Hi, ich kämpfe aktuell auch mit meiner Elvanse Dosierung und weiß aktuell nicht weiter.
aktuelle Dosis:
Aktuell bin ich bei 150mg Bupropion und 30mg Elvanse (20mg früh, 10mg mittags).
Wirkung am Beispiel des Arbeitstages:
Das Elvanse (in Wasser gelöst) nehme ich früh mit ausreichend Frühstück (primär Haferflocken) zu mir, und merke nach circa 45m-1h die ersten Wirkungen.
Aktuell ist es Vormittag so, dass ich nur mäßig auf Arbeit zurechtkomme, sprich mittelmäßige Motivation, Antrieb und kognitive Leistungen. Nach circa 5h ist die Wirkung auch zu Ende, und ich dosiere nach dem Mittagessen mit 10mg nach.
Das geht dann circa 2h-2,5h gut, bevor die Wirkung abstürzt und die Symptome sich verschlimmern. Ab diesem Zeitpunkt sinkt auf Arbeit die Produktivität gen 0.
Seit einem Monat nehme ich nun zusätzlich das Bupropion (wegen Motivationsproblemen), spüre aber im Alltag wenig Unterschied, im Vergleich zu der Zeit davor. In den letzten Wochen gab es nur wenige Momente, in denen ich mich gut stimuliert fühlte. Ich erinnere mich da gerne an Momente auf der Arbeit, wo ich wie ausgetauscht war. Ich war weniger lethargisch, fühlte mich kognitiv deutlich leistungsfähiger, und mir fiel das Denken leichter, wo durch ich auch deutlich weniger KI im Alltag nutzte.
Jetzt würde ich gerne zu dem Punkt zurückkommen, und frage mich, ob ich unterdosiert oder überdosiert bin.
Die letzten Woche im Vergleich:
Die letzten Wochen bin ich immer mit 20mg früh, 20mg mittags gefahren, aber ich habe das Gefühl, dass die Dosierung trotz des Bupropions zu niedrig ist. Die “guten” Momente, sprich die, in denen die Wirkung gut ist, war im frühen Nachmittag, kurz nach der zweiten Dosis.
Test dieser Woche mit höherer Dosis:
Deshalb habe ich Anfang dieser Woche testweise mal 25mg früh, 15mg mittags probiert, was jedoch schlechter als erwartet ablief.
Ich war müder und unkonzentrierter als sonst, gestern hatten wir z.B. ein relativ langes Meeting, wo wir 4h den Präsentationen zugeschaut hatten, und ich hatte Probleme, fokussiert zu bleiben, ständig aus dem Fenster heraus geschaut, und das Gefühl, dass es mir Augen zusammenzieht. Gegen Mittag nach dem Meeting hatte ich Probleme, mich sozial ins gemeinsame Mittagessen zu integrieren, ich schaute lieber aus dem Fenster, als ich fertig mit essen war. Nach dem Mittag hatte es sich angefühlt, als würde die 2. Dosis nur recht kurz halten, als wären meine Dopaminlager aufgebraucht.
Deshalb bin ich erstmal wieder auf 20/10/0 herunter.
Um diesen Thread nicht nur mit meiner Symptomatik zu spammen, hier noch meine typischen Symptome bei Überdosierung und Unterdosierung:
Überdosierung:
Unterdosierung:
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Brainfog
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schlechter Reizfilter, Arbeit meist mit Kopfhörern
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schnell abgelenkt (was macht der Kollege da drüben eigentlich?)
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Wortfindungsstörung
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Müdigkeit
Nun meine Fragen:
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Macht es sinn, testweise die Dosierung einen größeren Schritt nach oben zu schrauben, und nach einer Woche zu schauen, ob die Symptome sich bessern?
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Wenn ja, wie groß die Schritte, und wie würdet ihr es am besten anstellen?
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Habt jemand Erfahrungen mit Elvanse in Kombination mit Magnesiumglycinat? Im ADHDUK-Subreddit wird vom Magnesium geschwärmt, da es gegen die Nebenwirkungen vom Elvanse helfen soll
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Ich habe in meine Eindosierungstabelle geschaut, und da hatte ich letzten Herbst vermehrt Tage, an denen ich mit 30-40/30/0 gut gefahren bin. Da hatte ich 30m-45m die erste Wirkung, und mit der zweiten Dosis die gute Wirkung bis abends 18:30 (ausgenommen des Zeitraums zwischen den beiden Dosen).