Was mir noch aufgefallen ist. Ich setze gedanklich oft Symptome von Unterdosierung und die des Rebounds gleich. Im Moment gehe ich davon aus, dass ich mit 30 mg unterdosiert bin.
Könnte es auch sein, dass ich wochenlang überdosiert war und durch die verlängerte Wirkzeit (zusammen mit Bupropion) eine Art Akuttoleranz entwickelt habe. Wenn ich jetzt runter gehe, dann reagiert mein Körper vielleicht mit einem hässlichen Rebound wegen Entzug. Und das was ich als Unterdosierung interpretiere ist eigentlich eine Überdosierung…
Gibt es hier jemanden ohne Rebound? Wie stellt man bei einer optimalen Dosierung fest, wann es beginn zu wirken und wann es endet?
Die körperlichen Nebenwirkungen bei einer Dosiserhöhung sind nach Tag 3 besser geworden. Die Wirkung war am 1. und 2. Tag um 2h länger. Ab Tag 3. ist die Wirkungsdauer bis zum leichten Rebound gesunken. Meine körperlichen Nebenwirkungen in den ersten Tagen waren, z.B erhöhter Puls, Kalte Hände und Füße, keinen Appetit
Meine Wirkung in chronologischer Reihenfolge:
(War bis jetzt jeden Tag so)
9:45 Uhr: Wirkungseintritt
leichtes Anfluten mit kurzzeitiger leichten Unruhe
10:15 Uhr: Wirkung vollständig da
leichte Euphorie, Motivation zu Arbeiten, Aufgaben erledigen, Selbstbewusst, keine Ängste und Sorgen mehr, innere Ruhe, bin etwas gesprächiger und komme aus mir rau, mehr Antrieb
12:30 Uhr: leichte Unterzuckerung spürbar
Wirkung dadurch etwas unangenehmer. Fühlt sich etwas benommen an.
12:45 Uhr: Mittagessen
13:00 Uhr: Wirkung wieder spürbar besser
Wirkung wieder gut aber etwas anders als Vormittags. Euphorie, Antrieb und Motivation etwas abgeschwächt aber immer noch besser als ohne Medikament.
15:00: Gute Wirkung von Vormittag fängt an spürbar nachzulassen (Rebound)
Augen sind etwas empfindlich, Kopf fühlt sich bisschen an wie in Watte gepackt, sozial wieder etwas zurückgezogener und ängstlich, leicht getrübte Laune, schneller gereizt, innere Unruhe
17:00: Rebound lässt nach
Augen fühlen sich wieder normal an, Kopf nicht mehr benommen, ein Gefühl von Ruhe weil wahrscheinlich davor Rebound, Stimmung wieder mehr stabil
20:00 Uhr: Wirkung ganz leicht spürbar
Die Phase nach dem Rebound fühlt sich an als würde Elvanse nur ganz leicht subtil noch wirken.
23:00 Uhr: Schlafen gehen
ich schlafe schnell ein und schlafe seit der Dosiserhöhung mehr durch.
Nächster Morgen:
leichte Motorische Unruhe und spürbar gute Laune.
Ohne Medikamente vor allem am nächsten Morgen sprudle ich oft vor Gefühlen jeglicher Art.
Also Elvanse stellt die Intensität bestimmter Emotionen und Gefühle deutlich zurück.
Und dann fängt alles wieder von vorne an.
Mir ist aufgefallen dass ich oft Zwischenmahlzeiten haben muss damit die Wirkung stabil bleibt.
Die 50mg fühlen sich deutlich besser als die 30mg die ich davor 12 Monate genommen habe. Rebound war bei 30mg deutlich intensiver.
@crizzledizzle 1:1 mein Erleben und Empfinden mit Elvanse 50mg was du beschreibst.
Nach 2J bin ich an manchen Tagen mittlerweile soweit, dass ich Elvanse weg lasse, weil mich das rauf und runter (was du mit Rebound beschreibst) im Arbeitsalltag unberchenbar macht. Morgens Hui und nachmittags Pfui. Das kann ich mir im Job nicht leisten
Bin da auch ratlos.
Insgesamt hilft mir Elvanse gut, aber diese Schwankungen sind schon schwierig
Und wie kommst du damit mental so zurecht ?
Mir fehlt glaub ich noch teilweise die Akzeptanz, diesen Zustand mit dem Rebound anzunehmen, und bin immer auf der Suche nach einer Lösung.
Ich glaube das zu Akzeptieren würde mir manchmal auch den Rebound etwas vereinfachen.
