Diskussion - Elvanse: wie sind eure Symptome bei Überdosierung, wie bei Unterdosierung und wie im Rebound ❓

Bei mir sind das Symptome definitiv für eine Überdosierung.

Aber hier gilt: Es ist sau schwer auseinanderzuhalten…

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Sage ja es ist zum Mäusemelken…zudem kalte Zehen/Finger und halt bisschen daneben/vergesslich. Habe halt auch relativ viel Stress und zu tun, Burnout kommt bald, Tinnitus und Schlafprobleme habe ich ja schon… bräuchte mal eine gute Portion Urlaub oder ganz frei…

Joa… bei mir hat sich so eine Depression angekündigt.

Rezidivierende Depressionen und eine Angststörung habe ich ja schon seit Ewigkeiten. Ist also mehr oder weniger Dauerzustand, von daher ist da nichts mit Depression „ankündigen“…

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Nimmst du Medikamente diesbezüglich?

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ja, Venlafaxin seit 2012. Erst 150mg mehrere Jahre, nun seit ca. 5 Jahren auf 75mg, war auch mal niedriger vor 3-4 Jahren, ging aber nicht gut…

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Würde an deiner Stelle den Arzt kontaktieren.

Welche Elvanse Dosierungen hast du schon ausprobiert und wie lange jeweils?

das ist es ja, war Anfang Februar bei ihm, aber nur Medis gekriegt (dafür aber reichlich), wegen Personalmangel sehr lange Wartezeiten, ich war an einem ARbeitstag dort, also lange Pause gemacht. Schwierg da auf die schnelle was zu kriegen, aber ja ich glaube auch, dass das sinnvoll wäre nochmal zum Arzt zu gehen und alles zu besprechen. Habe halt Angst und bedenken in alle Richtungen (ist kein ADHS, ist was anderes/schlimmeres, Medis funktionieren nicht, alles ausgeschöpft… keine Lösung, untherapierbar)

Elvanse habe ich mit 30mg gestartet Anfang September, dann 50mg und auch 70mg, dazwischen habe ich auch mehrere Tests gehabt, aber so richtig schlau geworden bin ich nicht. Hatte auch lange kein Koffein zu mir genommen, besonders Kaffee war sehr schwierig. Ich finde es schon schade, dass nach gut einem halben Jahr immer noch nicht so wirklich schlauer geworden bin :confused:

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Schwitzige Hände und erhöhter Puls sind einZeichen für erhöhtes Noradrenalin.
Wie die Aufregung beim ersten Händchen halten…

Ich würde daher auf Überdosierung tippen.

Aber bei einer Dosissteigerung oder Dosisverringerung sollte man dem Gehirn erst ein paar Tage geben, bis sich die vielen redundanten Regelkreisläufe einspielen konnten. Es kann da auch eine vorübergehende Anpassungsreaktion sein.
Manche sind da leider empfindlich als andere.

kann es (zusätzlich) am Venlafaxin liegen? Gibt es auch Leute hier, die durch Stimulanzien Tinnitus bekommen haben oder ein vorhandener stärker geworden ist? Bei mir ersteres der Fall leider…

Also runter von 50mg auf 30mg?! Ich verstehe das aber nicht, dass ich jetzt mit 50/60mg überdosiert sein soll…

Bei mir ist es sozusagen letzteres. Ich nehme durch die Stimulanzien den Tinnitus den ich wohl vorher schon hatte nun bewusst war. Aber eher außerhalb der Wirkung. Während der Wirkung ist die Frequenz anders und es ist nicht immer.

/Der Stress hört nicht wirklich auf und die körperlichen Symptome sind auch dauerhaft mehr oder minder da inkl. Tinnitus, kalte/schwitzende Hände/Füße, sowieso Druck auf Brust, Schlaf ist der allergrößte Mist . Stand Jetzt (seit Wochen/Monaten?!) ist die ganze ADHS-Medikation/Behandlung für mich gescheitert und ich frage mich, ob ich nicht OHNE Diagnostik und Medikamente besser dran wäre (ist natürlich auch wieder Produkt meines Zerdenkens und Overthinkings…)

Ich wünschte, dass mir irgendwie geholfen wird, vielleicht kippe ich demnächst Tod um, das habe ich schon öfters gesagt in meinem Leben (phasenweise), aber die letzten Monate ist der Schlafmangel auf der einen und Stress/Cortisol-Level auf der anderen zu hoch, entweder Herzinfarkt/Schlaganfall oder es bilden sich schon die ersten Krebszellen, Abwehr scheint auch nicht (mehr) die beste zu sein…

Ich bin natürlich keine Ärztin. Aber das klingt für mich nach deiner Angsterkrankung. Auch das mit dem tot umkippen.

