Eindosierung von 7jährigem/AD(H)S & PDA-Autist

Gute Idee. Aber mich stresst es so, dass man es nicht mit fettigem Essen kombinieren soll und ich nirgendwo eine Definition dazu finde, was fettiges Essen ist und wie der Abstand sein soll… aber ansonsten wäre das vermutlich wirklich gut.

Ansonsten geht es eigentlich, er ist schon auch ruhiger. Aber perfekt ist es nicht. Aber ja, das ist vermutlich auch zusätzlich anderen Gründen geschuldet… im Hort flippt er halt schon noch öfter, als mir lieb ist.

Da sagst du was mit den möglichen Gründen. Zum Haare raufen!

7h sind für Concerta eher kurz, oder? Aber bei uns war es irgendwie problematisch, das verschrieben zu bekommen aus Kostengründen(??). Und das Kinecteen hat im ersten Versuch reizbar gemacht. Aber ich könnte es auch nochmal versuchen.

Mein Sohn kriegt das Intuniv auch so zwischen 16 und 19 Uhr, meistens so 17 Uhr rum.

Interessant, dass es gefühlt bei euch im zweiten Versuch besser geworden ist. Aber ja, autistische Pubertät soll wirklich anstrengend sein fürs Umfeld, mir graut auch schon davor…

Also das weiß ich gar nicht, wer bei uns schlimmer pubertiert… ich hab ja noch einen sensiblen Hochbegabten ohne ASS, bei dem der erste Psychiater 5 Jahre lang meine Hinweise auf ADS ignoriert hat. Bei HB geht es ja auch schon früher los mit dem sich Gedanken machen und so. Dann gingen mit 10 Ängste, Zwänge, Tics und Depri los… das ist für uns noch schlimmer.

Danke übrigens, das hat es besser gemacht :pray:

Hallo,

ich verstehe wirklich nicht, warum der Arzt nicht zuerst versucht hat, den ganzen Tag mit Methylphenidat abzudecken, und erst danach Versuche mit Intuniv zu machen.

Einmal morgens Medikinet Adult ist doch niemals ausreichend für einen ganzen Tag, da müsste doch am Mittag eine zweite Dosis folgen! Und 7 Stunden für Concerta ist eigentlich ziemlich normal und nicht kurz, da bräuchte man auch etwas (aber von der Dosis natürlich viel weniger) für den Abend.

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Ich habe manchmal dass Gefühl das Eindosierung sehr unterschiedlich gesehen wird . z.B bei einer Ausgangsdosis von 30mg gehen manche Ärzte
10/0/0
20/0/0
30/0/0 vor
Und bei mir war es z. B. (Medikinet Adult)
5/0/0
5/5/0
5/5/5
10/5/5
10/10/5
10/10/10

Ich finde, dass macht einen sehr großen Unterschied
Ich glaube manche Ärzte denken, retard heißt für den ganzen Tag , aber ich glaube es steht auch Sorge dahinter , dass die Medikation in den Abend hinein sich zu negativ auf den Schlaf auswirkt .

Manche Ärzte scheinen einfach nicht zu wissen, wie unterschiedlich die Medikation wirken kann und ganze schlimm finde ich wenn es zur Pubertät ggf. nicht angepasst wird.

Das doofe bei jeder Eindosierung ist halt dass bestimmt Verhaltensweisen oder Nebenwirkungen auch verstärkt auftreten können , oder aber die erste Tagesdosis gut wirkt und ein zweite tagesdosis noch nicht verordnet werden konnte.

Ich fand meine Eindosierung für mich alleine schon keine einfache Zeit und ich habe einen großen Respekt vor allen Eltern , die ihre Kinder in der Eindosierung begleiten und manchmal wohl viel mit Kind und auch Ärzten aushalten müssen bis es dann endlich passt .:pray:

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Meinst du das jetzt auf uns bezogen? Tatsächlich hilft das Medikinet super, was Konzentration angeht. Aber auf die Impulsivität und das genervt sein von anderen Menschen hat es leider kaum Einfluss. Daher bin ich unserer Ärztin echt dankbar, dass sie meiner Anfrage, ob wir Intuniv testen können, nachgekommen ist. Und uns bzw. mir zusätzlich recht freie Hand lässt mit dem Medikinet. 20mg morgens ist halt der Standard und nach Bedarf gebe ich noch mittags 10mg retard nach oder gegen Abend, falls wir essen gehen oder so noch 2,5 bis 5mg unretardiert. Damit passt das eigentlich halbwegs… mit dem Intuniv müssen wir einfach mal schauen.

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Habe gestern festgestellt, dass er schon über ein Kilo abgenommen hat. Also, er ist damit auf der 60. Perzentile, alles okay, aber hm.