Freut mich schon insgeheim das es nicht nur mir so geht
Also mit 50mg läuft es besser, aber ich glaub diese Rebound Geschichte wird niemals richtig vorbei gehen.
Ich habe den Rebound mental auch nicht gut akzeptiert, wollte aber auch nicht sändig dran denken noch Medikamente einzunehmen.
Ich behelfe mir, wenns schlimm wird mit einem schönen starken Kaffee und hab’s für mich akzeptiert wie es ist. Anfangs mit Widerstand, aber jetzt ist es ok.
70mg sind mir zu heftig, das hatte ich getestet, da ist der Rebound (zumindest bei mir) noch steiler.
Das hört sich ja trotzdem gut an.
Vor allem in der Arbeit profitiere ich von der Wirkung.
Ohne war es in meinem Beruf katastrophal…
Ich glaube mit Therapie und ein wenig Geduld ist der Rebound sofern nicht so schlimm auch ein machbares Ding.
Das wird mit Sicherheit immer besser und besser werden.
Es gibt auch Wochen, da hab ich gar keinen Rebound.
In manchen Phasen dann wieder täglich.
Manchmal hab ich das Gefühl dass hängt grundsätzlich auch von der Tageslaune und anderen Umständen ab.
Hallöchen,
bräuchte mal Hilfe von den etwas Erfahreneren hier:
Die ersten 2,5 Monate mit Elvanse liefen toll, hab eindosiert und relativ schnell den Dreh rausgehabt, wie ich zwischen 20-30mg je nach Zykluszeitpunkt optimal dosieren kann… außer, dass kurz vor/während der Menstuation 30mg knapp zu wenig schien.
von meinem Arzt gabs auf Nachfrage das OK vor/während Menstruation hoch zu dosieren, was ich aber (noch) nicht gemacht habe, denn es waren Feiertage und im Anschluss hatte ich auch noch frei, sodass ich nicht „funktionieren“ musste.
insgesamt habe ich in der Zeit (2 Wochen) eher weniger dosiert (nur 20mg, für mich „Mindestdosis“, um nicht Symptome von Unterdosierung zu haben)
schon kurz vor den Feiertagen (damals hab ich es auf den Zyklus geschoben) und vor allem seit ich wieder arbeite und wieder wie zuvor zwischen 20 und 30mg dosiere, merke ich zunehmend, dass die Dosis nicht mehr ganz zu stimmen scheint… (jetzt ca. 1,5 Wochen wieder wie vor Feiertagen dosiert)
Symptome:
Ich bin reizbarer, impulsiver, unausgeglichener, ungeduldiger, fahriger, unkonzentrierter, unklarer, unentschiedener, müder, energieloser, chaotischer…
Mache z.B. plötzlich viele Rechtschreibfehler (vorher nie ein Problem! Im Gegenteil!), ich falle Leuten auffällig oft ins Wort und irgendwie ist mir der Überblick verloren gegangen (sonst meine Stärke).
Kann das eine Unterdosierung sein?
Oder ist das jetzt das „Nachhängen“ von 2 Wochen weniger Medikament und insgesamt fehlender Routine durch Feiertage/Urlaubstage?
Insgesamt hab ich das Gefühl, dass plötzlich alle ADHS Symptome verstärkter auftreten als jemals zuvor, was bestimmt am „Unmasking“ liegt und weil ich seit Beginn der Medikamentennahme weniger Copingstrategien anwende…(und natürlich jetzt besonders drauf fokussiert bin).
Ich frage mich nach viel Lesen m Forum natürlich auch, ob ich vielleicht jetzt einfach an dem Punkt angekommen bin, wo nochmal diese eine Anpassung der Dosis notwendig ist? Woran würde man das feststellen? Und um wieviel mg würde dann angepasst werden?
Gibt es einen Rat, eine Einschätzung, eine Tendenz? (Die ich dann natürlich noch mit meinem Arzt besprechen werde! Das ist mir schon klar!)
Ist das immer so bei dir, also von morgens bis abends?
Ich frage deshalb weil ich diese Symtome vom Rebound kenne. So verwirrt wie ich zeitweise dann bin, bin ich noch nie zuvor gewesen, also ohne Medikamente, aber bei nachlassender Wirkung ist es teilweise ganz schlimm.
Das was du beschreibst erinnert mich daran. Also würde ich sagen: unterdosiert!