Hol dir Hilfe! Geh in eine Klinik, vielleicht kann dir hier ja jemand eine gute in deiner Umgebung empfehlen :heart:

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1 Tag später, „einmal“ klug gewesen und früh (total fertig) ins Bett gegangen und sage und schreibe 12,5 Stunden geschlafen und seit morgens unterwegs und alles läuft deutlich besser. Quo vadis? Schwitze Hände und Füße, Puls hier und da was hoch, aber ging (vielleicht auch wirklich etwas die Angst?) Blutdruck gestern war zuerst 160/115 was natürlich krass ist, nach ein paar Minuten dann wieder „normal“ mit 130/85 … in 2 Wochen habe ich nun doch noch einen Termin bekommen bei meinem ADHS-Doc… was soll ich (in der begrenzen Zeit, die man hat) alles sagen?
Ob Trazodon vielleicht doch eine zusätzliche Alternative abends ist (aus Angst wie auch Mirtazapin vor Ewigkeiten von meiner PSychiaterin ausgestellt, nicht genommen)??? OB ich mit 30mg Elvanse vielleicht ähnlich unkonstante und unzufriedenstellende Wirkung habe PLUS den Nebenwirkungen wie auch schlechterem Einschlafen, kalte Finger/Zehen, Schwitzen… geht das auf die Pumpe/Organe? Welche Medikamente soll ich nehmen, welche Dosierung, was soll ich ändern, was kann ich alles tun damit ich irgendwie klar komme. Auf der Arbeit nach 3-4 Stunden werde ich was fahriger und unkonzentrierter als sonst, so als wäre mein Akku/Leistungsfähigkeit auc was eingeschränkt, klar bei dem Dauerstress die letzten Wochen und Monate, aber es lief DEUTLICH besser als gestern und einige Tage innerhalb der letzten Wochen… vielleicht ist Schlaf noch viel wichtiger (für mich) als ich dachte? Aber was tun, wenn man bis 3/4/5 nicht einschläft und morgens irgendwann wieder aufstehen muss (Gott sei Dank oft mobiles Arbeiten…)

Heute DEUTLICH weniger, wenig störenden Tinnitus, wie kann das sein? …

Vielleicht ist es denkbar, dass genug Schlaf und eine Vermeidung von Überlastung helfen könnte?

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as simple as that -_- aber was soll ich denn wegen der Dosierung machen? 30mg weiter und weiter… 40mg habe ich auch schon mal gemischt, mit 20mg und weniger ging es mir mehrfach nicht gut, aber vielleicht mehrmals mit 20-30mg … nervig nervig (und vielleicht doch mal kleine Trazodon-Dosis abends)… Fragen über Fragen…

Hey, ich habe jetzt nicht alles hier im Chat gelesen, aber würde gerne meine Erfahrungen mit Elvanse teilen. Ich nehme Elvanse seit Anfang Dezember. Zunächst mit einer sehr geringen Dosis von 8 mg (weil ich im Sommer schon mal 20 mg für ein paar Tage hatte und mich wie auf einem Trip gefühlt habe lol). Ich war in den drei Wochen komplett krank, musste also nicht arbeiten. Ich habe vor allem eine leicht antidepressive Wirkung gespürt - negativen Gedanke haben z. B. einfach aufgehört, wenn ich das wollte und Weihnachten war trotz blöder Gefühle irgendwie händelbar. Im Januar bin ich dann etwas höher gegangen, so ± 13 mg und mir ging es echt gut. Auf der Arbeit war ich viel strukturierter, weniger schnell gestresst und wenn ich gesprochen habe, ist alles immer etwas flüssiger rausgekommen. In sozialen Situationen war ich zunächst etwas regulierter und weniger impulsiv, aber auch etwas introvertierter. Allerdings bei Weitem nicht so wie auf Medikinet und Ritalin - da war ich ein Zombie und war kurz davon überzeugt auch eine Autismus-Spektrum-Störung zu haben (womit ich nicht sagen will, dass Autist*innen wie Zombies sind, im Gegenteil! Ich habe mich nur so isoliert vom Rest der Welt gefühlt). Ende Januar war ich feiern und habe auch konsumiert und seitdem ist gefühlt nur noch Chaos. Ich habe nochmal versuch ein bisschen zu erhöhen, weil ich zum Teil das Gefühl hatte, dass das Medikament nicht mehr oder nicht lange genug wirkt. Dann bin ich aber nach ein paar Tagen wegen Schlafmangel und anderen Nebenwirkungen immer gecrasht. Meistens ist es so, dass es so bis Mittags gut wirkt und ich bis auf ein bisschen höheren Puls und so mich gut fühle. Dann passiert jedoch häufig, dass ich an den Händen (aber auch Zähne, Füße usw.) eine unangenehmes kribbeln und Taubheitsgefühl habe. Oft werden auch meine Augen trocken und ich fühle mich als wäre ich drei Tage wach. Drückende Kopfschmerzen habe ich dann auch oft.
Gestern war ich bei einem Psychiater in einer Fachklinik und er meinte folgendes: Das Medikament wikrt bei einer Person im Gehirn immer gleich, allerdings kann die Wirkung auf den Körper unterschiedlich sein und von vielen Faktoren abhägen (ich denke er meint damit Schlaf, Nahrung und so). Es kann also sein, dass man die richtige Dosis erwischt hat, aber der Körper darauf negativ reagiert (also ähnlich wie wenn man Angst hat).
Das fand ich sehr hilfreich um einzuschätzen, ob man überdosiert ist. Wenn nämlich die Konzentration und Impulskontrolle usw. top ist, aber der Körper spinnt, dann sind es Nebenwirkungen, aber kein Zeichen für eine Überdosierung. So habe ich es zumindest verstanden. Im meinem Fall frustriert mich das aber auch, weil es bedeutet, dass ich wahrscheinlich eine höhere Dosis bräuchte, mit der aber mein Körper nicht klarkommt. Mich würde sehr interessieren was ihr dazu denkt und ob ich nach fast drei Monaten langsamer Eindosierung noch darauf hoffen kann, dass die lästigen Nebenwirkungen verschwinden?

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Wie hast du denn eindosiert und wie sind deine Nebenwirkungen und wie ist die Wirkung?

Habe ich doch geschrieben oder was meinst du genau?

Sorry - hab ich nicht gut gelesen.