Wie wirkt eigentlich Elvanse, was so Impulsivität/Aggression angeht? Das Zeugnis spricht nämlich leider sehr deutlich davon, dass das Medikinet sein reinrufen etc. leider nicht ausreichend hemmt… oder Atomoxetin? Abilify und Risperidon usw würde ich mir nach mehr Kenntnis darüber gerne aufheben, falls es wirklich irgendwann gar nicht mehr geht.

Ich frage mich immer, ob man es überhaupt so komplett wegbekommt.
Ich denke mal, dass die Auffälligkeiten auch mit Medikamenten da sein werden, nur weniger gravierend halt.

Wir machen jetzt in den Ferien gute Erfahrungen mit Atomoxetin, aber ob es auch in der Schule gut sein wird, kann ich noch nicht sagen. Ich bin ja schon zufrieden, wenn keine Anrufe von der Schule kommen :slight_smile:

Wird grad nicht besser hier, im Gegenteil. Die Aggressivität wird immer krasser.

Ich hoffe, ich kann kurzfristig nochmal mit der Psychiaterin sprechen, der nächste Termin ist nämlich erst im September und bis dahin hat er vermutlich einen von uns tot geprügelt, so wie seine Meltdowns/Wutanfälle/was auch immer es ist grad laufen. Nein, das ist etwas überspitzt, aber puh. Heute Morgen war ich wirklich kurz davor, ihn in die Klinik zu bringen wegen Fremdgefährdung…

Hm ich habe oben jetzt nicht alles nachgelesen…

Auf jeden Fall ist das ja eine ganz schreckliche schreckliche Situation! Wir haben das nie ganz so schlimm gehabt.

Bei meinem 16 Jährigen kamen erst in der Pubertät extreme Reizbarkeit und in der Folge Aggression. Zum Glück nur selten handgreiflich. Aber eben doch hin und wieder.

Ich glaube, das waren tendenziell Meltdown Situationen bei unserem Sohn. Das war uns damals aber lange nicht klar.

Er hat ADHS und hochfunktionale ASS.

Atomoxetin war da nicht so effektiv wie jetzt Intuniv/Gunfacin mit Concerta.

Er ist jetzt bei 5mg Intuniv (unter 50kg Körpergewicht) und es ist schon allmählich mit jeder Steigerung besser geworden.

Er hat von Anfang an nur Concerta 18 dazu genommen, diese Dosis blieb konstant, obwohl es es dem Arzt zu niedrig schien. Aber mein Sohn fand Concerta 27 nicht so gut.

Bei der Steigerung von 2mg auf 3mg Intuniv hatten wir das Gefühl, die Reizbarkeit und Eskalationen hätten zugenommen. Aber nach drei, vier Monaten oder so fand ich es einfach doof so mit diesem latenten Stress, der immer nach dem Ende der Wirkzeit von Concerta aufkam. Es war kein Rebound, sondern ging ja den ganzen späten Nachmittag bis zum Abend.

So habe ich vor zwei Monaten doch den Arzt gebeten mal 4 und dann 5mg aufzuschreiben. Und dann ging es.

Ganz eventuell könnte es vielleicht gewesen sein, dass eine Steigerung nach 4 Wochen oder später den Unterschied gemacht haben könnten.

Andererseits blieb der Level der Reizbarkeit ja konstant bis wir weiter auf 4mg hoch gegangen sind. Bei den 4 mg sind wir dann 4 oder 8 Wochen geblieben… ich kann es grade nicht nachschauen.

Man könnte eine Umstellung machen, indem das Intuniv 1mg dazu genommen wird und das Methylphenidat ein kleines bisschen reduziert wird und dann Schritt für Schritt das eine steigern und das andere reduzieren.

Ich wünsche Euch viel Glück!!

… vielleicht doch lieber Risperidon für den Notfall überlegen als Klinik…?

Klinik könnte womöglich je nach Typ für ein Kind ja auch noch eine Traumatisierung dazu bringen…

Aber hiermit haben wir selber keine Erfahrungen.

Also fragt mal bei Eurem Arzt nach.

Wir haben zwei Jahre kostbare Zeit verloren, weil unser damaliger Arzt aus Prinzip nie zwei Medikamente gleichzeitig geben wollte.

Danke für deine lange Antwort und euren Weg.

5mg Intuniv ist natürlich eine Hausnummer, aber Hauptsache, es wird vertragen und hilft!

Gestern habe ich mit der Psychologin und heute mit der Psychiaterin telefoniert. Erste sagt, Tagesklinik wäre vermutlich sinnvoll. Zweite sagt, Intuniv auf 1mg runterdosieren und vermutlich Abilify dazu geben.

