte ich nicht unmengen von Kohlenhydraten verschlungen hätte ich nicht abends zur Ruhe kommen können… ich weiß nicht ob das normal ist bei einem Burn - Out?

Weg von Sertralin 100mg auf 50mg da ich eher müde war, auf dem Bett lag, kaum Antrieb hatte. Zum Schluss nach Reha ende war ich eher noch ein wenig depressiver der behandelnde Arzt aus der Reha meinte ich könnte Sertralin bis 200mg nehmen also hochdosieren, wenn nötig. Dadurch, dass ich eben depressiver wurde habe ich das nicht gemacht da ich ja Elvanse wieder nehmen wollte und eben nicht wußte ob sich 100mg mit Elvanse 70mg vertragen. Wirkung somit etwas verloren bzw. schwächer geworden zu sein. Ich habe daneben noch Mirtazapin 7,5mg zum Schlafen genommen, das habe ich vielleicht vergessen zu erwähnen.

Am meisten aufgeregt hat mich, dass ich eben zwar ruhig, gechillt, zufrieden glücklicher damit bin aber auf dem Bett liegen und Decke anstarren ist natürlich auch nicht unbedingt schön, Antrieb war kaum da.

Arztwechsel da nach Rehaende ich wieder Elvanse haben wollte und ein Arzt gefunden, der meinte Sertralin ist nicht gut bei ADS und er wolle mir Elontril verschreiben und sich solle ausprobieren 150 - 300mg und das Sertralin auf 50mg runterdosieren und dann auschleichen.

Gewichtszunahme durch Mirtazapin welches ich neben dem Sertralin 100mg nahm. Warum: Es entstand eine Unruhe im Laufe des Tages. Mirtazapin 7,5mg hat mich ruhiger gemacht und ich konnte abends dann einschlafen.

Schlechtere Wirkung von Elvanse 70mg, da durch den Burnout des Jobs sich mein Serotonin verschlechtert hat bzw. ich kann es nicht erklären.

Blutdruck 159 zu 105 bei Elvanse 70mg in Verbindung damals mit Rauchen und Metformin 2 x 1000mg und Mirtazapin 7,5mg zum Schlafen (Ende 2020 / Anfang 2021)

Natürlich endikrinologische Parameter wie Vitamin D, Vitamine, Mineralien etc.Testosteron
Senkung Testosteron, Senkung Eisen, Senkung HDL, und Steigung Triglyceride

bei 5,4 mmol/l und Nüchernglukose so bei 100mg/dl

Ich supplementiere B12. Verdauungsprobleme nur dann wenn ich viel Streß habe dann habe ich „keinen festen“ Stuhlgang.

Appetit hatte ich unter Sertralin weniger und auch unter ELontril habe ich weniger Appetit. Es lässt sich beobachten, dass ich weniger Energiereserven habe also ich mache Sport und fange an tierisch zu schwitzen und als ich unter Sertralin war habe ich weniger geschwitzt. Wenn ich total ausgepowert war hatte ich unter Sertralin so ein „Extra Boost“ also selbst als ich kaputt und müde war hatte ich plötzlich ein bischen Power bekommen, sodass ich selbst nach 1 Std Krafttraining plötzlich wieder Kraft bekam und noch 1 std drauflegen konnte. Das ist unter Elontril eben nicht so, also ich habe die Reserven nicht.

Wenn bei dir unter Stress auch das Gehirn „ausschaltet“, dann kann das vllt auf eine Beteiligung des PFC hindeuten. Niedrige BDNF-Level im PFC sind ausserdem mit Depressionen assoziiert.
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Ich weiß nur , dass abends ich mit Elontril und Elvanse deutlich besser konzentriert bin. Deutet ja auf Depression hin?

Leider sind die Diagramme sehr klein dargestellt, sodass ich nur mit bloßen Auge versuchen zu kann zu erkennen, dass es Datenreihen gibt, die unter der Behandlung eines Medikamenten einen konstanteren Verlauf aufweisen als ohne, wie du ja beschrieben hast: Vergleich Zyklus ausgehend von der Mitte der Datenreihe auf der Abzisse.

Klingt nach einer wissenschaftlichen Herangehensweise zur Identifizierung eines möglichen Problemes. Ich frage mich dann aber wie ich alle möglichen Abhängigkeiten betrachten kann. Ich habe das nicht aufgeschrieben ich gehe soetwas mehr in Gedanken durch. Ich nehme ja die vielen Medikamente und dann versuche ich eines zu erniedrigen in der Dosierung zb Elontril von 300 auf 150 und beobachte mich wie ich mich so fühle und wenn ich unter Leuten bin, was ich für ein Eindruck bei diesen erwecke. Damit will ich sagen, dass meine Herangehensweise auch vielleicht falsch ist bzw. einfach mehr subjektiv und nach Gefühl. Aber dass heißt nicht, dass ich jetzt von Elontril 300 auf 150mg bin. Ich habe ja angefangen mit 150mg bei Elvanse 70mg und ich hatte sehr wenig Antrieb sonst ist das wie bei 300mg.

naja so 4 Monate nehme ich kein Sertralin mehr. Insgesamt nahm ich dass ich so 8 - 9 Monate. Ich meinte dass eher so, dass ich durch den Burn - Out ein Mangel an Serotonin bekomme habe oder begründet, dass sich meine Depression verschlimmert hat. Und Sertralin wird genommen bei schwerer Depression aber es verbessert den Antrieb nicht. Das beste aus 2 Welten wäre sicherlich gut, Antrieb von Elontril und Stimmung von Sertralin aber wenn man das ja kombiniert mit Elvanse > Serotonin Syndrom

Lieber @Belmont, ich habe den ganzen Thread hier nicht vollständig gelesen, bitte entschuldige falls ich etwas schreibe was irgendwo schon beantwortet wurde :wink:

Mir ist der o.g. Hinweis sofort aufgefallen: HDL niedrig + Triglyceride hoch. Beides ist ein ein eindeutiger Hinweis auf Diabetes, schlechte Ernährung, metabolisches Syndrom.