Interessant! Das schreiben hier einige crossover so, mich inklusive. Die Ursache kenne ich selbst nicht. Ich tue mich auch schwer damit, mal mehr mal weniger
Auf jeden fall bist du nicht allein. Ich fühle mit dir. Ist echt keine schöne Situation, das verstehe ich total!
das ist schwer zu sagen. Ich hab schon das Gefühl, dass die Symptome trotz Einnahme und über den ganzen Tag da sind… allerdings unterschiedlich stark.
Momentan nehme ich gegen 9:00 Uhr 20mg Elvanse bei der Arbeit mit einem Frühstück ein.
(Frühstück seit Beginn unverändert: Apfelschnitze, Körnerbrot („das Pure“) mit vegetarischem Belag, manchmal noch ein paar Nüsse)
Nach ca 30 Minuten merke ich so nen leichten „Lift“ als hätt ich halt ne Brille auf…
Da der Job (Schulsozialarbeit) ziemlich trubelig ist, verfliegt so ein Vormittag schnell… ich hab verschiedene Aufgaben, viele Unterbrechungen, Taskwechsel, Kontakte…dabei strukturierte Zeiten im Stundenplan und Zeiten, die ich selbstständig gestalte. Eigentlich mag ich das und hab das Gefühl, dass es das Richtige für mich ist.
Ich habe dabei allerdings auch wenig Zeit in mich reinzuhören, wie ich gerade die Medikamentenwirkung wahrnehme und könnte auch nicht unterscheiden, was gerade vom Medikament oder durch Adrenalin, Dopamin, oder sonstige Vorgänge kommt…
Gegen Mittag, ca. 12:30-13:00 Uhr nehme ich bisher je nach Zykluszeitpunkt 0 mg, 5mg oder 10mg ein. Ebenfalls zu nem kleinen Snack (identisch mit Frühstück, manchmal auch Müsliriegel oder Banane). (Habe meist um die Zeit auch ein leichtes Schwindelgefühl).
Trinken klappt recht gut… schleppe meine 1 Liter Flasche ständig mit mir rum und fülle sie mittlerweile sogar manchmal nochmal auf…(für mich ne reife Leistung, neige seit meiner Kindheit dazu viel zu wenig zu trinken)
Die Aufteilung der Einnahme ist mit meinem Arzt besprochen.
Tendenziell wird es am Mittag mit den Symptomen noch schlimmer, allerdings hatte ich jetzt auch oft am Vormittag schon das Problem, dass ich in Gesprächen nicht kontrollieren konnte, andere zu unterbrechen, was mir sehr unangenehm ist Außerdem war ich fahrig, hab eben viele Rechtschreibfehler (Flüchtigkeitsfehler) gemacht, wollte zu viele Dinge gleichzeitig machen (mit verschiedenen Gegenständen an verschiedenen Orten - hab mich damit natürlich selber aus dem Konzept gebracht), alles soll „schnellschnell“ fertig sein, ich schmeiße vermehrt Sachen runter… hab das ständige Gefühl den Überblick zu verlieren, vergesse Absprachen, achte nicht mehr auf Details…
Hab schon überlegt einfach gegen Mittag mal noch mit nem Kaffee nachzuhelfen oder eben am Morgen direkt 30mg zu nehmen und die 2.Dosis am Mittag zunächst auszusetzen und das ganze dann eben doch wieder in der Eindosierungs-Tabelle festzuhalten…
Aber weiß nicht, ob das zielführend ist?
Was vielleicht auch erwähnenswert ist: der Trubel durch Außen und mein inneres Getriebensein sorgen öfters dafür, dass ich Pausen vernachlässige oder sie mir nicht möglich sind.
Selbst wenn es zeitlich möglich wäre: es stresst mich meist mehr eine Pause zu machen, anstatt all den Krempel abzuarbeiten, den ich für wichtig halte (teilw. im Hyperfokus?)
Spoiler: natürlich könnten manche Dinge auch warten…- geht aber nicht, wenn der Impuls was anderes will! Aaaaargh!
Gefühlt war das alles in den ersten 2,5 Monaten mit Elvanse aber deutlich besser…
Ja total, so gehts mir auch!
Bei mir ist es ähnlich wie bei dir oft ziemlich strubbelig im Joballtag, Pausen vergesse ich konsequent.
Und ich glaube genau das ist vllt des Rätsels Lösung? Regelmässige Pausen? Muss ich wirklich mal dran denken (das ist meist das Problem ;-))
Vielleicht der klassische Honeymoon? Mir ging es 1/2 Jahr blendend und irgendwann ist es bisschen gekippt. Ich bin dennoch mit Elvanse zufrieden, aber manche Nebenwirkungen nerven schon…vor allem das :
Als Honeymoon würde ich eher die ersten 7- 14 Tage der Einnahme bezeichnen, in denen ich sehr viele Langzeit-ToDos von vorne bis hinten durchgezogen habe, unglaublich viel ausgemistet und tiefengereinigt hatte und natürlich auch den stimmungsaufhellenden Effekt wahrgenommen habe.