Tatsächlich muss ich aber @Falschparker recht geben :smiling_face_with_tear: Aufgrund des Ferienhorts hab ich meinem Sohn zusätzlich zu den 20mg Medikinet ret morgens mittags gegen 13:30 nochmal 10mg retard nachnehmen lassen. Und die letzten zwei Abende (trotz des krassen Starts am Montag!!) waren so so angenehm. Also klar wurde die kleine Schwester provoziert, aber es war noch händelbar. Uns Erwachsenen gegenüber war gar nichts.
Eigentlich ist er halt etwas überdosiert mit den 30mg auf 26kg. Aber er scheint es zu verpacken.

Aber dafür wird eben das Intuniv runterdosiert und beobachtet, wie es dann mit der Gewalt so läuft…

Einzig, dass er über die letzten Monate ein Kilo abgenommen hat, macht der Psychiaterin Sorgen. Abnehmen dürfte nicht sein, meint sie. Aber dann kriegt er jetzt halt mehr Pudding und Kuchen :rofl:

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So, scheinbar ist das Exemplar hier ein Intuniv non-responder, wird jetzt abgesetzt. Maaaann, ich hatte da so große Hoffnungen reingesetzt, weil man ja wirklich positives lesen kann… aber okay. Medikamente geben, die nicht wirken, bringt ja auch nichts.

Vor dem Abilify scheue ich mich immer noch, weil man da ja wirklich Horrorgeschichten zu hören bzw. zu lesen bekommt… vielleicht doch noch Atomoxetin. Oder ich krieg die Psychiaterin zumindest zu Concerta statt Medikinet? Kinecteen hat ihn ja recht feindselig gemacht (hätte ich eigentlich jetzt in den Ferien nochmal testen sollen :woman_facepalming:)

Ganz andere Frage: wenn die erste Tagesdosis erst Mittags gegeben wird vom Medikinet, dann trotzdem nur 10mg retard? Oder trotzdem die Morgendosis von 20mg?

Ja sowohl auf uns bezogen aus auch auch @Raiynbow bezogen wirklich wichtige Aussage!!

Ich medikamentiere unseren Jüngeren auch durch mit MPH bis zum Einschlafen - also auf meinen Wunsch mit OK des Arztes, der das wohl eigentlich nicht selber vorgeschlagen hätte, obwohl eigentlich sehr erfahren.

Aber mit dem Intuniv weiß ich eben auch nicht so genau… der Arzt wohl auch nicht… aber ich werde dem nochmal nachgehen… ob wir beim Großen MPH anstückeln dürfen.

Ich bin so ein Hornochse :see_no_evil: Donnerstag Abend hat er das letzte Mal Intuniv bekommen. Seit Samstag, vielleicht auch Freitag hat er morgens nach dem aufstehen wieder komplette Logorrhoe bis er dann mal das Medikinet intus hat und es beginnt, zu wirken. Und selbst dann ist es immer noch anstrengend.

Maaaann, ich kann der Psychiaterin jetzt doch nicht sagen „ach, wir hätten es doch gerne wieder“? :see_no_evil: Aber er hatte ja leider auch die Nebenwirkungen wie starke Aggressionen und Ängstlichkeit. Beides ist (Stand jetzt? Ich weiß nicht genau, wie schnell Intuniv vollständig aus dem Körper raus ist. Aber wie s.o. vermutlich schon) bis jetzt besser, er ist gestern sogar ohne Hörspiel eingeschlafen und hat sich alleine bettfertig gemacht.

Aber morgen geht wieder die Schule los, und ich weiß nicht, wie das werden soll mit dem endlosen Gerede, er macht dann nämlich auch nichts von dem, was er eigentlich tun soll. Und die Medikinetwirkung setzt ja im Idealfall „erst“ auf dem Schulweg/in der Schule ein…

Hatte er das ohne Medikamente auch?
Wenn nicht, vielleicht wird es besser, wenn Intuniv komplett raus ist?
Bei uns war es andersrum, dass der Sohn mit Intuniv phasenweise so einen Rededrang hatte. :thinking:

Interessant.
Als mein Sohn Intuniv mit Medikinet bekommen hat, hatte er abends ein unbestimmtes Angstgefühl. Wir haben auf Atomoxetin gewechselt, jetzt ist es weg. Ich dachte aber, dass es von Medikinet kam.

Bei uns generell seit der Pubertät Logorrhoe, ging unter Atomoxetin los, ohne Atomoxetin weiter und bei Intuniv ist es auch nicht besser.

Spannend, mit dem Medikinet hab ich es nicht in Verbindung gebracht. Also, er war schon lange eher ängstlich, also auch vor der Medikation. Aber mit Intuniv ne gute Schippe mehr.

Oh Gott, bitte nicht. Er wird ja auch erst 8, das KANN ja noch keine Pubertät sein, oder? :scream:

Vielleicht war es bei uns auch Intuniv, ich habe es aber nie damit in Verbindung gebracht. Es war eben immer vor dem schlafengehen. Könnte auch von Intuniv sein, haben wir ja am Nachmittag gegeben. Würde passen von der Zeit her. Es war aber auch nicht jeden Tag.