Da du mit Metformin dennoch eine Verschlechterung der Blutfette hast, könnte es ein indirekter Hinweis auf eine Verschlechterung der Prädiabetes sein. Das solltest du ernst nehmen!

So wie ich verstanden habe, sind deine Hauptbaustellen

  • apnoe
  • prä Diabetes
  • Depression
  • adhs

In meiner Wahrnehmung hängt hier einiges zusammen. Wenn dein Adhs gut eingestellt ist reduziert sich meist auch die Depression.

Des weiteren sehe ich einen hohen Benefit für dich in der Lebensqualität, wenn du deine Ernährung umstellst und dich konsequent bewegst.

Es wird deine Prädiabetes günstig beeinflussen, du verlierst Gewicht (was sich günstig auf die Apnoe auswirkt) und eine zB mediterrane Ernährung bringt deine Blutfette wieder ins Gleichgewicht, reduziert die Entzündungen im Körper, was ebenfalls einen hohen Impact auf deine Prä Diabetes hat.

Und du solltest eng mit dem Arzt und der Endokrinologie zusammen arbeiten. Bei den Tabletten ist weniger oft mehr.
Hier braucht es einen mutigen Arzt der mit dir quasi bei Null beginnt.

Und mMn muss da was geschehen, nicht nur, weil es dir ja offensichtlich schlecht geht, sondern weil du mit dieser Dynamik sicher irgendwann auch noch kardiovaskuläre Probleme bekommst!

Daher, geh es zusammen mit den Ärzten an, Schritt für Schritt …

Ich drücke dir ganz fest die Daumen für einen positiven Neuanfang :sunny:

Wenn du da wirklich was rauskriegen willst:

  • Langsamer runterdosieren
  • Längere Beobachtung
  • Deshalb: aufschreiben!
  • Bewertungen nie anhand einzelner Tage, immer im 3-Tages-Schnitt

Ansonsten ist das wie mit dem Stock im Ameisenhaufen stochern und schauen, wie sich in den kommenden 20 Minuten das Wetter ändert :wink:

Metformin wurde abgesetzt da Arzt aus 1. Reha meint: Blutzucker ist ok. Dem Prof. aus der Endikrinologie ist das egal ob ich Metformin wirklich absetzen soll oder nicht, für ihn ist auch nur wichtig dass der HBA1c ok ist und der ist ok von daher bin ich ratlos. Blutfette steigen und steigen von Jahr zu Jahr der Untersuchung.

Ich nehme zur Zeit KEIN Metformin da mir keiner sagt ob das mit Elontril und Elvanse verträglich sei. Und aufgrund der Tatsache, dass

@dreeenia hat ja gesagt, das der BDNF Faktor Einfluss hat und Sertralin als SSRI hat darauf Einfluss : Lerngeschwindigkeit, Neuofluidität usw. das muss irgendwie zusammenhängen

Das Gewicht bleibt stehen wahrscheinlich esse ich zuviel und ich habe nochmal Sport erhöht. 4 Tage die Woche a 45min Schwimmen. 3-4 Tage Kraftsport mit Hanteln und 2-3 Woche noch Übungen mit Körper: Liegestütz, Bauch, Beine Po und es wird nicht besser.

Zusammengefasst die 4 Punkte von dir und

vorher:

Reha 2022 Sommer: Kein Metformin, Sertralin 100mg morgens, Mirtazapin 7,5mg , div. Blutdrucksenker, sehr belastbar, lag im Bett oft,müde, antriebslos, gut gelaunt, gesellig, Libido mässig, Testosteron wenig aber Interesse an Frauen

nachher:
Kein Metformin, Kein Sertralin 100mg und Kein Mirtazapin 7,5 dafür aber Elontril 300mg und Elvanse 50mg, Pregabalin zum Schlafen 100mg: Mehr Antrieb, depressiv, nicht belastbar, keine Libido, kein Interesse an Frau, wenig Testosteron

Danke für deine Rückmeldung @Belmont

Gibt es eine Uniklinik in deiner Nähe? Bitte lass dich mal zur Endokrinologie/ Fettstoffwechselambulanz überweisen, die behandeln auch alle anderen endokrinologischen Krankheiten, zB Diabetes, Schilddrüse usw. Hier werden Gen Tests bei Bedarf gemacht und ich bin sicher, dass die Ärzte dir dort helfen können.

Das Thema Ernährung wird dort ebenfalls betreut.

Versuch nur kleine Schritte zu ändern und den Fokus auf das zu setzten, was du beeinflussen kannst. Bewegung vor allem draußen an der frischen Luft, Ernährungsumstellung ggf in der Gruppe bringen innerhalb einiger Wochen bereits Verbesserungen.

Den Medikamentenplan sollte ein Arzt begleiten, so dass du kleinschrittige Änderungen umsetzen kannst.

Du sagtest, du nimmst Blutdrucksenker, nicht wahr? Auch hier kann Antriebslosigkeit, Müdigkeit etc als Nebenwirkung auftreten. Betablocker zB stehen im Verdacht, dass sie Depressionen verstärken können sowie Gewichtszunahme forcieren.

Alles hängt mit allem zusammen, daher immer kleine Veränderungen zusammen mit deinen Ärzten vornehmen, damit du weisst, was von was kommt :slight_smile:

Wie meinen ?