Dieses Level hat sich dann gelegt und geblieben ist Fokus, Konzentration, Klarheit, innere Ausgeglichenheit, Verbesserung Sozialer Kontakte, Struktur, motorische Ruhe, Impulskontrolle bessere Energieverteilung über den Tag …usw.
Insgesamt dadurch mehr Selbstwirksamkeit und Leichtigkeit/Erleichterung.
Für mich sind das unterschiedliche Phasen.
Deswegen tippe ich eben eher darauf, dass ich aktuell unterdosiert bin…bevor ich aber an der Dosis oder der Einnahmezeit etwas verändere, wollt ich eben erstmal hören, welche Erfahrungswerte es gibt.
Oder gehört das alles zum Honeymoon und die eigentliche Wirkung ist ganz anders?
ich bin immer noch nicht wirklich weiter… nach einige (kurzen) Elvanse-Pausen und einem kurzen Ritalin-Exkurs (vielleicht war ich mal wieder zu ungeduldig, vielleicht hätte ich dem mehr Chance geben sollen, aber eine Wirkung bis 30mg habe ich nicht wirklich feststellen können… wenigstens nicht so heftig wie mit Medikinet 30-10/20…): ich nehme 50mg (also Elvanse) gestern auch mal 20mg kurz nach Mittag nachgeworfen, hatte ein ganz mieses Wochenende udn schon letzte Woche sehr durcheinander und dann nur noch erschöpft und wie paralysiert und sehr viel geschlafen, Depressionen, totale Zweifel und Überforderung. Und seit dem Wochenende wieder ein switch, schon was euphorisch (weil ich Elvanse das WE nicht genommen habe??), tue, mache, sehr viel, aber ich penne zu wenig. Ich bin teilweise echt stark am schwitzen (Hände, Füße) und habe gefühlt mehr Hyperfokus, auch etwas verbissen, nicht aufhören, wenn man sollte, alles auf einmal machen und auch bisschen mehr zwanghaft, so ziemlich aktiviert. Also das absolute Gegenteil von Ende letzter Woche und vor allem WE mit schlimmsten Depressionen, ging auch obwohl ich nicht so der Typ für bin mehrmals in Richtung alles zu beenden, wofür das Ganze… (hätte im Nachhinein vielleicht am WE nicht auf Elvanse verzichten sollen?!)
Es geht halt immer so weiter, bei dem ganzen Alltagsstress und Problemen ist es auch schwer zu sagen was wirklich von was kommt, wenig Schlaf ist dann zwischen schlecht und wirr, man funktioniert und tut, aber so effektiv und gesund ist es dann ja nicht. Werde mal Melatoninspray ausprobieren, mit Venlafaxin (SSNRI) nicht so toll, aber in geringen Dosen wohl kein Problem.
Man liest hier so viele Dinge, vieles kann man nachvollziehen, hat man erlebt oder durchlebt es nach wie vor, aber so richtig voran, so richtige Klarheit ist nicht wirklich da.
Würde gerne mal wissen, an diejenigen, die mehrere Teildosen nehmen, wie ihr das so macht. Hatte nämlich auch nochmal überlegt die 50mg auf 2 oder 3 zu teilen, damals habe ich auch wohl zu kurz getestet.
Es bleibt ein Drahtseilakt… am Wochenende 2 Tage = über 20 Stunden Schlaf, ab Sonntag bis hierhin 3 Tage (Arbeit) nicht einmal 15 Stunden, das ist schon nicht gesund
kenne ich auch von mir, bei mir hängt das auch mit wenig Schlaf zusammen. Das in Kombination mit Stress und gewisser Verpflichtung und Verantwortung (Arbeit, Soziales etc.) lässt mich innerlich am Rad drehen… gute Frage, ob es Unterdosierung ist oder Überdosierung, rein vom Gefühl würde ich sagen Unterdosierung bei dir. Ich erkenne mich da echt gut wieder, es auseinander zu halten, Für und Wider, ohne oder mit, was kommt wovon… macht einen richtig ratlos es ist zu 30-50% des Tages/der Zeit nach dem Zufallsmodus. Ich sehe schon, wie ich nach meinen jetzt paar guten/aktiven Tagen ZU VIEL tue und dann münden in Depression, Anhedonie, Paralyse und Rückzug von allem und von mir. Aber zurück zu dir:
mir kommt es vor, dass du wenig isst. Ich bin männlich, relativ groß und habe auch genug auf den Rippen, trotzdem werde ich bei längerer Zeit ohne/zu wenig Essen auch deutlich labiler was meine Symptome angeht, das ist vermutlich auch Typsache, aber meine Freundin bspw. wiegt deutlich weniger und dreht am Rad, wenn sie nicht zu festen Zeiten essen kann, ich esse teilweise auch tagsüber (Arbeit etc.) zu wenig oder nur so kleine Snacks bis ich vor Hunger fast umkippe… .das ist nicht gut, nur so ein Gedanke, muss ja nicht stimmen.
das bin 1:1 ich… das macht mich total wahnsinnig und hört sich widerrum eher nach Überdosierung an bzw. (für mich) der Gedanke ach du hast gar kein ADHS…
versuch es doch mal. Mittags/nachmittags 1-2 Kaffee helfen vielen hier, ich trinke die letzte Zeit glaube ich auch wieder zu viel Kaffee, habe lange Zeit OHNE geschafft trotz 20+ Jahre ordentlich bis immer mehr Kaffee. Damit die Medikationswirkung besser eingeschätzt werden kann. Habe ich nicht gemerkt… außer, dass ich vieelleicht jetzt mehr schwitze und bisschen mehr „drauf“ bin ab nachmittag/abends (bin ohnehin schon immer Nachtmensch gewesen),
ist das auch was zwanghafter als sonst? Das ist auch meine Empfindung bei mir… weil ich ja vorher zu wenig gemacht habe, ein Selbstwertthema, Imposter-Syndrom, zu viel Eigenerwartung und zu wenig Selbstachtung ist es bei mir.
Ich fand mich mit 70mg gefühlt zu hoch, mit 30mg zu niedrig, 50mg ist aber auch irgendwie … du hast ja noch Luft nach oben, sprich mit deinem Doc, ich würde vom Gefühl sagen, dass du zu wenig kriegst und genug Nahrung, Stress, Schlaf… das sind alles Faktoren die bei mir auch ein großes Thema sind. Es ist zum Mäuse melken, wa ?
Ich wette, da gibt es noch einen weiteren Einflussfaktor, so was wie Koffein.
Ließe sich vielleicht durch detaillierte Tagebücherei herauskriegen.
Nahrung, Schlaf, weitere Medis, Zyklus, Mondphase*…
Vielleicht ergänzt durch einem 100er Pack Urin-pH-Wert-Messpapierchen für morgens und mittags.
Ich messe seit ich mich mit der Dauer der Elvanse-Wirkung beschäftige immer mal wieder und kann keine direkte Korrelation feststellen. Ich komme allerdings auch nie über 6,8, eventuell würde erst dann ein Unterschied eintreten? Es schwankt zwischen 5,6 (unterste Skala) und 6,8 in für mich meist nicht nachvollziehbaren Zyklen.
ich habe mal testweise „nur“ 20mg Elvanse probiert gestern und heute und muss sagen, dass das nicht gut geht. Gestern sogar Schwindel / Brainzaps, kenne ich so eher davon, wenn ich mein Venlafaxin über 24h nicht genommen habe. Und nach etwa 5-6 Stunden kam mehr Unruhe, Aggressionen und Wut hoch, sogar ziemlich viel. Tagsüber war das heute auch eher so, zudem wirr/unstrukturierter als mit den (gedacht überdosierten) ±70mg. Scheint also wenn meine Dosis definitiv im Bereich 30-60mg zu sein, aber die anderen Faktoren besonders genug Schlaf zu kriegen und mit dem ganzen Stress auf Arbeit und Co. klar zu kommen… ist Attentin eine Option? vielleicht müsste ich mich meiner Angst und Befürchtungen stellen und ein Schlafmedikament probieren?!
Mein Termin beim ADHS-Doc morgen wird hoffentlich neue Erkenntnisse bringen, vielleicht muss ich noch mehr im Bereich 30-60mg testen, vermutlich auch 1-1-0 statt 1-0-0 ODER noch etwas zusätzlich am Mittag. Nehme ich Elvanse später als 8/9 Uhr ein, dann bin ich meistens nachts noch ziemlich wach, Schlafprobleme die immer schon da waren sind insgesamt so krass wie noch nie teilweise, dass ich viele Tage am Stück nicht wirklich viel schlafe(n kann).